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Artikel-Schlagworte: „Live“

Die Medienspürnase wünscht

ihren treuen Lesern im Jahr 2017 auch einen guten Start ins neue Jahr, viel Geseundheit und viel Spaß beim Lesen.

Whitney Houston – One Moment In Time (Official Live Video)

Ein Abend mit Faun – Die Luna Tour

Faun

Gerade bin ich aus Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) wieder daheim eingetrudelt. In der Stadthalle haben sich die Musiker von Faun und einige geladene Gastmusiker gute 2,5 Stunden auf der Bühne die Ehre gegeben.

Mittlerweile gestern Abend um 20 Uhr 15 (zur Primetime) ging das besagte Konzert vor fast ausverkauftem großen Saal (ca 1800 Zuschauer) in der Stadthalle Chemnitz los. Mit einer viertelstündigen Pause (21 Uhr bis 21 Uhr 15) spielten die Jungs und Mädels von Faun ein mittelalterlich angehauchtes Repertoire von langsamen und gefühlvollen Balladen bis schnellen Tänzen bis komplett akkustischen Einlagen für das Publikum. Stimmung kam schon gleich von Anfang an auf und die Musiker hatten sichtlich Spaß bei ihrer „Arbeit“. Verstärkt wurde Faun von einer Cellistin und einem Musiker, der überall in der Welt herumreist und Folklore samt gebräuchlicher Musikinstrumente ausgräbt. Allerdings war eine (oftmals leicht bekleidete) Tänzerin, die die Truppe mit verschiedenen Einlagen von Feuertanz bis Kontaktjonglage, begleitete.

Das allerdings war mein erstes Konzert dieser Gruppe. Bisher habe ich nur auf Youtube den einen oder anderen Song gehört. CDs und andere Tonträger liegen mir nicht vor, so daß es wirklich fast das Erste war, was ich von Faun hören und sehen durfte. Tontechnisch und visuell kam das Konzert grandios rüber, auch die Songs waren wirklich stimmig. Daher kann ich (ich habe mich früher schon nach Tonträgern von Faun umgesehen) die teilweise schlechten Kritiken neuerer CDs von Faun nicht nachvollziehen. Die Truppe hat hier beim Konzert ihr Bestes gegeben, die beiden Sängerinnen haben schöne Stimmen und das Drumherum passt auch super dazu. Selbst bei einem Konzert vor so einem großen Publikum kann man sich wirklich super in die Musik hineinversetzen und sich einfach ein bisschen gehen lassen.

Achja. Seit Mitte März bin ich im Besitz einer neuen Digitalkamera, einer Samsung NX3000. Diese hatte heute bei dem Konzert im wahrsten Sinne des Wortes ihre Feuertaufe. Dämmriges und knallbunte flackerndes Licht, viel Nebel, oftmals nicht so gute Bedingungen – schlichtweg einfach schlechte Lichtbedingungen. Zussätzlich kam erschwerend hinzu, daß ich über mehrere Reihen Köpfe hinwegfotografieren mußte und wegen der beschränkten Platzverhältnisse kein Stativ verwenden konnte. Daher folgt erst später eine Rezension zu dieser Kamera.

Sturm aus den Highlands – Highland Blast

Koenig-Albert-Theater

Koenig-Albert-Theater

Heute, wenn ich direkt nach der Uhr gehe, so war das eigentlich schon gestern Abend, hat es mich ins beschauliche Bad Elster verschlagen, genau genommen ins König Albert Theater. Dort spielten Folklore Sänger und Gruppen aus Schottland auf. Im Petto hatten diese Künstler hauptsächlich traditionelle schottische Lieder, mal so ganz ohne Dudelsack.

Steve Byrne als Solist, Siobhan Miller (Gesang) and Ewan McPherson (Gitarre) als Duett und das Ensemble The Paul McKenna Band sind durchb 8 Städte in Deutschland getourt. Im Gepäck traditionelle schottische und irische Musik. Alles gespielt ohne elektrische Instrumente, nur Konzertgitarren, (eine) Geige, Bodhran und Querflöte. Auf Dudelsäcke hat man während des Konzerts bewußt verzichtet, da diese auch unverstärkt ganz schön Krawall machen können. Mal sind die Gruppen und Künstler allein aufgetreten, mal haben sie sich in den gut 2,5 Stunden gegenseitig verstärkt. Das Theater war ausverkauft, im Parkett gabs rund 240 Plätze, die bei einem Rundblick alle besetzt waren und ein Stockwerk höher war es auch recht gut befüllt – insgesamt vielleicht gut um die 300 Besucher, gemischten Alters, waren anwesend. Leider war im Theater fotografieren verboten und auf der offiziellen Website von Highland Blast gibt es auch keine Pressefotos zum Download, daher kann ich keine Bilder von den einzelnen Künstlern liefern. Am Ende des Artikels findet man natürlich entsprechende Links und das Promovideo.

Die Theatergäste wurden mit einer Kostprobe von einem schottischen Single Malt Whisky begrüßt. So ganz ohne Dudelsack ging es dann auch nicht ab. Beim Einlass stand ein Deutscher in schottischer Tracht und spielte eines dieser etwas nervigen schottischen Nationalinstrumente. Später heizte er das Publikum vor dem Konzert noch ein bisschen an. Nach dem Konzert standen sämtliche Künstler für Autogramme, den Verkauf ihrer CDs und für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Für die Musik lasse ich mal das Promovideo sprechen und für mehr Infos zu den Künstlern gibts noch den Link zu deren Website.

