Artikel-Schlagworte: „Film und Fernsehen“

arte Dokuabend – Der Wochenendkrieger

Jedes Jahr treffen sich in der deutschen Provinz Tausende Menschen und schlüpfen in die Rollen von Rittern, Elfen, Magiern oder Orks. Was wie ein Szenario aus „Herr der Ringe“ klingt, ist für Tausende Live-Rollenspieler aufregende Realität. „Wochenendkrieger“ porträtiert fünf Live-Rollenspieler und taucht in ihr Leben zwischen Schlachtfeld und Computerarbeitsplatz ein. Quelle: www.arte.tv/guide/de/044996-000/wochenendkrieger

Eine sehenswerte Dokumentation in deutscher Erstausstrahlung über Live-Rollenspiel läuft am Sonntag um 22 Uhr 35 auf arte, zu sehen natürlich auch in HD. Über 90 Minuten werden mehrere Live-Rollenspieler interviewt und dokumentiert, was insgesamt die Faszination des Rollenspiels ausmacht.

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Kurz(fristig) gemeldet – Von der Schlacht im Internet bis zur Jagd auf Snowden

ARD

ARD

Die ARD steht heute Nacht im Zeichen des Cyber-Krieges. Ab 23 Uhr 30 laufen zwei Dokumentationen, die Jagd auf Edward Snowden und Schlachtfeld Internet.

Für intersssierte Zuschauer, oder all jene, die bis jetzt noch kein festes Fernsehprogramm haben, bietet sich heute Abend die Chance auf der ARD einen 45 minütigen Einblick in den sogenannten Cyberwar. In dieser Doku warnt Edwart Snowden vor angreifbaren Infrastrukturen im Land, beispielsweise Krankenhäuser ohne Strom oder ein lahmgelegtes Telefonnetz.

Auch wenn der Film vielleicht etwas übertrieben und martialisch daherkommt, so betrifft er auch den Otto-Normal-User. In den letzten Wochen wurden Berichte herausgegeben, in denen zu lesen ist, daß beispielsweise ein deutscher Hochofen so manipuliert wurde, daß dieser schwer beschädigt wurde. Es soll auch Verdachtsmomente geben, daß die Explosion einer türkischen Ölpipline durch einen Computerhack hervorgerufen wurde. Wichtig zu wissen ist auch, daß durchaus Krankenhäuser anfällig für Computerhacks sind. Und hier sind nun viele Menschenleben bei etwaigen Schäden betroffen.

In den beiden Dokus beschreibt man Szenarien, die aus einem Thriller stammen könnten, die aber durchaus realistisch sind. Neben diesen Szenarien wird auch Snowdens Flucht nach Russland aufgearbeitet und wie es ihm dort gehen soll. Zentrales Thema ist auch, wie gefährdet Deutschland ist, liegt es nun zwischen zwei Supermächten – Russland und den USA. Was Hacker bewirken können, durfte unlängst Frau Merkel erfahren, deren Homepage und die Bundestagsserver lahmlegten.

Also dreht heute Nacht 23 Uhr 30 das Erste auf, 90 Minuten Doku am Stück dürfte sich lohnen.

Die Zukunft beginnt jetzt – Ein etwas anderer Jahresrückblick auf 2015

Dr. Brown und Marty McFly

Dr. Brown und Marty McFly

In den Achtzigern wagte ein Kinohit einen Blick auf das Jahr 2015. Damals war das Jahr 2015 von den Achtzigern zeitlich genauso weit weg, wie die Fünfziger. Nun wollen wir schauen, was aus den Filmerfindungen aus dem Klassiker „Zurück in die Zukunft“ geworden ist.

Was aus dem Film ist denn nun wahr geworden?

Im Film düste der Schauspieler Michael J. Fox alias Marty McFly quer durch die Zeit, mehrmals ins Jahr 1955, ins Jahr 2015, was bis vor über einer Woche noch als Zukunftsmusik gehandelt wurde, und zurück in den Wilden Westen des 19. Jahrhunderts.

