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Die Medienspürnase wandelt sich

Der Advent ist seit gestern vorbei, die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel rücken erstaunlich schnell näher. Im NSA-Skandal tut sich indes erstaunlich wenig, was die Aufklärung des selbigen betrifft, aber seitens amerikanischer, englischer und deutscher Geheimdienste sehr viel, die immer mehr Macht an sich reisen. Daher hat es ein paar Änderungen bei der Medienspürnase gegeben, als kleine Überraschung sozusagen.

Was genau hat sich getan?

Es wurde einiges für die Sicherheit und den Komfort für euch Leser und Leserinnen getan. Einige Plugins wurden ausgetauscht und ein SSL Zertifikat für die Transportverschlüsselung von Daten und Inhalten wurde aufgesetzt. Neben dem Zertifiakt wurde noch das Social-Media-Plugin ausgetauscht. Manch einer wird sich noch an den Artikel Think Social und die Zwei-Klick Methode erinnern. Dieses Plugin wurde durch das Plugin Shariff ersetzt. Für Leser/innen, die schon immer nach ähnlichen Inhalten zum gerade gelesenen Artikel suchen, habe ich das Plugin Yet Another Related Posts Plugin installiert. YARPP schlägt ähnliche Artikel am Ende eines jeden Beitrages vor und verlinkt diese als Relevant. Allerdings mußte das Plugin Print Friendly aus Kompatibiltätsgründen entfernt werden. Print Friendly war dazu gedacht, Artikel via Mail zu teilen, Inhalte als PDF abzulegen und zu drucken. Mit dem neuen SSL-Zertifikat kam es da zu Störungen.

Warum genau diese Änderungen?

Das SSL-Zertifikat Der Größte Nutzen der Änderungen liegt ersteinmal in der Sicherheit. Das SSL-Zertifikat verschlüsselt alle gesendeten und empfangenen Daten auf dem Weg zwischen Server und Browser. Dritte, die sich also am Transportweg durch das Internet zwischenschalten, haben es somit schwerer irgendwelche Daten abzufangen und zu verändern. Es kommt also genau das beim Empfänger an, was der Webhoster der Spürnase auch abgesendet hat… und anders herum eben. Weiterhin kann sich jede Leserin und jeder Leser darauf verlassen, daß er/sie bei der einzig echten Medienspürnase gelandet ist. Die verschlüsselte Verbindung erkennt man in der Adresszeile am Browser an einem Sicherheitsschloss und einem https:// vor der Domain. Ein Klick auf das Schloss bringt noch einige Infos zum Zertifikat zum Vorschein. SSL Zertifikat Zertifikatinfos Shariff-Plugin

Mehr Komfort und eine Verbesserung des Datenschutzes bringt das Plugin Shariff mit sich. Komfort und Sicherheit? Da gibt es keinen Haken. Leser brauchen jetzt nur noch ganz genau einen Klick statt wie bisher zwei, um Artikel auf einer gwünschten Social-Media-Plattform zu tauschen. Dennoch erhöht sich der Datenschutz noch einiges.

Was war! Beim alten 2-Klick verfahren, aktivierte man die Buttons und schon da wußten die sozialen Netzwerke, wo man sich gerade aufhielt. War man noch bei diesen angemeldet, so verknüpften diese die Daten mit den Sachen, die man bereits in Chronik und Profil eingegeben hat.

Was ist! Jetzt allerdings wurde eine bessere Methode entwickelt, um den Komfort zu erhöhen, die Datensicherheit noch besser zu gewährleisten. Man muß die Buttons nicht mehr aktivieren und von allein senden diese auch keinee Daten zu Facebook, Google und Co. Diese neuen Knöpfe bestehen aus einfachen HTML und CSS. Ein auf Javascript basierender Codeschnipsel auf dem Server der Medienspürnase dient als Vermittler zwischen den Netzwerken und den Lesern. Dieses Script wird erst dann aktiv, wenn man sich entschließt einen Beitrag zu teilen. Vorher werden absolut keine Daten von den Social-Media Plattformen gesammelt. Hier habe ich deutlich mehr Netzwerke freigeschaltet. Und eine Funktion aus dem verflossenem Print friendly bringt Shariff trotzdem noch mit. Hat man einen Mailer wie Thunderbird oder Outlook installiert, so kann man auch über seine eigene Mailadresse Artikel als E-Mail weiterempfehlen. Social Media Buttons Yet Another Related Posts

Dieses Plugin dient nur dem Komfort der Leserschaft. Ähnliche Beiträge, wie gerade gelesene, werden am Ende des Artikels als kurze Linkliste beigefügt. Das hat auch den Vorteil, daß ältere Beiträge nicht einfach ganz verschwinden. So wird der Suche nach ähnlichen Themen vorgebeugt. Diese Relevanten Artikel sind zur Ergänzung für deie abschließende Linkliste gedacht. Yet another Related Posts Plugin YARPP

Update 23.Dezember 2014 9 Uhr 45

Ich habe zwecks der SSL-Zertifikate noch ein bisschen recherchiert. Google bevorzugt SSL-Verschlüsselte Verbindung beim Ranking ein bisschen und liefert diese noch vor unverschlüsselten Seiten aus.

Links

  1. Download Shariff
  2. Yet another related Posts Plugin (YARRP) Download
  3. Print Friendly & PDF Plugin Download
  4. 2 Click Social Media Buttons Download

WordPress 3.8 – Richtig eingestellt

Seit heute ist das neue WordPress 3.8 erhältlich. Gerade unter der Haube hat sich einiges getan, was der geneigte Blogger und Neuling gerne zu schätzen weiß. Für Umsteiger von niedrigeren Versionen gibt’s natürlich auch den einen oder anderen Stolperdraht, den es zu umgehen gilt.

Augenscheinlichste Neuerung ist das neue Admin-Panel, der neue Dashboard. Dieser wurde farblich aufgemotzt. Schriften werden besser dargestellt und die Kontraste wurden erhöht. Auch die Hovereffekte für die Menüs wurden verbessert und stehen nun detaillierter zur Verfügung. Die Responsive-Eigenschaften des Dashboards wurden verbessert. An großen Bildschirmen bietet das Admin-Backend nun vier Spalten für Menüs und Widgets an.

Auch ein neues Standard-Theme kam hinzu. Mit dem grandiosen Namen Twenty Fourteen erlaubt es jetzt einen magazinartigen Look. Das neue Theme stellt dem geneigten Blogger die Wahl zwischen einem Grid- oder einem Sliderartigen Stil. Lesenswerte Artikel kann es als Featured Content hervorheben und passt sich gut den aktuellen Bildschirmgrößen an.

Wo hakt es denn bei der Umstellung?

Die deutsche Versionierung von WordPress 3.8 bringt einige neue Dateien mit, ohne die der Dashboard nur teilweise übersetzt wird. Neueinsteigern dürfte das eher wenig auffallen, da alle Dateien, die für die eingedeutschte Version zuständig sind, in WordPress 3.8 vorhanden sind.

All jenen, die von WordPress 3.7.x upgraden, dürften mehrere dieser Dateien fehlen. Das bewirkt, daß nur die linke Menüleiste im Dashboard in Deutsch zu lesen ist, der Rest, also die Überschriften der Widgets und dergleichen, alles in Englisch.

Eindeutschen der Standardversion von WordPress ohne Sprachpakete

Hinweis: Eine Auswahl an Pack- und FTP-Programmen für Windows finden sich ganz unten in den Links. Gut gepflegte Linuxdistributionen bringen schon selbst solche Tools mit, oder man findet diese dort in den aktuellen Repositories.

Nutzt man keine WordPress-Version mit Sprachpaket, muß man ein wenig mehr machen. Aber keine Sorge, es ist nicht kompliziert. Zu allererst muß das deutsche Sprachpaket heruntergeladen werden. Natürlich muß das Paket mit einem Packprogramm der eigenen Wahl entpackt werden. Mit einem FTP Programm der Wahl öffnet man auf dem Server, wo die WordPress Installation liegt, das Verzeichnis /wp-content/languaques.

Dort landen dann folgende Dateien aus dem (deutschen) Sprachpaket:

  1. admin-de_DE.mo
  2. admin-network-de_DE.mo
  3. continents-cities-de_DE.mo
  4. de_DE.mo

Die Dateien mit der Endung *.po sind nur von Nutzen, wenn man selbst die Spracheinstellungen bearbeiten mag.

Nun muß nur noch die Datei wp-config.php im Stammverzeichnis der WordPressinstallation bearbeitet werden. Aus der Zeile

define('WPLANG', '');

wird dann folgende Zeile:

define('WPLANG', 'de_DE');

Hinweis: Die wp-config.php ist mit einem Texteditor zu ändern. Word, Wordpad und co sind da schon außen vor. Unter Windows bekommt man das Notepad im Startmenü unter Zubehör mitgeliefert, ansonsten gibt es noch Notepad++ oder dutzende andere Editoren. Linuxdistributionen bringen selbst schon haufenweise Texteditoren mit sich. Ein Linuxnutzer wird wissen, welches dieser Programme er bevorzugt.

Upgrade der Deutschen Sprachdateien

Der vorhergehende Schritt erübrigt sich, hat man seit jeher die Deutsche Sprachversion von WordPress im Einsatz. Bei einem Upgrade von einer früheren WordPressversion auf die aktuelle Version 3.8.x fehlen nur ein paar Sprachdateien, die nachgerüstet werden müssen. Welche das sind, verrate ich in den folgenden Schritten. Auch hier gelten die Hinweise aus dem oberen Workaround.

Zu allererst muß das gewünschte Sprachpaket (in unserem Fall das Deutsche Paket) heruntergeladen werden, denn im Verzeichnis /wp-content/languaques müssen daraus noch zwei Dateien nachgerüstet werden

  1. admin-network-de_DE.mo
  2. admin-de_DE.mo

Für jene, die ihre WordPressversion lieber selbst eindeutschen wollen, müssten noch folgende Dateien vorhanden sein:

  1. admin-de_DE.po
  2. admin-network-de_DE.po

Wenn man seit jeher die deutsche Version von WordPress nutzt währe das alles. Die wp-config.php ist schon auf dem aktuellsten Stand. Aber ein Blick in diese kann nicht schaden. Es müsste folgende Zeile in dieser stehen:

define('WPLANG', 'de_DE');

ansonsten aktualisiert man die Zeile

define('WPLANG', '');

Links

  1. WordPress Deutschland mit deutscher Sprachdatei
  2. Deutsche Sprachdateien
  3. 7zip
  4. Winrar
  5. FileZilla
  6. Notepad++

WordPress 3.7 und das automatische Update

Seit heute ist das neue WordPress mit der Versionsnummer 3.7 verfügbar. Die größte Neuerung ist das automatische Update. Mindestens seit Version 3.0 hat WordPress eine Funktion um ein automatisches Update anzustoßen, wenn denn eine neue WordPressversion verfügbar ist. Nach der offiziellen Ankündigung werden Punkt-Releases (beispielsweise von Version 3.7 auf Version 3.7.1) automatisch abgefragt und installiert. Bei Core-Releases von 3.7 auf 3.8 ist immer noch Handarbeit notwendig.

Bei sogennten Punkt-Releases oder Minor-Releases entsteht somit ein Updatezwang auf die neuere ud somit aktuellere Version, den der User nur mit Frickelarbeit am Quellcode von WordPress beheben kann. Automatische Sicherheitsupdates sind schon vorteilhaft, gehen aber manchmal – gerade bei auftretenden Fehlern (nicht jedes System ist gleich) – zu Lasten des Produktivsystems. Und die meisten Blogs werden doch gleich als Produktivsystem genutzt. Es sollte deswegen vorher beim Betreiber abgefragt werden, ob ein automatisches Update durchgeführt werden sollte um Fehler zu minimieren. Auch Plugins müssen eventuell an neuere Versionen von WordPress erst angepasst werden um auch mit neueren Versionen von WordPress optimal zu laufen.

Jedenfalls bekommt WordPress von mir eine heftige Rüge, weil man in der offiziellen Anwendung nicht erwähnt, wie man diesen Updater abschalten kann. Sicher ein automatisches Update von WordPress ist schon an einigen Stellen recht sinnvoll, da man wichtige Sicherheitsupdates nicht vergisst und einige unerfahrenere Blogger somit an die Hand genommen werden und Gefrickel beim Update zu vermeiden. Aber das ganze geht zu Lasten des Produktivsystems, da sich mit der Automatik Fehler einschleichen können.