HIGHLAND BLAST – A Taste of Scotland Tour 2014

Link

The Highland Blast

Corvus Corax und Wadokyo – Wacken 2013

Letztes Jahr waren die Jungs von Corvus Corax in Wacken. Mit von der Partie, die Taiko-Trommler von Wadokyo mit ihren lebhaften Rythmen. Das Konzert hat den Weg in recht guter (Bild)Qualität auf Youtube gefunden. Viel Spaß beim Schauen und Hören.

Die obligatorischen Links am Ende des Artikels

  1. Corvus Corax featuring Wadokyo – Eine kleine Rezension über die neueste DVD
  2. Von Gauklern, Rittern und Musikern – Festival Mediaval in Selb

Treffen der Gaukler und Spielleute – Festival Mediaval 2014 in Selb

Am vergangenem Wochenende war in oberfränkischen Selb das alljährliche Fesitvial Mediaval. Leider spielte das Wetter dieses Jahr nicht ganz so mit – heute einen Tag nach dem Festival – läßt sich die Sonne wieder blicken.

Durch das mehr oder weniger bescheidene Wetter hat es mich dieses Jahr nur einen Tag ins 60 Kilometer entfernte Selb gezogen. Der Samstag war der wohl trockenste Tag während des gesamten Festes. Laut den Infos einiger Gäste, die alle 3 Tage beim Fest waren, muß es Freitag den ganzen Tag ziemlich geregnet haben und sehr sehr nass gewesen sein. Die Spuren davon habe ich am Freitag noch sehen können. Viele Pfützen und noch mehr Schlamm, gerade auf den beiden Märkten. Am Samstag war es weitestgehend trocken, ab und an kamen ein paar kleine Regentröpfchen.

Das interessanteste Programm lief allerdings auf der Schloßbühne. Insgesamt war auf dem gesamten Festival soviel los an Musikgruppen und Künstlern, so daß man nicht alles an einem Tag erleben konnte. Mehrere der Musikgruppen waren allerdings alle drei Tage auf dem Fest, so daß all jene, die ein Dauerticket hatten, auch die Zeit dazu fanden, sich alles anzusehen und zu hören. Aber nur am Samstag das war fast zuviel des Guten.

13 Uhr begann mein Tag mit der Gruppe Firkin aus Irland. Diese gaben ein paar traditionelle irische Titel (Whiskey in the Jar und andere) mit recht griffigen Gitarrenriffs zum Besten. Zwischenzeitlich bin ich zur Burgbühne getrampt um Pampatut – ein lustiges Duo was sich für Selb noch Verstärkung geholt hatte – zuhören zu können.

 

Einer der Höhepunkte an diesem

Cara Irish Music Group

Cara Irish Music Group

Nachmittag war Cara mit ihren traditionellen irischen Klängen. Leider war deren Auftritt mit einer knappen Stunde viel zu kurz. Dafür konnte man die Jungs und Mädels von Cara nach dem Konzert für ein paar Autogramme noch in Beschlag nehmen. Traurigerweise haben aber zwei Mitglieder dieser Gruppe im vergangenem Jahr gewechselt, so daß Cara in leicht veränderter Besetzung ihre zweite Premiere in Selb feiern konnten, was der Stimmung und der Musik allerdings keinen Abbruch tat. Wieder war eine Keyboarderin und Sängerin aus Schottland dabei. Vor einiger Zeit haben Cara zu einem Irish-Folk Festival in den USA gespielt und sind da als Deutscher Export mit schottischen Mitglidern sogar recht gut angekommen.

 

Omnia - Album Earth Warrior

Omnia – Album Earth Warrior

Recht Interessante Musik hat die niederländische Truppe Omnia noch gemacht. Die Musik läßt sich allerdings recht schwer beschreiben. Ein paar Titel und Texte drehten sich rund um die Natur. Auch die Klänge und Rythmen dazu waren entfernt an die von einigen Naturvölkern angelehnt. Ihr neuestes Album heißt Eart-Warrior und einige Titel daraus wurden auch in Selb gespielt. Die Niederlande exportieren Omnia sogar bis in die USA und nach Großbritanien.

 

Das letzte Konzert des Abends war für Subway to Sally reserviert. Wer Subway to Sally kennt, weiß daß diese Gruppe ein paar Traditionelle Instrumente (Violine, Dudelsack und Leier) mit harten Metal-Sounds kombiniert, dazu ein paar mittelalterlich anmutender Texte.

Subway to Sally

Subway to Sally

Meines Erachtens nach hatten alle Bands und Gruppen prinzipiell zu wenig Zeit um völlig mit dem Publikum warm zu werden. Das teilweise bescheidene Wetter tat sein Bestes dazu. Die Künstler auf der Bühne bemühten sich redlich um gute Stimmung im Publikum, was auch nach ein paar Titeln schließlich gut honoriert wurde. Leider hatte ich meine Strahlenfalle zuhause liegen lassen und muß mich daher auf genehmigte Pressefotos von einzelnen Gruppen hier beschränken.