Um einige Enttäuschungen zu vermeiden: Hoverboards, schwebende Skateboards ohne Räder gibt es auch in 2015 noch nicht. Dafür waren aber andere Dinge recht scharfsinnig. Fangen wir mit den Flachbildschirmen an, die schon 1985 im Film überall herumhingen. Die stehen heutzutage in jedem Haushalt – gleich mehrmals – als Reklamemedium in Kaufhäusern und zu vielen anderen Gelegenheiten mehr.

Im Film steht ein alter Apple II Computer in einem Antiquitätenladen. Eine Anspielung darauf, daß sich die Computertechnik weiterentwickelt oder eher nicht für jeden gedacht ist? Fakt ist jedenfalls, daß die alten Rechner der Firma mit dem angebissenen Apfel heutzutage begehrte Sammlerstücke sind und auf Retro-Börsen hoch gehandelt werden – gerade bei den Amerikanern.

Fingerabdrucksensoren gibt es bereits und einige Schlösser erledigen den Dienst mit zusätzlichen biometrischen Daten

„Surf Vietnam“ steht auf einer Reklametafel im Film – gerade mal 10 Jahre nach dem Ende des Vietnamkrieges, in dem die Vietnamesen den Amerikaner ordentliche Prügel verpasst haben. Daher war Reklame für einen Urlaub in Vietnam – einem Klassenfeind der USA – gerade absurd, aber heute – 30 Jahre nach dem Film – ist Vietnam eines der beliebtesten Urlaubsziele der Leute von Amerika.

Weiter gehts mit den Powerlaschen, die sich selbst schnüren? Bis vor ein paar Jahren undenkbar. 2010/2011 haben Nike und einige andere Firmen Patente auf ein System zum automatischen Verschließen und Öffnen entwickelt. Prototypen sind schon entwickelt worden. Egal welche Firma diese nun als erste serienreif herausbringt, die Schuhe gibt’s bereits. Aber Jacken, die sich selbst der Körpergröße und -form des Trägers anpassen gibt es noch nicht wirklich – schön währe es auf jeden Fall wenn es denn auch sowetwas gibt.

Und was gibts denn nun noch nicht?

Wie schon erwähnt, gibt es noch keine Hoverboards – schwebende Skatboards. Auch gibt es noch keine Textilien, die sich automatisch in der Größe verändern. Männer tragen noch keine zwei Schlippse und jugendliche tragen eher Jeans mit Löchern anstelle herausgekrempelter Jacken- und Hosentaschen.

Pünktlichen Regen – oder auch so extrem genaue Wetterberichte („Es hört in vier Sekunden auf“) – wird man auch in diesem Jahr noch nicht erfinden. Der Tankwart an der Tankstelle wurde nicht durch einen Roboter ersetzt, sondern durch Kunden – aber wenn man bedenkt daß viele Leute im Kaufrausch sich wie Roboter benehmen, könnte man das auch sehr gesellschaftskritisch sehen. Etwas besseres als das Faxgerät wurde damals im Film auch nicht erfunden – obwohl 30 Jahre nach dem Film hat jeder Internet – aber Marty bekommt seine Kündigung noch ganz altmodisch via Fax. Auch wenn vieles automatisiert wurde, so wurden bisher auch noch keine Roboter erfunden, die die eigenen Haushunde gassi führen.

Obwohl Fingerabdrucksensoren erfunden wurden, besitzt nicht jede Tür eine Klinke, die automatisch die Fingerabdrücke scannen kann. Fliegende Autos waren damals auch noch ein eher toller Scherz und bleiben es wohl auch noch eine weile.

