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Firefox und der Youtube Download Helper

FirefoxNach längerer Zeit ist die Medienspürnase nun wieder mit eigenen Beiträgen zurück. Viel hat sich in der letzten Zeit getan, gerade was den beliebten Webbrowser Firefox angeht. Vor einer reichlichen Woche hat der Browser ein Update auf die Version 36 bekommen und etliche Neuerungen wurden eingebaut, aber auch Bewährtes hat eine Frischzellenkur bekommen. Aber nicht alles läuft mehr so rund wie vorher. Gerade für Leute, die sich gern einige Youtube-Videos vor dem Datennirwana auf die eigene Festplatte retten wollen. Betroffen ist das recht beliebte Firefox-Plugin Video Download Helper, aber auch andere ähnliche Plugins.

 

Neu ist manchmal nicht unbedingt besser. Das macht der neue Firefox vom 24. Februar diesen Jahres nun vor. Alle die Tools wie den Video Downlad Helper verwenden, sitzen plötzlich vor ihrem Browser und es passiert schlichtweg kein Download. In verschiedenen Foren heißt es, daß man sich Videos auswählen kann und der Download erst nach einem Neustart von Firefox beginnt. Das mag der Fall sein, wenn man nicht gerade im privaten Modus surft und Firefox die Chronik der angesurften Seiten bzw Cookies aufzeichnet. Weiterhin macht es auch keinen Sinn Firefox ständig neu zu starten, wenn gerade Tabs mit Chats und für neue Forenbeiträge offen sind. Ähnliches gilt natürlich auch für andere Video Downloader.

Aber es gibt eine Alternative. Und diese heißt Firefox Portable 35.0.1. Auch wenn bei Portableapps nur aktuelle Versionen des portablen Firefox auf der Webseite erscheinen, so hat der Anbieter bei Sorceforge noch ein ganzes Archiv für ältere Versionen auf Lager … zu Testzwecken und dergleichen. Den Link dazu gibt es wieder wie immer am Ende des Beitrages. Außerdem habe ich unlängst hier schon einmalö beschrieben, wie man Firefox und Thunderbird auch ganz mobil nutzen kann. Diesen Lesestoff findet man auch am Ende verlinkt.

Man lädt sich die Portable Version vom Firefox 35.0.1 ersteinmal herunter. Nach dem man sich diese Version auf einem USB Stick oder in einem separaten Verzeichnis entpackt hat, öffnet man diese (portable) Version einfach. Mittels dem Addon-Manager kann man sich den VideoDownload Helper suchen – alternativ dazu auch über Google.  Ein Klick auf Addo to Firefox installiert das Plugin. Nun muß der portable Firefox noch einmal neu gestartet werden.

Hat man Video Download Helper schon früher  auf seinem System installiert wäre hiermit alles soweit erledigt. Ist das die erste Einrichtung, muß man noch den ConverHelper installieren. Dazu geht man im Firefox auf Extras –> DownloadHelper –> Einstellungen und da in den Registerreiter Konvertierungen.

ConverterHelper Installieren

ConverterHelper Installieren

Ein Klick auf Konverter installieren/aktualisieren bringt uns zu einer Webseite, auf der wir eine ca 2,2 MB große .exe Datei herunterladen können. Diese installieren wir auf unserem System und schon hat man seinen portablen Firefox für Youtube Downloads fertig.

Update 14. März

Zum heutigen Tag wurde ein Update des Download-Helpers herausgegeben, mit dem der Download eines Videos auch ohne weitere Probleme und Verrenkungen funktioniert. Gleichzeitig hat das Addon eine neue Optik bekommen.

Benötigte Software

  1. Firefox Portable 35.0.1 Download
  2. Video Download Helper – Firefox Plugin
  3. Converter Helper Download

PDF erstellen und weiter bearbeiten mit Libre Office

Wer kennt den Ärger nicht? Man hat ein PDF-File bekommen oder erstellt und möchte es weiter bearbeiten. Im Internet gibt es dafür einen Haufen an Software, die nur begrenzt einsetzbar ist oder wenig taugt. Bessere Software kostet dann natürlich auch schnell mal zwischen 40 und 600 Euro cirka. Der Platzhirsch von Adobe mit dem grandiosen Namen Professional XI kostet schonmal schlappe 665 Euro. Er kann im Gegensatz zu anderen PDF-Bearbeitern auch das Meiste.