Links

  1. Von Gauklern, Rittern und Musikern – Festival Mediaval 2013 in Selb
  2. Omnia
  3. Cara
  4. Subway to Sally
  5. Firkin
  6. Pampatut

Videos

Omnia – Earth Warrior

OMNIA (Official) – Earth Warrior

Cara – Leider noch in der Besetzung vom letzten Jahr

Cara Irish Folk Music and Ryan Murphy's uilleann pipes solo II HD

Subway to Sally

SUBWAY TO SALLY – Schwarze Seide (Official)

Firkin – Whisky in the Jar

Firkin-Whiskey In The Jar (www.firkinband.com)

Pampatut

Pampatut – Ein kurzes Lied

In Sachsen und im Vogtland wird gefeiert

RELIQUIAE

RELIQUIAE

Dieses Wochenende war so einiges los in Sachsen und auch im Vogtland. Zum einen gabs in Großenhain die dreiundzwanzigste Auflage des Tages der Sachsen und im Vogtland, ganz in meiner Nähe, auch noch etwas größere Veranstaltungen. In Mylau, ca 30 Kilometer von meinem Wohnort weg, gabs das alljährliche Burgfest und in meinem Wohnort, eine Straße weiter, feierte die Feuerwehr ihr rundes einhundertvierzigstes Jubiläum.

Großenhain schied für mich wegen der Entfernung dorthin aus, war einfach für ein Nachmittag zu weit weg. Das Feuerwehrfest wäre ja von der Nähe her ideal gewesen. Gute Laune im Bierzelt beim Durstlöschen, Spritzenspiele für die Kiddies, Oldtimerausstellung (also alte Feuerwehrfahrzeuge) und eine Disco mit Liveband am Abend und in der Nacht. Und am Sonntag gabs Frühshoppen und Grillen und Schlager aus der Konserve. Alles in allem, bis auf die Oldtimer eher ein Fest, wie es alle Jahre wieder jedes Dorf und jede Kleinstadt haat.

Deswegen habe ich mich spontan für Mylau entschieden. Prinzipiell war das auch kein anderer Mittelaltermarkt wie er sonst überall im Sommer zu finden ist. Aber das Ambiente dort ist großartig, denn Mylau hat eine Burg, die noch weitestgehend intakt ist. Auf zwei Bühnen gabs Musik mit mehreren Mittelalterbands – den Rabenbrüdern, RELIQUIAE und Ohrenpeyn – nur um einige zu nennen. Dazwischen gabs Gaukler und einen richtigen, echten Fakier die so ihre Späße getrieben haben.

Die Eintritspreise von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro und noch billiger für Leute in Kostüm, nein in Gewandung heißt das ja heutzutage, waren angemessen. Verpflegungstechnisch gabs von Knobibrot, Langosch, Bratwürsten, Fleischspiesen, verschiedene Pfannengerichte bis zur feinen Thüringer Rostbratwurst (und diese recht günstig für unter 2 Euro) ziemlich viel. Met, Wein, Schnaps, Bier und Limonaden gabs natürlich auch, das Meiste war natürlich angemessen teuer, teilweise über den Gaststättenpreisen in unserer Region. Aber zugegriffen wurde kräftig, es war ja ein warmer Tag.

Das ganze Programm lief bis gegen 1 Uhr Nachts – es war ja auch Samstag, da ging das allemal – auf zwei Bühnen. Gesehen habe ich die drei Rabebrüder 18 Uhr 30 und 21 Uhr und Reliquiae 20 Uhr und 22 Uhr mit einem kürzerem und einem längeren Programm, danach noch eine Show mit Gaukelei und Feuer.

Die Rabenbrüder, passend aus dem Örtchen Rabenstein im Brandeburgischem, gaben ein paar Lieder mit Texten wie aus dem alltäglichen Leben wieder und dazu ein paar Spielmansweisen zum Besten. Reliquiae (eine Truppe aus jungen Leute und keinen alten Männern um es anzumerken) gab ein paar traditionelle Texte aus Europa (spanien, Russland) und der Mongolei auf die Ohren der Hörer, dazwischen einige selbst komponierte Stücke in Deutsch, garniert mit viel Gedudel und Gepolter.

Die Rabenbrüder – Geteert und Gefedert

Die Rabenbrüder – Geteert und gefedert

Reliquiae – Im Proberaum mit Medusa

RELIQUIAE – Medusa im Proberaum(Session)

Links

  1. Die Rabenbrüder
  2. RELIQUIAE – Die Band
  3. Die Burg von Mylau
  4. Die Rabebrüder – Artikel und Musikbeschreibung der Medienspürnase
Die Rabenbrueder

Die Rabenbrueder

Nightwish – Das Ende einer Ära

Nightwish End of an Era Cover

Nightwish End of an Era Cover

End of an Era ist ein tongewaltiges Symphonic-Metal Konzert auf DVD und Bluray. Es ist das Abschiedskonzert von Tarja Turunen, die aus irgendwelchen mir unbekannten Gründen von Nihtwish gegangen (wurde) ist. Das hier vorliegende Konzert fand Anno dazumal 2005 in Helsinki – Finnland – statt. Es ist also mit 9 Jahren schon etwas betagt. Vorliegen habe ich die Bluray und die beiden Audio-CDs mit der Tonspur des Konzerts. Zur DVD-Version kann ich daher leider nichts weiter schreiben.

Fangen wir mit den Audio-CDs an. Diese beiden Discs enthalten die gesamten Titel, so wie sie auf der Bluray oder DVD vorliegen. Ob ein paar Titel auf CD oder BluRay/DVD fehlen, die auf dem Konzert gespielt wurden, kann ich nicht sagen, ich war nicht bei dem Konzert dabei. Die beiden Tonträger wurden fast perfekt abgemischt, der Sound ist ausgewogen und die Stimme der damals erkälteten Sängerin Tarja Turunen kommt über meine Anlage klasse rüber. Auch legen sich die restlichen Bandmitglieder dafür ins Zeug. Alle Titel wurden anscheinend nachträglich mit etwas viel Hall ausgestattet, dem einen gefällts, dem anderen nicht.