Power Laces 2 PROTOTYPE DEMO

Fernsehen am Freitag – Dem Computer unter der Haube

Auf die Frage nach der Herkunft des neuesten Computers antworten die meisten Menschen, daß sie diesen vom Onlinehändler haben, oder aus dem Supermarkt oder vom Elektronikhändler um die Ecke. Doch wissen die meisten Menschen nicht, daß die Herstellung von Rechnen dezentral von statten geht. Chips aus Skandinavien, Festplatten aus Taiwan, Bildschirme und Displays aus Korea, das Gehäuse des Computers aus Europa oder Amerika und so weiter und so fort. Zusammengebaut und montiert werden die Teile in großen chinesischen Fabriken, wo fast schon sklaventreiberische Arbeitsbedingungen herrschen. Auch um ein Werk in der Europäischen Union praktiziert chinesische Zustände und verschleißt Leiharbeiter…

Der Dokumentarfilm Behind the Screens – Das Leben meines Computers zeigt die Herstellung von elektronischem Gerät und die damit verbundenen Schattenseiten unserer täglichen Arbeitshelfer und Freizeitgestalter in ca. 60 Minuten Laufzeit. Zu sehen ist er am morgigen Freitag, dem 27. September 2013 um 12 Uhr auf 3Sat auf 720p aufgelöst. Wer nicht zuhause ist, kann sichs fürs spätere Anschauen aufnehmen.

Links

Hier kann im Vorraus schon mehr zu dem Thema erfahren werden

Skuriles – Sex für den Regenwald

Was hat bitte schön Sex mit dem Regenwald zu tun? Lest doch selbst und von mir aus schmunzelt auch. Ein paar Umweltschützer und Umweltschützerinnen möchten den Regenwald retten, ist im Prinzip nichts Verwerfliches. Für ihre Aktionen allerdings drehen sie in ihrer Berliner WG selbst ein paar naturbelassene Schmuddelfilmchen. Wer diese Filme sehen möchte, kauft sich diese auf ihrer Internetseite oder schickt selbst anrüchiges Material zu denen, dafür bekommt er diese Filmchen kostenlos. Der Erlös geht zu einem Projekt in Lateinamerika. Bisher haben sie doch recht annehmbaren Erfolg. Fünfhunderttausend Euro wurden bisher gesammelt. Ein polnischer Regisseur hat die Gruppe ein paar Monate lang beggleitet und bringt demnächst einen Dokumentarfilm unter dem Titel Fuck für the Forrest – F… im Regenwald in die Kinos. Verlassen wir aber ersteinmal die Kinos und gehen wir zu den Anfängen der Gruppe zurück…

… ins Jahr 2004 nach Norwegen. In diesem Jahr wurde diese Organisation gegründet. Die beiden Gründer, Eilligsen aus Norwegen und seine schwedische Freundin Johanna Leona, wollten später, im Jahre 2005, mit einer eher etwas spektakulären Aktion auf einem Rockfestival in Schweden auf sich und ihre Aktion Aufmerksamkeit erregen, die sie auch sofort in überschwenglichem Maße auch bekamen. Und zwar von der Polizei. Um die 3000 Zuschauer des Festivals auf die fortschreitende Abholzung des Regenwaldes aufmerksam zu machen, ich kann die unbekleidete Wahrheit nicht besser umschreiben, hatten die beiden Skandinavier recht freizügig Sex, bis die Polizei kam, im wahrsetn Sinne des Wortes. Sie wurden wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet. War das schon das Ende vom Lied?

Nein. Nach dieser Aktion verliesen sie Norwegen und fingen 2006 in Berlin an ihre recht freizügigen Filme zu drehen. Ihre Botschaft präsentieren sie in diesen Filmen nicht gerade Gesellschaftskonform. Sie nehmen Drogen und präsentieren Protestsongs in Fußgängerzonen, ohne Kleidung versteht sich oder inszenieren für ihre Schmuddelfilme diverse Treffen.

Für den weiter oben genannten Dokumentarfilm Fuck for the Forrest gab es eine Reise in den Amazonas, zu einem hilfebedürftigen Indiostamm. Doch denen passte die Nackhteit der europäischen Bleichgesichter wohl etwas weniger in den Kram, sie hatten sich die Hilfe etwas anders vorgestellt.

