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3… 2… 1… Mines!!

Ein Spielerdorf auf einem Minecraft Multipayer Server - Klick zum Vergrößern

Ein Spielerdorf auf einem Minecraft Multipayer Server – Klick zum Vergrößern

Viele Minecraft-Spieler haben blöd :wacko: geschaut als Microsoft – Herstellerfirma von Windows – Minecraft urplötzlich für 2,5 Milliarden  :scratch: Dollar gekauft hat. Als Minecraftfan mußte ich mir aus meinem Bekanntenkreis immer wieder die Frage anhören „Warum gibt Microsoft die gewaltige Summe von 2,5 Milliarden Dollar für ein digitales Lego aus?“ Nur wer Minecraft nicht kennt und nie gespielt hat, würde solch eine, nun ja, bescheidene Frage stellen. :unsure: Minecraft ist kein Lego. Minecraft ist eine … Computerspielphilosophie.

Darauf hin habe ich mir so ein paar Gedanken  :scratch: gemacht und bin auf folgende Dinge gestoßen. Wahrscheinlich hat Microsoft nach über 30 Jahren Existenz endlich die dritte Dimension für sich entdeckt.  :yahoo: Nach dem Desaster mit den Kacheln in Windows 8.x will man in Redmont sicher zu richtigen Interfaces zurück. Wird aber auch Zeit, Microsoft! Daher liegt es nahe, einfarbige Kacheln in pixelige Würfel upzugraden.

Ein zweiter Gedanke führte mich zu Synergie-Effekten. Das Logo der Firma sieht so oder so aus, als währe es in Minecraft entworfen worden: Vier große und bunte Pixel. Da lag es auf der Hand, das Universalwerkzeug von Minecraft, die Spitzhacke, in das Logo zu integrieren. Microsoft war die letzten beiden Dekaden für viele bunte Bluescreens  :mail: bekannt. Nun ist dies der nächste Schritt bei den Kiddies wieder hip zu werden. Schaut man sich im Internet ein wenig um, findet man Foren und Blogs voller Minecraft-mit-Clippy-Witzen, aber die meisten Beobachter und Minecraftspieler haben es wohl noch nicht erkannt: Der Dateimanager im unveröffentlichten Windows 9 erscheint wohl in spektakulärem Pixel-3D und muß mit der (virtuellen) Spitzhacke bedient werden. Beliebtheitsbonus bei Kiddies und bärtigen Spiele-Hipstern. Nun denn Apple, in Zukunft mußt du dich warm anziehen, um überhaupt noch cool auszusehen.

Vorausgesetzt: Konzernchef Nadella schreibt die 2,5 Milliarden einfach übers Marketing-Budget ab. Vielleicht kann Microsoft sich das auch gar nicht mehr leisten, seit Valve mit Steam auch die Linux-Welt erobert. Dann sind die Ansätze von Microsoft auch nicht mehr das was sie mal waren. Wenn Herr Nadella das Geld wieder reinholen will, bleibt eigentlich nur eiskalte Abzocke, da dürfen sich Minecraftspieler auch warm anziehen. Aber Minecraft ist laut meinen Erfahrungen recht flexibel. Da gibt’s eigentlich nur eine Antwort drauf. Free-to-Play  :wacko: heißt da das Zauberwort. Das Grundspiel wird den Kiddies kostenlos hinterhergeschmissen, aber wer neue Blöcke und coole Figuren braucht, der kommt um eine Microtransaktion nicht herum.

 

Prinzipiell sind das alles nur Spekulationen und ich muß gestehen, daß ich selbst keine Ahnung habe, warum eine Würfelwelt so viel wie 6 Airbus A380 wert sind. :scratch:  

 

Keiner kennt die Pläne der Microsofties genau, was auch immer die vorhaben. Nur eins ist klar wie Kloßbrühe: Die Tage in denen Minecraft angesagt waren, sind gezählt. Sucht euch am besten jetzt schon was Neues, um bei euren Kindern mitreden zu können, denn wenn Microsoft bei einer Sache schon immer unfehlbar ist, dann ist es die, immer dann auf Züge aufzuspringen, wenn sie auf ein totes Gleis mit defekten Schienen abgebogen sind. :bye:  

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