Update 27. Oktober 2013 Die Community hat sich etwas einfallen lassen. Ein Plugin, welches das die Zwangsupdatefunktion deaktiviert gibt es mittlerweile auch schon. Das Plugin wurde unter dem grandiosen Namen Disable Automatic Updates auf der offiziellen WordPresseite für Plugins veröffentlicht. Diese neue Funktion richtet sich gerade an technisch weniger versierte Nutzer, die keine Zeit, Lust oder Erfahrung in Scriptsprachen haben und in WordPress selbst keine Änderungen vornehmen wollen. Der Link dazu folgt in der Linkliste wie üblich am Ende des Artikels. Update vom 27. Oktober 2013 Ende

Eine der folgende Codezeilen kann man in die wp-config.php einfügen, um das automatische Update zu deinstallieren. Die kurzen Erklärungen sind grau hinterlegt und auskommentiert. Wichtig sind prinzipiell nur die farbigen Zeilen.

/* Automatische Updates vollständig aktivieren. 
(Achtung! Auch für Versionssprünge - Lieber selber durchführen!) */
define( 'WP_AUTO_UPDATE_CORE', true );
// Automatische Updates deaktivieren.
define( 'WP_AUTO_UPDATE_CORE', false );
/* Automatische Updates für kleinere Sachen aktivieren. 
Security Updates etc.*/
define( 'WP_AUTO_UPDATE_CORE', 'minor' );

In einer offiziellen Stellungnahme wird folgendes Vorgeschlagen, man beachte aber, daß hiermit vermutlich der gesamte Updater abgeschalten wird und somit auch nicht nach geupdateten Plugins und Themes gesucht wird.

define( 'AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED', true );

Um die Verwirrung noch größer zu machen, kann man mit Hilfe der beiden Filter auch den Updater einiges verbieten oder erlauben.

automatic_updater_disabled
auto_update_coreD

Für Bastler gibt es dazu noch einige Optionen in der Datei functions.php zum Ändern, fals ihnen die obigen Möglichkeiten nicht ausreichen:

//Allow auto updates of development releases ie alpha, beta and RC
add_filter( 'allow_dev_auto_core_updates', 'wp_control_dev_auto_updates' );
function wp_control_dev_auto_updates( $value ) {
// return true to enable and false to disable
return true;
}
 
//Allow auto updates of minor releases ie 3.7.1, 3.7.2
add_filter( 'allow_minor_auto_core_updates', 'wp_control_minor_auto_updates' );
function wp_control_minor_auto_updates( $value ) {
// return true to enable and false to disable
return true;
}
 
//Allow auto updates of major releases ie 3.7, 3.8, 3.9
add_filter( 'allow_major_auto_core_updates', 'wp_control_major_auto_updates' );
function wp_control_major_auto_updates( $value ) {
// return true to enable and false to disable
return true;
}
 
// Allow auto theme updates
add_filter( 'auto_update_theme', 'wp_control_theme_auto_updates' );
function function wp_control_theme_auto_updates( $value ) {
// return true to enable and false to disable
return true;
}
 
// Allow auto plugin updates
add_filter( 'auto_update_plugin', 'wp_control_plugin_auto_updates' );
function function wp_control_plugin_auto_updates( $value ) {
// return true to enable and false to disable
return true;
}
 
// Allow auto language updates
add_filter( 'auto_update_translation', 'wp_control_translation_auto_updates' );
function function wp_control_translation_auto_updates( $value ) {
// return true to enable and false to disable
return true;
}

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Vorschlagfunktion für stärkere Passworter. Denn diese sind immer noch wichtigste Schutz und sollten auch öfters einmal getauscht werden. Es ist schon kurios, daß man das vielen Internetnutzern immer wieder unter die Nase binden muß.

Weiterhin bringt WordPress 3.7 einen Assistenten für die automatische Installation der richtigen Sprachdatei mit. Es gibt Menschen, die das System lieber in ihrer Muttersprache als im englischen Original nutzen wollen.

Links:

  1. WordPress Offizielle Ankündigung WP 3.7
  2. WordPress Automatischer Updater
  3. WordPress Plugin: Disable Automatic Updates

Neues WordPress mit dem Namen Oscar

Das neue WordPress 3.6 wurde zu Ehren des Jazzpianisten Oscar Peterson auf den Namen Oscar getauft und bringt einige Neuerungen mit sich. Die offensichtlichste Neuerung für den Besucher eines WordPressBlogs ist das neue einspaltige Standardtheme Twenty Thirteen. Es ist reichlich farbenfroh und sehr flexibel, damit passt es den Inhalt automatisch an die Größe jedes Bildschirms an.

Für professionelle oder Hobbyautoren gibt es nun eine verbesserte Versionsverwaltung für gespeicherte Artikel. Man kann nun zwei verschiedene Revisionen eines Artikels direkt miteinander vergleichen und gegeneinander austauschen. Die neue Revisionsverwaltung zeigt jedes geänderte Wort einzeln an.

Neu ist außerdem ein integrierter HTML5 Medienplayer zur besseren Einbindung von Audio/Video Dateien, die auf dem eigenen Webspace oder Server liegen. Eine Überraschung hielt WordPress 3.6 nun doch noch für mich bereit. Der Linkmanager wurde doch nicht entfernt, zumindestens läuft er noch in meiner Installation, da ich schon mit einer früheren WordPressversion kleiner 3.5 angefangen habe zu bloggen. Bleibt mir zu wünschen, daß der Linkmanager und die Blogrolle noch lange Zeit erhalten bleiben. Wer mit einem neueren WordPress zu bloggen beginnt und dennoch eine Blogrolle nutzen möchte, kann sich in der Datei functions.php folgende Zeile eintragen, bzw ändern.

add_filter( 'pre_option_link_manager_enabled', '__return_true' );

Mittlerweile sind alle meine Updates auf dem neuesten Stand für WordPress 3.6 und laufen mit der neuen Version auch einwandfrei ohne zu mucken. Die neue Version von WordPress ist recht gut durchdacht und durchaus zu empfehlen.

Freundliches Drucken von Artikeln der Medienspürnase

Wieder einmal gibt es eine kleine Verbesserung für den Blog der Medienspürnase. Ein neues Plugin mit dem Namen Printfriendly and PDF eingerichtet. Zu Beginn jedes Artikels gibt es einen kleinen Button zum Drucken des jeweiligen Artikels. Dazu muss der gewünschte Blogbeitrag mit einem Klick auf die jeweilige Artikelüberschrift geöffnet werden. Unter der Überschrift, dem Datum der Veröffentlichung und dem Autor findet man mittig einen kleinen grünen Button der mit Print beschriftet ist (für Leute die auf Kriegsfuß mit dem Englischen stehen heißt der englische Button zu deutsch Knopf).

Der Print-Button

Der Print-Button

Klickt man diesen Button an, so öffnet sich folgendes Fenster:

Optionen bei Frienaldy Print

Optionen bei Frienaldy Print

Zu guter Letzt immer das Beste, ein Artikel kann auch per E-Mail weiterempfohlen werden. Man braucht dazu nur seine eigene Mailadresse und die Adressen, wo der Artikel hin soll. Das ganze sieht so aus:

Mailversand

Mailversand

Fährt man mit der Maus über den Content in dem abgebildeten Fenster, so kann man einzelne Wörter, Zeilen, ganze Abschnitte oder Bilder löschen. Das jeweilige Objekt zum löschen wird dabei gelb unterlegt.

Hat man das Unerwünschte gelöscht, kann der geneigte User auswählen was er mit dem Artikel anstellen möchte.

Als erste Option steht das Drucken zur Verfügung. Ein Klick auf die Schaltfläche Drucken kommt folgende Ansicht:

Druckermenue

Zusätzlich kann man einen Artikel, oder Ausschnitte davon als PDF auf dem eigenen Rechner speichern. Das zugehörige Menü sieht so aus:

PDF Speichern

PDF Speichern

Ich wünsche jedenfalls viel Spaß mit dem neuen Plugin.

Plugins der Medienspürnase

  1. WordPress – Das Blogsystem mit einer kleineren Schwäche – @Medienspürnase
  2. Think Social – Medienspürnase goes to Facebook, Twitter and Google+ – @Medienspürnase
  3. WordPress Revisionen aufgeräumt – @Medienspürnase
  4. Die Medienspürnase und die Captchas – @Medienspürnase
  5. Neues Tabellen-Plugin für die Medienspürnase – @Medienspürnase

Neues Tabellen-Plugin für die Medienspürnase

Hallo ihr eifrigen Leser, ihr habt sicherlich schon mitbekommen, daß die Tabellen neuerdings doch ein bisschen anders aussehen. Der Grund dafür ist, daß mein bisheriges Plugin WP-table reloaded nicht mehr weiter entwickelt wird. An dessen Stelle tritt jetzt TablePress, welches in der linken Werkzeugleiste im WordPress-Backend ein eigenes Menü anlegt.

TablePress im Backend

TablePress im Backend

TablePress bietet vom ersten Austesten (bei mir war es der Import der bisherigen Tabellen) einen ähnlichen Funktionsumfang wie WP-table reloaded. Von der Bedienung her ändert sich nichts grundlegendes. Momentan ist TablePress noch als ReleaseCanidat (RC) in der Version 0.9 Verfügbar. Es ist also anzunehmen, daß die stabile Version 1.0 in der nächsten Zeit folgt, vielleicht im April mit der Veröffentlichung von WordPress in der Version 3.6.

Links

  1. Die Tablepress Entwicklerseite
  2. TablePress in der WordPress Community

Plugins der Medienspürnase

  1. WordPress – Das Blogsystem mit einer kleineren Schwäche – @Medienspürnase
  2. Think Social – Medienspürnase goes to Facebook, Twitter and Google+ – @Medienspürnase
  3. WordPress Revisionen aufgeräumt – @Medienspürnase
  4. Die Medienspürnase und die Captchas – @Medienspürnase
  5. Freundliches Drucken von Artikeln der Medienspürnase – @ Medienspürnase

Netzgeflüster – Das Weihnachtsgewinnspiel von Lima-City

Was ist Lima-City?

Pro …

Lima-City ist ein kostenloses Webhostingangebot, welches weniger auf Werbung (wie andere Hostingangebote) sondern mehr auf einer aktiven Community aufbaut. Grundfunktionen, wie unbegrenzter Webspace (der nur durch die technische Ausrüstung der Server begrenzt wird), Traffic (basierend auf Fair Use), aktiviertes PHP und Javascript sind kostenlos. Andere Features hingegen muß man sich mit Aktivität in der Community ersteigern. Dazu gehören beispielsweise MySQL Datenbanken, auch *.de Domains, welche für 1 Jahr dann kostenlos sind, Mail Kontingente, oder Traffic für den Downloadbereich. Gezahlt wird alles mit einer internen Währung, den sogenannten Gulden. Verdient werden diese Gulden hauptsächlich mit sinnvollen Beiträgen im fauseigenem Forum. Hat man genug Gulden zusammen, kann man die oben genannten Featuers ebay-mäßig ersteigern. Will man nicht so lange Warten, kann man sich Datenbanken und Downloadtraffic für 1 Euro und Domains für ab 7 Euro gleich vor Ort erwerben. Seit einiger Zeit kann man Promo-Points für bares Geld erwerben. Miot diesen Promopoints kann man für eine Internetseite (vorzugsweise die eigene) eine Bannerwerbung für eine gewisse Zeit in der Lima-City Community schalten.

… und contra

Weiterhin bietet Lima-City eine Statusseite für die Erreichbarkeit der Server, ab und an passiert es, daß die Webspaces und damit die Userseiten nicht erreichbar sind. Für ein gratis Webhostingpaket muß man schonmal Störungen einplanen. Weiterhin sind es nicht die schnellsten Server, die eingesetzt werden. Für Backups der eigenen Seiteninhalte ist der User selbst verantwortlich. Man zahlt ja keine Monatsmiete für den Webspace wie bei Strato oder anderen Hostingpaketen. Außerdem sind aus Trafficgründen diverse Dateien (wie gepackte Archive, .exe Dateien oder Multimediadateien) auf den Webspaces nicht erlaubt.