Auch bekannte Umweltschutzsorganisationen wie das WWF (World Wildlife Fund) beäugen das bunte, aber vor allem nackte Treiben um Spenden der Umweltaktivisten eher skeptisch mit Argusaugen. Man wolle sich den guten Ruf nicht wirklich versalzen lassen.

Solange die Idee auf Spendenwillige Abnehmer trifft, wollen die Umwelt(n)aktivisten ihre Bemühungen nicht einstellen.

„Fuck for Forest – F … für den Regenwald“, Premiere am 11. Juni 2013, 21.30 Uhr im Freiluftkino Kreuzberg in Anwesenheit des Regisseurs, des Produzenten und der Protagonisten. Bundesweiter Kinostart am 13. Juni 2013.

Eigentlich wollte ich auf die obligatorischen Links am Schluß verzichten, aber ich habe mir mit diesem Artikel die Suppe eingebrockt, jetzt muß ich sie auch auslöffeln.

  1. FFF-Der Film auf Facebook
  2. FFF- Die Homepage der Umweltaktivisten
  3. „Fuck for Forest“ – Ein Dokumentarfilm als doppelter Kulturschock

Frisch gesehen – Die Geschichte der Menschen

Am Freitag und Samstag, dem ersten und zweiten Februar lief, auf Vox eine Bildgewaltige Dokumentation aus der Feder von BBC. Die Geschichte der Menschen packte 70000 (siebzigtausend) Jahre Entwicklungsgeschichte in einen Film mit einer Spieldauer von 6 Stunden und 45 Minuten. Vox strahlte diese lange Dokumentation in zwei Teilen an besagten Tagen jeweils zur besten Sendezeit um 20 Uhr 15 aus. Die Geschichte der Menschen beginnt im Jahre 70000 vor Christus, als die ersten Jäger und Sammler Afrika verliesen und verschiedene Errungenschaften, zum Beispiel die Landwirtschaft, entwickelten. Weiter ging es über die Eiszeit, den Kampf gegen Neandertaler, die Erfindung der Schrift in der Antike, Großreiche in der Antike, die Entwicklung großer Weltreligionen bis hin zur Industrialisierung in der Moderne, den zweiten Weltkrieg und der entwicklung der künstlichen Intelligenz.

Große Personen wurden vorgestellt, Entdeckungen kurz beschrieben und wichtige Kriege kurz erläutert. Diese Dokumentation bietet einen guten Überblick über den gesamten Verlauf der menschlichen Entwicklung. Auf Grund der gewaltigen Menge historischer Ereignisse, wurden hauptsächlich die wichtigsten und bedeutsamsten Anlässe kurz angerissen. Die Zeit nach der Antike, das Mittelalter, beschreibt hauptssächlich das europäische Mittelalter. Japan und China kommen da etwas zu kurz weg, hatten diese beiden Länder im Speziellen und Asien im Allgemeinen, eine recht interessante und wechselvolle Geschichte.

Mein Fazit: eine recht sehenswerte Dokumentation für Geschichtsfreaks. Käuflich ist Die Geschichte der Menschen ab Montag, dem 4. Februar 2013, wahlweise auf 3 DVD’s oder einer Blue-Ray Disc.

Comeback für die Beutlins in einer unerwarteten Reise

Peter Jackson hat es wieder geschafft. Mit dem Hobbit ist ihm die filmische Umsetzung des gleichnamigen Buches von Tolkien gelungen und es ist ihm wieder einmal recht gut gelungen.

„Der Hobbit, eine unerwartete Reise“, spielt gute 60 Jahre vor dem Herrn der Ringe. Im ersten Film der Trilogie „Der Hobbit, eine unerwartete Reise“ sieht man, wie ein Volk der Zwerge von einem Drachen aus ihren Minen vertrieben wird. Jahre nach der Vertreibung möchte Prinz Thorin nun seine Heimat von dem Untier befreien und macht sich mit einem alten Bekannten, Gandalf dem Grauen, und sieben, nein dreizehn Zwergen auf, um dem Biest den Garaus zu machen. Zwischendurch warten noch feine andere Geschichsstränge auf den geneigten Zuschauer.