Die BluRay

Bild und Schnitt

Die Schnittfolge ist etwas gewöhnungsbedürftig und zeigt niemals sehr lang die einzelnen Bandmitglieder und deren Instrumente. Ein Schnitt dauert ca eine Sekunde, dann wechselt das Bild zum nächsten, was alles in allem etwas unruhig und nervös wirkt. Oftmals sind die ungepflegten und lackierten Fingernägel von Tuomas Holopainen eingeblendet was nicht wirklich toll wirkt. Die Farben auf der Blue Ray sind knackig scharf, das Bildmaterial liegt leider nur in der einfachen HD-Auflösung (720p) vor. Etwas mehr hätte es schon sein können, aber 2005 anno dazumal gabs noch nicht wirklich effektive Full-HD Technik, so daß das Bild hochskaliert werden mußte.

Ton

Das Konzert ist recht tongewaltig eingefangen worden. Dazu noch etwas Hall, aber einer der Techniker hat wohl ausversehen den Hall zuweit aufgedreht, soß daß einiges an Gesang nicht wirklich gut zu verstehen war. Aber damit kann man leben. Genau wie auf der DVD/Blue Ray ist der Ton auch auf den Audio-CDs wieder gegeben.

Technische Umsetzung der Blue Ray

Das ist der Punkt, an dem es die heftigsten Kritikpunkte gibt, leider. Fangen wir bei der Songauswahl an. So sind die Titelnamen von dort aus mit den Spuren der Blue Ray sehr lieblos verknüpft. Beispiel: Wähle ich den Song The Kingslayer an, so lande ich urplötzlich am Ende des gesamten Konzerts. Wählt man diverse andere Titel an, so landet man auch nicht beim gewünschten Song. Weiterhin klappt bei laufendem Konzert auch das Überspringen von einem Song nicht wirklich. Da landet man urplötzlich mehrere Songs weiter hinten. Ob das jetzt an der Blue Ray an sich selbst liegt, oder an meiner Playstation 3 als Player sei mal dahingestellt, obwohl letzteres denke ich selbst nicht, denn alle anderen DVDs und Blu Rays aus meiner Sammlung funktionieren dahingehend einwandfrei. Jedenfals ist diese Sache recht nervig, gerade wenn man einen speziellen Titel hören möchte, oder einfach mal weiter vorspringen mag, wenn ein Titel nicht gefällt.

Fazit

Das Konzert ist der Hammer, gerade Tarjas einmalige Stimme. Man [aartikel]B0024G4ZDQ:right[/aartikel] merkt, daß die Jungs und Mädels sich für dieses Konzert viel Mühe gegeben haben und sich voll reinhängen. Der Ton ist bis auf den vielen Hall recht gut gelungen. Der Bildschnitt selbst ist Geschmacksache, man gewöhnt sich im Laufe des Konzerts an die schnellen Sprünge. Ein No Go ist allerdings dieser Bug mit diesen Songs. Für 29 Euro möchte man eine Blu Ray, wo alle Funktionen einwandfrei verfügbar sind.

Ein Frohes neues Jahr 2014…

… mit viel Erfolg, dauerhafter Gesundheit und Glück wünscht euch die Medienspürnase. Passend zu diesem Anlass habe ich für dieses Jahr von Händel The Music for the Royal Fireworks herausgesucht.

Feuerwerksmusik , MUSIC FOR THE ROYAL FIREWORKS – Georg Friedrich Händel

Ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr…

… wünscht die Medienspürnase ihren treuen Stammlesern und dem eifrigen Korrekturleser, dem alten Herrn der Spürnase. Vielen Dank für deine gelegentliche Mühe beim Korrekturlesen meiner veröffentlichten und unveröffentlichen Beiträge.

Passend zum Fest habe ich den Halleluja-Chorus von Georg Friedrich Händel, gespielt vom Strauß Orchester, herausgesucht. Dieser Chor stammt aus dem Oratorium The Messiah.

Viel Spaß beim Schauen und Lauschen.

G.F. Händel, Messias: Halleluja

Corvus Corax featuring Wadokyo – Eine kleine Rezension über die neueste DVD

Corvus Corax -  Sverker
Neulich habe ich über Amazon die neueste DVD von Corvus Corax bezogen. Der Titel lautet grandioserweise Corvus Corax feat. Wadokyo – Sverker Live

Allgemeine Dinge zur DVD

Amazon hat wie üblich pünktlich nach ca. zwei Tagen geliefert, das Produkt kam in Top Zustand bei mir daheim an. Die Hülle ist aus stabiler Pappe. Enthalten sind eine DVD mit zwei Konzerten, eine Audio CD dazu ein Büchlein mit Fotos der Gruppe und einen Corvus Corax Aufnäher.

Auf der DVD befinden sich zwei Konzerte, eins zu spätabendlicher Stunde in Dinkelsbühl (Laufzeit ca 70 Minuten) und ein weiteres auf dem Holländischen Fantasyspektakel Castlefest (Laufzeit ca 90 Minuten). Bei beiden Konzerten wurde Covus Corax von den Taiko Trommlern Wadokyo unterstützt. Beide Konzerte und die Audio-CD können mit einer tollen Songauswahl punkten.