Aus diesen Gründen, sollte man auf Lima-City keine Website hosten, die für gewerbliche Zwecke (also zum Geldverdienen) genutzt wird, schon aus Gründen der Erreichbarkeit der Server.

Was hat es mit dem Weihnachtsgewinnspiel auf sich?

Jedes Jahr gibts ab dem ersten Advent eine Art Verlosung. Verlost werden als Hauptpreise (erster bis dritter Platz) jeweils eine Domain, ein paar Gulden und ein paar Promo-Points. Dieses Jahr kann man auf zwei Arten an der Weihnachtsverlosung teilnehmen. Möglichkeit Eins beinhaltet einen Designentwurf für ein Spreadshirt. Bei Möglichkeit zwei kann man auf dem inoffiziellen Minecraftserver von Lima-City ein Gebäude basteln, welches die Lima-City Zentrale darstellen soll. Weitere Infos dazu folgen in der obligatorischen Linkliste am Ende des Artikels.

Um auf dem Server von Minecraft mitzumachen, muß man Mitglied der Lima-City Community sein und eine offizielle Version von Minecraft benutzen. Zur Freischaltung muß man nur Kochmarkus oder Pawnee über die Lima-Community kontaktieren.

Was bei meinem Gebäude herausgekommen ist, werde ich nach Weihnachten in einem neuen Artikel beschreiben und dazu ein paar Screenshots liefern.

  1. Lima-City Webhosting mit aktiver Community
  2. Infos zum weihnachtsgewinnspiel auf Lima City
  3. Inoffizieller Minecraftserver von Lima City

Die Medienspürnase und die Captchas

Mit dem gestrigen Update auf WordPress 3.5 hat sich für die Kommentarfunktion etwas getan. Um Kommentarspam zu vermeiden, gilt es vor dem Versenden von Kommentaren eine kleine geistige Herausforderung in Form einer kleinen Mathematikaufgabe zu erfüllen. Diese Aufgabe befindet sich am Ende des Kommentarfeldes und eine im Kopf zu errechnende Ziffer/Zahl ist in ein leeres Feld einzutragen.

Wenn man es so betrachtet, hat dieses Captcha zwei Funktionen, zum einen ist es die Abwehr von Spam und zum zweiten kann man da fleißig seine grauen Zellen trainieren, sofern man diese Aufgabe im Kopf löst und dabei den Taschenrechner oder das rechnende Handy bei Seite legt.

Plugins der Medienspürnase

  1. WordPress – Das Blogsystem mit einer kleineren Schwäche – @Medienspürnase
  2. Think Social – Medienspürnase goes to Facebook, Twitter and Google+ – @Medienspürnase
  3. WordPress Revisionen aufgeräumt – @Medienspürnase
  4. Neues Tabellen-Plugin für die Medienspürnase – @Medienspürnase
  5. Freundliches Drucken von Artikeln der Medienspürnase – @ Medienspürnase

Netzgeflüster – Fidion und die Mainchats

Nach 12 Jahren Betrieb stellt die Firma Fidion ihren Service, den Mainchat, ab 20. Dezember 2012 ein. Betroffen sind die kostenlosen Chats, auch die Miet- und Kaufchats. Seit nunmehr 1. August 2012 bietet Fidion keinen Support mehr für seine Chats. Neue Mainchats können nicht mehr eröffnet werden. Bestehende Chats können kostenlos unter der BSD-Lizenz heruntergeladen, weiter genutzt und weiter gegeben werden. Backups bestehender Datenbanken können von den Superusern bestehender Chats heruntergeladen werden. Bisher können nur Chatbesitzer das Chatscript und die zugehörige Datenbank herunterladen. Eine Vollversion des Chats kann nach Angaben von Fidion unter der schon gegannten BSD Lizenz getauscht und verändert werden. Im Anhang dieses Artikels befindet sich das Chatscript.

Das betrifft auch den Vinsalter Forenchat. Weitere Infos zu einem eventuellen Umzug findet man unter http://www.forenchat.de/ aber auch hier und im Phextempel. Der Vinsalter Forenchat wird vermutlich unter einer anderen Adresse (URL) weitergeführt werden. Infos von den Administratoren stehen allerdings noch aus. Weitere Infos sind auf http://www.mainchat.net/news.html zu finden.

Update am 5.Dezember 2012

Der Schock für viele große und kleine Communities über den drohenden Untergang ihrer Welt am 20. Dezember war sicherlich groß. Aber eine Firma, ein Berliner Startup Unternehmen, mit den grandiosen Namen Novastorm übernimmt den Mainchat von Fidion. Man braucht im Install-Wizzard dem Umzug nur zuzustimmen. Mehr dazu auf http://www.mainchat.net/.

Bleibt zu hoffen, ob die zuständigen Superuser für den Vinsalter Forenchat den Chat umziehen lassen und ihrem Titel Ehre machen.

Zum Download des Mainchat Scripts und Quellen

  1. Fidion Mainchats
  2. Download Mainchat Script

Was fürs Webdesign benötigt wird – Teil 3 – Content Management Systeme

Darfs auch ein …

Content Management-System kurz CMS sein? Für jeden, der sich weniger um die technischen Aspekte seiner Website kümmern möchte, also um das Scripten der Homepage, sondern mehr um seine Inhalte, die er zu veröffentlichen gedenkt, sei ein Content Management-System empfohlen. Dieser Artikel führt einige bekannte CMS mit recht großen Communitys auf, garantiert aber keineswegs Vollständigkeit aller Content-Management-Systeme.

Was bedeutet Content Management?

Content Management ist neudeutsch und heißt Inhalteverwaltung. Ein Content Management System speichert Inhalte wie Texte, Links und Gästebuchkommentare meistens in einer MySQL Datenbank, manchmal aber auch in Form von Textdateien auf dem Webspace. Andere Multimediainhalte wie Videos, Bilder und Co. liegen ganz normal auf dem Webspace vor, dazu auch das vordefinierte Design. Ein CMS fügt praktisch die Inhalte aus Datenbank und Webspace mit dem vordefinierten Design zusammen. Für jeden Artikel im eigenen Blog, für jede Beschreibung im Wiki wurde einmal ein Design erarbeitet, welches für künftige Inhalte weiter genutzt wird. So entsteht ein einheitliches Erscheinungsbild. Jede neue Seite muß nicht erst aufwendig von Hand erstellt werden und in die bestehende Internetpräsenz eingebunden werden. Das erspart haufenweise Programmierarbeit. Zudem verfügen die meisten Content Management Systeme über eine Userverwaltung. Das macht es leicht, daß mehrere User gleichzeitig an einem Artikel arbeiten oder eben mehere Artikel aufsetzen. Das beste Beispiel hierfür liefert die Wikipedia. Jeder kann prinzipiell einen neuen Artikel erstellen oder Korrekturen (ob rechtschreibetechnisch oder inhaltlich) vornehmen. Niemand muß sich um das allgemeine Design kümmern, das ist ja schon auf dem Server hinterlegt.

Contentmanagementsysteme bestehen aus zwei getrennten Bereichen. Das Frontend bekommen die Besucher der Website zu sehen. Dort kann man den aufgeführten Inhalt samt Design begutachten und lesen. Das Backend ist der Bereich wo die Autoren und Webmaster tätig werden. Das Backend bietet sämtliche Funktionen zum Erstellen und Verwalten von Inhalten, Vergabe von Rechten für User (beispielsweise das Recht Kommentare zu schreiben) und Autoren (was darf wer an der Installation ändern), Einstellungen zum Design, Installation von Plugins und vieles mehr. Das Backend ist kurz gesagt die Schaltzentrale für das benutze CMS.

Prinzipiell sind CMS wirklich gut einzusetzen, wenn mehere Leute etwas veröffentlichen möchten und potentielle Leser durch Kommentarfunktionen, oder wie bei der Wikipedia Werkzeuge an die Hand bekommen, um aktiv an Webinhalten mit zu entwickeln, oder einfach nur ihre Meinung zu einem Thema kund tun möchten.

Was ist eigentlich Opensource?

Dieses Wort ist in den letzten Artikeln dieser Serie schon häufiger gefallen. Und da es augenscheinlich in diesem Artikel wieder tut, werde ich diesen kurzen Exkurs hier unternehmen.

Opensource ist Neudeutsch und heißt übersetzt Offene Quelle oder Quelloffen. Und das bedeutet so einiges.

1. Das augenscheinlichste Merkmal von Opensource ist, daß der Quellcode der Software, die unter diesen Lizenzen steht, öffentlich einsehbar ist. Zudem darf er von jedem frei verändert werden um beispielsweise neue und praktische, oder unpraktische Funktionen in diese Software zu integrieren.

2. Jeder darf die Software unter diesen Lizenzen frei weitergeben, entweder mit oder ohne Bezahlung. Meist läßt man sich hier jedoch nur den Service um diese Software bezahlen (beispielsweise die Installation oder Schulungen). Auch darf Opensource Software mit anderer Software als Softwarebundle oder Softwaredistribution weiter gegeben werden.

3. Die Software darf nicht Medienabhängig sein, daß heißt die Lizenz unter der sie steht muß alle Verbreitungsmöglichkeiten einschließen, beispielsweise über CD/DVD oder Download aus dem Internet.

Das sind meiner Meinung nach die wichtigesten Kriterien für Opensource, die anderen Punkte werden nun zu rechtlich und lasse die mal außen vor. Auf der Wikipedia gibts das noch mal ausführlich zum Nachlesen. Prinzipiell bedeutet Opensource für den Anwender Freiheit, der Urheber hat natürlich noch das Urheberrecht auf sein Werk und darf bestimmen, wie mit seiner Software verfahren wird und unter welche Lizenzen es gestellt wird.

Vorüberlegungen

Wie schon im ersten Teil dieser Artikelserie erwähnt, kommt es hier auch wieder auf einige Vorüberlegungen an. Es gibt hunderte CMS mit den verschiedensten Funktionen und Eigenschaften zu erwerben. Hier sollte sich der geneigte Webmaster wieder im klaren sein, was er denn genau mit seiner Website mitteilen möchte. Will er ein kleines Onlinetagebuch schreiben, dann ist ein Blog empfehlenswert. Möchte er stattdessen Wissen sachgerecht aufbereiten und andere Leute mitarbeiten lassen, dann ist ein Wiki empfehlenswert. Zum Onlinehandel sind eher Shops mit Waren- und Kundenverwaltung von Nöten. Fotografen oder zeichnende Künstler setzen da schon eher auf ein CMS, welches sich als Gallerie eignet. Bei den meisten CMS sind aber mittlerweile die Grenzen fließend. Mit dem richtigen Design kann ein WordPress-Blog genau so Bilder darstellen, wie ein spezialisiertes Gallerie-CMS.

Mit dem nötigen Know How in den verschiedenen Scriptsprachen, beispielsweise PHP, Javascript, HTML, CSS und dazu noch ein bisschen MySQL kann man durchaus mehrere Opensource CMS’e auf der eigenen Internetpräsenz vereinigen und ein einheitliches Design basteln. So kann man die Vorteile (aber auch die Nachteile) von mehreren CMS gemeinsam nutzen.

Mit noch mehr Know How schreibt sich der gewiefte Anwender in sein Lieblings-Opensource-System benötigte Funktionen selbst und verzichtet auf Plugins aus dritter Hand.

Wer noch mehr möchte kann sich an einem eigenen CMS versuchen. Das bringt natürlich Vorteile und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört natürlich, daß man nur die Funktionen einbaut, die man auch selbst benötigt und daß man seinen Wissensstand in den verschiedenen Scriptsprachen vertieft. Vielleicht ist das eigene CMS auch sicherer als weitverbreitete Systeme, denn es finden sich noch keine Leute, die das System mit unlauteren Methoden bedrohen.

Nachteile sind der eben hohe Zeitaufwand um ein eigenes System zu entwickeln und zu programmieren, dazu eben die nötige Absicherung gegen Angriffe. Schlampige Arbeit führt natürlich dazu, daß Sicherheitslücken entstehen. Bei Open Source CMS arbeiten meist mehrer Entwickler und große Communities zusammen, die Lücken durch schnelle Updates schließen. Bei einem privaten System kann es schonmal dauern, bis ein Fehler aufgedeckt wird.

