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Archiv für die Kategorie „Literatur, Bücher und Zeitschriften“

Aufstieg und Fall eines Volkscomputers

Volkscomputer. Aufstieg und Fall des Computer-Pioniers Commodore: Die Geschichte von Pet und VC-20, C64 und Amiga und die Geburt des Personal Computers

Volkscomputer. Aufstieg und Fall des Computer-Pioniers Commodore: Die Geschichte von Pet und VC-20, C64 und Amiga und die Geburt des Personal Computers

Einer der beliebtesten und bekanntesten Computer seiner Zeit war der C64. Er wurde millionenfach verkauft, es gab eine Softwarebibliothek aus mehreren Tausend verschiedenen Titeln, sein Sound war zu dieser Zeit hervorragend und brachte Künstker wie Chris Hülsbeck hervor. Aber wie ist der liebevoll „Brotkasten“ getaufte Computer überhaupt entstanden? Für welche Firma steht dieser Computer? Was kam davor und was wurde danach entwickelt? Warum ging Commodore Pleite? All diesen Fragen geht dieses Buch aus Sicht der Hardwareentwickler und einiger Softwaredesigner nach.

Volkscomputer. Aufstieg und Fall des Computer-Pioniers Commodore

Die Geschichte von Pet und VC-20, C64 und Amiga und die Geburt des Personal Computers – So ist dieses Buch untertitelt.  Brian Bagnall, ein kanadischer Journalist hat dieses Buch nach der Jahrtausendwende recherchiert und herausgebracht. Dazu hat er viele Entwickler, die bei Commodore arbeiteten interviewt. Darunter beispielsweise Chuck Peddle, Entwickler des legendären 6502 Prozessors oder Robert Yannes und Al Charpentier, die gemeinsam den Video Chip VIC 20 entwickelt haben. Yannes war auch bei der Entwicklung des SID (6581) Federführend.

Das Buch nimmt sich viele bekannte Rechner der Firma Commodore zur Hand und führt chronologisch durch die Entstehung des legendären PET, der CBM Serie, des VC-20, C64, Plus/4 und Amiga. Der Gameplanverlag hat das Buch ins Deutsche übertragen, ein bisschen gestrafft, doppelte Passagen entfernt und zusätzliche Anmerkungen und Farbfotos der genannten Geräte eingefügt.

Immer wieder kommen da lustige Annekdoten im Buch vor, die sich die Hardwareentwickler geleistet haben (Prügeleien mit Managern oder den Bollerkrieg mit dem Hausmeister). Auch wurde immer wieder der Führungsstil Tramiels und später Goulds von den Ingenieuren beschrieben. Zum Teil leisteten sich beide recht haarsträubende Entscheidungen, beispielsweise wie man mit Händlern umgegangen ist. Aufstieg und Fall von Commodore wird in diesem Buch durch verschiedene Entwickler kommentert und deren Sichtweisen darauf dargelegt.

Insgesamt handelt das Buch hauptsächlich vom Wirken und Handeln der amerikanischen Niederlassungen Commodores. Die japanischen und europäischen Ableger werden nur tangiert, gerade da Commodore in Deutschland und Großbritannien die stärksten Umsätze gefeiert hat.

Das Buch an sich ist flüssig zu lesen, auch mit den teiweleise vielen Fußnoten am Rande. 27 Euro 80 Cent halte ich für etwas zu teuer, da das Buch nur ein paar stärkere Seiten mit Farbfotografien diverser Commodore-Produkte enthält. Der Rest ist eng an eng mit Text bedruckt und enthält nur wenige Hardware-Risszeichnungen sowie zeitgenössische Fotos der Ingenieure in Schwarzweiss. Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen, bei manchen Annekdoten tauchte sogar bei mir ein Schmunzeln auf.

Bis auf den Preis und einigen kleinen Mankos ein solides und informatives Buch, daher den Daumen hoch :good:

Links und Quellen

Ein lieben Dank auch an Winnie Forster von Gameplan, der mir für den Artikel den Coverscann zur Verfügung gestellt hat.

Von Spielkonsolen, Heimcomputern und den passenden Eingabegeräten

Für das lange Sommerloch 2015 habe ich mir wieder mehrere Bücher angeschaft. Zwei an der Zahl um genau zu sein. Beides sind eher als Nachschlagewerke gedacht. Ersteres heißt Spielkonsolen und Heimcomputer 1972 bis 2015 und ist derzeit in der  fünften erweiterten Auflage erhältlich. Das zweite nennt sich schlicht und einfach Joysticks – Eine illustrierte Geschichte der Game-Controller 1972 bis 2004.

Winni Forster

Beide Titel sind von Winnie Forster herausgegeben worden, im Laufe seiner Karriere schon seit 1982 am Computer saß und seit den 90er Jahren in der Videospielbranche tätig ist. Er war leitender Redakteur bei PowerPlay und Redaktionsleiter bei Cybermedia. Aktuell schreibt er auch für die deutsche Ausgabe des RetroGamer.

Spielkonsolen und Heimcomputer

Spielkonsolen und Heimcomputer

Spielkonsolen und Heimcomputer

Diesen Titel des Gameplanverlages kann man durchaus eher als Nachschlagewerk verstehen anstatt als Büchlein, welches man von vorn bis hinten durchliest. Der Preis mit 27,80 Euro ist auf den ersten Blick ganz schön happig. Blättert man das Buch durch, fallen dem geneigten Leser die vielen Farbabbildungen und etliche durchgängig farbig gedruckten Seiten auf. Durch die vielen Farbfotos auf über 260 Seiten ist der Preis schon gerechtfertigt. Das Buch fühlt sich beim ersten Durchblättern schon hochwertig an, die Kapitel kommen in Magazinoptik daher – mattes Hochglanzpapier eben. :x

Das Buch beginnt Anfang der siebziger Jahre und beschreibt die Aufbruchstimmung bei den Spiel-Automaten und setzt dann direkt bei den ersten Konsolen von 1972 ein. Chronologisch werden über 500 Geräte präsentiert, von unbekannten „Dingern und Machwerken“ wie Fairchild II über die Bestseller von Commodore und Atari bis hin zu aktueller Spielehardware wie der XBox One und dem Apple I-Phone vorgestellt. Jede Hardware wird auf einer bis maximal sechs Seiten vorgestellt, dazu gibts Farbfotos der Konsole oder des Computers und eben recht bekannten Spielen dazu

Jede Hardware Ära hat einen kurzen Vorspann, in dem die Neuerungen beschrieben werden. So wird der Beginn der Automatenära beschrieben, dann die 8-Bit Ära und so weiter bis ins 21. Jahrhundert.

Fazit: Für jeden Retro-Fan eine Pflichtlektüre fürs Bücherregal. Als Nachschlagewerk oder zum Blätter immer gut geeignet wegen der Vielfalt der Infos und der guten Übersichtlichkeit.

