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Nolwenn Leroy – Tri Martolod

Nolwenn Leroy hat 2010 ein altes bretonisches Seemanslied mit dem grandiosen Namen Tri Martolod interpretiert. Über einige Umwege über Santiano – ich schrieb bereits über die Gruppe von der Waterkant – und ein Mittelalterfest in Mylau – dort wurde es von der Truppe Reliquiae mit viel Geschepper und Bumm Bumm interpretiert – und Youtube bin ich auf die entzückende Sängerin Nolwenn Leroy gestoßen, die den Titel von allen genannten am Besten gecovert hat. Feine Stimme, dazu ein schönes Setting in einem düsteren Wald und ein hübsches Gesicht. Tri Martolod ist ein Seemannslied aus dem beginnenden 18 Jahrhundert. In dem geht es um drei Matrosen, die ein hübsches Mädchen trffen. Zum Mitsingen gibts den Text und zum besseren Verstehen den text noch in Englisch.

FranzösischEnglisch
Tri martolod yaouank... la la la...
Tri martolod yaouank i vonet da veajiñ

E vonet da veajiñ, gê!
E vonet da veajiñ

Gant 'n avel bet kaset... la la la...
Gant 'n avel bet kaset betek an Douar Nevez

Beteg an Douar Nevez, gê!
Beteg an Douar Nevez

E-kichen mein ar veilh... la la la...
E-kichen mein ar veilh o deus mouilhet o eorioù

O deus mouilhet o eorioù, gê!
O deus mouilhet o eorioù

Hag e-barzh ar veilh-se... la la la...
Hag e-barzh ar veilh-se e oa ur servijourez

E oa ur servijourez, gê!
E oa ur servijourez

Hag e c'houlenn ganin... la la la...
Hag e c'houlenn ganin pelec'h 'n eus graet konesañs

Pelec'h 'n eus graet konesañs, gê!
Pelec'h 'n eus graet konesañs

E Naoned er marc'had... la la la...
E Naoned er marc'had hor boa choazet ur walenn
Three young sailors... la la la…
Three young sailors went traveling

Went traveling!
Went traveling

And the wind pushed them… la la la...
The wind pushed them to Newfoundland

All the way to Newfoundland!
All the way to Newfoundland

Next to the windmill stone… la la la...
Next to the windmill stone, they dropped anchor

They dropped anchor!
They dropped anchor

And in that windmill… la la la...
And in that windmill was a servant girl

There was a servant girl!
There was a servant girl

And she asked me… la la la...
And she asked me where we met

Where have we met before?
Where have we met before

In Nantes at the market… la la la...
In Nantes at the market, we chose a ring
Nolwenn Leroy – Clip "Tri Martolod"

Links:

  1. Nolwenn Leroys Website
  2. In Sachsen und im Vogtland wird gefeiert – Burgfest Mylau – @Medienspürnase
  3. Ans Ende der Welt mit Santiano – @Medienspürnase
  4. Eine kurze Weltreise mit Santiano – @Medienspürnase

In Sachsen und im Vogtland wird gefeiert

RELIQUIAE

RELIQUIAE

Dieses Wochenende war so einiges los in Sachsen und auch im Vogtland. Zum einen gabs in Großenhain die dreiundzwanzigste Auflage des Tages der Sachsen und im Vogtland, ganz in meiner Nähe, auch noch etwas größere Veranstaltungen. In Mylau, ca 30 Kilometer von meinem Wohnort weg, gabs das alljährliche Burgfest und in meinem Wohnort, eine Straße weiter, feierte die Feuerwehr ihr rundes einhundertvierzigstes Jubiläum.

Großenhain schied für mich wegen der Entfernung dorthin aus, war einfach für ein Nachmittag zu weit weg. Das Feuerwehrfest wäre ja von der Nähe her ideal gewesen. Gute Laune im Bierzelt beim Durstlöschen, Spritzenspiele für die Kiddies, Oldtimerausstellung (also alte Feuerwehrfahrzeuge) und eine Disco mit Liveband am Abend und in der Nacht. Und am Sonntag gabs Frühshoppen und Grillen und Schlager aus der Konserve. Alles in allem, bis auf die Oldtimer eher ein Fest, wie es alle Jahre wieder jedes Dorf und jede Kleinstadt haat.

Deswegen habe ich mich spontan für Mylau entschieden. Prinzipiell war das auch kein anderer Mittelaltermarkt wie er sonst überall im Sommer zu finden ist. Aber das Ambiente dort ist großartig, denn Mylau hat eine Burg, die noch weitestgehend intakt ist. Auf zwei Bühnen gabs Musik mit mehreren Mittelalterbands – den Rabenbrüdern, RELIQUIAE und Ohrenpeyn – nur um einige zu nennen. Dazwischen gabs Gaukler und einen richtigen, echten Fakier die so ihre Späße getrieben haben.

Die Eintritspreise von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro und noch billiger für Leute in Kostüm, nein in Gewandung heißt das ja heutzutage, waren angemessen. Verpflegungstechnisch gabs von Knobibrot, Langosch, Bratwürsten, Fleischspiesen, verschiedene Pfannengerichte bis zur feinen Thüringer Rostbratwurst (und diese recht günstig für unter 2 Euro) ziemlich viel. Met, Wein, Schnaps, Bier und Limonaden gabs natürlich auch, das Meiste war natürlich angemessen teuer, teilweise über den Gaststättenpreisen in unserer Region. Aber zugegriffen wurde kräftig, es war ja ein warmer Tag.

Das ganze Programm lief bis gegen 1 Uhr Nachts – es war ja auch Samstag, da ging das allemal – auf zwei Bühnen. Gesehen habe ich die drei Rabebrüder 18 Uhr 30 und 21 Uhr und Reliquiae 20 Uhr und 22 Uhr mit einem kürzerem und einem längeren Programm, danach noch eine Show mit Gaukelei und Feuer.

Die Rabenbrüder, passend aus dem Örtchen Rabenstein im Brandeburgischem, gaben ein paar Lieder mit Texten wie aus dem alltäglichen Leben wieder und dazu ein paar Spielmansweisen zum Besten. Reliquiae (eine Truppe aus jungen Leute und keinen alten Männern um es anzumerken) gab ein paar traditionelle Texte aus Europa (spanien, Russland) und der Mongolei auf die Ohren der Hörer, dazwischen einige selbst komponierte Stücke in Deutsch, garniert mit viel Gedudel und Gepolter.

Die Rabenbrüder – Geteert und Gefedert

Die Rabenbrüder – Geteert und gefedert

Reliquiae – Im Proberaum mit Medusa

RELIQUIAE – Medusa im Proberaum(Session)

Links

  1. Die Rabenbrüder
  2. RELIQUIAE – Die Band
  3. Die Burg von Mylau
  4. Die Rabebrüder – Artikel und Musikbeschreibung der Medienspürnase
Die Rabenbrueder

Die Rabenbrueder

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