Einsatzgebiete von Content Managementsystemen

Für jeden erdenklichen Zweck gibt es genug solcher Systeme auf dem Markt, kostenlose CMS auf quelloffener (Opensource) Basis, wo jeder seine eigenen Funktionen und Änderungen mit einbringen darf bis zu (saumäßig) teuren hochspezialisierten Anwendungen. Für den Betrieb eines CMS ist es erforderlich, daß der künftige Webhoster PHP spricht und eine (oder besser gleich mehrere) MySQL Datenbanken mit bringt.

Ganz spezielle CMS sind Webshops mit Warenverwaltung, Kundenbereich und der gleichen, beispielsweise Magento. Mediawiki wurde durch die Wikipedia bekannt und wird als Plattform für Wissen und Dokumentation eingesetzt. Ein weiteres oft genutztes Wiki ist TikiWiki. Joomla, Drupal und Typo3 sind klassische Conten Management-Systeme aus denen sich komplexe Webseiten bauen lassen, an deren Inhalt jeweils mehrere Autoren mitarbeiten können. Typo3 ist für Einsteiger recht kompliziert, da man für viele Sachen, wie Design und Funktionen das sogtenannte TypoScript, eine eigens für das CMS entwickelte Scriptsprache, beherrschen sollte. WordPress ist konzipiert worden, um es Leuten einfach zumachen ein sogenanntes Weblog (kurz auch Blog) zu generieren. Ein Blog ist nichts weiter als eine Art Tagebuch oder Journal. Mit etwas Aufwand kann auch ein WordPressblog das Aussehen einer komplexen Website annehmen. Gallery3 erstellt für den Webmaster aus hochgeladenen Bildern eine Art Foto- und Bildergallerie. Weitere Contentmanagementsysteme sind sogenannte Bulletin Boards, umgangssprachlich auch als Forum (plural Foren) bezeichnet. Ein recht funktionelles Forum ist phpbb. Bulletin Boards listen alle Artikel auf der Startseite auf, alle dazu gehörigen Posts werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt.

Mittlerweile haben sich auch Scial Networks also sogenannte Soziale Netze bei den CMS eingefunden. Recht bekannt sind da Elgg und Buddypress, letzteres kommt als Addon für WordPress daher und wertet den Blog um soziale Funktionen auf. Wer also mit seinen Kollegen, Freunden und Bekannten lieber unter sich bleibt, greift dazu anstatt zu Facebook, Google+ und co.

Für Webmaster, die zu ihrem Webauftritt noch Newsletter verschicken möchten, können das ganz simpel mit Tellmatic erledigen. Das CMS hilft beim Verwalten von Mailadressen, beim Registrieren neuer Adressen und beim Löschen jener nicht mehr gebrauchten. Weiterhin bietet es einen recht großen Funktionsumfang zur Gruppierung besagter Mailadressen und zum Erstellen neuer Newsletter.

Möchte man noch sehen, wieviele Aufrufe die eigene Website hat, mit welchen Browser die Leute angesurft kamen und wie lange sie auf der Seite waren, so hilft Piwik weiter. Man bindet ein Stück Javascript und PHP-Code in die eigene Seite ein, welches dann die Aufrufe der Seite registriert und in eine MySQL Datenbank speichert. Ein Backend hilft dann dem Webmaster bei der Auswertung der Besucherströme

Die meisten (eigentlich fast alle) Open-Source Content Management Systeme haben recht große Communitys, die immer neue Funktionen (viele kostenlos, einige aber auch kostenpflichtig) für das jeweilige CMS entwickeln und testen, aber auch kostenlos (oder eben auch kostenpflichtig) Designs für das System erstellen und anbieten. Mit den in vorhergehenden Artikel aufgeführten Entwickler-Programmen und Quellcode-Editoren kann man natürlich auch eigene Designs für sein bevorzugtes CMS entwickeln, oder eben auch selbst benötigte Funktionen und Plugins basteln und integrieren. Die meisten Designs basieren auf HTML, CSS und etwas PHP, die Plugins für die CMS basieren bevorzugt auf PHP und MySQL aber auch auf Javascript oder Ajax.

Die Installation…

… gestaltet sich von CMS zu CMS doch ein wenig unterschiedlich. Man lädt sich die aktuellste Version vom gewählten CMS auf der Herstellerseite herunter und entpackt es auf seinem Rechner (das geht wieder mit 7zip oder WinRar). Mit FileZilla lädt man den entpackten Ordner auf seinen Webspace. Meist ist im Hauptverzeichnis auch eine Installationsroutine versteckt, die man schließlich im Browser aufruft. Das gewählte CMS fragt noch ein paar Daten zur Datenbank und zum Layout sowie einigen grundlegenden Einstellungen ab.

Ausführliche Installationsanleitungen zu den CMS sind auf den Herstellerseiten und in umfangreichen Tutorials beschrieben, die man an jeder Ecke im Internet nachgeworfen bekommt.

Update 3. Dezember 2012

Für Mediawiki gibt es ein Addon namens Bluespice. Bluespice erweitert Medawiki um einen mächtigen Editor für Artikel und Diskussionen. Prinzipiell wird der alte Editor durch den von Bluespice ersetzt. Der neue Editor bringt Funktionen mit, ähnlich dem Schreibprogramm auf dem Rechner. Weiterhin braucht man Content Managementsysteme nicht erst auf dem Webspace zu installieren, um diese auf ihre Funktionen zu testen. Installiert man sich auf sein Windows-, Linux- oder Applebetriebssystem einen Apache, samt Tomcaterweiterung, PHP und MySQL, kann man diese Systeme und deren Vorteil auch auf dem heimischen PC nutzen. Hat man einen kleinen Homeserver, kann man diese Systeme über das heimische Netzwerk (mit und ohne Zugriff vom Internet) nutzen. Will man die nur testen, oder braucht man sein kleines Rezepte-Lexikon für Unterwegs, oder der Sohnemann benötigt ein digitales Schulheft, so nutzt man am besten XAMPP oder Server2Go. Wie man soetwas am Beispiel von Mediawiki einrichtet, habe ich im Tutorial Das eigene Wiki für den Windowscomputer beschrieben. Ein vorgefertigtes gleichartiges System habe ich im Artikel Wikitwoogo, die Enzyklopädie für die Hosentasche beschrieben.

Fazit

Ein CMS ist eine praktische Sache, erleichtert es dem Webmaster schnell und einfach Inhalte ins Internet zu bringen. Ein gut geführtes CMS benötigt relativ wenig Pflege, ab und an ein Update, wenn der Hersteller eine verbesserte Version herausbringt.

Im nächsten Artikel geht es um die eine oder andere Grundlage, seine Seite ein wenig bekannter zu machen. Viel Spaß beim Lesen.

Links zu den ausgewählten Content Management Systemen

  1. Mediawiki
  2. TikiWiki
  3. Magento Shop
  4. Joomla
  5. Drupal
  6. Typo3/
  7. WordPress Deutschland
  8. Gallery3
  9. phpBB Forum
  10. Elgg Network
  11. Buddypress Deutschland
  12. Tellmatic Newslettersystem
  13. Piwik Analysetool

Serversoftware zum Testen sowie ein fertig konfiguriertes Wiki

  1. Server2Go für Windows
  2. XAMPP für Windows, Linux und MacOS
  3. Wiki2Go für Windows – nicht mehr ganz Taufrisch und Up to Date

Was fürs Webdesign benötigt wird – Teil 2 – Editoren und Grafikprogramme

Aller Anfang ist schwer, so auch im Webdesign. Ich möchte jedem potentiellen Webmaster einen groben Überblick geben, was er auf seinem Rechner benötigt, um erfolgreich oder auch erfolglos (ganz nach belieben) seine erste Website zu erstellen. Das beinhaltet ein paar Programmchen und Tools auf dem heimischen PC oder Mac dazu ein paar Tutorials. Denn mehr braucht man nicht, um die eigenen Bilder zu präsentieren oder um Omas Kochrezepte für die Nachbarschaft öffentlich einsehbar zu machen. Das Know-How für die Websitegestaltung wird in einigen Tutorials weitergegeben, die ich hier in dem Artikel verlinke.

Mit ein paar Ideen und etwas Kreativität kann man schon viel selbst machen und der eigenen Seite eine individuelle Note geben. Die in diesem Artikel vorgestellten Programme und Tutorials bilden nur eine Auswahl aus einer großen Menge Tools, die im Internet zum Download angeboten werden. Ich habe viel Wert darauf gelegt, daß die vorgestellten Tools auf allen gängigen Notebook und Desktopbetriebssystemen lauffähig sind. Die meisten der Programme, like Filezilla oder Notepadplusplus gibts für Windows auch als Portable Versionen, die ohne Installation auf einem USB Stick entsprechender Größe untergebracht werden und von dort auch gestartet werden können. Ich arbeite hauptsächlich unter Linux und Windows, deswegen bleibt Apple ein wenig außen vor mit den Programmen. Allerdings gibt es einige der hier vorgestellten Tools und Programme auch für Apple. Webinhalte, wie die Tutorials, aber auch die eBooks können gern auch auf dem heimischen Tablet oder dem Lieblings-Smartphone gelesen und studiert werden.

Zu aller erst…

… sollte man sich ein wenig belesen, wie man aus ein bisschen Quelltext und der einen oder anderen Scriptsprache eine gute Webseite bekommt. Das geht am besten mit der richtigen Lektüre, die gleich auch noch ein paar Codebeispiele mit sich bringt. Zum einen hat man da SelfHTML von Steffan Münz. SelfHTML wird gerade überarbeitet und in einem Wiki neu strukturiert. Steffan Münz hat auch noch ein kostenloses eBook mit dem grandiosen Namen Professionelle Websites im PDF Format herausgebracht. Für ein bisschen PHP und MySQL gibt es SelfPHP. Weiterführendes Wissen für CSS hat man auf CSS4you zusammengestellt. Bücher zu Javascript und Ajax gibt es als Openbook von Galileo Computing.

Update am 23. November 2012: Google hat mich zu einem weiteren Tutorial geführt, welches sich nicht ganz ernst nimmt. Man sollte es als Tutorial für schlechtes und nicht für gutes HTML ansehen. Das Tutorial befindet sich auf Karzauninkat und wird auch am Ende des Artikels als Link mit geführt.

Office Programme und WYSIWYG-Editoren

Was verdammt ist denn WYSIWYG¿?¿ werden jetzt sicher einige Leser dieses Artikels fragen. WYSIWYG ist Neudeutsch und heißt ausgesprochen What you see is what you get, übersetzt in etwa Was du siehst, ist das was du bekommst. Im Prinzip wird die künftige Webseite schon beim Erstellen genau so angezeigt, wie sie später im Internet angezeigt wird. Der Nötige Quellcode wird im Hintergrund vom verwendeten Programm erzeugt und kann nur begrenzt mit einem WYSIWYG-Editor direkt bearbeitet werden. Das kann man schon mit dem Lieblings-Office Programm auf seinem Rechner erledigen. Windows User greifen da sicherlich auf Word und Excel von MS Office zurück, können aber auch Writer und Calc von LibreOffice oder OpenOffice nutzen. Letztere beide bringen sogar einen eigenen WYSIWYG Editor für HTML Seiten mit sich. Die drei genannten Programme gibt es auch für den angebissenen Apfel aus Cupertino. LibreOffice und Openoffice laufen auch nativ auf allen Linuxdistributionen. Word und Excel kriegt man dort nur mit drei Handgriffen und vier gebrochenen Beinen mit Wine unter Linux zum laufen. MS Office bläht den Quellcode mehr auf als die beiden Opensourcependanten.

Spezialisierte WYSIWYG Editoren sind beispielsweise NVU und Kompozer. NVU selbst gibt es nicht mehr und wird derzeit als Kompozer weiterbetrieben.

Die Einfache Bedienung macht es Laien einfach, aufs Schnellste die eigene Homepages zusammen zu klicken. Der Nachteil ist, daß WYSIWYG Editoren den Quellcode der Website ein wenig aufbläht. Gerade im Mobilesektor mit Smartphones und passenden Flatrates dazu ist eine geringere Größe der Website angebracht. Das begründet sich auf den limitierten Downloadtraffic.

Wer selber schreibt, der bleibt…

… heißt es im Volksmund. Viel mehr Einfluss auf den Quellcode hat man mit sogenannten Texteditoren oder sogenannten HTML Editoren.