Joysticks - Eine illustrierte Geschichte der Game-Controller 1972 -2004

Joysticks – Eine illustrierte Geschichte der Game-Controller 1972 -2004

Joysticks – Eine illustrierte Geschichte der Game-Controller 1972-2004

Winnie Forster und Stephan Freundorfer, die beiden Herausgeber dieses Titels, konnten es augenscheinlich nicht lassen, im Titel eine Anspielung auf Stephen Hawkings Werk (Eine illustrierte Geschichte der Zeit) zu machen, zumindestens hat das für mich so den Anschein.

Mit diesem Band hält man ein schmaleres Buch mit 140 Seiten in der Hand. Der Preis ist mit 17 Euro 80 für dieses Buch in magazindicke wieder etwas hoch, dafür aber auch wieder qualitativ verarbeitet – Mattes Hochglanzpapier. Die Gamecontroler sind wieder zeitlich chronologisch geordnet von den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bis zu den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts. Gezeigt wird auch so manches kurioses oder auch Verkaufsflopp. Beispielsweise das Joyboard der Firma Amiga Inc., welches durch den Guru-Meditationsfehler in die Analen der Computergeschichte eingegangen ist.

Kurze Geschichte am Rande Das Joyboard muß so

Amiga Joyboard

Amiga Joyboard

um ’84 auf den Markt gekommen sein, als Steuerungsgerät für Atarikonsolen. Leider gabs schon während der Veröffentlichung des Gerätes Spiele und Konsolencrash, den Commodore und Atari ausgelöst haben. Sinkende Konsolenumsätze bei Atari liesen diese Steuerung kurzerhand floppen. Also nahm man die Geräte bei Amiga um zu meditieren. Das Joyboard selbst kam rund zwei Jahrzehnte vor Nintendo mit dem Wii Balance-Board heraus. Es ist eine Wippe, die man in 8 Richtungen drücken konnte und nur grobmotorisch mit vollem Körpereinsatz bedienen konnte. Spiele dafür gabs kaum, weil just in Moment der Fertigstellung der Konsolenmarkt crashte. Allerdings war man schon in der Entwicklung des Amigas vertieft und es sollte zu dem neuen Computer auch gleich ein Betriebssytsm entwickelt werden. Aber so eine Neuentwicklung ist nicht immer problemlos. Immer wenn irgendein Softwarefehler auftrat, schlossen die Entwickler ein Joyboard an und setzten sich drauf. Nun war es an der Zeit so still zu sitzen wie ein meditierender Guru, um den Zeiger auf dem Bildschirm nicht zu bewegen. Das soll die Entwickler entspannt haben und bei den Lösungen anstehender Probleme geholfen haben. Daher gabs dann später bei Softwarefehlern statt den schnöden Namen Error die Guru Meditation, ein Synonym dafür, daß der Computer sich aufgehängt hat.

Weiter im Text: Das vorliegende Buch über Joysticks ist recht leicht und schmal und passt auch noch schnell in jeden Reisekoffer. 140 Seiten mit Farbfotos bringen recht übersichtlich und leicht verdaulich die wichtigsten Fakten (leider nicht die gerade eben geschriebene Annekdote) dem Leser nahe. Für jeden, der schon das oben beschriebene Buch über Konsolen und Heimcomputer besitzt eine ideale Ergänzung zum Stoff.

 

Links und Quellen

Ein lieben Dank auch an Winnie Forster von Gameplan, der mir für den Artikel die Coverscanns zur Verfügung gestellt hat.

Ein Insider packt aus – Petro Tyschtschenkos Buch über Commodore und Amiga

Cover Petros BuchNach längerer Buchabstinenz hier im Blog – über ein halbes Jahr ist’s her als ich das letzte Buch vorgestellt habe – möchte ich ein über neue Lektüre schreiben. Es ist auch vor einem halben Jahren erschienen und handelt wieder einmal von einer recht namhaften Firma, von der ich letztes Jahr auch schon schrieb. Petro Tyschtschenko hat eine Autobiografie über seine fast zwanzigjährige Arbeit mit den Produkten von Commodore und speziell dem Amiga beschrieben, hat die Konkurse zweier Firmen gewissermaßen überlebt und gemanaged und verkaufte bis 2001 noch Amigas ins Ausland.

An dieser Stelle möchte ich aufhören zu spoilern und statt dessen ein paar Worte zum Buch schreiben. Gut Zwanzig Jahre nach dem Konkurs von Amiga hat Petro Tyschtschenko sein Buch herausgebracht, in dem er sein Leben und seine Arbeit in Österreich und Deutschland beschreibt, später dann seine Tätigkeiten als Leiter der Materialwirtschaft bei Commodore und als Logistikleiter von Commodore Europa.

Das alles bringt Petro in einem ca DIN-A5 großem Buch auf 200 Seiten unter. Allerdings merkt man schon beim Lesen der ersten Seiten, daß Petro ein Vollblutmanager war und ist. Er hat versucht das Buch verständlich zu schreiben, aber einige Ausdrücke erschließen sich erst dann, wenn man selbst schon Erfahrung im Management hat. Bis auf ein paar dieser Ausdrücke liest sich das Buch recht flüssig und es kommen einige Details zu Commodore (Deutschland), ESCOM und Amiga Technologies herüber, die man so nicht mitbekommen hat. Das größte Augenmerk liegt bei Commodore in Deutschland und Europa.

Farbfotos lockern das gesamte Buch ein wenig auf und in den Anhängen hat Petro Tyschtschenko einige Dokumente aus seinem privaten Archiv abgedruckt, dazu ein paar Statistiken zu den Geschäftszahlen von Commodore. Bei den Statistiken muß man wieder ein bisschen von Management und Unternehmensführung verstehen, damit diese Zahlen sich dem Leser voll entfalten.

Fazit

Für Fans der Marken Amiga und Commodore ist dieses Buch empfehlenswert. Es bietet schon tiefere Einblicke in die Strukturen zweier größerer Unternehmen hier in Deutschland und Europa. Allerdings hätte ich gern etwas mehr zu den Ursachen zum Fall von Commodore gelesen, zumal der Autor auch die Unternehmensleitung aus Übersee persönlich gekannt hatte und dadurch sicherlich ein paar interessante Einblicke bei Commodore International hatte. Auch wurde Petro in Europa zu einer Strafe von 189 Millionen Dollar verklagt. Die Prozesse erwähnt er leider nur am Rande. Schade daß da nicht mehr dazu im Buch steht. Erhältlich ist dieses Buch für 24,90 Euro zuzüglich 3 Euro Versandkostenpauschale auf Petros Website http://www.petrosbook.com/

Anbei möchte ich mich noch bei Petro bedanken, der mir die Bilder nach kurzem Mailkontakt für diesen Artikel bereitgestellt hat.

Petro Tyschtschenko stellt sein Buch vor

Petro Tyschtschenko stellt sein Buch vor

Links

http://www.petrosbook.com/

Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels und die Geburt der virtuellen Welt

Das Buch Drachenväter ohne Cover

Das Buch Drachenväter ohne Cover


Für den 15. April war es angekündigt, das Buch Drachenväter von Tom Hillenbrand und Konrad Lischka. Pünktlich zum Starttermin hatte ich das Buch auch in den Händen. Ende März schrieb ich bereits eine kurze Ankündigung über dieses Buch. Heute komme ich endlich dazu, mal eine kurze Rezension darüber zu schreiben.

