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Artikel-Schlagworte: „Digitales Fernsehen“

Interaktiver Überwachungsabend beim WDR

WDR Logo

Für den 28. Mai plant der westdeutsche Rundfunk zum Thema Enthüllung und digitale Überwachung eine interaktive Sendung, in der die Whistleblower Edward Snowden und Julian Assange zugeschaltet werden sollen. Übersd Internet können sich die Zuschauer an der Ausstrahlung beteiligen.

Zur Primetime des 28. Mai (ein Donnerstag) will der WDR ein Theaterstück zu den Themen Enthüllungen und digitale Überwachung untLer Mithilfe der Zuschauer auf die Bühne bringen. Das bestätigte eine WDR-Sprecherin am Samstag dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Wir fordern die Zuschauer auf, ihre eigenen Daten preiszugeben

sagte die Sprecherin. Zuschauer könnten über das Internet die Handlung des Stückes, der Kölner Regisseurin Angela Richter, steuern und gleichzeitig erfahren, wie es sich anfühle, wenn man durch die Veröfffentlichung eigener Daten angreifbar werde.

Im Bühnenstck gehe es um die Schicksale von Whistleblowern wie Snowden und Assange. Richter hat beide getroffen und lange Interviews mit ihnen geführt. Beide sind für den TV-Abend live zugeschaltet.

Am 13. Mai 2013 hatte Snowden massig geheime Dokumente des US-Geheimdienstes NSA an Journalisten übergeben und hat damit die massieve Überwachung der elektronischen Kommunikation öffentlich gemacht. Bis 2014 gewährte Russland Asyl, nun besitzt er eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis dort.

Julian Assange, Wiki-Leaks Gründer, sitzt seit Augist in der ecuadorianischen Botschaft in London fest, nachdem Wiki-Leaks wiederholt interne Dokumente von US-Armee und anderen Behörden zu Kriegen in Afghanistan und Irak veröffentlicht. Assange droht zugleich noch ein Strafprozess wegen sexueller Nötigung in zwei Fällen und einer Vergewaltigung in minderschwerem Fall.

Wie Samsungs Fernseher zum Spion im Wohnzimmer werden

Gebogen und Hellhörig - Foto: Samsung

Gebogen und Hellhörig – Foto: Samsung

Netzpolitik.org berichtete neuerdings, daß Besitzer von Samsungs Fernsehgeräten mit Sprachsteuerung nichts privates mehr sagen dürften. Selbst Samsung weißt in den Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen (Eula) darauf hin, daß gesprochenes über die eingebaute Sprachsteuerung mitgeschnitten werden könnte und an die Server von Drittanbietern gesendet werden kann. Diese Server dienen dazu, die gesprochenen Kommandos zu verarbeiten, auszuwerden und in Schaltbefehle für den Fensher umzusetzen.

In der Eula heißt es wortgenau:

“Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.” (Seien Sie sich bitte bewußt, dass wenn das Gesagte persönliche oder sensible Informationen enthält, diese Information Teil der erfassten Daten ist und durch die Spracherkennung an Drittanbieter weitergegeben wird.)

In einem Statement von Samsung heißt es, daß dieses nur gilt, wenn die Sprachsteuerung aktiviert ist.

Links und Quellen

  1. Netzpolitik.org -Samsung warnt…
  2. EULA des Konzern Samsung

arte Dokuabend – Der Wochenendkrieger

Jedes Jahr treffen sich in der deutschen Provinz Tausende Menschen und schlüpfen in die Rollen von Rittern, Elfen, Magiern oder Orks. Was wie ein Szenario aus „Herr der Ringe“ klingt, ist für Tausende Live-Rollenspieler aufregende Realität. „Wochenendkrieger“ porträtiert fünf Live-Rollenspieler und taucht in ihr Leben zwischen Schlachtfeld und Computerarbeitsplatz ein. Quelle: www.arte.tv/guide/de/044996-000/wochenendkrieger

Eine sehenswerte Dokumentation in deutscher Erstausstrahlung über Live-Rollenspiel läuft am Sonntag um 22 Uhr 35 auf arte, zu sehen natürlich auch in HD. Über 90 Minuten werden mehrere Live-Rollenspieler interviewt und dokumentiert, was insgesamt die Faszination des Rollenspiels ausmacht.

Logo by arte

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Technisat – Ein kleines Resümee

Digicorder Schwarz

Digicorder Schwarz

Im Dezember wird mein Digicorder ISIO S 3 Jahre jung. :-) Damit läuft auch die von Technisat gewährte Garantiezeit ab. Passend zum Anlass schreibe ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht, sozusagen als Zusammenfassung, denn ich hatte in diesen 3 Jahren mehr als genug Zeit, das Gerät ausgiebig zu testen.

Ausstattung und Preise :scratch:

Der Digicorder stand damals und jetzt auch noch in zwei Farbvarianten und mit je zwei Festplattengrößen zur Verfügung. Silber-grau und Schwarz, mit Festplatten um 500 GB und 1 TB. Zuhause haben wir zwei dieser Geräte in Schwarz, eines mit 500 GB Platte und eines mit 1 TB Festplatte.

Zum Innenleben des Digicorder ISIO S gehört ein Twin-Reciver für Satelittenanschlüsse, eine Festplatte – je nach Modell mit 500 GB oder 1000 GB – und eine Menge an Anschlüssen. An der Rückseite befinden sich zwei USB Anschlüsse, die beiden Satelitteneingänge (Coax), ein Ethernet-Anschluß (kabelgebundenes Netzwerk zum Vernetzen mit einem Router oder anderen PCs), ein Scartanschluß für den Anschluß an schicke Röhrenmonitore, Klinkenbuchsen für analogen Stereo-Sound und ein optischer Ausgang für die heimische Surround-Anlage.

Vorderseitig befindet sich ein Slot für SD-Karten und zwei Slots für verschlüsseltes Fernsehen, beispielsweise Sky – ehemals Premiere – und für HD+ – die privaten Sender in hochauflösendem Sendeformat. Weiterhin befindet sich vorn neben den Karten-Schächten noch ein dritter USB_Anschluß.