Das einfachste Werkzeug währe ein einfacher Texteditor, der dem Lieblingsbetriebssystem so oder so zu Grunde liegt. Bei Windows währe das beispielsweise Notepad. Allerdings sind diese Texteditoren so dermaßen simpel gestrickt, daß man mit denen durch die viele Tipparbeit sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kann. Spezialisierte Editoren bieten Syntaxhighlighting, Autovervollständigung von Tags und Befehlen und vieles mehr an, um aufwendige Tipparbeit zu erleichtern.

Unter Windows gibt es zum beispiel die HTML Editoren Phase5 und Notepadd++. Beide beherrschen ausnehmend gut HTML, CSS, Javascript, PHP und einige Script- und Programmiersprachen mehr und bieten nette Tools um schnell und einfach Tabellen, Listen und dergleichen zu erstellen.

Für Linux gibt es Bluefisch und Quanta plus. Beide sind in den gängigen Repositories vieler Distributionen enthalten, vor allem bei Debian und vielen Debianderivaten wie Ubuntu oder Knoppix. Quanta Plus ist hauptsächlich für KDE optimiert, läuft aber auch unter Gnome. Mit dem Metapaket kdewebdev installiert man Quanta Plus mit zusätzlichen Plugins auf seinem Linux.

Bilder, Bilder, nochmals Bilder

Jeder kennt für Windows und Mac Adobe Photoshop. Je nach Ausführung dieses Pakets darf man da schonmal mehrere Hundert Euro über die Ladentheke wandern sehen. Gerade Hobbyanwendern, die nur nebenbei mal ein bisschen mit Grafik herumexperimentieren, dürfte dieser Preis die Freude an Grafiken ziemlich verderben. Für Linux und Windows, sicher auch für Mac gibt es daher eine kostenlose Opensource Alternative, die es durchaus mit dem saumäßig teuren Platzhirsch von Adobe aufnehmen kann. Die Rede ist vom Gnu Image Manipulation Prgramm, kurz auch Gimp genannt. Für reisende Windows-Nutzer gibt es Gimp, wie die meisten hier vorgestellten Opensourcetools auch als portableVersion für den USB Stick.

Für Windows-Nutzer gibts natürlich auch noch Digifoto, ein recht schlankes Programmchen, welches auch ohne Installation auskommt. Es bringt auch eine Menge Funktionen zum Manipulieren von Bildern mit und ist durchaus einer Überlegung zum Nutzen wert.

„Was nun?“ sprachs, als man die fertige Website sah

Ersteinmal sollte man seine Seite am lokalen Rechner daheim testen. Dazu benötigt man den Browser seiner Wahl, am besten sind wohl mehrere Browser um das Design eventuell noch so anzupassen, damit es auf allen Browsern halbwegs gut aussieht. Jeder Browser interpretiert eine Website geringfügig anders. Man sollte auf dem Internet Explorer testen, aber auch auf dem Firefox, unter Chrome, mit Safari oder Opera. Besteht die Seite nur aus HTML und ein bisschen CSS, reicht ein Klick auf die jeweilige Startseite und der Standartbrowser öffnet diese Seite. Kommt nun noch PHP, ein bisschen Javascript oder Ajax dazu, reicht das nicht mehr. Benötigt werden hier die Voraussetzungen, wie auf einem Webserver. Da kommen bereits entsprechend vorkonfigurierte Tools zum Einsatz. XAMPP heißt das Zauberwort für das benötigte Programm und ist unter allen gängigen Betriebssystemen lauffähig. XAMPP bringt einen Indianer… nein einen Apache für HTML und CSS mit, dazu eine PHP und MYSQL Laufzeitumgebung sowie Tomcat für Javascript mit. Alle drei Umgebungen finden sich bei gängigen Linuxdistributionen in den Repositories wieder und Microsoft liefert auch entsprechend hauseigene Umgebungen für Windows mit und Apple für sein Mac OS sicherlich auch. Hauseigene Lösungen für Windows und Mac OS können durchaus kostenpflichtig sein.

Für Windows User gibt es durchaus noch ein weiteres Tool mit dem Namen Server2Go, welches schon einmal in einem Artikel unter Das eigene Wiki für den Windowscomputer vorgestellt wurde. Es ist ein recht gut vorkonfigurierter Server für den lokalen Einsatz.

Um XAMPP und Server2Go effektiv nutzen zu können, benötigt man erstnoch ein Programm, welches Standart auf jedem Rechner sein sollte. Hierbei handelt es sich um ein Packprogramm um komprimierte Dateien zu entpacken. Windowsuser können kostenlos Winrar oder 7zip nutzen. Letzteres gibt es auf alle Fälle auch für Linux, da es unter Opensource steht.

Hat man die Funktionalität seiner Webseite, die Links auf richtige Ziel und die Rechtschreibung geprüft, darf es losgehen, die Seite im Internet zu hosten. Hierbei ist ein FTP Client, mit dem die Verbindung zwischen eigenem Rechner und dem Webserver aufgebaut wird notwendig. So ein Programm hilft beim Verschieben der Dateien der Internetseite auf den gewählten Webspace. Der FTP Client der Wahl währe FileZilla. Er ist ein Opensource-Programm und für Linux, Mac und Windows lieferbar. Die Zugangsdaten für den Webspace erhält man generell von dem Hosting-Provider des geringsten Mißtrauens.

Fazit:

Man braucht nicht viel auf dem Rechner um eine Website zu erstellen und auszutesten. Einen Editor seiner Wahl, dazu ein paar gängige Browser seiner Wahl und vielleicht eine Laufzeitumgebung für HTML, PHP und MySQL bzw Javascript oder Ajax. Weiterhin ist nur noch ein FTP Client nötig um die Seite ins Internet zu bringen. Das ganze setzt natürlich einiges an Experimentierfreude und ein wenig Kreativität voraus.

Vorschau auf weitere Artikel dieser Serie

Im nächsten Artikel gehe ich auf Content Management Systeme ein und beschreibe in groben Zügen, was es bereits am Markt alles gibt und für welche Einsatzzwecke welches CMS von Vorteil ist.

Die Tutorials und Programme

Die Tutorials

  1. Professionelle Websites
  2. http://selfphp.de/
  3. http://de.selfhtml.org/
  4. SelfHTML Wiki
  5. http://www.css4you.de/
  6. Javascript Openbook von Galileo Computing
  7. Javascript und Ajax Openbook von Galileo Computing
  8. PHP Openbook von Galileo Computing
  9. Goldene Regeln für schlechtes HTML

Die Editoren

  1. http://kompozer-web.de/
  2. http://de.libreoffice.org/
  3. http://www.openoffice.org/de/
  4. http://www.phase5.info/
  5. http://notepad-plus-plus.org/
  6. http://bluefish.openoffice.nl/
  7. Quanta Plus Editor

Grafikprogramme

  1. Gimp
  2. Digifoto

Webserver für den eigenen Rechner

  1. XAMPP
  2. Server2Go

Browser

  1. Firefox
  2. Opera
  3. Internet Explorer
  4. Safari
  5. Google Chrome

FTP Clients

  1. http://filezilla-project.org/

Packprgramme

  1. http://www.7-zip.org/
  2. http://www.winrar.de/

Portable Programmversionen

  1. Portable Apps

Was fürs Webdesign benötigt wird – Teil 1 – Von Webspaces, Domains und Facebook

Wem ist es nicht schon einmal durch den Kopf gegangen, eine eigene Internetseite mit den eigen hergestellten Fotokunstwerken aus dem Garten oder einfach nur um Omas Kochrezepte zu bewahren und anderen zugänglich zu machen? Es ist leicht, sich bei Facebook und co. anzumelden und sich etwas zusammen zu klicken, oder bei anderen Diensten, die einen Baukasten anbieten, wo man sich eine eigene Seite herstellen kann. Wer aber selbst die Kontrolle über seine Kreationen, die er sich zusammenklickt, behalten möchte, ist beim Eigenbau am besten beraten.

Die eigene Internetseite bei Facebook und Co.

Jeder hat schon mal was von Facebook gehört und daß man sich dort mit ein bisschen Text und ein paar Bildern seine eigene Seite zusammenklickern kann, dürfte soweit auch bekannt sein. Auch in der Fernsehwerbung tummeln sich mittlerweile ein paar Anbieter, die mit sogenannten Homepagebaukästen zum leichten Erstellen des eigenen Internetauftrittes werben. Ein Bild hochladen und ein bisschen Text in einen Editor eingeben kann eigentlich fast jeder. Und wenn noch weitere 5796 Leute auf die gleiche Idee kommen, entsteht bei Facebook und Co. eigentlich nur noch Einheitsbrei, der keine individuelle Note mehr hat. Weiterhin ist Facebook ein recht großer Datenkrake, ein Moloch seines gleichen, der Daten ohne wenn und aber über den Webmaster und seine (auch potentiellen) Seitenbesucher zum Frühstück verspeist. Ein Homepagebaukasten dagegen bläht den Quellcode der angelegten Website gern etwas weit auf und sorgt, gerade bei Volumenbegrenzten Flatrates, wie sie im Smartphonebereich üblich sind, für etwas mehr Traffic.

Als Erstes…

… muß natürlich die Idee für den eigenen Internetauftritt stehen. Und dazu sollte sich der potentielle Webmaster ein paar Fragen durch den Kopf gehen lassen. Was will ich im Internet mitteilen? Wie soll das Endergebniss denn künftig aussehen? Was für Möglichkeiten sollen potentielle Nutzer meines Angebotes bekommen, um auf die Seite Einfluss zu nehmen? Wie mache ich meinen Webauftritt gut auffindbar? Wo möchte ich meine Website hosten? Was gibt es für Möglichkeiten um mir viel Programmierarbeit zu ersparen? Wie soll die passende Domain zu meiner Seite heißen? Wo kriege ich sowas her? Was möchte ich mit der Seite bezwecken? Soll die Seite nur Informativ sein oder will ich Geld mit der Seite verdienen? All diese Fragen und vielleicht noch ein paar mehr müssen dem Webmatser klar sein, wenn er eine halbwegs sinnvolle Website (von diesen Seiten gibt es im Internet leider zu wenig) oder eine sinnfreie Website (und die gibts zu häufig) anlegen möchte. Weitere Details werden in diesem Artikel und in weiteren Artikeln folgen.

Und was ist denn überhaupt eine Domain?

Das ist eine Folge von Buchstaben, die sie in die leere Zeile ihres Lieblingsbrowsers eingeben, beispielsweise http://medienspürnase.de. Eine Domain ist ein fast frei wählbarer Name im Internet mit einem bestimmten Kürzel, beispielsweise .de, .com, .org usw. endet. Eure eigens erstellte Domain ist dann im gesamten World Wide Web einmalig. Damit kann der Webauftritt etwas persönlicher gestaltet werden. Die meisten Provider für Webspace haben meistens schon eine oder zwei Domains mit im Angebot. Zusätzliche Domains können natürlich gegen Bares noch nachgekauft werden.

Der Webspace, was gibts da alles?

Nun hier scheiden sich die Geister. Gute Vorüberlegungen sind, wie Eingangs schon erwähnt, sehr sinnvoll. Die Wahl des richtigen Webspaces ist mindestens jetzt von Nöten. Jetzt stellt sich die Frage was man denn mit der Website erreichen will. Ists ein Hobbyprojekt, hinter dem keine Gewinnabsicht steht, oder will man mit irgend etwas Geld verdienen? Bei einem Hobbyprojekt reicht ein billiger, oder auch ein kostenloser Shared-Hoster, der eine halbwegs aktuelle MySQL-Datenbank mit Version 5.x mitbringt und eine halbwegs aktuelle PHP Laufzeitumgebung auf dem Webspace. Für ein Projekt, welches natürlich auch Geld einbringen soll, sollte man schon ein paar Euro im Monat für den Webspace mit Zubehör investieren. Das hat mehrere Gründe: Zum einen sind Serverressourcen (das heißt die Uptime des Servers) vertraglich zugesichert und ein automatisches Backup der Daten erfolgt. Bei einem Nichterreichen des Servers springt meistens ein Ersatzsystem ein, um diese Zeit zu überbrücken. Kostenlose Webspaceanbieter können dies aus Kostengründen nicht realisieren. Man merke aber hier, sei es ein kolstenloses oder eben auch ein bezahltes Hostingpaket: Man weiß nicht mit wie vielen anderen Leuten und Webautritten man sich einen Server teilt. Deswegen heißt diese Form auch Shared Hosting. Die Administration des Webspaces und der zu Grunde liegenden Server fallen für den frisch gebackenen Webmaster weg. Er braucht sich nur um die Aktualität seiner selbst aufgesetzten Content Management Systeme und seiner Seite zu kümmern, hat aber nicht wirklich die Freiheit mehr als ein paar Websites auf seinem Internetplatz laufen zu lassen.

