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Nintendo bringt Mini-NES mit 30 installierten Spielen

Fans von Nintendos klassischer NES-Konsole können sich freuen: Der japanische Hersteller bringt eine Mini-Version der Konsole auf den Markt, die 30 Spieleklassiker vorinstalliert hat und dank HDMI leicht an einen Fernseher anzuschließen ist. Der Preis liegt in den USA bei 60 US-Dollar.

Nintendo hat eine kleine Version seines Konsolenklassikers NES angekündigt. Ab dem 11. November 2016 soll das Gerät mit dem etwas sperrigen vollständigen Namen „Nintendo Classic Mini: Nintendo Entertainment System“ in Deutschland erhältlich sein. Das Gerät ist etwa handgroß, zum Umfang gehört ein Controller.

Zum Mini-NES wird ein Controller mitgeliefert. (Bild: Nintendo) Das Nintendo Classic Mini: Nintendo Entertainment System (Bild: Nintendo)

Anders als beim ursprünglichen NES können Nutzer beim Mini-NES keine Spiele-Cartridges verwenden, stattdessen gibt es 30 vorinstallierte Spiele. Offenbar ist diese Auswahl nicht erweiterbar. Zu den verfügbaren Spielen gehören Klassiker wie Super Mario Bros, Mega Man 2, Kid Icarus, Gradius, The Legend of Zelda, Castlevania, Donkey Kong und viele mehr. Anders als zu Zeiten des originalen NES sollen sich die installierten Spiele dank verschiedener Speicherpunkte besser fortsetzen lassen, wenn der Spieler zwischendrin unterbricht.
Verbindung per HDMI-Kabel

Das kleine NES wird per mitgeliefertem HDMI-Kabel an einen Fernseher angeschlossen, die Stromversorgung erfolgt über ein USB-Kabel. Ein Netzteil liefert der Hersteller nicht mit, hier müssen sich Käufer selbst behelfen.

Mit der Konsole wird auch ein Controller geliefert, der über den von der Wii und der Wii U bekannten Anschluss mit dem Mini-NES verbunden wird. Der neue NES-Controller kann auch für die beiden jüngsten Nintendo-Konsolen verwendet werden.
Euro-Preis ist noch unbekannt

Einen Euro-Preis nennt Nintendo in der deutschsprachigen Ankündigung nicht. In der englischsprachigen Pressemitteilung wird allerdings ein Preis von 60 US-Dollar angegeben. Ein Zusatz-Controller soll 10 US-Dollar kosten

MOnSter 6502: Diskret aufgebauter 6502, dem man beim Rechnen zusehen kann

Monster 6502 (Bild: monster6502.com)

Monster 6502 (Bild: monster6502.com)

Versierte Maker haben den legendären 6502-Prozessor in 7000-facher Vergrößerung als diskrete Schaltung in SMD-Bauweise nachgebaut und mit Leuchtdioden gespickt, die die Datenflüsse visualisieren.

Der klassische 8-Bit-Prozessor MOS 6502 erblickte 1975 das Licht der Welt und steckt in frühen Heimcomputern wie dem Apple II, dem Commodore VIC 20 oder dem Atari 800 sowie zeitgenössischen Spielekonsolen. Ende Mai auf der Maker Faire Bay Area in Kalifornien präsentierten Eric Schlaepfer und Windell Oskay einen ersten Prototypen ihres vergrößerten Nachbaus namens MOnster 6502 auf einer etwa 30 cm × 40 cm großen Platine. Abweichend von dem 7000-mal kleineren Original sind einzelne Funktionseinheiten mit Leuchtdioden durchsetzt: Rechnet die CPU, blinken überall LEDs. Rechenoperationen werden so sichtbar gemacht, ähnlich wie beim schon länger bekannten Online-Simulator Visual6502.

Als Ersatz-CPU für einen alten Rechner taugt der MOnSter derzeit nicht: Zwar lässt sich das Problem mit dem Größenunterschied per Adapter lösen, die maximale Taktfrequenz liegt aber bei weniger als der Hälfte des originalen ICs von 1 Mhz. Um den praktischen Nutzen zu erhöhen, ist ein passendes Entwicklungskit in Planung, das Programmierung in BASIC erlauben soll.

Der MOS 6502 ist nicht die erste integrierte Schaltung, die Schlaepfer „desintegriert“ hat. Zuvor skalierte er bereits den Taktgeber NE 555 und den Operationsverstärker µA 741. Beide sind als Bausätze über den Shop der von Oskay mitgegründeten Evil Mad Scientist Laboratories erhältlich. (pek)Rechenoperationen werden so sichtbar gemacht, ähnlich wie beim schon länger bekannten Online-Simulator Visual6502.

The Monster 6502 is a gargantuan version of a famous microchip

Links

  1. Webseite MOnster 6502
  2. Online-Simulator Visual6502
  3. Taktgeber NE 555
  4. Operationsverstärker µA 741
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