Über die Jahre ist der Funktionsumfang des Gerätes durch diverse Updates seitens Technisat gestiegen. Der elektronische Programmführer erfaßt jetzt 4 Wochen an Sendedaten aller Sender in der Favoritenliste, was natürlich von Sender zu Sender etwas variieren kann. Weiterhin ist das Gerät HbbTV fähig, das heißt, es holt sich bei vorhandenem Internet Daten über den bevorzugten und schnelleren Weg – über Satelitt oder Internet. Dazu gehören beispielsweise die Mediatheken, der Teletext und verschiedene andere mehr oder weniger nützliche Funktionen.

Zu alle dem hat Technisat einen eigenen Streaming-Kanal mit dem grandiosen Namen watchmi in die Geräte integriert. Diverse bekannte und unbekannte Portale und Themenkanäle streamen hier mehr oder weniger lange Videos und Dokus – alles per Internet versteht sich.

Im Gerät ist ein Internetbrowser eingerichtet, mit dem man eben schnell mal in einer Werbeunterbrechung im Netz surfen kann. Dazu liefert Technisat eine Internetliste mit sehenswerten Portalen und Mediatheken.

Meine positiven Erfahrungen :good:

Das Gerät ist recht einfach zu bedienen. Die meisten Menüs erschließen sich auf den ersten Blick von selbst und sind auch für den Laien zumeist selbsterklärend. Man findet sich in diesen schon mit wenigen Handgriffen auf der Fernbedienung zurecht. Die erste Einrichtung des Digicorders war prinzipiell ein Kinderspiel. Mit einem Assistenten ging das kinderleicht. Bediensprache und Lokalisation (wegen einiger Sender) waren schnell durch. Das Suchen der Sender dauerte bei tausenden Satelittensendern schon etwas länger. Dann folgt das Zusammenstellen der Programmpositionen der gewünschten Sender. Hier arbeitet man in zwei Listen. Links werden alle verfügbaren Sender angezeigt und Rechts ist noch eine zweite Liste, in der schon massig Sender einsortiert waren – direkt nach dem Suchlauf. Nun ja, diese kann man durchaus löschen. Aus der Gesamtliste kann man nun sämtliche Lieblinsgsender in die jungfräulich-leere Liste reinsortieren. Ähnlich geht das mit den über Satelitt verfügbaren Radiosendern.

In einem nächsten Schritt kann man alle Sender zur Elektronischen Programmguide (EPG) hinzufügen – einer elektrischen Programmzeitschrift. Diese kann man mit einem Klick auch schnell an seine Ansprüche anpassen. Hier entscheidet man zwischen einer Sortierung nach Programm oder eben nach dem was gerade aktuell läuft. Mittlerweile speichert der Programmguide die Programminformationen von vier Wochen.

Im Alltag sind die Geräte recht einfach zu bedienen, die Fernsteuerung bietet alle benötigten Tasten und die Menüs sind recht simpel aufzurufen. Sendungen im alten PAL-Format (720pixel × 576pixel interlaced – Halbbildverfahren) werden auf Wunsch auf ein Format mit mehr Pixeln hochgerechnet. Das klappt recht fehlerfrei und augenscheinlich recht gut, obwohl man zu nativem und Full-HD durchaus einen Unterschied bemerkt.

Kritiken :negative:

PC-Technisch liefert Technisat für Windows ein Programm aus (es steht zum Download bereit und wurde in früheren Artikeln bereits verlinkt), mit dem man über das heimische Netzwerk aufgenommene Sendungen zum weiteren Bearbeiten an den Rechner senden kann. Wegen der Größe mancher Aufnahme (das bewegit sich im Bereich zwischen 2 und 20 GB und größer) dauert die Übertragung übers Netzwerk schon einige Zeit.

Bei all den positiven Sachen gibt es dennoch ein paar Sachen, die bei einem solch teuren Gerät nicht sein dürften. Am gravierensten waren vor 3 Jahren, nach dem Kauf der Geräte, die ständigen Abstürze und das Einfrieren der Sendungen. Ich berichtete bereits darüber. Durch viele Updates über ca 1,5 Jahre wurde die Stabilität deutlich verbessert.

Allerdings gibt es immer noch ein paar negative Kritikpunkte, die  einem 5-Sterne Reciever 2 Sternchen wieder abziehen. Ob sich das bei später verkauften Geräten geändert hat, weiß ich nicht.

Wichtig für mich ist der Anschluß einer 2,5-Zoll Festplatte an den Reciever, um Mitschnitte für mich archivieren und schnell mal an den PC transportieren zu können. Leider sind die hinteren beiden USB-Anschlüsse langsamer als der vordere Anschluß unter der Frontblende. An den Anschlüssen hinten treten daher oft einmal nervige Ruckler in der Wiedergabe auf. Auch das Internet via W-LAN Stick ist dort recht langsam, was sich vorn deutlich verbessert… oder man nutzt eben die Gigabit-Ethernet Buchse. Was das W-Lan angeht, so steht der Reciever frei und keine 2 Meter vom Router entfernt.

Ein zweiter Kritikpunkt ist die Unterstützung von Linux. Sämtliche Programme von Technisat, die auf dem PC laufen, gibts nur für Windows. Inwieweit Mac unterstützt wird, weiß ich nicht. Linux wird nach einigen Berichten bei den Ubuntuusers.de nicht wirklich unterstützt. Auch unter Wine bringt man Mediaport nur unter Schwierigkeiten zum Laufen.

Eine der Funktionen, die im Laufe der letzten 3 Jahre hinzugekommen ist, ist das Perfect Recording. Diese Funktion hat eine ähnliche Funktionsweise wie das frühere VPS. Ein Sender signalisiert über den EPG Start und Ende der Sendung, die aufgenommen werden soll und schaltet automatisch den Aufnahme-Timer an und aus. Störend hierbei empfinde ich das plötzliche Umschalten einer bereits laufenden Sendung auf die Sendung, die aufgenommen werden soll. Laut Berichten meines Vaters läßt sich während der Aufnahme nicht mehr zurückschalten. Deshalb habe ich Perfect Recording nie probiert.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Fehlen von W-LAN. Jedes billigere Gerät anderer Firmen bringt schon ein W-LAN Modul mit, um es strippenlos ins Netzwerk zu hängen, hier muß man allerdings noch einmal ca 20 Euro für einen W-LAN Stick investieren.

