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Angespielt – Final Fantasy 13-2

Final Fantasy XII

Final Fantasy XII

Auch wenn das Spiel auf der Playstation 3 schon gute 2 Jahre auf dem Buckel hat, habe ich es mir die Tage besorgt und angespielt. Ich bin selbst kein Final Fantasy Fan der ersten Stunde und habe bisher kaum japanische Computerrollenspiele gespielt. Daher ist Final Fantasy 13-2 meine erste Erfahrung in diese Richtung. Bisher habe ich allerdings aus Zeitgründen nur die ersten 4 Kapitel von Final Fantasy 13-2 durchgespielt.


Um was geht es in dem Spiel?

Final Fantasy 13-2 ist das zweite Spiel einer Trilogie. Lightning, die Heldin aus Teil eins ist spurlos verschwunden. Überall in der bekannten Welt vermischen sich verschiedene Zeitlinien – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – es entstehen überal Paradoxa, die der Spieler auflösen muß. Nun übernimmt man die Steuerung von Lightnings Schwester Serah und einem jungen und mytsriösen Mann aus der Zukunft, der behauptet, er hätte Lightning gesehen. Ziel ist es, Lightning zu Finden und die vermischten Zeitlinien aufzulösen.

Grafik und Charaktere

Neben Kämpfen gegen knackige Bossgegner, vielen Nebenquests und der Hauptline bietet Final Fantasy 13-2 gut animierte Videosequenzen an. Die Charaktere sind gut gezeichnet und gefallen auf dem ersten Blick. Leider haben viel der Charaktere, obwohl sie optisch erwachsen wirken, noch einiges Kindliches an sich, gerade was das Verhalten angeht. Auch das Spiel bietet beispielsweise mit Serahs Mogry und einigen anderen Gegenständen vieles, was eher Kinderherzen freut, obwohl Final Fantasy sich an erwachsenes Publikum richtet. Im Verlauf des Spiels kann man sich durchaus mit den Hauptcharakteren identifizieren.

Musik und Sound

Ich kenne von den vorhergehenden Teilen Musik und Sounds nicht wikrlich und habe daher keinen Vergleich dazu. Der Musikgeschmack ist recht subjektiv. Mir gefällt die Abwechslung zwischen Klassik und Metal, bzw. der Mix aus beidem.

Gameplay

Final Fantasy 13-2 Serah Farron

Final Fantasy 13-2 Serah Farron

Auch für Einsteiger ist es recht einfach zu erlernen. Im ersten Kapitel gibt es ein ausführliches Tutorial zu den Kampfen und zum Leveln der Charaktere. Bei letzterem erhält man je nach gewonnenem Kampf oder abgeschlossener Queste so genannte Kristallpunkte. Diese kann man auf verschiedene Rollen verteilen. Hat man bei diesen eine bestimmte Stufe erreicht, so werden immer neue aktive und passive Fertigkeiten aktiviert. Passive Fertigkeiten sind solche, die bei Kämpfen die ganze Zeit aktiviert bleiben und aktive kann der Spieler im Kampf selbst auswählen.

Weiterhin kann man die beiden Hauptcharaktere – Serah und Noel – durch verschiedene Monster, die man im Spielverlauf findet, verstärken. Diese Monster haben verschiedene Angriffsarten und Fertigkeiten, um Serah und Noel bei den Kämpfen zu unterstützen, was den Kämpfen etwas taktisches verleiht. Die Kämpfe selbst sind Pseudorundebasiert, also eine Mischung irgendwo zwischen Echtzeit und Rundenbasiert. Wie jetzt? Nun jeder Kämpfer hat unterschiedlich viele Aktionen in einer Kampfrunde, die er aktivieren kann. Sind diese eingestellt, braucht ein Balken eine Weile, bis dieser gefüllt ist. Erst dann der Charakter zuschlagen. Es handelt sich also um eine Art Erholungszeit.

Einzig etwas hakelig und schwammig ist die Kamera, so bleibt diese oft an ein einem Ort stehen, was hin und wieder recht nervig ist.

Fazit

Grafisch opulentes japanisches Rollenspiel (JRPG), was die Playstation grafisch recht gut ausreizt. Für meinen geschmack hat dieses Spiel ein paar kindliche Elemente zuviel, über die man aber wegsehen kann. Leider hat man angefangen, Final Fantasy von der Playstation weg auch auf andere Konsolen zu portieren, so daß es kein Exklusivtitel mehr für die PS bleibt. Daher gibts von mir nur 4 von 5 Sternchen.

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