Beide Gruppen habe ich Anfang September diesen Jahres schon in Selb auf dem Festival Mediaval gesehen, wo sie ein fantastisches Konzert mit einer top Stimmung ablieferten. Vorweg gesagt, ein Live-Mitschnitt kommt stimmungs- und soundmäßig nicht an das Konzert selbst heran. Auch die Qualität einer Studioaufnahme kann nicht so erreicht werden wie in einem Tonstudio mit professioneller Apparatur. Auf verschiedenen Webseiten und bei Amazon gibt es natürlich über diese DVD Bewertungen, die grundlegend auseinander gehen. Die einen heben die vorliegende DVD mit ihrer Lobhudelei in den Himmel, andere zerreisen und verschrotten das Produkt schon mit ein paar Worten. Ich versuche hier eine objektive Bewertung zu schreiben und diese mit ein paar Fakten zu untermauern.

Bild und Schnitt

Das erste Konzert in Dinkelsbühl wurde am Abend und bei Dunkelheit aufgenommen. Die Bildqualität hier ist nicht wirklich berauschend. Klar, Dunkelheit und eine für Kameras nicht optimal ausgeleuchtete Bühne, ist fast logisch daß man ein paar Abstriche machen muß. Das Bild ist aber stellenweise ziemlich unterbeleuchtet und verrauscht, aber da liese sich mit einiger Erfahrung beim Dreh schon einiges machen, um die Bilder besser einzufangen. Leider hatten zu dem noch die Kameramänner und -frauen ein Faible für die nackten Oberkörper der Bandmitglieder. Oft sieht man nur die nackten Oberkörper und die Köpfe waren nur zum Teil oder gar nicht im Bild zu sehen. Geschnitten wurde das dann noch recht amateurhaft, so daß ein nackter und kopfloser Oberkörper nach dem anderen zu sehen war.

Auf dem Castlefest in Holland dagegen war es Tag und dadurch war die Bühne besser ausgeleuchtet. Das Bild war nicht mehr verrauscht, beim Schnitt und der Aufnahme hat man hier aber zeitweise die selben Fehler gemacht wie beim anderen Konzert, aber nicht mehr in so häufigem Maße.

Der Ton

Die Bässe sind hier zu stark komprimiert und zu laut eingestellt, die mittleren und hohen Töne sind im Gegensatz dazu zu leise. Auf dem Konzert in Selb hat man jeden Anschlag auf die Basstrommeln und Pauken und jeden einzelnen Griff in den Bass gehört. Daß das auch in Live-Mitschnitten auf DVD möglich ist, haben andere Künstler zu anderen Zeiten auf anderen DVDs auch schon erfolgreich demonstriert.

Auf der vorliegenden DVD, aber auch auf der Audio-CD klingt das Ganze nur noch mulmig und breiig. So muß sich ein älterer Mensch, der einzelne Töne durch ein abgenutztes Gehör nicht mehr unterscheiden kann, fühlen. Alles klingt irgendwie matschig und verwaschen, man hört nur noch mulmigen Bass, keine klaren tiefen und hohen Töne mehr. Die Bässe sind nicht klar genug und die hohen und mittleren Töne wie Gesang und einzelne andere Instrumente gehen in dem Mulm unter.

Fazit

Von der Musik her sind die Könige der Spielleute und Wadokyo recht gut zu hören. Wer mittelalterlichen Sound mag, gerne die puren und tiefen Beats und Rythmen von Trommeln und Schlagzeugen hört und martialische Dudelsackmelodien geniest, ist mit den beiden Bands, einzeln und bei verschiedenen Konzerten zusammen gut bedient. Die meisten anderen Tonträger von Corvus Corax haben eine recht ordentliche Qualität, aber beim vorliegendem Produkt gibt es eine Menge Schönheits- und Anfängerfehler. Angefangen hat es bei der Aufnahme und beim Schnitt des Bildmaterials und endet beim Abmischen des Sounds. Man könnte berechtigterweise meinen, daß hier aus Kostengründen nur billige Amateure beim Dreh und im Tonstudio zugange waren, um den maximalen Gewinn auf eine verkaufte Box (DVD+Audio CD) herauszubekommen. Daß es zumindestens soundmäßig anders geht, beweisen ja beide Truppen bei ihren Konzerten, bei den meisten anderen Aufnahmen und Produktionen selbst. Ich jedenfals liebe einen glasklaren Sound, bei dem man jedes Instrument, jeden Ton (egal ob Bass oder hoher Ton) einzeln gut unterscheiden kann. Bässe und Hochtöne sollten daher gut ausgewogen sein und die Tontechniker sollten weniger auf die Komprimierung der einzelnen Tonspuren setzen oder diese mit etwas mehr Feingefühl einsetzen.

Corvus Corax - Sverker 2

Links

  1. Von Gauklern, Rittern und Musikern – Festival Mediaval in Selb

Von Gauklern, Rittern und Musikern – Festival Mediaval in Selb

Artistik mit Zirkus Mare

Artistik mit Zirkus Mare

Am gestrigen Sonntag, dem 9. September 2013, habe ich mich einmal ins ca 60 Kilometer entfernte Selb aufgemacht, in dem seit 2008 das jährliche Festival Mediaval ausgerichtet wird, das größte MIttelalter-Fest hier bei uns in der Region. Drei Tage lang gab es auf 3 Bühnen, 2 Mittelaltermärkten (Handwerkermarkt und Bäckermarkt mit etlichen Tavernen) und einem Ritterlager eine Menge Show-Programm. Einige hochkarätige Bands aus der Mittelalterszene gaben auf den Bühnen am vergangenem Wochenende ihr Bestes. Dabei waren unter anderem Corvus Corax, Cara, Faun und Wadokyo.