Letzlich beherrscht der Reciver kein Flash. Ist auch nicht unbedingt angebracht, aber es setzen doch noch etliche Webseiten auf diese Technologie, so daß doch hin und wieder einiges fehlt.

Fazit :bye:

So ganz ausgegoren ist der Digicorder noch nicht, ich hoffe doch, daß Technisat bei den folgenden Gerätegenerationen doch etwas sorgfältiger zu Werke gegangen ist und die meisten der hier vorgestellten Kritikpunkte noch behoben hat.

  1. Technisat die zweite – Ab ins Netzwerk mit dem Technisatreciever @Medienspürnase
  2. Updates für Technisats Digicorder ISIO S @Medienspürnase
  3. Technisat, der vierte Anlauf @Medienspürnase
  4. Neue Updates für den Reciever Digicorder ISIO S von Technisat @Medienspürnase
  5. Technisat – Technik Made in Germany @Medienspürnase

Vor- und Nachteile von HD Plus

Neulich hatte ich per E-Mail eine ausgiebige Diskussion über die Vor und Nachteile von über das Programmpaket HD Plus. Die Fakten dazu möchte ich hier noch einmal kurz aufarbeiten. Bevor ich damit beginne möchte ich aber kurz erläutern was HD+ genau ist.

Was ist HD Plus

HD+ ermöglicht es dem Fernsehzuschauer generell die Privatsender gegen eine Endgebühr von 60 Euro im Jahr zu empfangen und zu sehen. Wenn ich von Privatsendern schreibe, dann meine ich Pro7, Sat1, Kabel1 und co. HD+ wird von der Firma HD Plus GmbH, einer Tochterfirma des Satellitenbetreibers SES angeboten, die unteranderem den Fernsehsatelliten Astra betreibt. Um das Programmangebot von 20 Sendern (Stand April 2014) in hochauflösenden Bilder sehen zu dürfen, müssen diese über eine Digitale Rechteverwaltung entschlüsselt werden. Das heißt, wer über entsprechende Abokarten verfügt, kann die privaten Sender in einem Hochauflösenden Format von 1920 × 1080 Pixel sehen. Man Beachte, das Programmpaket von HD Plus umfasst nur die privaten Sender. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind davon nicht abgedeckt, die gibt es zu den Tarifen der GEZ-Zwangsabgabe unverschlüsselt frei Haus.

Was bringt HD Plus?

Mittels HD Plus empfängt man auf digitalem Wege über den Satelliten Astra ca 20 Privatsender in hochaufgelöstem Stream. Das heißt Sendungen der privaten werden mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln (FullHD) übertragen. Ältere Sendungen werden zumeist auf diese Auflösung hochskaliert und erreichen damit nicht die optische Qualität von neuen FullHD-Produktionen.

Gibt es auch Einschränkungen bei HD+?

Für die bessere Bildqualität in FullHD muß im Jahr 60 Euro bezahlt werden, monatlich also 5 Euro, wenn man denn ein Abo bestellt hat. Generell sind die Programme des HD Plus Paketes verschlüsselt, ohne Abokarte im Reciever sind die nicht zu sehen. Weiterhin sind bei Aufnahmen aus diesem Programmpaket keine speziellen Aktionen erlaubt. Das Vorspulen ist durch die Verschlüsselung zumeist (bis auf wenige Ausnahmen) gesperrt, Werbung kann man sehr eingeschränkt bis gar nicht (je nach Sender) überspringen. Will man eine solche Aufnahme am Computer weiterbearbeiten, wird man auch hier von Verschlüsselung daran gehindert und muß den Computer mit entsprechender Hardware – einem CI+ (Common Interface) Schacht – ausrüsten. Dieser liegt den meisten DVB-S Karten für den Rechner schon bei.

Ist das HD Plus Paket zwingend notwendig um die privaten Sender zu sehen?

Nein, definitiv nicht. Die privaten Sender werden auch in der alten PAL-Auflösung 768×576 Pixel (im Vergleich HD bringt 1280×720 Pixel bei ARD, ZDF usw und Full HD 1920×1080 Pixel) weiterhin gesendet. Hier kann man durchaus aufnehmen und uninteressante Stellen in der aufgenommenen Sendung überspringen. Die frei empfangbaren Privatsender in der geringeren Auflösung sind unverschlüsselt, Aufnahmen lassen sich daher auch am Rechner weiterbearbeiten und schneiden oder eben Werbung durch Spulen überspringen.

Links

Mehr Infos zu HD+ findet man unter den folgenden Links:

  1. HD Plus Homepage
  2. HD Plus auf der Wikipedia

Andere Beiträge zu HD Plus

  1. Teureres und weniger restriktives (HD)Fernsehen
  2. HDPlus – Neues Guthaben für ein weiteres Jahr>

Teureres und weniger restriktives (HD)Fernsehen

Für Leute, die ihre Feierabende gern vor der heimischen Flimmerkiste bringen, gibt es gute und schlechte Nachrichten. Fangen wir mit den schlechten Nachrichten an. Fernsehen in High Definition wird teurer. Das gilt allerdings für Nutzer des digitalen Fernsehprogramms von Astra und desen Tochterunternehmen HD+ GmbH (HD Plus).

Betroffen sind daher Leute, die ihr digitales Fernsehprogramm über den Satellit Astra empfangen und das Angebot der privaten Fernsehanstalten nutzen, deren Sender in Full HD in einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel in progressiver Darstellung (Vollbild) nutzen.