Wieder dabei sind Ian MacKellen, als Gandalf, aber auch in kurzen Nebenrollen Cate Blanchet als Galadriel, oder Elijah Wood als Herr Frodo. Sogar Christopher Lee hat als Saruman, bevor dieser die Seiten wechselt (oder hat er die schon vor dem Herrn der Ringe gewechselt?) einen kurzen Auftritt.

Der Film ist mit über 160 Minuten sehr lang gehalten, aber die Story nimmt im Gegensatz zum Herrn der Ringe rasch an Fahrt auf. Bildgewaltige Naturaufnahmen wechseln sich mit tollen Computeranimationen und knallbunten Effekten ab. Humoristische Einlagen (die Zwerge beim Stapeln vom Geschirr) ergänzen ganz gut actionreiche Filmszenen und Schlachten.

Mein Fazit: Geht in den Film, der ist durch und durch gut gelungen.

Gods and Generals

Gods and Generals ist ein Historienfilm, nach dem gleichnamigen Roman von Jeff Michale Shara und gilt als Prequel zu dem Kriegsfilm Gettysburg. Der Vorliegende Film erschien 2003 in den Kinos und die Kinofassung läuft ca 209 Minuten. Auf Blue Ray ist seit 2011 die 279 Minuten lange Directors-Cut Fassung zu erhalten. Für die Regie, das Drehbuch und die Produktion war hier auch wieder Ronald F. Maxwell zuständig.

In dem Film Gods and Generals wird die gesamte Vorgeschichte zu dem Film Gettysburg aus dem Jahre 1992 erzählt, beginnend mit dem Angebot für General Lee, das Oberkommando über die US Army übernehmen soll, aber ablehnt. Grund hierfür war der drohende politische Konflikt zwischen einigen Nordstaaten und der Konföderation der Südstaaten.

Hervorgehoben werden hier im Film im Wesentlichen drei Schlachten. Schlacht Numero Uno bei Manassas, Nummer zwei bei Fredericksburg und zum Schluss die Schlacht bei Chancellorsvile.

Der gesamte Film beschäftigt sich mit dem Kriegsverlauf des Sezessionskrieg von 1861 bis 1863 kurz vor Gettysburg. In diesem Drama bleibt dennoch viel Zeit, um den Kriegsverlauf, sowie die Beziehungen der Charaktere untereinander zu vertiefen.

Mitwirkende Schauspieler (dick geschrieben) und ihre Rollen

Stephen Lang: Thomas Jonathan Jackson
Robert Duvall: Robert Edward Lee
Jeff Daniels: Joshua Lawrence Chamberlain
Kevin Conway: Sergeant Buster Kilrain
Mira Sorvino: Fanny Chamberlain
Matt Letscher: Adelbert Ames
Bruce Boxleitner: James Longstreet
Joseph Fuqua: J. E. B.Stuart
C. Thomas Howell: Thomas Chamberlain
Matt Lindquist: Heros von Borcke
Jeremy London: Alexander ‚Sandie‘ Pendleton
Brian Mallon: Winfield Scott Hancock
Alex Hyde-White: Ambrose Burnside
Donzaleigh Abernathy: Martha
John Castle: William Nelson Pendleton
Kali Rocha: Anna Morrison Jackson
Mac Butler: Joseph Hooker
Patrick Gorman: John Bell Hood
Les Kinsolving: William Barksdale
Malachy McCourt: Francis Preston Blair Jr.
Patrick Stuart: Edward Porter Alexander

Etwas über die Produktion

1: Die Frederiksburgszenen wurden in Harpers Ferry gedreht, da in Frederiksburg kein einziges zeitgenössisches Gebäude mehr steht. Harpers Ferry hat sich seit dem 19. Jahrhundert nur wenig verändert und wurde nur um ein paar Filmbauten erweitert.