Gibt man etwas mehr Geld im Monat aus, bekommt man mit einem virtuellem Server, einem sogenannten vServer. Mehrere virtuelle Server teilen sich hier einen physikalischen Server. Die einfachste Erklärung dafür ist, daß es mehrere Computer (hier Server) in einem Computer gibt, die sich die maximal erhältlichen Ressourcen teilen. Für die Administration muß der Webmaster hier schon mehr Zeit mitbringen. Es gilt den vServer gegen unberechtigte Zugriffe abzusichern, die entsprechenden Dienste dafür zu konfigurieren und regelmäßige Updates des Betriebssystems und der rennenden Systeme zu erledigen. Aber nebenher will ja auch die eigene Seite noch mit neuem Content versorgt werden und die Stricknadeln aus dem eigens aufgesetzten Stricknadelshop per Post oder Kurier zu versenden, mit dem ganzen Schnickschnack, der mit dem Stricknadelgewerbe noch anfällt. Hier hat der Webmaster natürlich mehr Freiheiten, als mit ein bisschen Webspace von einem Shared-Hoster, schon was die Konfiguration der Dienste angeht, aber auch bei dem was er noch alles anbieten kann.

Der nächste Schritt ist ein richtiger Webserver, hier fallen im Prinzip die gleichen Arbeiten an, wie beinem vServer, nur hat der Webserver ein bisschen mehr Leistung hat, weil hier nur ein User am Werke ist, nicht wie bei den vServern mehrere Kunden auf einem Server. Hier hat der Webmaster natürlich alle Freiheiten. Er kann Websites anbietem, er kann Spiele und andere Dienste wie einen Mailserver anbieten, er kann aber auch Speicherplatz zum Backup von Dateien anbieten, oder er nutzt das hier Aufgezählte alles selbst.

Das teuerste ist natürlich ein Managed Server. Hier braucht sich der Webmaster nicht um administrative Aufgaben für den Server zu kümmern. Das erledigt der Provider für ihn.

Hat man die Wahl getroffen und ist alles eingerichtet, benötigt man die Zugangsdaten zum Webspace, die im Allgemeinen der Provider für denselbigen auch liefert.

Vorschau auf kommende Artikel dieser Serie

Im nächsten Artikel gibts ein paar Programmvorschläge für Quellcodeditoren, Bildbearbeitungsprogramme und Tools, die man sonst noch für das Webdesign nötig sind. In einer weiteren Folge stelle ich noch ein paar Content-Management-Systeme vor und erläutere kurz für was diese CMS gut sind. Tiefer ions Webdesign werde ich in diesem Blog nicht einsteigen, da das den Rahmen unnötig sprengen würde. Im letzten Teil der Artikelserie geht es um Fallstricke und einige rechtliche Hürden, die beim Webdesign umschifft werden müssen.

Die Medienspürnase in RSS Feedreadern und auf Smartphones

Seit einigen Tagen läuft auf dem Blog der Medienspürnase recht stabil das Plugin WPTouch. Das Plugin rennt unter der aktuellen WordPress Version und erschafft diesen Blog auf jedem beliebigen Smarphone der Gattung iPhone, aber auch auf Geräten mit Android, sowie auf Tablets aller bekannten Marken. Die Medienspürnase ist auf den Smartphones natürlich wie gehabt auf https://medienspürnase.de/ zu erreichen, aber auch unter https://xn--mediensprnase-3ob.de.

Bei RSS Feed Readern kann es mit der Domain unter https://medienspürnase.de/feed Probleme geben. Wenn es denn welche gibt, ist auf die Domain unter https://xn--mediensprnase-3ob.de/feed zurück zu greifen, damit dürfte es allenfals nur geringe bis keine Schwierigkeiten geben.

Wichtige Neuerungen bei WordPress 3.5

WordPress 3.5 wartet mit einer wesentlichen Neuerung auf. Die Blogrolle und der Linkmanager sollen ab WP3.5 deaktiviert sein und bei der nächsten Version WordPress 3.6 ganz verschwinden.

Bei WordPress ab der Version 3.5 bleibt die Blogroll standartmäßig deaktiviert, vorhandene Links bleiben allerdings in der Datenbank bestehen. Beim Upgrade auf WordPress 3.5 wird gecheckt, ob Links im Linkmanager vorhanden sind. Sind welche vorhanden, wird der Linkmanager beim Upgrade wieder aktiviert. Will man das manuell erledigen kann man das durch den Filter ‘pre_option_link_manager_enabled’ erreichen.

add_filter( 'pre_option_link_manager_enabled', '__return_true' );

Wie sichere ich meine Blogrolle?

Die Links kann man laut WordPress in eine Textdatei oder .XML Datei sichern. Letzteres geht mit dem Anhang /wplinks-opml.php. Das Ergebnis kann man in einem Texteditor ablegen oder mit Speichern als auf der Festplatte sichern.

Gibts da was an Plugins zum Nachinstallieren?

Es gibt aber auch Alternativen zur Blogrolle. Das sind 2 Plugins, die man sich wie gewohnt installiert. Auf http://wordpress.org/extend/plugins/link-manager/ gibt es einen Linkmanager zum Installieren und auf http://wordpress.org/extend/plugins/link-library/ gibts das Plugin Link-Libary mit dem alle Links auf allen Artikeln und Seiten angezeigt und exportiert werden können.

Kann ich eine Seite mit den Links aus meiner liebgewonnenen Blogrolle erstellen?

Eine gute Variante, die Blogrolle zu ersetzen, ist eine eigene Seite für die zu empfehlenden Links zu erstellen. Auf dem Dashboard ist in der linken Sidebar ein Eintrag namens Seiten zu sehn. Einfach darauf klickern und dann auf Erstellen. Hier fügt man seine Links und Empfehlungen ein, setzt dazu eine kurze Beschreibung und veröffentlicht dann die Seite einfach.

Es gibt doch auch noch andere Widgets…..

Etwas komplizierter, aber dennoch eine gute Alternative ist eine Linkliste als Textwidget einzufügen. Klickere dazu links auf Design –> Widgets und ziehe das Standartwidget in die Sidebar wohin es soll. Vergib einen aussagekräftigen Namen für das Widget. Nun müssen nur noch die Links zu den empfohlenen Seiten via HTML (Hypertext Markup Language) als geordnete oder ungeordnete Liste eingefügt werden.

Es folgt der Code für eine ungeordnete Liste

Der Code für eine durchnummerierte Liste sieht wie folgt aus

  1. Die Medienspürnase
  2. WordPress.com

Weiterführende Links:

  1. WordPress zum Download
  2. Link Libary Plugin
  3. Link Manager Plugin

Rezepteküche: WordPress

Seit ein paar Tagen ist das neue WordPress 3.4 für die freie Bloggerwildbahn freigegeben. Neben ein paar Bugfixes bringt es das eine oder andere nützliche Feature mit. Dazu aber gleich mehr.

Auf freier Wildbahn

Am 14.6 wurde die Version 3.4 von WordPress veröffentlicht. Die größte Neuerung, die die neue Version mitbringt ist die Themevorschau, in der man gleich ausgewählte Themes ein bisschen bearbeiten kann. Für Farben, Headergrafiken und Hintergrundbildern stehen Bearbeitungsfunktionen bereit. Bildgrößen für das Kopfzueilenbild sollen nur noch Empfehlungen sein und der Administrator kann diese Größe dann selbst ändern. Bilder aus der eigenen Mediathek lassen sich ab dieser Version auch als Header einbinden.

Eine weitere Neuerung ist auch die Möglichkeit Tweets aus Twitter einzufügen, die dann mit Links zum retweeten oder favourisieren garniert sind.

Bildunterschriften lassen jetzt auch HTML zu um Links zum Beispiel zu Fotografen oder Lizenzen setzen lassen.

Auch unter der Haube hat sich einiges getan. Die entwickler versprechen schnellere Datenbankabfragen, schnelleren Seitenaufbau, lokalisiertere Installationen und bessere Unterstützung osteuropäischer Sprachen. Die Schnittstelle XML-RPC wurde verbessert und unterstützt jetzt auch benutzerdefinierte Inhaltstypen oder taxonomien.

Rezeptvorschlag: Installation

Zutaten:

Die Installation gestaltet sich denkbar einfach. Man benötigt hierzu nur einen halbwegs aktuellen Browser, ein Packprogramm, einen FTP Client und natürlich ein bisschen Webspace mit einer MySQL Datenbank.

Als Packprogramm eignen sich Winrar oder 7Zip. Als FTPClient nutzt man am besten FileZilla.

Frisch gejagt:

Auf http://wpde.org/ bekommt man dias Installationsscript für WordPress. Dieses lädt man einfach herunter was bei einer schnellen Internetanbindung nur eine Sache von Sekunden ist.

Zubereitung:

Entpackt wird die heruntergeladene .zip Datei in einen separaten Ordner. Jetzt wird einfach der FTP Client angeworfen, die Zugangsdaten für den Webspace kriegt man natürlich von seinem Hoster und gibt die ein. Der Ordner, der gerade entpackt wurde, landet via FTP Client natürlich auf dem Webspace.

Nach dem der WordPressordner auf dem Webspace liegt, öffnet man den Browser und gibt in die Adresszeile seine Domain – zum Beispiel http://MEINEDOMAIN.DE/ – (die entweder direkt schon auf den WordPressordner zeigt) oder seine Domain mit dem Pfad zum WordPressordner an, beispielsweise http://MEINEDOMAIN.DE/wordpressordner ein. Ist dies geschehen, öffnet sich ein Abfrageformular, in das man nur noch seine Datenbankdaten, ein Passwort für WordPress und den Administrator als User eingibt. Ist dies geschehen steht WordPress zur erstmaligen Nutzung bereit.

Rezeptvorschlag: WordPress Upgrade

Ein paar Küchenvorbereitungen

Ein Upgrade auf eine aktuelle Version kann man auf zwei Wegen erledigen. Die eine währe das automatische Update, welches WordPress von Werk aus mitbringt. Doch hiervon ist aus mehreren Gründen abzuraten. Das automatische Update birgt generell das Risiko bestehende Inhalte zu beschädigen. Zweitens hängt es auch vom Hoster des Webspaces ab, was für Formate (hier .zip) erlaubt und verboten sind. Da liegt es nahe, das Update manuell zu erledigen.

Zu erledigende Einkäufe

Jeder Webmaster oder Administrator, der etwas auf sich hält, hat einen passenden FTP-Client und eine Packsoftware auf dem Rechner installiert, dazu einen halbweghs gängigen Browser. Die passenden Links sind weiter oben im Artikel zu finden und werden später nochmal zusammen gefasst. Weiterhin braucht man das neueste WordPresspaket, welches dann auf dem Rechner lokal entpackt wird.

Als erstes ist immer anzuraten, bestehende Inhalte lokal auf dem Rechner zu sichern. Das sind zum einen die Datenbank, in der alle Artikel gespeichert sind und zum anderen der WordPressordner auf dem Webspace. Die Datenbank exportiert man via PHPmyAdmin, welchen die meisten Hostingangebote mitbringen, den WordPressordner vom Webspace einfach via FTPClient. Plugins sind vor dem Update zu deaktivieren, um Schäden zu vermeiden.

Wichtig währen folgende Ordner und Dateien zu sichern:

Der Ordner wp-content ist wichtig, hier liegen sämtliche Plugins, WordPressthemes und Bilder für den Blog. Weiterhin wichtig sind die Dateien .htaccess und wp-config.php. Letztere enthält die Datenbank und Nutzereinstellungen vom Blog.

Den Rest der vorhergehenden Installation kann man direkt (mit Ausnahme der Datenbank) vom Webspace löschen. Das geschieht auch wieder über einen FTP Client.