Die öffentlich rechtlichen Sender wie ARD, ZDF oder MDR sind nicht betroffen. Diese bleiben in HD-Auflösung weiterhin pseudokostenlos (GEZ-Finanziert) auch über Satellit frei und ohne Restriktionen empfangbar.

Die schlechten ins Kröpfchen

Insgesamt wird das HD Angebot der privaten Sender ab dem 6. Mai 2014 um 10 Euro teurer. Eine frische HD Karte kostet im Neukauf dann statt 55 Euro nun 65 Euro. Die Verlängerung wird im 10 Euro von 50 Euronen auf 60 Euro angehoben. Die Firma HD+ GmbH von der die Karten stammen, bietet auch ein Abo für monatlich 5 Euro an mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten). Es wird auch weiterhin möglich sein, das Angebot ohne die Angabe persönlicher Daten (außer der Kartennummer, die nirgends registriert sein muß) zu nutzen.

Eine weitere schlechte Nachricht gibt es für Käufer neuer HD-Fähiger digitaler SAT-Reciever. Auf Grund von neuen Lizenverträgen zwischen der HD+ GmbH und den Satellitenherstellern, wird das Paket nur noch 6 Monate kostenlos gültig sein (vormals 12 Monate). Restbestände gibts allerdings noch bei den Händlern.

Die Guten ins Töpfchen

Genug der schlechten Nachrichten. Es gibt auch Positives zu vermelden. Ab 16. März kommen weitere Fernsehangebote in HD auf die heimische Glotze. Dazu gehören RTL Nitro, ProSieben Maxx und n-tv. Zusammen mit dem Mitte Januar gestarteten Disney Channel HD werde nun 19 Sender in High Definition ausgestrahlt.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe wird den Kunden der HD+ GmbH ab dem 16. April 2014 erlauben, in HD mitgeschnittene Sendungen mit bis zu 8-facher Geschwindigkeit vorzuspulen. Dazu gehören die Sender ProSieben HD, Sat 1 HD, Sixx HD und ProSieben Maxx HD. Das soll dann ab genanntem Datum auch über Werbung hinweg gehen. Bislang unterbinden die privaten Sendeanstalten das Vorspulen bei den verschlüsselten HD-Sendern. Unklar ist noch, ob weitere private HD-Sender die Vorspulsperre lockern.

Links

  1. HD+ GmbH Startseite
  2. HDPlus – Neues Guthaben für ein weiteres Jahr – Die Medienspürnase
  3. Kein analoges Fernsehen mehr – Die Medienspürnase

Der MDR wird scharf

Fernsehfans werden sich freuen. Die ARD Pressestelle hat bekannt gegeben, daß der MDR ab dem 5. Dezember 2013 hochaufgelöst in HD um die Ecke kommt. Dazu sagt der Betriebsdirekter Liebenow:

Damit ist der MDR als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt über die gesamte Produktionskette hinweg HD-fähig. Das Weihnachtsprogramm im MDR Fernsehen wird vollständig hochauflösend produziert und in brillanter Bild- und Tonqualität gesendet.

Bis zum genannten Termin wird der HD Betrieb auf Herz und Nieren geprüft. Verfügbar soll die hochauflösende unverschlüsselt digital über Satellit (Astra 19,2 Grad), digitales Kabelfernsehen und über IPTV werden. Allerdings entscheiden die Kabel-, Internet- und Satellitenbetreiber, in welcher Auflösung (HD oder SD) das Programm weitergegeben wird.

Weiterere technische Details zur Auflösung gibt es allerdings noch nicht. Geht man von den anderen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus, so wird wohl als Auflösung das einfache HD mit 1280 mal 720 Punkten im Zeilensprungverfahren (interlaced, Halbbild) benutzt werden. Die privaten Fernsehsender lösen das Bild insgesamt in 1920 mal 1080 Bildpunkten progressive (Vollbild) auf, was eine bessere Qualität gibt, als die Auflösung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsanstalten.

Wie bekomme ich denn nun den MDR in HD?

Ganz einfach: Dazu muß beim Reciever eventuell ein neuer Sendersuchlauf angestoßen werden, wenn das nicht automatisch geschieht. Sind die neuen Sender eingepflegt, muß dieser Sender nur auf den entsprechenden Programmplatz verfrachtet werden. Wie das geht, steht detailliert in der Anleitung des benutzen Fernsehers oder Recievers.

Links

Updates für den Reciever Digicorder ISIO S von Technisat

Am vergangenem Donnerstag hat Technisat für die Digicorder ISIO S, das sind digitale Fernsehreciever mit eingebauter Festplatte und Aufnahmefunktion, ein neues Update freigegeben. Nach fast 4 Monaten Wartezeit bekommen die Reciever nun ein paar neue Funktionen spendiert und einige Bugs und Fehler behoben.

Technisat gibt folgende neue Funktionen an:

  1. Die digitale Programmzeitschrift SFI wurde auf 4 Wochen erweitert
  2. Personalisierte Watchmi-Kanäle
  3. Watchmi-Themenkanäle werden besser unterstützt
  4. eine Online Produktregistration

Technisatfans dürfen sich für längere Urlaube oder Abwesenheit von daheim über den verlängerden Programmguide SFI freuen, der nun das Programm der nächsten 4 Wochen anzeigt und damit verdoppelt vervierfacht wurde.

Für Sie und Dich im WDR Fernsehen

Computer-Interessierte aufgepasst!

In der Nacht vom Freitag zum Samstag (heute abend) läuft von 0 Uhr bis 3 Uhr 55 die lange WDR Computernacht. Diese Computernacht ist eine Dokumentation rund um, wie der Name es schon sagt, Computer und Internet.

Die fast 4 Stündige Sondersendung erzählt von den Anfängen der Computer (die noch nicht so lang zurückliegen), als diese noch raum- fast wohnungsfüllend waren, der Entstehung des heute sehr verbreiteten World Wide Web, den ersten Suchmaschinen bis hin zu den sozialen Netzwerken.