Die Eintrittspreise zum Festival sind recht happig und verleiten doch einmal heftig zum Schlucken. Auch die Preise auf den Märkten sind nicht gerade niedrig. Ein Tag, oder das ganze Wochenende auf dem Gelände geht ganz schön tief ins Zwiebelleder. Gut, die Händler müssen ja von irgendwas leben und die Darsteller müssen vom Veranstalter bezahlt werden. Je bekannter die Gruppen sind, desto teurer werden die auch.

Feurige Gaukelei

Feurige Gaukelei

Am Sonntag Vormittag traten 3 Gruppen aus dem Bereich Mittelalter-Rock nacheinander an, um den Mittelalter-Rock-Award zu erwerben. Wer auf rockige Musik mit zuweilen traditionellen Instrumenten, auf Alt getrimmte Texte und heftige Gitarren-Riffs mit Schlagzeugeinlagen steht, kam hier auf seine Kosten. Zwischenzeitlich traten einige Schausteller direkt auf den Märkten oder der kleineren Theaterbühne auf und zeigten, was sie an unterhaltsamen Sachen, wie Jonglage, lustigen Liedern und Sprüchen, Akrobatik und Artistik, sowie Kraft im Verbiegen von 12 Millimeter durchmessenden Stahlstangen zu bieten hatten.

13 Uhr trat eine Düsseldorfer Truppe mit dem grandiosen Namen Wadokyo auf. Sieben Musikerinnen und Musiker an recht großen japanischen Drums zeigten, wie man in Japan die Kunst des Taiko-Trommelns praktiziert. Mit einigen Zugaben brachten sie schon Mittags die kleine Theaterbühne zum Erzittern und ein Publikum aus 300 bis 400 Männern und Frauen allen Alters zu Standing Ovations.

Wadokyo und ihr Taiko-Trommeln

Wadokyo und ihr Taiko-Trommeln

Nachmittags gab es noch verschiedene Bands und Gruppen, die an den anderen Bühnen auftraten, darunter etwas Jazziges aus Berlin von Berlinskibeat, nordische Beats von Strömskarlen, mittelalterliche Klänge der ungarischen Gruppe Orbscurus Orbis, Metal-Folk von Wolfmare und etwas nach Gothic klingendes von Valvaran.

Ein grandioses Konzert lieferte die deutsch-britische Gruppe mit dem ausgefallen klingendem Namen Cara am Nachmittag an der großen Bühne ab. Mit Konzertgitarre, Uilleann Pipe, eine irische Rahmentrommel, Piano und zwei Geigen gabs bei schneller, irischer Folkmusik und einigen eher langsamen irischen Folk-Songs einiges auf die Ohren.

Ein Schmied beschlägt bei Bedarf die Schuhe neu - heiß versteht sich

Ein Schmied beschlägt bei Bedarf die Schuhe neu – heiß versteht sich

Wer vom Vielen Herumlaufen auf dem Gelände sein Schuhwerk abgenutzt hat, konnte dieses beim örtlichen Schmied auf dem Handwerkermarkt reparieren lassen… heiß beschlagen sozusagen.

Abends ab 19 Uhr 30 kam das Highlight des ganzen Tages. Corvus Corax und Wadokyo brachten die große Schloßbühne zum Erzittern. Zuweilen standen 14 Leute dort auf der Bühne und gaben ihr Bestes (besser gesagt ihr Lautestes). Die Stimmung war fantastisch und die beiden Gruppen hatten auch sichtlich ihren Spaß. Martialische Mittelalterklänge mit Dudelsäcken, Gitarre, Flöten, einer überdimensionierten Leier und anderen Instrumenten wurden mit zeitweise zehn (jawohl richtig gelesen) Schlagzeugen gepaart. Das ganze wurde noch ziemlich gut verstärkt, die Bässe, die die Schlagzeuge erzeugten, gingen durch und durch. Nach anderthalb Stunden und mehreren Zugaben war das Konzert leider auch schon wieder vorbei. Nach dem Konzert standen die Musiker von Corvus Corax noch über eine Stunde zur Verteilung von Autogrammen parat.

Corvus Corax und ihre Drehleier

Corvus Corax und ihre Drehleier

Fazit

Das Festival Mediaval findet jährlich im September in Selb statt und das schon seit 2008. Jedes Jahr steht dieses Mittelalterfest unter einem bestimmten Motto. Dieses Jahr war es das Nordic Special. Über alle 3 Tage verteilt spielten neben anderen Mittelalter-Gruppen auch solche, die sich traditionelle nordische Musik und Gesänge auf die Mütze geschrieben haben. Dieses Jahr waren zudem hochkarätige Bands aus der Mittelalterszene vertreten und das Abschlußkonzert bot ein würdiges Highlight. Wer sich Anfahrt, Übernachtung und Eintritt leisten kann, ist über die 2,5 Tage von Freitag Mittag bis Sonntag Abend gut aufgehoben. Nächstes Jahr gibt es ein schottisch-irisches Special mit Schwerpunkt auf Musik aus dieser Gegend.