Gut gegart:

Den gesicherten Ordner WP-Content und die beiden Dateien kopiert man einfach auf dem Rechner in das Installationsverzeichnis der neuen WordPressversion. Das alles lädt man dann auf seinen Webspace hoch. Nun öffnet man den Browser seiner Wahl und tippselt in die Adresszeile seine Domain, die auf die WordPressinstallation verlinkt ein mit folgendem Zusatz: http://MEINEDOMAIN.de/wp-admin/upgrade.php

Fals die Domain nicht auf das Installationsverzeichnis mit dem Blog deuten sollte, ist der Pfad natürlich noch dementsprechend etwas zu verlängern. Im nächsten Schritt wird man gebeten, die Datenbank zu aktualisieren. Das tut man kurzer Hand.

Als nächstes loggt man sich ein und aktiviert die benutzten Plugins, verpasst denen bei Bedarf auch eine Frischzellenkur.

Hier noch einmal die benötigten Zutaten:

– ein Browser nach eigener Wahl (Internetexplorer, Firefox, Safari, Opera, Netscape, Chrome….)
– ein FTP Client, wahlweise FileZilla
– ein Packprogramm, entweder Winrar oder 7Zip
– das aktuelle WordPress Installationspaket

Nützliche Programmezugaben für den Windows PC

Microsoft hat auf die Firmenwebsite im Downloadportal nützliche Tools für Schüler, Studenten und Webentwickler bereitgestellt. Darunter Mathematix 4.0 und Webmatrix.

Mathematics

Das erste Tool ist für Schüler, Studenten oder Techniker gedacht. Es ist ein Taschenrechner, der schrittweise Gleichungen löst, zu diesen Diagramme erstellt und Einheiten umwandelt. Nein hierbei handelt es sich nicht um den bereits in Windows integrierten Rechner. Hierbei handelt es sich um einen wissenschftlichen Kalkulatar. Zusätzlich zu den beschriebenen Funktionen, bringt der Rechner eine Schnittstelle zu MS Word und OneNote mit. Mathematics benötigt 64 MB Video-RAM, mindestens einen 500 MHz Prozessor (1 GHz empfohlen), mindestens 256 MB RAM (512 empfohlen) und 65 MB freien Festplattenspeicher. Dazu müssen installiert sein WIN7, Windows Server 2003 mit SP2, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008 SP2, Vista mit SP2 oder Windows XP mit SP3. Weiterhin muß das MS Net. Framework 3.5.1 installiert sein. Mathematics 4.0 ist erhältlich in einer 32 Bit Version oder in einer 64 Bit Variante.

Webmatrix

Webmatrix richtet sich vor allem an Webentwickler, die das eine oder andere Content Managementsystem, wie beispielsweise Typo 3, Drupal, verschiedene Wikis oder WordPress, auf ihrem Rechner testen wollen oder für diese etwas entwickeln möchten. Diese Pakete legtr Microsoft bei diesem Programmbündel bei. Hervoragent eignet sich Webmatrix auch zum Entwickeln eigener Webauftritte mit Datenbanken, PHP, HTML und Co. Bei der Installation richtet Webmatrix automatisch Microsoft IIS oder Wahlweise IIS Express mit MySQL ein.

Downloadlinks

  1. Webmatrix
  2. Download Mathematics 4.0

WordPress – Das Blogsystem mit einer kleineren Schwäche

WordPress ist eines der Blogsysteme, welches eine hohe Verbreitung erfahren hat. Auf Grund der einfachen Bedienung, guten Skalierbarkeit und recht einfachen Installation verwenden das sehr viele Leute. Aber auch das eine oder andere Manko hat WordPress. Und das ist mir in den letzten Tagen aufgefallen.

Es ist kein großer Fehler in meinen Augen und wird vielleicht nicht als solcher vom User gewertet. Beim Schreiben meiner Artikel ist es mir aufgefallen, daß WordPress in regelmäßigen Abständen das bisher geschriebene in der Datenbank sichert. Das soll es ja auch um schnellstmöglich den letzten Stand zu erreichen, fals Computer-Fehler oder Probleme mit dem laufenden Server oder gar WordPress selbst auftreten.

Für jeden Eintrag legt WordPress in der Tabelle WP_POST einen Eintrag. Und für jede Revision, oder Sicherung, erstellt es eine neue Zeile und markiert diese dem entsprechend. So kommt im Laufe der Zeit so einiges an Material zusammen, was nicht wirklich benötigt wird und die Datenbank erheblich aufbläht.

Dagegen gibt es verschiedene Lösungsansätze. Die erste Lösung betrifft die Datei wp_config.php

Man fügt in diese Datei einfach define('WP_POST', 6); ein. Bei dieser Einstellung werden alle Revisionen bis auf 6 Stück gelöscht und keine neuen angelegt. Hier wird immer die älteste Revision ersetzt, Leider ist dieser Tip schon sehr alt und ich kann keine Garantie übernehmen, ob das auf aktuellen WordPressystemen nochwas nützt.

Als zweite Lösung gibt es ein Plugin. Es heißt Delete-Revision und wird nach meinem Kenntnisstand auch weiter entwickelt. Dieses Plugin lädt man sich von http://wordpress.org/extend/plugins/delete-revision/ herunter und entpackt es erstmal Lokal auf dem eigenen Rechner. Den Ordner dazu verfrachtet man schließlich in den Plugin-Folder für WordPress und aktiviert es anschließend im Dashboard. Auf Knopfdruck bereinigt es die WordPress Datenbank.

Update

Das vorgsetellte Plugin funktioniert sehr gut. Ich habe gerade in meiner Datenbank nachgesehen, fast alles überflüssige ist verschwunden. Aber dennoch bleibt der eine oder andere Eintrag wo dabei steht Automatisch gespeicherter Entwurf und in der Spalte post_content nichts weiter drinsteht. Wenn da einiges aufgelaufen ist, kann man das getrost manuell löschen, nach einem vorherigen Backup der Datenbank.

  1. Think Social – Medienspürnase goes to Facebook, Twitter and Google+ – @Medienspürnase
  2. WordPress Revisionen aufgeräumt – @Medienspürnase
  3. Die Medienspürnase und die Captchas – @Medienspürnase
  4. Neues Tabellen-Plugin für die Medienspürnase – @Medienspürnase
  5. Freundliches Drucken von Artikeln der Medienspürnase – @ Medienspürnase

Das eigene Wiki für den Windowscomputer

Wie man zum Wiki für den Desktop-PC oder Laptop kommt.

Systemvoraussetzungen: Windows ab XP mit SP2, mindestens 512 MB RAM und 2 GB freier Platz auf der Festplatte.

Zutaten:

Man benötigt einen Server, am besten mit der aktuellsten Version von Apache, samt aktueller PHP Umgebung und MySQL. Dazu benötigt man noch einen portablen Browser und natürlich eine aktuelle Version von Mediawiki.

In diesem Tutorial wird Server2Go, eine leicht zu konfigurierende Serverumgebung genutzt, dazu Firefox Portable und Mediawiki. Die folgenden Sites enthalten die Downloads für die benutzten Programme. Firefox und Mediawiki sind kostenlose Opensource-Programme und Server2Go Donationware und ebenfals kostenlos.

Mediawiki
Server2Go
Firefox Portable von Portableapps

Beim Download der Serverumgebung ist darauf zu achten, daß man die aktuellste Version des Apache, von PHP und MySQL hat. Perl ist nicht erforderlich, hat aber auf die Installation und die Lauffähigkeit von Mediawiki keinen Einfluß. Weiterhin ist es notwendig die gepackte Version herunter zu laden. Den Installer läßt man links liegen. (Man nimmt die Version mit Apache 2.2.x oder höher, PHP 5.3.x oder höher und MySQL 5.1.x)

Weiterhin benötigt man einen Texteditor, Notepad von Windows würde vollkommen ausreichen, ist aber zu schmal für unsere Aufgaben. Also habe ich mich für Phase5 entschieden, einen Texteditor für HTML, Java, PHP und mehr. Weiterhin benötigt man ein Packprogramm wie WinRAR oder 7Zip.

Wenn wir schon am Downloaden sind, dann suchen wir gleich noch zwei Extension (Neudeutsch für Erweiterungen) für unser Wiki aus und laden die gleich mit runter. Zum einen ist das CategoryTree und das andere Cite

Das Entpacken aller Komponenten

Als allererstes entpackt man den Server im obersten Verzeichnis der Festplatte, also unter C:\ oder direkt in das Verzeichnis

C:\server2go\

Es ist darauf zu achten, alle zum Server zugehörigen Dateien und Verzeichnisse in diesem Pfad liegen. Als nächstes entpackt man Firefox Portable in den Pfad

C:\server2go\FirefoxPortable

Ist das geschehen öffnet man das Verzeichnis

C:\server2go\

und benennt den Ordner htdocs in htdocsalt um und erstellt ein leeres Verzeichnis htdocs. Weiter geht es mit dem Entpacken von Mediawiki. Entpackt wird es in den Pfad

C:\server2go\htdocs\unserwiki

wobei das Verzeichnis unserwiki jeden beliebigen anderen Namen haben darf und es das oberste Verzeichnis für unser Wiki ist. Wir achten schon wie beim Server darauf, das nicht noch eine Verzeichnisinstanz zwischen den eigentlichen Wiki-Dateien und unser eigens erstellten Ordner fürs Wiki liegt. Haben wir ein ca 100×100 Pixel großes Logo (Beispielname: Unserlogo.png) werfen wir es in den Pfad

C:\server2go\htdocs\unserwiki\sins\common\

Konfigurieren von Firerfox und Server

Jetzt müssen wir unseren Server ein bisschen anpassen. Das ist eine Arbeit von ein paar Minuten. Wir öffnen die Datei

pms_config.ini

im Hauptverzeichnis Server2Go mio einem stinknormalen Texteditor (beispielsweise Notepad). Folgende Parameter werden eingestellt (vor dem Gleichheitszeichen ist der Parameter, den findet man über die Suche und nach dem Gleicheitszeichen ist der Wert, der eingestellt werden muß). Alle Parameter sind schon in dieser Datei enthalten, haben aber abweichende Werte und müssen auf die hier genannten Einstellungen gebracht werden.

BrowserType=PORTABLEFIREFOX 
BrowserPath=FirefoxPortable/FirefoxPortable.EXE

Diese beiden Parameter stellen den Browser für den Server ein. Im Anschluß wird dem Server noch beigebracht, die User-Datenbanken nicht ständig zu vergessen. Das machen wir mit drei kleinen Einstellungen.

LocalMirror=0
OverwriteLocalMirror=0
DeleteDatabaseFiles=0

Nachdem diese Werte geändert wurden, speichert man die Config-Datei und beendet diese auch schon. Als nächstes erstellen wir eine

FireFoxPortable.ini

in

C:\server2go\FirefoxPortable

Folgender Inhallt muß in dieser Datei stehen.

[FirefoxPortable]
FirefoxDirectory=App\firefox
ProfileDirectory=Data\profile
SettingsDirectory=Data\settings
PluginsDirectory=Data\plugins
FirefoxExecutable=ffp.EXE
AdditionalParameters=
LocalHomepage=
WaitForFirefox=true
DisableSplashScreen=true
AllowMultipleInstances=true
DisableIntelligentStart=false
SkipChromeFix=false
SkipCompregFix=false
RunLocally=true

Ist diese Datei angelegt und gespeichert geht man ins Verzeichnis

C:\server2go\FirefoxPortable\App\firefox

und ändert die Datei Firefox.exe in ffp.exe. Die Datei FirefoxPortable.exe belassen wir so wie sie ist.

Die Datenbankeinstellungen

Jetzt ist es an der Zeit unseren Server das erste mal über server2go.exe zu starten. Wenn alles richtig konfiguriert ist, dürfte sich der portable Browser öffnen. Im Hauptschirm steht jetzt dick Index of und darunter blau Unserwiki. In der Adresszeile unseres Browsers steht die IP-Adresse 127.0.0.1:4001/ aus der wir kurzerhand 127.0.0.1:4001/phpmyadmin machen und bestätigen.