Wer Interesse hat, dreht heute Nacht von 0 Uhr bis 3 Uhr 55 seinen Fehrnseher ein und stellt diesen auf die Frequenz von WDR, oder nimmt sich diese Sendung zum späteren Ansehen auf. Diese Sendung gibt es für die öffentlich rechtlichen Sender typischerweise auch in HD. Wer noch keinen solchen Fernseher hat, kann diese Sendung auch noch in der alten Standard Pixeldichte sehen.

Kurz gemeldet – ARD startet APP fürs Fernsehen und Googles neue Chromebooks vorgestellt

Ab sofort gibt es im App-Store des geringsten Mißtrauens die kostenlose App Das Erste. In dieser App bündelt ARD ihr TV-Programm. Der geneigte GEZ-Zahler kann über diese App im Live-Stream das aktuelle Fernsehangebot der ARD anschauen. Weiterhin bietet die Anwendung fürs Smartphone Aufzeichnungen von Sendungen wie Tatort. Die App ist derzeit für Geräte mit Android oder wahlweise mit dem angebissenen Apfel verfügbar.

Neue Laptops mit dem Betriebssystem Chrome-OS bringt Google auf den Markt und geht somit in die Offensive auf dem PC-Markt. Sogenannte Chromebooks sollen in sechs Ländern vertieben werden. Für Deutschland gibt es Modelle von Samsung und Acer. Das kürzlich vorgestellte Chromebook Pixel ist noch nicht erhältlich. Die neuen Geräte sollen zeitgleich in Australien, Kanada, Frankreich, Irland, Niederlande und Deutschland auf den Markt kommen.

HDPlus – Neues Guthaben für ein weiteres Jahr

Einige Hersteller und Anbieter von Fernsehern und Fernsehrecievern bieten in Zusammenhang mit der Firma HD-Plus von Astra ein Jahr, das sind 12 Monate oder 365 Tage lang gratis für alle privaten Sender High Definition an. Hier werden die privaten in bester HD-Manier ausgestrahlt. Das heißt, für die in der Tabelle genannten Sender gibt es eine Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten im Vollbildverfahren (progressive oder mit p abgekürzt).

Sender HDSender HD
RTL HDSat1 HD
Pro 7 HDKabel 1 HD
RTL 2 HDSuper RTL HD
N24 HDSort 1 HD
DMAX HDSixx HD
VOX HDTELE 5 HD
Nickelodeon HDDeluxe Music HD
Central Comedy HD

Was braucht man für Private Sender in HD

Die öffentlich rechtlichen Sender werden unverschlüsselt übertragen. Hier braucht man nur einen Reciever oder Fernseher, der schon HDTV empfangen und wiedergeben kann. (siehe auch Kein Analoges Fernsehen mehr).

Etwas mehr Aufwand erfordert es schon, wenn man private Sender in HD sehen möchte, denn diese werden verschlüsselt ausgestrahlt. Neben einem HD-fähigen Fernseher und einen entsprechenden Reciever (der kann direkt schon im Fernseher verbaut sein oder eben als externes Gerät dastehen) benötigt man noch Digitalen Satelitten-Empfang von Astra. Wie oben schon erwähnt gibt es schon einige Hersteller (beispielsweise Technisat) die zu ihren Geräten schon für 1 Jahr die privaten Sender in HD mitliefern.

Aber die meisten Geräte (Fernseher und Revciever) könnten theoretisch diese Sender empfangen, aber es fehlen spezielle Bauteile dafür. Zum einen währe das eine HD+ Karte zur Entschlüsselung des TV-Signals und zum anderen einen CI+ Slot, der einfach in den entsprechenden Schacht im Fernsehgerät oder Reciever geschoben wird.

Was kostet mich denn der Spaß?

CI+ Slot und HD+ Karte kosten im Handel zusammen um die 60 Euro. Den Slot kauft man sich einmal und die HD+ Karte kann man nach Ablauf eines Jahres wieder verlängern lassen. Das geht in den meisten Elektronikfachmärkten (beispielsweise Media-Markt) oder auch im Internet (Links folgen wieder am Ende des Artikels).

Ein Jahr aller deutschen privaten Sender in HD kostet 50 Euro, das sind auf den Monat herunter gerechnet 4 Euro 20 Cent. Wem das zu teuer ist, der empfängt die privaten Sender in der gewohnten alten Qualität mit weit aus weniger Bildpunkten, was auf modernen größeren Fernsehern schon zeitweise unscharf wirkt.

Wie kann ich meine abgelaufene Abo-Karte neu aufladen?

Im Internet geht das recht einfach. Ein Klick auf HD Plus Kartenverlängerung bringt den geneigten Kunden zum Web-Shop von HD+.

Anschließend notiert man sich die 12-Stellige Nummer unter dem Barcode auf der Karte und führt anschließend die Karte wieder in sein Empfangsgerät ein. Den Reciever/Fernseher stellt man auf einen privaten und verschlüsselten HD-Sender wie Sat1 oder Pro 7.

Auf der Seite, die man nun mit einem Browser seiner Wahl geöffnet hat, gibt man nun die Kartennummer ein und klickert auf den Wahrenkorb. Bezahlen kann man via PayPal oder Überweisung. Mit Paypal geht es schneller. Ist der Bezahlvorgang abgeschlossen bekommt man eine 16-Stellige PIN, die man wieder auf der Website von HD-Plus einzugeben hat. Ist diese eingegeben und bestätigt, braucht es nur ein paar Minuten bis die Karte für weitere 12 Monate freigeschaltet ist.

Links zum Artikel

  1. http://www.hd-plus.de
  2. Kein Analoges Fernsehen mehr

Technisat, der vierte Anlauf

Seit Dezember 2011 steht nun zwei Digicorder ISIO S, einer mit 500 Gigabyte Festplatte und einer mit 1000 Gigabyte bei uns in den Haushalten. Nach anfänglichen schwerwiegenden Problemen mit den Geräten, ich berichtete bereits im Januar 2012 darüber, scheinen die Kinderkrankheiten dieser Geräte weitgehend ausgemerzt zu sein.