Das Buch habe ich gleich nach dem Erscheinen innerhalb von 2 Tagen quasi verschlungen, da Drachenväter die Entwicklung von Rollenspielen, gerade am Tisch beschreibt und neben Dungeons and Dragons, dem Urvater der Pen and Paper Rollenspielenoch ein paar andere Spiele dieser Art anreist. Später dazu mehr.

Beide Autoren sind durch ihre Arbeit beim Spiegel Online bekannt geworden. Wer mehr dazu erfahren möchte, liest zu diesen mehr auf der Wikipedia. Links dazu findet man wie gehabt unten am Artikelende. Aufmerksam bin ich auf dieses Buch beim Spiegel geworden, wo man einen Artikel zur Werbung und zum Marketing über dieses Buch schrieb, bzw es einfach ankündigte.

Das Buch selbst kommt als Hardcover-Band daher. Das Cover ist weiß und schlicht gehalten und zeigt auf einem Weißen Ikosaeder, dessen Kanten schwarz sind, den Titel in Schwarz, Untertitel und Autoren in Orange bis Gelb.Dazu gibts einen schwarzen Einband, auf dem ein Drache aus Feuer zu sehen ist, der sich in den Schwanz beist, dazu der Titel in Blautönen. Das Buch macht vom Material einen sehr soliden und gut gefertigten Eindruck, man riecht jetzt nach 2 Monaten noch sehr intensiv die Druckerschwärze beim Aufklappen des Buches, was kein Mangel ist, sondern für mich einfach dazu gehört.

Das Buch an sich liest sich recht gut, zwischen den Kapiteln merkt man nicht gleich, daß da eigentlich zwei Autoren am Werke waren. Der Schreibstil ist recht gut und verständlich gehalten und führt recht unterhaltsam durchs Buch. Aber… jaja jetzt kommt das große Aber. Da gibt es jede Menge Interviews, die gleich in Englisch gehalten wurden. Der Wechsel von Deutsch auf Englisch stört den Lesefluß ungemein, man hätte die Kommentare der Befragten durchaus ins Deutsche übersetzt ins Buch integrieren können.

Inhaltlich beginnt man schon zu Zeiten des alten Preußens, wo Herrscher und einflußreiche bzw Geldreiche Leute sich Figuren herstellten, mit denen sie bekannte große Schlachten nachspielen konnten. Man beschreibt den Werdegang dieser Konfliktsimulationen bis hin zum heutigen Rollenspiel, wie wir es kennen, am Computer. Einflußreiche Weltenbauer Robert Howard (Conan), Fritz Leiber (Lankhmar) und H. P. Lovecraft (Call of Cthulhu) haben dort Biografien bekommen, von Tolkien spricht man hauptsächlich nur über den Herrn der Ringe bzw über Den Hobbit. Zu Tolkien an sich, hätte ich mir mehr gewünscht, vielleicht auch noch ein Kapitel über Philliph Jose Farmer.

Im weiteren Buchverlauf geht man sehr detailiert auf das Pen and Paper Rollenspiel Dungeons and Dragons und seine Erfinder Gary Gygax und Dave Arneson ein, was dieses Jahr seinen vierzigstens Geburtstag hat. Verständlich zu diesem Jubiläum. Leider ist das Buch dann doch etwas zu D&D-lastig geworden, will heißen, daß andere Rollenspiele etwas zu kurz kommen. Klar, derer gibt es doch so einige am Markt. Aber die, auf die man ein bisschen einging (Midgard, Das schwarze Auge) hätte man doch noch ausführlicher behandeln können. Gerade hat auch DSA dieses Jahr seinen dreißigsten Jahrestag, also auch ein Jubiläum, was die eine oder andere Seite mehr wert gewesen währe.

Zu kurz kamen meines Erachtens auch die Computerrollenspiele, die auf ca 20 Seiten abgehandelt wurden. Man ist hier auf eine Auswahl aus den USA und dem fernen Osten (Japan) eingegangen, beispielsweise Ultima, Wizardry, Final Fantasy und Konsorten, aber Rollenspiele aus Deutschland findet man hier nicht wirklich. Gerade aus hießigen Gefilden stammen doch einige tolle Titel – die Nordlandtrilogie oder Drakensang, nur um einige zu nennen.

Fazit

Das Buch gibt durchaus einige tolle Einblicke in die Welt der Rollenspieler und ist als Lektüre zum Einarbeiten und Vertiefen in diese Materie gut geeignet. Bis auf die sprachlichen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten ist das Buch lesenswert und zu empfehlen. Ich gebe daher diesem Buch drei Sterne von fünfen, und hoffe, daß die beiden Autoren sich noch einmal zusammenraufen und einen zweiten Teil zu anderen Rollenspielsystemen dazu schreiben.

Links

  1. Drachenväter.org
  2. Kurz gemeldet – Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels
  3. Wikipedia – Konrad Lischka
  4. Wikipedia – Tom Hillenbrand

Weiterführende Informationen zu den hier angesprochenen Themen findet man auf der deutschen Wikipedia.

Kurz gemeldet – Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels

Das Buch Drachenväter mit Cover

Das Buch Drachenväter mit Cover

Jeder kennt irgendwie World of Warcraft, Eve Online oder Farmville. Entweder hat er es schonmal gespielt oder zumindestens davon gehört oder drüber gelesen.

Daß Computerrollenspiele einige analoge Vorgänger haben und mit diesen auf eine über vierzigjährige Geschichte zurückblicken, ist vielen nicht bekannt. Auf über 360 Seiten geht das Buch Drachenväter auf die Entwicklung sogenannter Pen and Paper Rollenspiele ein. Diese wurden ganz klassisch mit mehreren Freunden und Bekannten am Spieltisch daheim gespielt und dabei eine Menge Pizza verkonsumiert. Im Gegensatz zu Computerrollenspielern vereinsamten die Pen and Paper Spieler nicht wirklich, haben eine blühende Fantasie und sind sozial veranlagte Typen – in ihrem Umfeld jedenfalls.

Das Buch wurde über Crowdfounding gesponsort. 428 Unterstützer spendeten über 20.000 Euro, damit die Autoren Tom Hillenbrand und Konrad Lischka ihr Machwerk in Eigenregie drucken und selbst verlegen können. Drachenväter. Geboten wird ein Abriss über die ersten Schlachtensimulationen am heimischen Spieltisch, über die Entwicklung von Rollenspielen, ganz besonders Dungeons and Dragons in den USA, über Weltenbauer und da eben vor allem über Tolkien bis hin zu europäischen und deutschen Pen and Paper Rollenspielen.

Das ganze 360seitige Buch kann man ab dem 15. April erwerben. Vertrieben wird es über die Webplattform unter Drachenväter.org und auf Amazon für 42 Euro als gebundene Ausgabe und für schlappe 15 Euro als Kindle-Ausgabe (Anm. der Redaktion: Kindle ist der E-Book Reader von Amazon). Wir werden sehen, was das Buch an sich zu bieten hat und ob es eingefleischten Rollenspielefans denn so gefallen könnte.