Im folgenden Fenster gibt man als Nutzerkennung root ein und kein Passwort. Im folgendem Fenster klickt man auf den Link Neues Passwort und erstellt sich eins. Nach einem kurzen Logout öffnet man erneut den PHPmyAdmin mit root und seinem neuen Passwort. Jetzt kann man sich eine neue Datenbank im UTF8 Format anlegen.

Der Einfachheit halber nennen wir die Datenbank auch wieder unserwiki obwohl sie auch anders heisen könnte. Kleiner Tipp am Rande: Jetzt steht die Datenbank und man schließt den Browser, damit schließt sich dann der ganze Server.

Nach dem Neustart des Servers sollte man prüfen, ob die erstellte Datenbank noch vorhanden ist und die Servereinstellungen anpassen, sollte sie gelöscht sein.

Das Wiki installieren

Das Gröbste hat man jetzt überstanden. Man öffnet im Index of das Directory unserwiki im Browser. Jetzt erscheint das Mediawikisymbol und darunter ein blauer Link Setup Wiki. Diesem Link folgen wir natürlich.

Als Schritt eins legen wir die Sprache des Installationsscriptes fest und die Anzeigesprache unseres künftigen Wikis. Im zweiten Schritt sieht man ob die Installationsumgebung für das Wiki sich eignet oder nicht. Da der Hinweis

Die Installationsumgebung wurde geprüft. 
MediaWiki kann installiert werden.

in Grün erscheint, klickern wir einfach weiter. Auf dem dritten Screen geben wir beim Datenbankserver in das Feld localhost beim Datenbanknamen den Namen unserer Datenbank an. Im Beispiel war das ja unserwiki also geben wir das auch ein.

Das Datenbanktabellenpräfix können wir frei wählen. Es ist aber wichtig eine kurze und prägnante Zeichenkette, gefolgt von einem Unterstrich zu wählen, sollte man die Datenbank für mehrere Contentmanagementsysteme benutzen. Es ist für den Überblick.

Als Datenbanksystem wählen wir natürlich MySQL aus und setzen einen Punkt davor Beim Datenbank benutzer geben wir wieder rootund beim Passwort unser erstelltes PHPmyAdmin-Passwort ein.

Beim Schritt vier setzen wir den Punkt bei der Zeichenkodierung auf UTF8. Das erlaubt uns einen größeren Zeichensatz im Wiki zu verwenden. Beim Datenbankkonto für den Webzugriff setzen wir ein Häkchen, so brauchen wir bei den nächsten Schritten nichterneut diese Daten einzugeben.

Im Schritt fünf geben wir ein paar allgemeine Daten zu unserem Wiki, oben den Namen für das Wiki. Wir setzen einem Punkt vor Projekt oder Entspricht dem Namen des Wikis.

Als nächstes wählt euch einen passenden Namen und dazu ein Passwort für das Admin-Konto. Das Passwort sollte anders sein als das zum PHPmyAdmin und anders lauten als der Adminname. Dann brauchen wir noch eine gültige Mailadresse. Zudem wählen wir die Optionen, daß wir weitere Konfigurationen für das Wiki vornehmen möchten. Den Haken in dem Kästchen vor dem Eintrag in die Mailinglisten lassen wir aus.

Schritt Sechs verlangt weitere Daten von uns. Als erstes wählt man die Art des Wikis.

Bei einem offenen Wiki kann jeder unregistrierte Nutzer dort reinschreiben und ändern.

Beim Punkt Erstellung eines Benutzerkontos müssen sich weitere Nutzer erst Registrieren, das dämmt automatischen Spam ein.

Ausschließlich berechtigte Benutzer werden von uns als Admin festgelegt und nur die dürfen Artikel schreiben und ändern.

Oder wir wählen ein geschlossenes Wiki. Hier darf nur der Admin schreiben.

Im nächsten Auswahlfeld mit den Lizenzen wählt man sich die passende einfach aus. Mehr zu den Lizenzmodellen findet man im Internet. Hier gibt es auch Abstufungen von völlig gemeinfrei bis urheberrechtlich geschützt und bezieht sich auf die Texte, die in Zukunft im Wiki gespeichert werden.

Bei den Maileinstellungen aktivieren wir alles und geben in die Textbox erneut unsere Mailadresse ein. Die im nächsten Rahmen vorgeschlagenen Extension (Erweiterungen) können wir getrost alle aktivieren. Das Hochladen von Dateien erlauben wir, die URL des Logos ändern wir, in dem wir den Dateinamen auf Unserlogo.png ändern, der Rest bleibt.

InstantCommons aktivieren wir. Im nächsten Rahmen stellen wir das Objektcaching aus.

Jetzt klicken wir einen Schritt weiter und sehen, daß das Wiki installiert wird und bestätigen das noch einmal mit weiter. Schließlich sehen wir eine Meldung, daß das Wiki erstellt wurde und bestätigen das einfach wieder mit weiter. Ist dieser Schritt erledigt, werden wir aufgefordert die LocalSettings.php herunterzuladen. Diese speichern wir einfach im folgenden Dialog in den Pfad

C:\server2go\htdocs\unserwiki

Im gleichen Fenster sieht man in einem helleren Blau einen Link, daß auf das Wiki zugegriffen werden kann. Das tun wir natürlich auch jetzt. Dann minimiert man das Browserfenster. Feintuning mit Extensions Jetzt entpackt man die beiden zuvor heruntergeladenen Cite und Catagorytree jeweils in

C:\server2go\htdocs\unserwiki\extensions\Cite
und in
C:\server2go\htdocs\unserwiki\extensions\CategoryTree

(Daran denken daß dies die beiden Hauptverzeichnisse für die Extensions sind) Mit unserem Texteditor Phase5 öffnet man nun die LocalSettings.PHP und fügt ganz zum Schluß folgenden Code für die Extensions an. Für die Extension Cite folgenden Code:

require_once("$IP/extensions/Cite/Cite.php");

Und für den CategoryTree folgendes:

require_once( 'extensions/CategoryTree/CategoryTree.php' );
$wgUseAjax = true;
$wgCategoryTreeSidebarRoot = "Unserwiki";
$wgCategoryTreeSidebarOptions = array(mode=>"all", depth=>0, showcount=>"on");

Wobei unserwiki durch einen beliebigen Namen ersetzt werden kann. Diese Einstellungen speichern wir und verlassen die Localsettings ganz.

Letzte Einrichtungen von Mediawiki

So.. nun maximieren wir unseren Browser wieder und melden uns direkt im Wiki an, das geschieht oben rechts mit dem Link

Anmelden oder Benutzerkonto

einrichten Einach da drauf klickern und dann Passwort und Namen eingeben welche man sich gewählt hat.

Als erstes klicken wir links auf das rotgeschriebene unserwiki. Wir kommen zu einem Textfenster. Dort tippen wir eine kurze Beschreibung ein und haben soeben die Hauptkategorie erstellt.

Ein Klick ganz oben auf Einstellungen dann unter der Überschrift Einstellungen auf Bearbeiten bringt uns in ein Einstellungsmenü, wo wir ganz unten die Beta-Funktionen alle beide aktivieren.

Das währen die erweiterten Bearbeiten-Werkzeugleisten und die Dialoge für das Einfügen von Tabellen, Links usw. Diese Einstellungen speichern wir nun.

Schließen wir den portablen Firefox, so schließen wir gleichzeitig den Server. Ein Klick auf

server2go.exe

im Verzeichnis

C:\server2go\

startet unseren Server und öffnet unseren Firefox.

Für Leute die es optisch stylisch mögen, können sich mit ein bisschen Wissen in HTML und CSS noch eine Datei mit dem Namen Index.html erstellen und in dem Ordner

C:\server2go\htdocs\

ablegen. Man müsste nur mit den Tags a href (in spitzen Klammern) und http://127.0.0.1:4001/unserwiki/ einen klickbaren Link generieren und das optische Drumherum ein bisschen gestalten. Wie man sehen kann, ist natürlich noch viel Platz für weitere Wiki-Installationen oder andere Contentmanagementsysteme. Der Server ist ja schon soweit konfiguriert und es müssten nur weitere Datenbanken angelegt werden und für jedes weitere Wiki oder andere CMS einen Ordner im htdocs-Verzeichnis. Natürlich muß dann auch die Index.html entsprechend mit neuen Links versorgt werden. Wenn man mag, kann man den gesamten Ordner

C:\server2go\

sich auf einen entsprechend großen USB Stick mit mindestens 1GB Platz speichern und das Wiki auf beliebigen Windowsrechnern nutzen. Und damit haben wir das Wiki fertig eingerichtet. In einem der nächsten Beiträge erläutere ich, wie man das Mediawiki mit neuen Updates und Upgrades versorgt.

WikiTwooGo – Die Enzyklopädie für die Hosentasche

WikitwooGo enthält das der Onlineenzyklopädie Wikipedia zugrunde liegende Mediwiki und erschließt diese Software für Firmen- und den privaten Einsatz.

Die Firma Twoonix hat sich auf die Haube geschrieben, die Opensource Software Mediawiki für jeden Nutzer, sei es privat, für die Schule oder in der Firma, einfach und schnell zugänglich zu machen. Das hat einen einfachen Grund: Mediawiki benötigt einen Apache Webserver, samt aktueller PHP Umgebung und einer MySQL Datenbank. Einen solchen Server aufzusetzen ist für den Laien keine ganz einfache Aufgabe.

WikitwooGo ist eine Distribution, ein Software-Bundle, welches ein Mediawiki, einen lauffähigen Server und – für die Nutzung von einem USB Stick aus – einen portablen Browser, von der Marke Firefox, mitbringt.

Installiert ist WikitwooGo schnell. Man lädt sich von der Firmenwebsite von Twoonix,
http://wikitwoogo.org//, eine Version seiner Wahl herunter. Es gibt zwei Varianten, eine knapp 81 MB große Standardversion und eine 90 MB große Education Version. Bei der Standardversion steht der potenzielle User wie der Ochs vorm neuen Scheunentor. Hier bekommt er ein leeres Wiki geboten. Außer ein paar Links zu der größtenteils englischen Bedienungsanleitung von Mediawiki befindet sich nichts brauchbares im Wiki. Als Anfänger in Wikifragen braucht man schonmal einiges an Einarbeitungszeit. Bei der Educationversion sind schon einige Beispielartikel und eine Hauptseite fertig angelegt und gestaltet. Diese Artikel sind auf eine Schule konzipiert. Vorhandenes darf man beliebig ändern. So kann man sich gleich mit der Funktion von Mediawiki am Beispiel vertraut machen. Des Weiteren liefern die schon vorgefertigten Artikel eine Struktur für das Wiki, an der der geneigte Wikiadministrator und Nutzer sich orientieren kann und bei Bedarf eine eigene Struktur fürs Wiki entwickeln kann.

Wenn man sich eine Version von WikitwooGo geladen hat, folgt wie bei Windows üblich, ein Doppelklick auf die exe-Datei. Nach ein paar kurzen Angaben zum Installationsort und dergleichen wird WikitwooGo installiert. Benötigt wird nur entsprechend viel Speicher auf der Festplatte (mindestens 520 MB mehr währe natürlich immer besser) oder einen mindestens 1 GB großen USB Stick, bzw einer SD-Card mit indestens 1 GB.

Die Downloads von WikitwooGo sind kostenlos. Twoonix liefert WikitwooGo Education auch auf Wunsch schon vorinstalliert auf einem 4 GB Stick für 24,95€ oder einem 8 GB Stick für 39,95€.

Fazit:

WikitwooGo ist eine leicht zu installierende Umgebung für die verschiedensten Zwecke, beispielsweise als Ideenpool, kleine Enzyklopädie und weiteres geeignet. die Installation ist sehr leicht und man bekommt die vertraute Umgebung, die man beispielsweise schon von der Wikipedia her kennt geboten. Zwei Sachen fallen ein wenig negativ auf. erstens die Einarbeitungszeit, die man benötigt, um sich in Mediawiki gut zurecht zu finden und zweitens, daß die zum Download angebotenen Versionen nicht mehr ganz taufrisch die neuesten Mediawiki- und Firefoxversionen enthalten. Die Updatezyklen könnten daher etwas kürzer und an die von Firefox und Mediawiki angepasst werden.

Systemvoraussetzungen:

Mindestens 1 GB freier Platz auf Festplatte oder USB Stick

mindestens 256 MB RAM

Windows 2000/XP/Vista/7

Links:

http://wikitwoogo.org/

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