Damals gab es ständige Systemabstürze, oder die Geräte haben nicht mehr aufgenommen oder sich einfach aufgehängt. Mittlerweile ist ein Jahr durchs Land gezogen und in diesem Jahr gab es mehrere Updates der Systemsoftware. Diese lassen die beiden Geräte nun wesentlich stabiler laufen und es kamen noch einige neue Funktionen dazu.

Jetzt kann sich der begeistere Fernsehschauer auch die (vielleicht noch mit Fehlern behaftete) Beta-Version neuerer Betriebssoftware für den Reciever von der Technisat-Website herunterladen und auf das Gerät spielen. Weiterhin bietet Technisat eine Software für den Windowsrechner an, mit der man den Reciever bequem am Computer konfigurieren kann und aufgenommene Filme zwischen Computer und Reciever hin und her kopieren und streamen.

Updates für Technisats Digicorder ISIO S

Am 28. September kam für Technisats Digicorder ein neues Softwareupdate mit vielen neuen Features heraus. Nach über 2 Monaten Wartezeit war ein solches Update nun fast überfällig.

Aufmerksam wurde ich auf die Verfügbarkeit des neuen Updates beim Einschalten meines Gerätes. Es informierte, daß ein neues Update vorhanden währe und ein Download mit Installation (wohl über Satellit) 90 Minuten und mehr dauern könnte.

Prompt habe ich meinen Rechner eingeschaltet und von http://www.technisat.com/de_DE/ mir den aktuellen Download (im Servicebereich) gezogen und fix mit 7zip entpackt. Die Datei irgendsonelangenummertrallalla.ppad (es ist die Datei mit der Endung .ppad die wichtig ist) und die Datei mit dem feinen Namen Singleupdate auf einen USB Stick mit 1 GB PLatz gezogen. Diesen Stick am Frontanschluss des Digicorders angeschlossen und den Reciever angeschaltet. Nach kurzer Wartezeit lief das Update auch fehlerfrei durch. Nach einem Neustart vom Technisatreciever, war die neue Software auch lauffähig.

Das Update bringt folgende neue Funktionen mit:

– Suche nach Software-Updates im laufenden Betrieb über IP
– SFI- und ISIPRO Download über IP
– Unterstützung des TechniSelect 12-Systems
– Filtermöglichkeiten für die Programmliste
– DVR-Aufnahmen werden nicht mehr gesplittet
– HTML 5 Unterstützung
– Aufnahmen in Ordner möglich
– Bedienung des Gerätes über die „MyTechniSat“-App
– UPnP-Renderer

Zudem verspricht Technisat nach dem Einspielen des Updates Stabilitätsverbesserungen des gesamten Gerätes, bei der DVR Funktion, bei UPnP und HbbTV.

Links:

Technisat Startseite

Tagesschau 24 – Das bringt der 1. Mai

Ab dem 1. Mai ändert der bisherige Sender Eins Extra seinen Namen und sein Programm.

Ab Morgen 0 Uhr wird aus EinsExtra die Tagesschau24. Von Nun an soll zwischen 9 Uhr und 20 Uhr viertelstündlich die aktuellsten Nachrichten vom Tag auf dem neuen Sender gezeigt werden. Gesendet wird aus dem selben Studio und die Redaktion wird die selbe bleiben. Der Internetauftritt ist heute schon geändert worden.

An den Einstellungen in ihrem Reciever/Tuner am Fernsehn muß nichts geändert werden.

Weblink

Tagesschau.de
Tagesschau24

Technisat die zweite – Ab ins Netzwerk mit dem Technisatreciever

Mit ein paar Handgriffen kann man den Digicorder ISIO S von Technisat ins eigene Heimnetzwerk integrieren, doch es lauern dabei auch ein paar Tücken.

Wer hat nicht daheim einen Computer samt Internet-DSL Anschluss und einen passenden Router dafür in der Wohnung herumstehen. Dazu noch einen schicken Digicorder ISIO S von Technisat, der das Fernsehn auf den riesigen Flachbildflimmerkasten bringt.

Alles schön und gut, denn der Digicorder ISIO S kann ein wenig mehr als nur Fernsehn wiedergeben und aufnehmen. Schön ist es von dem Reciever aus gleich während der langwierigen Filmunterbrechung der allseits geliebten Werbung einmal schnell die E-Mails checken, das Wetter im Netz nachschlagen oder Facebook abzufragen.

Dazu muß der Digicorder ins Internet. Für schon unter 30 Euro bekommt man (beispielsweise bei Amazon oder beim freundlichen Technisathändler) einen W-LAN USB Stick. Alternativ empfiehlt sich ein LAN (oder Patch)-Kabel mit den Steckern der RJ45 Norm an beiden Enden.

Ist dieser Stick geliefert worden, dann kann der sogleich an eine der drei USB Buchsen angestöpselt werden. Im Menü unter Einstellungen –> Sonderfunktionen –> W-LAN sucht man sich sein eigenes Netzwerk aus und gibt noch sein Passwort für das Netz ein. Kurz darauf überprüft der Reciever noch die Verbindungsqualität und fertig. In einigen Fällen muß noch im Router die MAC-Adresse (steht auf dem W-LAN Stick drauf) in den MAC-Adressenfilter eingetragen werden. Wie das geht, steht im Handbuch ihres Routers.

Weiter geht es zu dem Menüpunkt UPnP-Server, der auch in den Sonderfukntionen zu finden ist. Einmal geöffnet, kann man im folgenden Dialog den UPnP Server aktivieren. Die Einstellung via HTTP läßt man deaktiviert. Fals mehrere Digicorder im Haushalt stehen, die auf das selbe Netzwerk zugreifen, empfiehlt es sich, diese entweder durchzunummerieren oder jedem dieser Geräte einen entsprechenden Namen zu geben wie beispielsweise Büro, Schlafzimmer, Wohnzimmer etc, um zu wissen, welches Gerät man später übers Netzwerk anspricht.

Jetzt braucht man nichts mehr tun und kann schon vom Fernseher aus die (fast) unendlichen Weiten des Internets nutzen.