Links
Festival Mediaval

Hearts of Olden Glory – Ein Runrig Klassiker mit Gänsehautgarantie

Runrig – Hearts Of Olden Glory (Live Stirling Castle 1997)

Runrig – The 30th Anniversary Concert

Seit heute Vormittag bin ich im Besitz der DVD mit Runrigs Geburtstagskonzert zum 30. Bühnenjubiläum Runrig – Day of Days: The 30th Anniversary Concert. Obwohl die DVD samt dem Konzert schon schlappe 9 Jahre auf dem Buckel hat, ist dieses Konzert immer noch sehens und Hörenswert. Leider wurde das Konzert, was über 2 Stunden ging auf 90 Minuten zusammengestutzt, einige hörenswerte Titel wie Alba fehlen. Das Konzert fand vor einer grandiosen Kulisse auf Stirling Castle vor rund 8000 Zuschauern statt.

Der Ton selbvst kommt in sattem Stero daher, selbst das Bild sieht auf einem 46 Zoll Fernseher von Sony, abgespielt von einer Playstation 3, qualitativ gut aus.

Fazit

Wer Runrig mag, der ist mit dieser DVD auf alle Fälle recht gut beraten.

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Musik und Wahrheiten von Reinhard Mey

Reinhard Mey, einer meiner Lieblingsinterpreten. Herrlich zynisch trifft er den Nagel auf den Kopf

Reinhard Mey – Diplomatenjagd

Reinhard Mey – Die heiße Schlacht am kalten Buffet

Reinhard Mey: Männer im Baumarkt

Von Zigeunern, Landstreichern und Dieben

So heißt der Titel Gipsys, Tramps and Thieves von Cher aus dem Jahre 1971. Dieser Titel wurde auch fast ein Vierteljahrhundert später in der Episode Nummero 6 (The Post-Modern Prometheus) aus der fünften Staffel der überaus erfolgreichen Fernsehserie The X-Files angespielt als Scully und Mulder in die verlassene Villa des Bösewichts in dieser Episode gehen.

Cher ist selbst ein X-Phile, ein Fan der Serie Akte X. Ihr wurde in der angesprochenen Episode eine Gastrolle angeboten, lehnte das allerdings ab. Als daraufhin ein Double von ihr einsprang, bedauerte sie die verpasste Chance in dieser Serie mitzuwirken.

Cher – Gypsys, Tramps and Thieves-ALMOST HQ..

Steigern wir das Bruttosozialprodukt?

In Deutschland hat sich in den letzten 22 Jahren seit der Wende vieles getan. An statt auf die Barrikaden zu gehen, jammert der Deutsche nun gern auf hohem Niveau und tut trotzdem nichts. Aber man sollte es mal so sehen wie die von Geier Sturzflug, denn nur so können wir es aus einer Euro Krise schaffen, denn die Griechen werden das was im Lied besungen wird sicherlich nicht tun.

Geier Sturzflug – Bruttosozialprodukt 1983

Eine kurze Weltreise mit Santiano

Am vergangenem Freitag, dem 16. November um 20 Uhr 15 (also zur besten Sendezeit) lief auf dem MDR das Konzert von Santiano in der Hamburger Fischauktionshalle. Der 16. November war auch gleichzeitig der Verkaufsstart ihrer Live-DVD mit 2 CD’s. Im MDR war eine leicht gekürzte Version des Konzerts zu sehen.

Die Hamburger (Möchtegern)Seemänner geben ihre Lieder des Studioalbums Bis ans Ende der Welt und ein neues Liedchen zum Besten. Zum neuen Song später mehr. Die Live Versionen der Lieder unterscheiden sich durchaus etwas von den Studioversionen. Während der 106 Minuten Spielzeit bringen die Jungs und Mädels mit ihrer Band eine ziemlich gute Stimmung rüber, man merkt gleich beim ersten Song, daß die von Santiano mit viel Spaß bei der Sache dabei sind und nicht irgendwie um des lieben Geldes willen ihr Programm gelangweilt herunterspielen.

Öffnet man die Klapphülle der Box, fallen dem Käufer eine DVD mit dem Konzert und zwei CD’s ins Auge. Auf den CD’s befinden sich alle Liedchen vom Konzert. Dazu gibt’s ein durchaus lesenswertes Booklet. Leider ist das Making of kein Making of sondern ein paar Interviews mit Santiano.

Kurzes Fazit:

Hörenswertes Konzert mit tolle Stimmung. Ich hoffe das bringt auch das kurze Video mit dem Titel Diggy Liggy Lo herüber.

Santiano – Diggy Liggy Lo 2012

Ein Song fürs Leben

Lang gab es hier auf dem Blog der Medienspürnase nichts von der Musikfront, ein halbes Jahr mag es her sein, deswegen möchte ich hier mal einen Titel hereinstellen, den ich nach langer Zeit endlich mal wieder im Radio gehört habe. Es geht um einen Song aus den achtziger Jahren des dahingeflossenen letzten Jahrhunderts. Dieser Titel ist ein feiner Ohrwurm würd‘ ich sagen und hat eine recht einprägsame Melodey, die hauptsächlich von einem Synthesizer gespielt wird.

Ja, es geht tatsächlich um Barclay James Harvests Life is for Living. Aber seht und hört selbst.