Was genau Pen and Paper Rollenspiele sind, findet ihr leicht auf der Wikipedia. Dort wird dieser Begriff ziemlich gut definiert und beschrieben. Einen Link dazu findet ihr, wie immer, am unteren Ende des Artikels.

Links

  1. Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels
  2. Drachenväter – auf Amazon
  3. Wikipedia – Pen and Paper Rollenspiele
  4. Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels und die Geburt der virtuellen Welt – Eine Rezesion @Medienspürnase

Ein Tag bei der Leipziger Buchmesse

Heute morgen habe ich mich, bewaffnet mit einem Sachsenticket für 22 Euro und einem Tagesticket der Leipziger Buchmesse für 15 Euronen 50 Cent, in Plauen in einen Zug gesetzt und bin die ca 140 km zur Messe in Leipzig gedüst. Vor Ort habe ich leider festgestellt, daß mein Gedächtniss wie ein Sieb arbeitet und in der Tat den Fotoapparat bei mir in der heimatlichen Küche wie festgeklebt liegen geblieben ist. Zu Hause liegt soetwas bekanntlich immer gut. Für 22 Euro bin ich ca 2 Stunden pro Strecke mit der Vogtlandbahn und der S-Bahn, einem mitteldeutschen Bahnunternehmen, unterwegs gewesen. Mit dem Auto währe es vielleicht teurer gekommen und die Fahrtzeit währe sicher nicht viel kürzer gewesen. Nur hätte ich statt fast 2 Stunden im Zug stehen, im Auto sitzen können – auf dem Hinweg zumindestens.

Auf dem Messegelände angekommen, liefen gefühlte 50000 Leute mit mir (oder auch mehr, von mir aus auch weniger) durch das gläserne Atrium, welches das Zentrale Gebäude der Messe bildet. offen waren insgesamt 5 Hallen zur diesjährigen Buchmesse. Dieses Event ist mehr oder weniger eine reine Verkaufsmesse für Consumer, also Bücherkonsumenten. Durch die Menge an Leuten macht der Bücherkauf allerdings keinen wirklichen Spaß. Es gibt nirgends ein Eckchen, um mal schnell in ein begehrtes (Buch)Objekt hineinzulesen. Es gab an den Ständen mit den interessanten Büchern viel Gerangel und Geschubse. Die Hallen und das Zentrale Gebäude der Messe sind halt nicht weitläufig, so daß die Menschenmenge sich etwas verlaufen könnte.

In Halle 2 hat Wolfgang Hohlbein sein neustes Werk mit dem Namen Irondead vorgestellt. Nach einer Lesung signierte er Bücher und gab Autogramme. Wenn nicht gefühlte 200 Leute an seinem Stand Schlange gestanden hätten, hätte ich mir eines seiner Werke unterschreiben lassen.

Sehenswert waren viele junge Leute, die sich wegen der Comic-Manga-Convention und einiger Wettbewerbe und Workshops als Cosplayer verkleidet hatten. So verkörperten einige Figuren aus den Star Wars Universum, einige Star Trek Uniformen habe ich gesehen, sogar eine junge Dame, die sich als Selen aus Underworld verkleidet hatte. Dazu kamen noch Figuren aus dem Herrn der Ringe (der Nazgul Chef, Legolas, Elfenfrauen, Gandalf mit einem recht grauen Bart und andere), Frankenstein, Resident Evil und einigen Splatterfilmen. Computerspiele wie Finalfantasy waren vertreten, aber auch zahlreiche japanische Commics, Mangas und Anime, von denen ich zugegebenerweise kein einziges kannte. Dieses Jahr hatte die Comic-Manga-Convention eine eigene Halle, weil der Bereich in Halle 2 in den letzten Jahren zu klein wurde.

Fazit

Im Vergleich zur Cebit in den letzten Jahren war die Buchmesse recht anstrengend. Das kam dadurch, daß die Masse der Besucher wirklich recht konzentriert war im Gegensatz zur Hannover Messe. Auf dieser konnten sich die Masseen etwas verlaufen und es gab überall Sitzgelegenheiten. Stellenweise war das Gedränge doch recht dicht. Imbisstände auf der Buchmesse waren recht gut belegt und boten streckenweise nur die einzigen Sitzgelegenheiten, die allderdings recht gut besetzt waren und sich die Leute immer hinten andrängten. Weniger Menschenmassen und man würde deutlich mehr sehen und entdecken können.

Der Tag hat sich jedenfals gelohnt, aber abgelaufenes Schuhwerk, Blasen an den Füßen und Gummi in den Waden eingebracht.

Verbannt in die Zukunft – Eine Buchbeschreibung

Verbannt in die Zukunft

Lang ist’s her, daß ich eine Buchbeschreibung online gestellt habe. Das möchte ich nun mit dem Buch Verbannt in die Zukunft noch im alten Jahr 2013 nachholen.

Verbannnt in die Zukunft ist ein Buch aus der Feder vom Altmeister Arthur C. Clarke. Auf 160 Seiten befinden sich insgesamt 11 Kurzgeschichten, wie von Clarke üblich, in bester Science-Fiction Manier. Geschrieben wurden diese Werke in den Jahren 1953 und 1954. Schon beim Lesen dieser Geschichten merkt man diesen ihr Alter an.

Clarke beschreibt dort eine Zukunft, wie man diese sich in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorgestellt hat. Große, plumpe Raketen und Weltraumkreuzer, die entweder noch mit chemischen Treibstoffen angetrieben wurden oder durch die Kraft der Kernspaltung. Die Zeit, aus der die Geschichten stammen, war das Wettrüsten der USA und der Sowjetununion noch im vollen Gange und der kalte Krieg spitzte sich gerade zu. Auch das wurde in einigen dieser Geschichten mit verarbeitet. So beschreibt er in einer der Geschichte mit dem Titel Am Horizont – die Erde die düsteren Auswirkungen eines alles vernichtenden Atomkrieges. Hier leben Menschen in einem Habitat auf dem Mond. Der Junge Marvin wird von seinem Vater auf eine Expedtion auf dem Mond mitgenommen und sieht da zum ersten Mal die Erde, so wie Neil Armstrong diese gesehen und fotografiert hat. Zum Schluß wird erklärt, warum die Menschen nun auf dem Mond leben und nicht mehr auf der Erde.

In dieser Zeit stellte man sich auch noch vor, daß es Leben auf der Venus unter einer dicken Wolkenschicht in riesigen Ozeanen geben könnte. Auch die angeblichen Kanäle auf dem Mars veranlasste Autoren wie Clarke dazu, über Marsbewohner zu spekulieren.

Andere Geschichten wie Der Wachtposten sind an sich nicht so düster, sondern regen eher die eigene Fantasie an. Außerirdische haben auf dem Mond eine Art Skulptur erbaut, die bei ihrem Auffinden durch die Menschen Signale in die Weiten des Weltraumes sendet.