Ein Kritikpunkt auch wieder hier: Der Browser im Reciever kann kein Flash und HTML 5 und ohne das sind einige Inhalte (wie beispielsweise YouTube Videos) nicht möglich.

Mit der Software Mediaport von Technisat, kann man sich Aufnahmen vom Reciever über das Netzwerk auf den Computer holen. Obwohl das um einige Zeit länger dauert, als die Aufnahmen via USB Port auf eine externe Platte oder einen USB Stick zu kopieren, ist diese Variante doch vorzuziehen.

Das hat seine Gründe: Egal wie die externe Festplatte formatiert ist (FAT32 oder NTFS) werden Aufnahmen, die mehr als 4 GB betragen in mehrere Teile aufgesplittet. Leider gibt es Mediaport nur für Windows. Linux-User haben die Möglichkeit Mediaport via Wine zu nutzen. Aber diese Option habe ich bisher noch nicht getestet. Mediaport erhält man auf der Technisatseite unter Servic und Downloads und setzt eine aktuelle Installation von Java voraus.

Ist Mediaport installiert, klackert man sich nach Extras –> Verbindungen durch. Hier werden die IP-Adressen der Digicorder angezeigt. Man wählt sich eins aus und klickert sich bis zu den Recordings (im linken Fenster) durch. Im rechten Fenster, das ist der aktuell laufende Windows PC, klickt man sich bis zu dem Verzeichnis, in dem das aufgenommene Filmchen gespeichert werden soll durch. Links wird die aufnahme markiert und ein Klick auf den Pfeil nach Rechts (in der Mitte) fängt die Übertragung an. Dabei ist zu beachten, daß die Übertragung via W-LAN etwas langsamer und Instabiler ist, als über ein LAN-Kabel, welches man sich an seinen Router anhängt. Ist dieser Router ein neures Modell, so unterstützt er den W-LAN Standart 802.11.b/g/n wobei 11.n der schnellste Standart ist. Die Stecke vom Router zum Technisat Reciever ist allerdings ein wenig langsamer, da Technisats W-LAN Stick nur den Standart 11.g unterstützt. Spannt man nun zwischen Router und Reciever ein LAN Kabel, vervierfacht sich die Übertragungsrate zum Computer.

Entscheidet man sich für Internetinhalte via W-LAN und Aufnahmeübertragungen via Kabel, so ist halt bei Bedarf das Patchkabel in entsprechender Länge zu spannen (Vorsicht Stolpergefahr im Wohnzimmer) und der W-LAN USB Stick am Reciever für die Übertragung abzustöpseln.

Nun gibt es wieder eine Tücke beim Abspielen von HD Material auf dem Computer. Technisat verwendet ein eigenes proprietäres Dateiformat für Aufzeichnungen in HD. Die Dateien mit der Endung *.TS4 lassen sich nicht einfach so via Windows Mediaplayer, VLC und co. abspielen. Sie müssen ersteinmal remuxt werden. Das läßt sich mit einem kostenlosen Programm namens Ts4Np_082 getan werden. Ts4Np_082 braucht nur wenige Kilobyte auf der heimischen Festplatte und kommt ohne Installation aus. Einfach das Zip-Archiv entpacken und die zum Vorschein kommende Ts4Np.exe starten. Linuxanwender könnten hier wieder mit Wine zum Erfolg kommen (nicht getestet).

In der aufklappenden GUI browst man bei der Scource zu der *.TS4 Datei die man umwandeln möchte. In der Zeile darunter browst man in das Verzeichnis, in welches man die neu entstandene Datei speichern möchte. Dort gibt man den Namen der anzulegendenden Film-Datei an und vergisst das .TS am Ende des Namens nicht. Die oberen Einstellungen kann man so weit lassen. Man wählt noch den AVC-Video Stream aus und einen MPEG2 Audio Stream aus. Das Outputformat belässt man beim TS-Format.

Weblinks:

  1. TSN4_082
  2. Technisathomepage für Mediaport

Technisat – Technik Made in Germany

Der Digicorder ISIO S 500/1000GB hat es in sich. Neben vielen tollen Funktionen bringen diese Geräte leider auch viele Fehler mit sich

Oder wir haben Sonntagsgeräte erwischt… Sogesehen haben mein Vater und ich zwei Geräte gekauft die nicht lang gut funktionierten, wie man es eigentlich erwarten dürfte.

Seit Anfang Dezember haben wir im Haushalt zwei Digicorder ISIO S herumstehen. Zwei baugleiche Geräte, nur einer mit 500 GB Festplatte für reichliche 700 Euro und der andere mit 1 TB Speicher für 750 Euro. Stolze Preise für die Geräte.

Von der Ausstattung sind die Geräte nicht übel. In dem Geräten stecken Twinreciver mit einigen Funktionen, wie beispielsweise Fernsehen über Internet (beispielsweise Maxdome), freies Browsen im Internet, eine Medienzentrale fürs Heimnetzwerk.

Die erste Enttäuschung kam gleich mit dem Auspacken der Geräte. Für den saftigen Preis von 700 Euro (Digicorder mit 500 GB Platte) respektive 750 Euro für die 1 TB Version fehlt natürlich einen W-LAN Adapter, den man sich zusätzlich für rund 25 Euro hinzukaufen muss.

Von den Anschlüssen sind sie gut bestückt. Neben drei USB Schnittstellen für externe Massenspeicher wie Festplatten oder USB Sticks, bietet der Diciorder ISIO S noch einen Scartausgang für ältere Fernsehgeräte, ein HDMI Ausgang für den neuen Flatscreen daheim und einen Ethernet-Anschluß (Kabelgebundenes LAN). Zusätzlich vorhanden: 2 Schächte für je eine Abo-Karte beispielsweise für eine HD+ Karte von Astra, eine weitere Abokarte und ein Schacht für ein weiteres Ci+ Modul und ein Kartenleser für SD/MMC Karten.

