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Wie Samsungs Fernseher zum Spion im Wohnzimmer werden

Gebogen und Hellhörig - Foto: Samsung

Gebogen und Hellhörig – Foto: Samsung

Netzpolitik.org berichtete neuerdings, daß Besitzer von Samsungs Fernsehgeräten mit Sprachsteuerung nichts privates mehr sagen dürften. Selbst Samsung weißt in den Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen (Eula) darauf hin, daß gesprochenes über die eingebaute Sprachsteuerung mitgeschnitten werden könnte und an die Server von Drittanbietern gesendet werden kann. Diese Server dienen dazu, die gesprochenen Kommandos zu verarbeiten, auszuwerden und in Schaltbefehle für den Fensher umzusetzen.

In der Eula heißt es wortgenau:

“Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.” (Seien Sie sich bitte bewußt, dass wenn das Gesagte persönliche oder sensible Informationen enthält, diese Information Teil der erfassten Daten ist und durch die Spracherkennung an Drittanbieter weitergegeben wird.)

In einem Statement von Samsung heißt es, daß dieses nur gilt, wenn die Sprachsteuerung aktiviert ist.

Links und Quellen

  1. Netzpolitik.org -Samsung warnt…
  2. EULA des Konzern Samsung
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