Barclay James Harvest – Life is for Living

Und weil es so schön war, gibts noch eine kleine Zugabe von der gleichen Gruppe. Der Titel heißt Hymn.

barclay james harvest 'hymn'

Ans Ende der Welt mit Santiano

Santiano ist eine Band aus der Ecke um Flensburg von der Watercant. Bestehend aus 5 Mitgliedern mischen die Musiker verschiedene Musikgenres an, wie Volkslieder, irisch Folk, schlager und Shanty zu eigenen Kompositionen und Texten. Die Idee zu santiano hatte Anfang 2012 Hartmut Knecht, ein in Flensburg ansässiger Musikproduzent und Inhaber des Musiclabels Elephant Music

Am 3. Februar brachte Santiano die erste CD mit dem Titel Bis ans Ende der Welt heraus und schafte es auf einen schlag auf Platz 8 der deutsche Hitparade. Die CD erschien bei We Love Music, einem Kooperationslabel von UniversalMusic und Pro7Sat1.Media

Weblinks:

http://acharts.us/performer/santiano
http://www.shz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2325489&no_cache=1

Rockmusik vom Norden der Insel – sogenannter Schotten-Rock

Runrig, das ist ein Name, der seit 1973 in Schottland und später dann in Europa ziemlich bekannt ist. Ihre Fans nennen sich in Anlehnung an deren alten Namen Run Rig liebevoll Riggies. Einer der bekanntesten Bandmitglieder war mit sicherheit Donnie Munroe, der von 1974 bis 1997 der Leadsänger der Gruppe war und versuchte 1997 ins schottische Parlament einzuziehen. Als Nachfolger von Munroe stieß 1998 Bruce Guthro aus Kanada zur Band. Voin da an änderte sich der Stil leicht vom melodiebezogenem Gesang ins gitarrenlastige.

Von Runrig gibt es folgende Alben (Quelle Wikipedia):

Mit Donnie Munro

1978: Play Gaelic
1979: Highland Connection
1981: Recovery
1985: Heartland
1987: The Cutter and the Clan
1989: Searchlight
1991: The Big Wheel
1993: Amazing Things
1995: Mara
1996: Long Distance … Best of
1997: Live at Stirling Castle (Donnie Munro‘ s farewell) (Video)
1998: Beat the Drum

Mit Bruce Guthro

1999: In Search of Angels
2001: The Stamping Ground
2003: Proterra
2007: Everything You See

Live-Alben

1988: Once in a Lifetime
1994: Transmitting Live
2000: Live At Celtic Connections
2004: Day Of Days (CD und DVD)
2008: Year of the Flood (Beat the Drum Drumnadrochit Loch Ness) (CD und DVD)

Kompilationen

1992: Alba – The Best Of Runrig
1996: Long Distance – The Best of Runrig (+ 7 track Bonus-CD)
1998: 25 Years – The Gaelic Collection
1999: BBC – The Archive Series „Runrig“
1999: Celtic Glory
1999: Scotland´s Pride – Runrig’s Best
1999: The Runrig Collection
2000: Wheel in Motion
2000: Scotland’s Glory – Runrig’s Ballads
2005: 30 Year Journey – The Best Of Runrig
2007: The Essential
2007: Hit Collection
2009: The Collection – Runrig
2010: 50 Great Songs (3 CD + 1 DVD Box)

Für einen Eindruck von Runrig mit Donnie Munroe habe ich bei Youtube folgendes Video herausgesucht:

Runrig – Loch Lomond live in Glasgow 1989

Farbenfrohe Damen aus der Musikgeschichte

Nun, wer kennt sie nicht, Chris de Burgh mit Lady in Red und Uriah Heep mit Lady in Black.

Diesen Betrag schreibe ich auf eine kürzlich geführte Diskussion mit meinem Vater. Neulich hatten wir es von diesen beiden Liedern. Er kennt nur den Chris de Burgh mit Lady in Red, von Lady in Black hatte er nie gehört … angeblich. Nun bin ich wohl ein bisschen im Zugzwang und will ihm den Klassiker aus 1971 von Uriah Heep präsentieren, der auf der Platte Salisbury veröffentlicht wurde.

Nun hier ist Lady in Black von Uriah Heep

Uriah Heep – 2004 Live Lady In Black Live on tv

Ich will euch und meinem Vater natürlich auch nicht Chris the Burghs Lady in Red, ein Welthit aus dem Jahre 1986 vorenthalten.

"Lady in Red" Chris De Burgh in live

Lieber alter Herr, fürs Mitsingen mußt du dir noch via Google die Songtexte dazu suchen. Der Herr Heep war mit seiner Schwarzen Lady cirka 15 Jahre früher dran als Chris de Burgh.

Deftiger Folk von den Rabenbrüdern

Mein Erster Kontakt mit den Rabebrüdern war eine im und vom Waikiki (Trobenbad in Zeulenroda) veranstaltete Mittelaltersauna im März 2011. Jetzt habe ich die Rabenbrüder mit ein paar Liedern auf Radio Aena im Internet wieder gehört und prompt darauf habe ich mir die aktuellste CD von denen bestellt.

Die CD verspielt, verliebet & vertrunken kam im November 2011 auf den Markt und enthält 13 Titel mit deftigen deutschen Texten und Melodien, die zum Teil aus Schottland und Irland stammen. Die CD ist durchaus gelungen, obwohl sich der eine oder andere Text durchaus in anderen Titeln dieser Gruppe zu wiederholen scheint.

Links zum Text:

Die Rabenbrüder
Radio Aena
Badewelt Waikiki Zeulenroda

Update 31. Januar 2012 19 Uhr 20

Hier noch ein Video von den Brüdern, ein offizielles, welches auch der aktuellen CD beiliegt

Die Rabenbrüder – Schwitzlied.mpg

Die Rabenbrüder – Geteert und gefedert

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