Andere Geschichten handeln davon, wie sich die Menschen eines Tages in der fernen Zukunft entwickelt haben können und vom Sterben unserer Erde und unserer Sonne. Andere wiederum beschreiben recht fantasievoll, welche Arten von Leben sich auf fremden Planeten entwickelt haben können. Einige dieser Erzählungen handeln von Außerirdischen, die entweder vor langer Zeit oder in irgendeiner fernen Zukunft auf der Erde landen und berichten davon, was diese Besucher dort vorfinden.

Fazit

Ein Buch in bester SciFi Manier, auch wenn in diesen Erzählungen Laserschwert schwingende Jedi-Ritter, Dilizium betriebene Warpantriebe und sprechende Computer fehlen, ist dieses Werk sehr lesenswert. Clarke versteht sich darauf auch ohne aufwendige Actionbeschreibungen fantasievolle Erzählunge zu Papier zu bringen. Heutzutage sind die Vorstellungen der Zukunft ganz anders, da Star Trek und Star Wars die dominierenden SciFi Bücher in den Regalen des Buchhandels sind. Daher wirken die Geschichten aus den fünfziger Jahren auf den ersten Blick etwas altbacken und angestaubt. Liest man aber genauer, so erkennt man doch Spitzen auf die damaligen Zustände des Wettrüstens und eventueller Konsequenzen. Auch Ohne Lichtschwert und Warpantrieb ist diese Geschichtensammlung sehr lesenswert.

Links

Verbannt in die Zukunft bei Amazon

Klassiker aus der Science Fiction Szene

Filmfans aufgepasst, eMedia aus der Heise-Verlagsgruppe hat Mitte September ein neues Zeitschriftenformat herausgebracht. Mit dem Titel

Die besten Sci-Fi Filme und TV Serien

richtet sich das neue Magazin gerade an Fans dieses Filmgenres. Auf 180 Seiten werden 25 Serien- und Filmklassiker neu aufgerollt. Das ganze fängt mit hornbeinalten Filmen wie Metropolis an und hört mit Serien, wie Battlestar Galactica, aus unserer jüngsten Vergangenheit auf. Bekannte Filmhits und Kassenschlager wie Tron, Planet der Affen, Star Wars Episode IV – VI, aber auch Serien wie Akte X, Trekkies: aufgepasst Star Trek The Original Series, The Next Generation, Deep Space Nine und Raumschiff Voyager kommen nicht zu kurz.

12 Euro 90 Cent kosten die 180 Seiten hochwertig bedrucktes und mattes Hochglanzpapier, was nicht gerade billig ist. Jeder aufgeführte Film und jede genannte Serie haben einen exklusiven Artikel über mehrere Doppelseiten verteilt die beschreiben, wie der jeweilige Film und die Serie entstanden ist. Dazu gibts noch viele Infos zu Filmcharakteren und Schauspielern.

Fazit

Wer schon immer etwas mehr über die Hintergründe seines Lieblingsfilmes oder seiner Lieblingsserie wissen wollte, ist mit diesem nicht billigem Schmöker gut bedient. Bei dem einen oder anderen Film kommen durchaus schonmal nostalgische Erinnerungen auf.

Links

Heise Shop Die besten Sci-Fi Filme

Die c’t Security und der aktuelle Lauschangriff

Der Heise-Zeitschriften-Verlag hat gestern ein neues Sonderheft der c’t herausgebracht. In der aktuellen Ausgabe der c’t Security widmen sich die Redakteure den aktuellen Schlagzeilen um Prism, Tempora und co bzw. wie man sich doch ein bisschen Privatsphäre im Internet bewahren kann. Das Heft soll mit zahlreichen Tips und Tricks ausgestattet sein, um sicher durchs Internet zu kommen ohne viele Spuren zu hinterlassen. Wie man beispielsweise Anonymisierungsdienste nutzt, wird im vorliegenden Heft beschrieben.

Als Dreingaben sind die vom Heise-Verlag zusammengestellten Linuxdistributionenen Surfix, Bankix und Desinfect auf einer Heft-DVD dabei. Diese Programmbundles sichern auf Basis eines aktuellen Ubuntu ihre Bankgeschäfte via Homebanking, das Surfen im Internet und ihren Rechner bei Virenbefall.

Weitere Themen sind laut Heise-Verlag:

  1. Windows-8-Sicherheit, unter anderem mit Virenscannertest
  2. Mobil surfen: Smartphones absichern, Apps überwachen
  3. Risiken beim Hotspot-Surfen minimieren
  4. Kinder schützen am PC, Tablet und Smartphone
  5. Die Tools der Passwortknacker, Rezepte gegen Identitätsdiebstahl
  6. Verschlüsselung für Mail und Cloud-Daten
  7. Spurensuche auf Festplatten, Schädlinge sezieren

Das Sonderheft gibts als 170 Seiten starkes Magazin für 9,90 Euro. Bis 29.9.2013 wird innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz portofrei geliefert. Für 8,99 Euro das Heft als Download als ePaper Version (PDF).

Links:

c’t Security im Heiseshop

Update am 25. Juli 2013

Das Heft wurde von mir gestern, am 24. Juli 2013, online im Heiseshop gegen 10 Uhr Vormittags bestellt und via PayPal bezahlt. Heute vormittag brachte die freundliche Postbotin dieses Magazin schon gegen 11 Uhr. Die c’t security war in eine dünne Folie eingeschweißt und wieß bei Erhalt absolut keine Mängel auf. Die mitgelieferte DVD war nicht zerkratzt und optisch soweit in Ordnung, daß sie auch fehlerfrei startete. Lieferung und Qualität sind beim Heise-Verlag also Top.

Der Inhalt ist recht übersichtlich gegliedert. Artikel, Reportagen, Know-How und Praxisanleitungen entstammen aus allen c’t-Heften von circa zwei Jahren, seit der letzten c’t security. Dieses Sonderheft ist für alle c’t-Leser mit umfangreicher Zeitschriftensammlung ein Muss, denn es bietet sämtliche Artikel zu Securityproblemen aus mehreren Jahren der c’t. Das will heißen, mit jenem Heft muss man nicht mehr großartig in alten Heften stöbern, um einen bestimmten Artikel zu finden.

Amiga Fans Freut euch – Der neue Retrogamer

Seit heute halte ich nun die dritte Ausgabe des Retrogamers in der Hand. Bedruckt wurden 178 Seiten, wieder bedrucktes, mattes Hochglanzpapier. Das Heft wirkt robust, die Übersetzungen und Lokalisierungen seit der ersten Ausgabe im September letzten Jahres sind deutlich verbessert worden. Diesmal steht auch ein etwas größerer Artikel zum Amiga 500 im Heft mit einer Liste, was es sich für Sammler dazu zum Sammeln lohnt. Neben Geräten auch ein paar Spieleperlen für dieses Gerät. Ein weitreres Highlight dieses Heftes für mich ist auch der Artikel über die Entwicklung von Sid Meiers Civilization. Auf alle Fälle wieder lesenswert dieses Heftchen. Erhältlich ist die Zeitschjrift im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder im Internetshop des Heise-Verlages.