Einfacher erstellt man seine PDF-Dateien gleich mit LibreOffice. Und das vereint gleich mehrere Vorteile in einem Programm. Für jeden Anwender ist es ersteinmal kostenlos. Schon der Preis und die Funktionsvielfalt, die einem proprietären Office Programm aus Redmont (MS-Office) konkurenz machen kann, sind für viele Privatanwender gute Argumente, um sich für Libre Office zu entscheiden. Weiterhin gibt es LibreOffice für alle gängigen Betriebssystemne (Windos, MacOS und Linux). Zudem liegt auch LibreOffice bei vielen Linux Distributionen als Standard Office-Suite bei oder es gibt es oft auf einer CD/DVD-Beigabe zu diversen Zeitschriften dazu. Seit je her kann LibreOffice auch schon PDFs speichern. Seit einigen Versionen bietet Libre Office allerdings auch einen Hybrid-PDF Converter an. Das bedeutet nichts anderes, daß in die erzeugte PDF-Datei die Quelldaten auch noch als ODF Dokument eingebettet wird. Das ermöglicht das nachträgliche Bearbeiten einer einmal erstellten PDF-Datei. Zudem hät LibreOffice auch die Bestimmungen für Langzeitarchivierung im PDF/A-Format ein.

Wie geht denn das alles?

Die Funktion liefert Libre Office schon in der Standardinstallation für die meisten gängigen Betriebssysteme (Windows, MacOS und Linux) mit aus. Linuxnutzer bekommen bei den gängisten Distributionen schon eine halbwegs aktuelle LibreOffice-Installation mit dazu oder können sich diese aus den gängigen Paketquellen und Repositories nachladen.

In den folgenden Schritten wurde LibreOffice Writer genutzt, was nicht heißen soll, daß es bei Calc nicht gehen würde.

Man öffnet Writer oder meinetwegen auch Calc in LibreOffice und schreibt oder bearbeitet ersteinmal das Dokument seiner Wahl und nach gutdünken. Hat man seine Bearbeitung abgeschlossen, öffnet man im im Menü Datei den Befehl Exportieren als PDF, folgendes Bild Zeigt wo es steht.

Das Menü Datei mit dem Befehl Exportieren als PDF

Das Menü Datei mit dem Befehl Exportieren als PDF (Linksklick zum Vergrößern)

In der Registerkarte Allgemein steht noch eine Option für Grafiken. JPEG kann man in einer beliebigen Qualitätsstufe zwischen 1 und 100 Prozent speichern, sowie die Pixeldichte reduzieren oder erhöhen. Standardmäßig sind 300 dpi eingestellt.

Darauf hin öffnet sich das Fenster PDF-Funktionen. In diesem Feld muß mindestens der Haken vor Eingebundene OpenDocument-Datei stehen. Ein Klick auf PDF/A-1a lässt das entstehende Dokument für Langzeitarchivierung speichern. Zudem kann man bei dieser Auswahl zusätzlich noch die genutzten Standardschriftarten ins PDF mit einbetten, um später mit anderen Editoren besser am Layout zu werkeln. Bei PDFs für Langzeitarchivierung werden Standardschriftarten grundsätzlich mit eingebettet, denn es könnte sein, daß diese in ein paar Jahren nicht mehr auf anderen Rechnern vorhanden sind. So kann man dann munter weiter bearbeiten.

PDF Optionen

PDF Optionen zur Feineinstellung der erhaltenen PDF Datei (Linksklick zum Vergrößern)

Der Registerreiter Sicherheit ist noch recht interessant. Hier kann man das entstehende PDF mit Kennwörtern versehen und verschlüsseln, solang man das PDF nicht für Langzeitarchivierung als PDF/A setzt. Um ein PDF noch weiter verfolgen zu können, kann man unter dem Reiter Allgemein zusätzlich noch ein beliebiges Wasserzeichen setzen.

Die Anfangsdarstellung bewirkt das Verhalten im genutzten PDF Betrachter, meist ist das der Adobe Reader. So kann man beispielsweise bestimmen, ob Doppelseiten angezeigt werden, oder Lesezeichen oder eine Seitenleiste mit angezeigt werden sollen.

Die Benutzeroberfläche definiert, wie das Anzeigeprogramm geöffnet werden soll, beispielsweise im Vollbildmodus mit zentrierter Seite und so weiter und so fort. Unter Verknüpfungen wird das Verhalten von URLs fürs Internet definiert, das heißt mit welchem Programm beispielsweise eine im Dokument verlinkte Internetseite geöffnet werden soll. Weiterhin wird das Verhalten von Verknüpfungen auf andere Dokumente und Dateien festgelegt. Hauptsächlich sind die wichtig, wenn das PDF auf dem eigenen Rechner weitergenutzt werden soll.

Links

Nun wieder die obligatorischen Links. Der PDF Export ist bereits in der Standardinstallation von Libreoffice mit enthalten, das heißt man benötigt kein weiteres Plugin oder Extension dafür.

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