Schon nach kurzer Zeit zeigte das Gerät mit der kleineren Festplatte erste Schwächen. Obwohl am Gerät top Signalpegel über den Sat-Anschluß hereinkamen, nahm das Gerät keine Filme auf. Die auf der Platte gespeicherten Dateien enthielten kein Bild, nur schwarzen Hintergrund und keinen Ton. Eine Meldung „Kein Signal“ erschien. Desweiteren hängte sich das Gerät ständig auf und war später nicht mehr abzuschalten, bleib nur noch das Ziehen des Netzsteckers. Nun ja der Händler hat das Gerät dann auch ein paar Tage später umgetauscht.

Das Zweite Gerät, was ich mir persönlich gekauft hatte, war der Digicorder ISIO S mit 1 TB für 750 Euro. Nun ja, die ersten Wochen über Weihnachten und so lief das Gerät Top. Durch lange Dienste von 12 Stunden am Tag und eben vieler dieser Dienste am Stück kam mir das Gerät gerade recht. Es sollte interessante Sendungen zum späteren Anschauen aufzeichnen.

Doch seit mittlerweile einer Woche friert das Gerät ständig ein ohne wieder aufzutauen. Ein Reset auf die Werkseinstellung blieb ergebnislos. Vergangenen Montag schaute ich abends einen Film, den ich aufgenommen hatte und mitten im Film wurde der Bildschirm schwarz. Nach dem Neustarten des Gerätes wurde die Festplatte nicht mehr erkannt. Nur extern angeschlossene Medien, wie ein USB Stick oder die SD-Card im dafür vorgesehenen Schacht wurden als Aufnahme- und Abspielmedium angezeigt. Abhilfe schaffte nur die Formatierung der selbigen, mit dem Ergebniss, daß alle Aufzeichnungen gelöscht waren. 3 Tage blieb nun alles soweit in Ordnung, bis sich das Gerät seit heute wieder ständig aufhängt. Hardware-Resets (das komplette Abstellen des Stromes für das Gerät, kurz das Ziehen des Netzsteckers) blieben auch erfolglos.

Eine Anmerkung für alle Leser: Die Firmware der Geräte wurde von mir auf den neuesten Stand gebracht.

Fazit:

Eigentlich ein Top Gerät aber viele Macken, deswegen Hände weg, ihr potenziellen Käufer und liebes Technisat-Team, bitte nachbessern um die Geräte stabiler auszuliefern.

Update

Damit ihr wisst, von welchem Gerät ich spreche, habe ich hier noch das Datenblatt bei Technisat herausgesucht. Es ist im PDF Format erstellt und steht zum Download zur Verfügung.

Update 4. Februar 2012

Heute kam eine Mail vom Technisatsupport auf meinen Blogeintrag hin. Ich solle Probehalber den HDMI Link deaktivieren und den Technisat Reciever testweise über Scartanschluss oder auf 576i-Auflösung betreiben, so getreu dem Motto, wenn da die Probleme nicht auftreten sind diese die optimalen Einstellungen…. aber für über 700 Euro kann man durchaus erwarten, daß die privaten Sender in Full HD wieder gegeben werden können bzw daß der Reciever die auf 1080p (von 1080i) umskaliert. Eine Herabkonvertierung auf 576i (fals das Gerät bei dieser Auflösung nicht mehr einfriert) ist im Prinzip ein Rückschritt.

Weiterhin möchte ich dem Beitrag anmerken, ich hatte den HDMI Link zwar aktiviert, weiß aber im Moment nicht für was die Funktion gut währe, vielleicht für die Steuerung??? Dazu hatte ich noch eine Wiedergabeauflösung im Reciever von 1080p eingestellt, da der Reciever daß eigentlich ohne mucken bringen müsste. Mein Fernseher, ein Sony Bravia 46 Zoll ist durchaus für diese hohen Auflösungen gut geeignet.

Update 17. Februar 2012

Ich habe am 27. Januar, gleich am Morgen nach dem Problem den FTH (freundlichen Technisat Händler) über die Probleme informiert, es ist ja immer noch Garantie auf das Gerät. Am selben Tag kam der Händler persönlich vorbei und hat sich die Probleme gleich vor Ort angeschaut und aufgenommen. Er hat ein Austauschgerät dagelassen (zwar nicht das selbe Modell aber ein Technisat Modell mit externer 500 GB Platte), welches zum Aufnehmen und Fernschauen während der Reparatur meines Gerätes bei mir verbleibt. Sobald mein Gerät, der Digicorder ISIO S repariert ist, nimmt der Händler sein Leihgerät wieder mit.

Über den Service von Technisat und angeschlossene Fachhändler kann man wirklich nicht klagen.

Gestern habe ich nach 3 Wochen Reparaturzeit den Reciever funktionstüchtig, vom freundlichen Technisat Händler (FTH), zurück erhalten. Weil der FTH für seine Kunden die Garantiesachen verwaltet habe ich leider keinen Reparatur- und Fehlerbericht erhalten. Den werde ich kommende Woche nachfordern.

Update 29. März 2012

So langsam glaube ich nicht mehr an Montagsgeräte bei der Firma Technisat. Seit ca einer Woche muckiert das Gerät mit der 500 GB Festplatte. Es friert ständig ein, das heißt es reagiert auf keine Eingaben mehr. Da bleiben die einzigsten Optionen ein Reset über längeres Drücken der Powertaste am Berät bzw der Fernbedienung oder ein Netzreset, also dem Ziehen des Netzsteckers aus der Steckdose. Weiterhin wird beim Schauen von aufgenommenen Sendungen der Bildschirm schwarz, ohne daß sich der Digicorder auszuschalten scheint. Es lassen sich am Reciever auch keine Eingaben mehr tätigen während dieser Zeit. Nach einem Reset ist die gesamte aufgenommene Sendung, die man schauen wollte urplötzlich von der Festplatte verschwunden.

Nun schalte ich auch mein Gerät immer in der Hoffnung ein, daß nicht eines schönen Tages diese Fehler bei mir wieder auftreten.

Die Firmware wird von uns immer auf dem neuesten Stand gehalten.

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