Links:

Heise Shop – Retrogamer

Kurz gemeldet: RetroGamer die Zweite

Am Donnerstag, den 21. Februar 2013, hat Heise die (von mir und sicher auch anderen Lesern) lang ersehnte zweite Ausgabe des RetroGamers veröffentlicht und bietet dieses Heft nun im Heise-Shop an.Man kann sich dieses Heftchen für 9,90 Euro Online und versandkostenfrei im Heise-Shop bestellen.

Weitere Infos zum Heft folgen hier.

Update Donnerstag 28. Februrar 2013

Anscheinend wurde die Erstausgabe, über die ich in einem früheren Artikel (im Oktober 2012) ziemlich gut verkauft. Im Mai geht der Retrogamer in die dritte Runde und soll nun Quartalsweise erscheinen.

Links

  1. RetroGamer 2/2013 im Heise-Shop
  2. Netzgeflüster – News aus der Klassiker Welt

Eine kultige Marke – gut beschrieben – Commodore die Story

Die Commodore Story

Seit einer halben Woche halte ich Die Commodore Story in der Hand und habe über die Hälfte des Büchleins aus dem CSW-Verlag verschlungen. Erzählt wird hier die Geschichte des Unternehmens, welches die legendären Homecomputer Amiga, C64 und PET entwickelt und vertrieben hat. Angefangen hat dabei alles mit Jack Tremiel, einem Polen, der nach der NS Zeit in die USA ausgewandert ist und in der Bronx/New York mit einer kleinen Schreibmaschinenwerkstatt angefangen hat und später die Firma Commodore gegründet hat.

Neben der Firmengeschichte werden auch viele interessante technische Details über Elektronikgeräte der Firma beschrieben, welche Prozessoren verwendet wurden, wer an welchen Computern entwickelt hat und so weiter.

Im Todesjahr Tremiels, 2012, kam die etwas erweiterte und aktualisierte Fassung dieses Buches heraus. Es richtet sich gerade an jene Computernutzer, die schon etwas älter sind und Produkte von Commodore genutzt haben und damit ihre ersten Erfahrungen in der digitalen Welt gesammelt haben. Damit sind all jene Leute gemeint, die älter als 30 Jahre sind und in den späten Siebzigern und den Achtziger Jahren Homecomputer und Konsolen dieser Firma verwendet haben.

Links

Die Commodore Story – Bei Amazon

Netzgeflüster – News aus der Klassiker Welt

Seit einer gewissen Zeit bietet der Heise Zeitschriften Verlag ein Magazin mit dem Namen Retro Gamer an. Interessant dürfte dieses Magazin für alle 30 bis 50 Jährigen Computer-Nutzer sein, die damals vor 20 Jahren die Spielekonsolenzeit miterlebt haben. Berichtet wird unter anderem über alte Plattformen wie den Amiga oder den C64, aber auch über Arcade-Automaten, mit denen die meisten von den älteren Usern groß geworden sind. Die Erstausgabe soll mit 260 Seiten glänzen und für 12,90 Euro beim Heise Verlarga zu haben sein. Ob weitere Hefte unter diesem Namen herauskommen werden, hängt ganz von der Nachfrage ab. Jedenfals wird es sicherlich interesant sein, in diesem Heft zu schmökern und alte Erinnerungen wieder erwachen zu lassen.

Update am 30. Oktober 2012
Seit heute Mittag halte ich den ersten Retro-Gamer in den Händen. 260 Seiten hochfeines, bedrucktes und mattes Hochglanzpapier mit vielen netten Details zu etlichen Gameklassikern und alten Konsolen. Beim ersten Durchblättern wirkte der Retrogamer ein wenig überladen, sind die meisten Seiten doch ziemlich knallbunt und mit vielen Bildern aus alten Games gespickt. Man muss sich durchaus erstmal richtig reinlesen. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis barg doch eine kleine Enttäuschung für mich. Playstation 1, Apple II, Atari 7800, MSX, Sega und Coleco Visions hatten es in Form der Plattformchecks ins Heft geschafft, auch ein größerer Artikel über MS-Dos ist zu finden. Etliche alte Games, die auch auf Windows aufbauen, fanden im Heft Platz. Aber als Amiga-Freund findet man im Heft recht wenig, außer ein paar Bilder von den Amiga-Versionen einiger Spiele. Bleibt zu hoffen übrig, daß in kommenden Ausgaben (wenn sie denn kommen) auch mehr über den Amiga geschrieben wird, war er doch hier in Deutschland auch ein weit verbreitetes System in den achtziger Jahren.

Links

http://www.heise-shop.de/

Der Wüstenplanet, die Legenden

Die Legenden des Wüstenplaneten

Die Legenden des Wüstenplaneten


Vor ein paar Wochen habe ich mir die 3 Bücher „Der Wüstenplanet – Die Legenden“ bei Amazon besorgt. Die Neugierde und Vorfreude auf die Vorgeschichten zu Frank Herberts Wüstenplaneten trieb mich zu der Investition in diese Bücher. Ich wollte einfach mehr über das Dune Universum erfahren.

Im originalen Zyklus des Wüstenplaneten, wurde immer wieder ein Djihad der Menschen gegen die Künstliche Intelligenz erwähnt. Auf diesen heiligen Krieg, auch Butlers Djihad genannt, stürzen sich die folgenden Werke von Frank Herberts Sohnemann Brian Herbert und der Star-Wars Autor Kevin J. Anderson.

Die Geschichte ist recht schnell grob umrissen. Die Menschheit befindet sich ca 10000 Jahre vor der Handlung des originalen Wüstenplaneten im Krieg gegen intelligente Maschinen und deren vernetzte Welten. Die Maschinen halten Menschen als Sklaven für Bauprojekte und grauselige Experimente. In die Hände der Maschinen fällt nun eine Führerin der freien Welten und verliert dort ihren Sohn. Daraus wird nun ein erbitterter Krieg der freien Menschen gegen die Maschinen.

Leider wurde meine Vorfreude schon nach dem Lesen der ersten Seiten von Butlers Djihad arg gedämpft. War der originale Dune Zyklus gut beschrieben mit abstrakten Intrigen, tiefgehenden Charakterstudien und fantastischen Beschreibungen des Hintergrunds, so mutete der Schreibstil der vorliegenden 3 Bücher, die den Krieg der Menschen gegen die Maschinen beschreiben, eher sehr mainstreamig an. Charaktere blieben eher blass und farblos, gut war eben halt gut und böse eben böse. Es gab halt keine guten Abstufungen dazwischen. Die Beschreibung einiger Folterszenen wirkten irgendwie lächerlich und trugen keinesfals zur Besserung der Qualität bei. Insgesamt merkt man den recht starken Einfluss von Kevin J. Anderson mit seiner Karriere als Star Wars Autor. Gewaltige Flotten beharkten sich im Weltall, ganze Welten wurden Atomar vernichtet und die dort lebenden Sklaven gingen mit einem Lachen in den Tod.