2: Die Dreharbeiten der Schlacht von Frederiksburg fielen zum Teil auf den 11. September 2001, weswegen ein Teil der Reenactors, die zum Teil in den Streitkräften der heutigen US Army dienten, wegen dem Dienst dort bei den Dreharbeiten ausfielen. Probleme ließen nicht auf sich warten, es fehlten zuviele Statisten für die Schlacht. Einiges wurde durch Computer Generated Imagery versucht zu kompensieren.

Kritiken

Kritikpunkt 1:Weder bei einigen Hauptdarstellern, noch bei den deutschen Synchronsprechern gibt es eine gwisse Kontinuität zu Gettysburg. Nur wenige Hauptdarsteller aus Gettysburg wirkten bei Gods and Generals mit.

Aber größtes Manko sind beim Directorscut die vielen unsynchronsierten Stellen wieder. Hier sind es auf Grund der Länge von mehr als 70 Minuten deutlich mehrere Szenen, die nicht nachsynchronisiert wurden.

Trailer:

Gods and Generals – The Movie Trailer

Die verfilmte Schlacht von Gettysburg

Der Film Gettysburg ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahre 1993. Er beschreibt die drei Tage währende Schlacht von Gettysburg, die mit über 44000 Verletzten und 5500 Toten eine der blutigsten Schlachtenauf dem amerikanischen Kontinent gewesen ist.

Das Drehbuch zum Film schrieb Ronald F. Maxwell, der später dann auch die Regie des ca 240 Minuten langen Streifens führte.

Für den Film Gettysburg wählte man für die folgenden Rollen die Schauspieler (dick geschrieben) in der anschließenden Liste:

Tom Berenger: James Longstreet
Jeff Daniels: Joshua Lawrence Chamberlain
Martin Sheen: Robert E. Lee
Stephen Lang: George Pickett
Richard Jordan: Lewis Addison Armistead
Brian Mallon: Winfield Scott Hancock
Sam Elliott: John Buford
C. Thomas Howell: Lt. Thomas Chamberlain
Kevin Conway: Sgt. Buster Kilrain
Royce D. Applegate: James L. Kemper
Andrew Prine: Richard B. Garnett
John Diehl: Pvt. Bucklin
James Lancaster: Arthur Fremantle
Patrick Gorman: John Bell Hood
William Morgan Sheppard: Isaac R. Trimble
Maxwell Caulfield: Strong Vincent
Donal Logue: Cpt. Ellis Spear
Cooper Huckabee: Harrison
John Rothman: John F. Reynolds
Buck Taylor: William Gamble
Warren Burton: Henry Heth
Joseph Fuqua: J. E. B. Stuart
Patrick Stuart: Edward Porter Alexander
Richard Anderson: George Meade
George Lazenby: J. Johnston Pettigrew
Tim Scott: Richard S. Ewell
Lester Kinsolving: William Barksdale

Die gesamte Handlung möchte ich hier nicht nocheinmal nacherzählen, denn der Film ist seit Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts schon im Umlauf.

Was ich an dem Film ganz gut fande, waren die schauspielerischen Leistungen der oben genannten Personen und das ganze Taktieren der Offiziere und Generäle der verfeindeten Armeen. Nun habe ich allerdings den etwas längeren Directors Cut (271 Minuten) auf Blueray vorliegen und habe da auch noch ein oder zwei Kritikpunkte. Erstens: Dolbi Digital, also Suround-Sound gibt es nur in der englischen Audiospur. Die synchronisierten Fassungen sind nur in Mono vorhanden. Der zweite Kritikpunkt: Die zusätzlichen Szenen, die zur Kinofassung eingefügt wurden, liegen nicht ins Deutsche synchronsiert vor. Da passiert es, daß öfters vom Deutschen ins Englische gewechselt wird. Man hat lediglich die Möglichkeit den originalen Ton zu aktivieren und dazu die Untertitel zu wählen. Diese zwei Punkte ziehen einen eigentlich Top Film ziemlich nach unten. Leute, die eh nur die originale englische Fassung anschauen werden dennoch mit dem Film ihre Freude haben.

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