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Der Digicorder ISIO S 500/1000GB hat es in sich. Neben vielen tollen Funktionen bringen diese Geräte leider auch viele Fehler mit sich

Oder wir haben Sonntagsgeräte erwischt… Sogesehen haben mein Vater und ich zwei Geräte gekauft die nicht lang gut funktionierten, wie man es eigentlich erwarten dürfte.

Seit Anfang Dezember haben wir im Haushalt zwei Digicorder ISIO S herumstehen. Zwei baugleiche Geräte, nur einer mit 500 GB Festplatte für reichliche 700 Euro und der andere mit 1 TB Speicher für 750 Euro. Stolze Preise für die Geräte.

Von der Ausstattung sind die Geräte nicht übel. In dem Geräten stecken Twinreciver mit einigen Funktionen, wie beispielsweise Fernsehen über Internet (beispielsweise Maxdome), freies Browsen im Internet, eine Medienzentrale fürs Heimnetzwerk.

Die erste Enttäuschung kam gleich mit dem Auspacken der Geräte. Für den saftigen Preis von 700 Euro (Digicorder mit 500 GB Platte) respektive 750 Euro für die 1 TB Version fehlt natürlich einen W-LAN Adapter, den man sich zusätzlich für rund 25 Euro hinzukaufen muss.

Von den Anschlüssen sind sie gut bestückt. Neben drei USB Schnittstellen für externe Massenspeicher wie Festplatten oder USB Sticks, bietet der Diciorder ISIO S noch einen Scartausgang für ältere Fernsehgeräte, ein HDMI Ausgang für den neuen Flatscreen daheim und einen Ethernet-Anschluß (Kabelgebundenes LAN). Zusätzlich vorhanden: 2 Schächte für je eine Abo-Karte beispielsweise für eine HD+ Karte von Astra, eine weitere Abokarte und ein Schacht für ein weiteres Ci+ Modul und ein Kartenleser für SD/MMC Karten.

Schon nach kurzer Zeit zeigte das Gerät mit der kleineren Festplatte erste Schwächen. Obwohl am Gerät top Signalpegel über den Sat-Anschluß hereinkamen, nahm das Gerät keine Filme auf. Die auf der Platte gespeicherten Dateien enthielten kein Bild, nur schwarzen Hintergrund und keinen Ton. Eine Meldung „Kein Signal“ erschien. Desweiteren hängte sich das Gerät ständig auf und war später nicht mehr abzuschalten, bleib nur noch das Ziehen des Netzsteckers. Nun ja der Händler hat das Gerät dann auch ein paar Tage später umgetauscht.

Das Zweite Gerät, was ich mir persönlich gekauft hatte, war der Digicorder ISIO S mit 1 TB für 750 Euro. Nun ja, die ersten Wochen über Weihnachten und so lief das Gerät Top. Durch lange Dienste von 12 Stunden am Tag und eben vieler dieser Dienste am Stück kam mir das Gerät gerade recht. Es sollte interessante Sendungen zum späteren Anschauen aufzeichnen.

Doch seit mittlerweile einer Woche friert das Gerät ständig ein ohne wieder aufzutauen. Ein Reset auf die Werkseinstellung blieb ergebnislos. Vergangenen Montag schaute ich abends einen Film, den ich aufgenommen hatte und mitten im Film wurde der Bildschirm schwarz. Nach dem Neustarten des Gerätes wurde die Festplatte nicht mehr erkannt. Nur extern angeschlossene Medien, wie ein USB Stick oder die SD-Card im dafür vorgesehenen Schacht wurden als Aufnahme- und Abspielmedium angezeigt. Abhilfe schaffte nur die Formatierung der selbigen, mit dem Ergebniss, daß alle Aufzeichnungen gelöscht waren. 3 Tage blieb nun alles soweit in Ordnung, bis sich das Gerät seit heute wieder ständig aufhängt. Hardware-Resets (das komplette Abstellen des Stromes für das Gerät, kurz das Ziehen des Netzsteckers) blieben auch erfolglos.

Eine Anmerkung für alle Leser: Die Firmware der Geräte wurde von mir auf den neuesten Stand gebracht.

Fazit:

Eigentlich ein Top Gerät aber viele Macken, deswegen Hände weg, ihr potenziellen Käufer und liebes Technisat-Team, bitte nachbessern um die Geräte stabiler auszuliefern.