Schade ist auch, daß Brian Herbert und Anderson einen sehr augenscheinlichen Bruch mit Frank Herberts Dune Zyklus und dessen offizielle Enzyklopädie, die von Herbert Senior autorisiert war begangen. Aus einer Jehanne Butler in der offiziellen Enzyklopädie wurde eine Serena Butler, aus einem Kindjal, was im Dune Zyklus eine Klingenwaffe ist, wurde in den Legenden ein Raumjäger und so weiter. Je weiter ich beim Lesen kam, desto größer wurden durch diese Ungereimtheiten auch der Frust beim Lesen.

Auf den letzten 10 oder 20 Seiten wurde gerafft dargestellt, wie aus ein paar Blitze werfenden Furien die Bene Gesserit wurden, die im Dune Zyklus ganz subtil die politischen Geschicke eines Planeten umspannenden Imperiums mitbestimmen. Aus einer Bande von ein paar entlaufenen Sklaven wurden auf Arrakis die Fremen. Alles das wurde auf ein paar Seiten zusammengerafft und dabei wurde wieder die offizielle Enzyklopädie außer Acht gelassen. Eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem Atreidessprössling und den Sproß der Harkonnens während einer Schlacht, wurde zum Verrat hochgepauscht, der einen über 10000 Jahre währenden Krieg zwischen beiden Häusern auslöste. Harkonnen war hier, wenn man ihn so betrachtet, ein sympatischer Mann und Vorian Atreides eher ein bockiges Kind, der andere Meinungen oder eine Kritik nicht zulassen wollte.

Schade eigentlich, ich habe mehr von den Büchern erwartet. Herbert Junior muss nicht an das schriftstellerische Geschick seines Vaters anknüpfen, aber ich habe erwartet, daß er zumindestens sich stärker an das von Frank Herbert erschaffene Dune-Universum hält. Dieses ganze Werk macht einfach den Eindruck, daß jemand mit dem Nachlass von Frank Herbert nochmal richtig gut Geld verdient werden sollte. Anderson als Co-Autor war sicherlich die falsche Wahl. Meine Wertung 1 möglicher Stern von 5 Sternen oder der Daumen nach unten, wie es andere Imperatoren aus vergangen Zeiten getan hätten.

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Der Wüstenplanet – Die Legende bei Amazon

Frank Herberts trockener Wüstenplanet

Frank Herberts Wüstenplanet

Frank Herberts Wüstenplanet


Wer kennt ihn nicht? Dune – Der Wüstenplanet, ein Klassiker der Science Fiction Literatur, welcher mehrmals verfilmt wurde.

Geschrieben wurde das Buch 1965, ins Deutsche übersetzt erst 13 Jahre später. Der Wüstenplanet handelt vom Krieg der großen Häuser Atreides und Harkonnen, dessen Anfang schon über 10000 Jahre zurückreicht. Die Story ist angesiedelt im Jahre 10190, also in einer sehr fernen Zukunft. Haus Atreides bekommt Arrakis, den Wüstenplaneten vom Imperator Shaddam IV als Lehen zugesprochen. Arrakis ist eine trockene, aber sehr wertvolle Welt, denn nur dort wächst die lebensverlängernde und bewußtseinsveränderte Droge Spice Melange, oder auch Gewürz genannt. Mit dieser Substanz, die nicht synthetisiert werden kann, ist es für gewisse Personen und Gruppen, beispiels für die Bene Gesserit und die Gilde, später auch Paul Atreides, möglich, in die Zukunft zu sehen und sie macht den Raumflug ohne Computer erst möglich.

Als die Atreides ihr neues Lehen übernehmen, werden sie von ihren Todfeinden, den Harkonnens, ständig sabotiert und später mit Hilfe der Terrortruppen vom Imperator angegriffen und bis auf den Spross, Paul Atreides, vernichtet. Paul Kann mit Hilfe seiner Mutter und der Fremen in die Wüste fliehen und mausert sich zum Anführer der Wüstennomaden. Im weiteren Verlauf der Story macht er den Machthabern auf Arrakis das Leben sehr sehr schwer.

Fazit

Das Buch ist sehr unterhaltsam und interessant geschrieben. Science Fiction vom Feinsten ohne weitentwickelte Technologie und ohne Ausserirdische. Hier spielen nur Menschen in verschiedenen Gemeinschaften die Rolle. Auf der einen Seite der Imperator als Kaiser des bekannten Universums, auf der anderen Seite die Hohen Häuser, die jeweils einen oder mehrere Planeten als Lehen bekommen haben und mit einem Landsraad das Gegengewicht zum Kaiser darstellen. Dann sind da noch die Gilde und die Bene Gesserit, eine Organisation aus Frauen. Die Gilde hat das Raumfahrtmonopol im bekannten Universum und ist dringend auf das Spice angewiesen, die Bene Gesserit hingegen nutzen das Spice für das Sehen der Zukunft und haben großen politischen und manipulativen Einfluss in der Gesellschaft. Sie wollen einen Übermenschen heranziehen, einen Mann, der das Selbe kann, wie die Bene Gesserit und noch mehr. Durch die Abtrünnigkeit von Pauls Mutter, ist ihnen das eine oder mehrere Generationen zu früh gelungen und Paul Atreides entwickelt sich ganz anders, als die Bene Gesserit geplant hatten.

Neben einer interessanten Geschichte bietet das Buch auch sehr verwinkelte politische Beziehungen und beschreibt sehr gut, welche Eigendynamik die Religion in einer modernen Gesellschaft entwickeln kann, wenn ein religiöser Führer auch noch zu politischem Einfluss kommt.

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Der Wüstenplanet – bei Amazon

Lustiges Netzgeflüster

Mir sind dieser Tage beim Surfen im World-Wide-Web 2 tolle Internetseiten aufgefallen, die verschiedene Themen parodisieren.

Zum einen ist das der Postillon, der auf http://www.der-postillon.com/ zu finden ist und zum anderen das Revier der doof-trotteligen Polizisten aus dem tiefen Osten, zu finden auf http://www.revier-tief-ost.de/.

Beim Postillon handelt es sich um eine Internetseite, einen Blog, der Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen parodiert und auf witzige Weise wiedergibt. Hier werden vor allem Themen aus Politik, Wirtschaft, aber auch sogar das eine oder andere Thema aus dem Lifestyle parodiert.

Im Revier Tief Ost geht es durchaus zu, wie in der amerikanischen Filmkomödie „Police-Academy“ nur daß die hießigen Polizisten ziemlich hinterwäldlerisch sind, oftmals mit neuester Computertechnik zu kämpfen haben und öfters auch mal den falschen verdächtigen. Außerdem sind ihre liebsten Feinde die Autofahrer, alles was schneller ist als ein Mensch zu fuß, da wird auch schonmal der Rollstuhlfahrfer aus dem Altersheim geblitzt. „Blitzen ist wie Krieg, deshalb heißts auch Blitzkrieg“ ist eines der Zitate aus den Kurzgeschichten. 100 solcher lustigen Geschichten sind mittlerweile dort zu lesen und es gibt auch Hörspiele und Bücher/Comics zu kaufen.

