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Artikel-Schlagworte: „Dungeons and Dragons“

Mazes and Monsters – Im Labyrinth der Monster

In foilgendem Film wird Dungeons and Dragons verteufelt, wie heutzutage moderne Egoschooter von Möchtegernexperten und den unwissenden Medien kritisiert werden. In dem Film gibt ein junger Tom Hanks seinb Debüt. Er spielt einen Studenten, der in ein Pen and Paper Spiel vernarrt ist und im Nachhinein immer asketischer lebt und Studium und Freunde immer mehr vernachlässigt. Er verliert immer mehr die Realität und den Bezug zum Leben, was Kritiker den Pen and Paper Spiele den Urhebern immer wieder vorgehalten Haben. Dem Film und dem Buch, auf dem der Film basiert, lag ein Selbstmord eines Pen and paper spielenden Studenten zu Grunde, der sich aber psychisch Krank war (Depressionen) und Drogenabhängig war.

In den USA nahm die Debatte um Pen and Paper Spiele andere Ausmaße an als hier in Deutschland. In den USA glaubte man, diese Spieler wären alles Teufelsanbeter und Hexen, wärend hier in Deutschland das Lager in Konservativer Sci-Fi und Fantasy gespalten war. Letztere wurden eher ein bisschen als braun und völisch angesehen. In Deutschland nahm die Debatte eher politische Ausmaße an.

[Update]

Heute ist Kindertag und da trifft sich ein Film über ein Spiel fast gut :yahoo:

Im Labyrinth der Monster

Weiterführende Links

Kurz gemeldet – Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels

Das Buch Drachenväter mit Cover

Das Buch Drachenväter mit Cover

Jeder kennt irgendwie World of Warcraft, Eve Online oder Farmville. Entweder hat er es schonmal gespielt oder zumindestens davon gehört oder drüber gelesen.

Daß Computerrollenspiele einige analoge Vorgänger haben und mit diesen auf eine über vierzigjährige Geschichte zurückblicken, ist vielen nicht bekannt. Auf über 360 Seiten geht das Buch Drachenväter auf die Entwicklung sogenannter Pen and Paper Rollenspiele ein. Diese wurden ganz klassisch mit mehreren Freunden und Bekannten am Spieltisch daheim gespielt und dabei eine Menge Pizza verkonsumiert. Im Gegensatz zu Computerrollenspielern vereinsamten die Pen and Paper Spieler nicht wirklich, haben eine blühende Fantasie und sind sozial veranlagte Typen – in ihrem Umfeld jedenfalls.

Das Buch wurde über Crowdfounding gesponsort. 428 Unterstützer spendeten über 20.000 Euro, damit die Autoren Tom Hillenbrand und Konrad Lischka ihr Machwerk in Eigenregie drucken und selbst verlegen können. Drachenväter. Geboten wird ein Abriss über die ersten Schlachtensimulationen am heimischen Spieltisch, über die Entwicklung von Rollenspielen, ganz besonders Dungeons and Dragons in den USA, über Weltenbauer und da eben vor allem über Tolkien bis hin zu europäischen und deutschen Pen and Paper Rollenspielen.

Das ganze 360seitige Buch kann man ab dem 15. April erwerben. Vertrieben wird es über die Webplattform unter Drachenväter.org und auf Amazon für 42 Euro als gebundene Ausgabe und für schlappe 15 Euro als Kindle-Ausgabe (Anm. der Redaktion: Kindle ist der E-Book Reader von Amazon). Wir werden sehen, was das Buch an sich zu bieten hat und ob es eingefleischten Rollenspielefans denn so gefallen könnte.

Was genau Pen and Paper Rollenspiele sind, findet ihr leicht auf der Wikipedia. Dort wird dieser Begriff ziemlich gut definiert und beschrieben. Einen Link dazu findet ihr, wie immer, am unteren Ende des Artikels.

Links

  1. Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels
  2. Drachenväter – auf Amazon
  3. Wikipedia – Pen and Paper Rollenspiele
  4. Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels und die Geburt der virtuellen Welt – Eine Rezesion @Medienspürnase
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