Update

Damit ihr wisst, von welchem Gerät ich spreche, habe ich hier noch das Datenblatt bei Technisat herausgesucht. Es ist im PDF Format erstellt und steht zum Download zur Verfügung.

Update 4. Februar 2012

Heute kam eine Mail vom Technisatsupport auf meinen Blogeintrag hin. Ich solle Probehalber den HDMI Link deaktivieren und den Technisat Reciever testweise über Scartanschluss oder auf 576i-Auflösung betreiben, so getreu dem Motto, wenn da die Probleme nicht auftreten sind diese die optimalen Einstellungen…. aber für über 700 Euro kann man durchaus erwarten, daß die privaten Sender in Full HD wieder gegeben werden können bzw daß der Reciever die auf 1080p (von 1080i) umskaliert. Eine Herabkonvertierung auf 576i (fals das Gerät bei dieser Auflösung nicht mehr einfriert) ist im Prinzip ein Rückschritt.

Weiterhin möchte ich dem Beitrag anmerken, ich hatte den HDMI Link zwar aktiviert, weiß aber im Moment nicht für was die Funktion gut währe, vielleicht für die Steuerung??? Dazu hatte ich noch eine Wiedergabeauflösung im Reciever von 1080p eingestellt, da der Reciever daß eigentlich ohne mucken bringen müsste. Mein Fernseher, ein Sony Bravia 46 Zoll ist durchaus für diese hohen Auflösungen gut geeignet.

Update 17. Februar 2012

Ich habe am 27. Januar, gleich am Morgen nach dem Problem den FTH (freundlichen Technisat Händler) über die Probleme informiert, es ist ja immer noch Garantie auf das Gerät. Am selben Tag kam der Händler persönlich vorbei und hat sich die Probleme gleich vor Ort angeschaut und aufgenommen. Er hat ein Austauschgerät dagelassen (zwar nicht das selbe Modell aber ein Technisat Modell mit externer 500 GB Platte), welches zum Aufnehmen und Fernschauen während der Reparatur meines Gerätes bei mir verbleibt. Sobald mein Gerät, der Digicorder ISIO S repariert ist, nimmt der Händler sein Leihgerät wieder mit.

Über den Service von Technisat und angeschlossene Fachhändler kann man wirklich nicht klagen.

Gestern habe ich nach 3 Wochen Reparaturzeit den Reciever funktionstüchtig, vom freundlichen Technisat Händler (FTH), zurück erhalten. Weil der FTH für seine Kunden die Garantiesachen verwaltet habe ich leider keinen Reparatur- und Fehlerbericht erhalten. Den werde ich kommende Woche nachfordern.

Update 29. März 2012

So langsam glaube ich nicht mehr an Montagsgeräte bei der Firma Technisat. Seit ca einer Woche muckiert das Gerät mit der 500 GB Festplatte. Es friert ständig ein, das heißt es reagiert auf keine Eingaben mehr. Da bleiben die einzigsten Optionen ein Reset über längeres Drücken der Powertaste am Berät bzw der Fernbedienung oder ein Netzreset, also dem Ziehen des Netzsteckers aus der Steckdose. Weiterhin wird beim Schauen von aufgenommenen Sendungen der Bildschirm schwarz, ohne daß sich der Digicorder auszuschalten scheint. Es lassen sich am Reciever auch keine Eingaben mehr tätigen während dieser Zeit. Nach einem Reset ist die gesamte aufgenommene Sendung, die man schauen wollte urplötzlich von der Festplatte verschwunden.

Nun schalte ich auch mein Gerät immer in der Hoffnung ein, daß nicht eines schönen Tages diese Fehler bei mir wieder auftreten.

Die Firmware wird von uns immer auf dem neuesten Stand gehalten.

Eine Homage an das alte Rollenspiel

Rollenspiel vs. WoW als Digitales Rollenspiel

Nehmt das folgende Video nicht all zu ernst. Das Video zeigt, wie die verschiedenen Typen miteinander reden. Schauts euch einfach mal an.

https://youtube.com/devicesupport

Update am 22. November

Schade daß das Video Offline genommen wurde. Ich werde das web nach diesem lustigen Video weiter durchforsten.

WikiTwooGo – Die Enzyklopädie für die Hosentasche

WikitwooGo enthält das der Onlineenzyklopädie Wikipedia zugrunde liegende Mediwiki und erschließt diese Software für Firmen- und den privaten Einsatz.

Die Firma Twoonix hat sich auf die Haube geschrieben, die Opensource Software Mediawiki für jeden Nutzer, sei es privat, für die Schule oder in der Firma, einfach und schnell zugänglich zu machen. Das hat einen einfachen Grund: Mediawiki benötigt einen Apache Webserver, samt aktueller PHP Umgebung und einer MySQL Datenbank. Einen solchen Server aufzusetzen ist für den Laien keine ganz einfache Aufgabe.

WikitwooGo ist eine Distribution, ein Software-Bundle, welches ein Mediawiki, einen lauffähigen Server und – für die Nutzung von einem USB Stick aus – einen portablen Browser, von der Marke Firefox, mitbringt.

Installiert ist WikitwooGo schnell. Man lädt sich von der Firmenwebsite von Twoonix,
http://wikitwoogo.org//, eine Version seiner Wahl herunter. Es gibt zwei Varianten, eine knapp 81 MB große Standardversion und eine 90 MB große Education Version. Bei der Standardversion steht der potenzielle User wie der Ochs vorm neuen Scheunentor. Hier bekommt er ein leeres Wiki geboten. Außer ein paar Links zu der größtenteils englischen Bedienungsanleitung von Mediawiki befindet sich nichts brauchbares im Wiki. Als Anfänger in Wikifragen braucht man schonmal einiges an Einarbeitungszeit. Bei der Educationversion sind schon einige Beispielartikel und eine Hauptseite fertig angelegt und gestaltet. Diese Artikel sind auf eine Schule konzipiert. Vorhandenes darf man beliebig ändern. So kann man sich gleich mit der Funktion von Mediawiki am Beispiel vertraut machen. Des Weiteren liefern die schon vorgefertigten Artikel eine Struktur für das Wiki, an der der geneigte Wikiadministrator und Nutzer sich orientieren kann und bei Bedarf eine eigene Struktur fürs Wiki entwickeln kann.

Wenn man sich eine Version von WikitwooGo geladen hat, folgt wie bei Windows üblich, ein Doppelklick auf die exe-Datei. Nach ein paar kurzen Angaben zum Installationsort und dergleichen wird WikitwooGo installiert. Benötigt wird nur entsprechend viel Speicher auf der Festplatte (mindestens 520 MB mehr währe natürlich immer besser) oder einen mindestens 1 GB großen USB Stick, bzw einer SD-Card mit indestens 1 GB.

Die Downloads von WikitwooGo sind kostenlos. Twoonix liefert WikitwooGo Education auch auf Wunsch schon vorinstalliert auf einem 4 GB Stick für 24,95€ oder einem 8 GB Stick für 39,95€.

Fazit:

WikitwooGo ist eine leicht zu installierende Umgebung für die verschiedensten Zwecke, beispielsweise als Ideenpool, kleine Enzyklopädie und weiteres geeignet. die Installation ist sehr leicht und man bekommt die vertraute Umgebung, die man beispielsweise schon von der Wikipedia her kennt geboten. Zwei Sachen fallen ein wenig negativ auf. erstens die Einarbeitungszeit, die man benötigt, um sich in Mediawiki gut zurecht zu finden und zweitens, daß die zum Download angebotenen Versionen nicht mehr ganz taufrisch die neuesten Mediawiki- und Firefoxversionen enthalten. Die Updatezyklen könnten daher etwas kürzer und an die von Firefox und Mediawiki angepasst werden.

Systemvoraussetzungen:

Mindestens 1 GB freier Platz auf Festplatte oder USB Stick

mindestens 256 MB RAM

Windows 2000/XP/Vista/7

Links:

http://wikitwoogo.org/

Die Medienspürnase

So, seit heute, dem 24. Januar 2012, ist es offiziell. Ich habe mich dazu durchgerungen diesen kleinen Blog zu eröffnen. An dieser Stelle möchte ich ein paar kurze Rezensionen zu Filmen, Computer Programmen und Büchern abgeben. Im Internet, oder im Softwarearchiv daheim, im Bücherregal oder in der Videothek findet sich durchaus die eine oder andere Perle. Auch wenn manches schon etwas älter ist und vielleicht ein sogar wenig angestaubt ist, ist es wert, über dies oder jenes einen kurzen Artikel zu verfassen, schon um jenes Fundstück in Erinnerung zu behalten. Auch neue Titel aus der Videothek, der Bibliothek und der Softwareecke aus Internet, Mediemarkt und Co. sollen nicht zu kurz kommen.

Und so wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.