Links und Quellen

http://www.revier-tief-ost.de/
http://www.der-postillon.com/

Helferlein für DSA 4.1

Die Spieler des schwarzen Auges werden es kennen, das Erstellen eines regelkonformen und stimmigen Helden oder Charakters mit den ganzen Eigenschafts-, Talent- und Zauberwerten. Was bis Version 3 des Regelwerkes hauptsächlich ein paar 6-seitige Würfel und Ikosaeder dem Spieler abgenommen haben, muß jetzt ab Version 4 durch langes Wälzen der passenden Literatur und dem Bemühen einer Gehirnprothese (Neudeutsch für Taschenrechner) übernehmen. Wie Zeitaufwändig das ist, wird jeder wissen. Aber dafür gibt es auch Tools für den angehenden Spieler, die die Heldenerschaffung um einiges leichter machen.

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Philip José Farmers Flusswelt

Der Flußweltzyklus Komplett

Der Flußweltzyklus Komplett

Mysteriös angehauchter Romanzyklus, welcher 2008 neu und erweitert aufgelegt wurde

Ein paar Worte zu Farmer. Er lebte von 1918 bis 2009 und war unter anderem bekannt für Erzählungen, Sci-Fi- und Abenteuerromane, in denen er immer wieder Tabus aus jener Zeit angesprochen hat. Einige Werke von ihm ergänzen bereits erschienene Klassiker oder setzen diese fort. In vielen seiner Werke nutzt er bereits Charaktere aus älteren Romanen und spielt gekonnt mit diesen. Im vorliegenden Romanzyklus hat Farmer ein paar real existierende Personen aus der Zeitgeschichte hergenommen und diese in diesem epischen Werk untergebracht.

Beispielsweise Richard Francis Burton, ein Afrikaforscher, oder Samuel L. Clemens – der Autor von Huck Finn – Cyrano Bergerac oder eben König John Ohneland. Sich selbst hat Farmer als Peter Jairus Frigate mit in diese Bücher eingebracht, als eine Art Autobiografie.

Ursprünglich war der Flußweltzyklus als eine Reihe von Novellen und Kurzgeschichten gedacht. Später veröffentlicht wurden diese in fünf Romanbänden, welche 2008 vom Piper Verlag in einer erweiterten Fassung neu aufgelegt wurden. Neben dem Hauptsrang der Geschichte, befinden sich in 4 von 5 Büchern zusätzlich noch je eine Novelle, die einige Charaktere noch ein bisschen besser darstellen oder als Kurzabenteuer in der Flußwelt spielen.

An einem langen, einen ganzen Planeten umspannenden Fluß, zehntausende bis millionen Meilen langen Fluß, werden sämtliche Menschen von der Steinzeit bis ins späte zwanzigste Jahrhundert wiedererweckt. 35 Milliarden Menschen aus allen Epochen und jemals existierenden Kulturen und Zivilisationen erwachen plötzlich nebeneinander. Im Zyklus, der eine Zeitspanne von vielleicht 30 oder 40 Jahren beschreibt, wird eine Welt dargestellt, die sich praktisch von der Steinzeit fortentwickelt, nur um später wieder ins dunbkle Chaos zu fallen.

Und beim Erwachen der Menschen an jedem Fluß fängt die Geschichte an im Band Die Flußwelt der Zeit. Es werden die Zustände beschrieben, wenn alle jemals verstorbenen Menschen zur gleichen Zeit am selben Ort (hier auf dem selben Planeten an einem Fluß erwachen. Unter ihnen Francis Burton und einige andere namhafte Personen aus Literatur und Geschichte. Nach einer Weile will der berühmte Afrikaforscher, der schon zu Lebzeiten die Quellen des Nils finden wollte, auch an die Quellen dieses Stromes aufbrechen und tut das mit ein paar anderen Leuten. Unterwegs werden sie jedoch von Hermann Göring gefangen genommen und sind gezwungen sich wieder zu befreien.

Im Buch Zwei, Auf dem Zeitstrom, dreht sich die Geschichte um Samual L. Clemens, besser bekannt als Mark Twain. Dieser verbündet sich mit seinem Rivalen John Ohneland um ein gewaltiges Flußschiff zu bauen. Doch es geht so einiges schief und Twain wird hintergangen.

Band drei, Das dunkle Muster, knüfpt wieder an den Handlungsstrang aus Teil eins an und hier erfährt man, wie es Burton und seinen Gefährten ergeht. Weiterhin bringt sich Farmer mit einigen autobiografischen elementen mit ein. Clemens hat mittlerweile ein zweites Flußschiff gebaut und will John Ohneland die Stirn bieten. Außerdem geht es hier um eine dritte Gruppe, die schon in einer weiteren Expedition mit einem Luftschff die Quellen des Flusses erreicht hat.

Im vierten Band der Romanreihe Das magische Labyrinth bringen sich ein paar Charaktere in einer gewaltigen Flußschlacht um. Burton und einige Gefährten erreichen nach einer langen Reise den Polturm an den Quellen des Flusses und müssen feststellen, daß in den Jahren ihrer Fahrt Ereignisse geschehen sind, die die Flußwelt aus dem Ruder laufen liesen. Hier erfährt der geneigte Leser auch, was es mit der Flußwelt auf sich hat.

Band fünf, Die Götter der Flußwelt, mutet anfangs an, wie ein Kriminalroman in einer fremden Welt. Doch im Laufe des Romans werden philosophische Themen erörtert und gegen Ende wird das ganze Geheimnis der Flußwelt dem Leser offenbart..

Fazit

Der Romanzyklus an sich ist ein langes Werk mit fast epischen Ausmaßen. Farmer hat sich hier als Weltenbauer betätigt und elegant Elemente aus Science-Fiction in einen Abenteuer-Roman untergebracht. Einige Schwächen weißen die Bücher durchaus auf, sie sind stellenweise langatmig und bringen zuviel Biografie mit ein, von wichtigen und unwichten Charakteren. Was ein bisschen Verwirrt, ist die Tatsache, daß Buch eins von Burton handelt und Band zwei ohne irgend eine Überleitung gleich zu der Geschichte von Markt Twain übergeht und diese auch in diesem Band zum größten Teil erzählt. So ist man ersteinmal wieder von Burton weg und muß ich im Band drei erneut wieder in diesen Charakter hineindenken. Einige Schwächen weißt auch der letzte Band auf, die Story ist ein bisschen holprig und weißt durchaus einige Bugs und Fehler auf, wirkt deswegen ein bisschen unrund. Alles in Allem sind die Bücher durchaus für Science Fiction und Abenteuerjunkies wirklich lesenswert.

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Der Flussweltzyklus – bei Amazon

Bernhard Hennen – Drei Nächte in Fasar

Drei Nächte in Fasar

Drei Nächte in Fasar

Orientalisches Märchen um große Krieger, böse Magier, stolze Wüstenkrieger, recht viel schnulzige Romantik und viel Liebe in der Welt von Aventurien

Kürzlich stöberte ich in der Büchergrabbelkiste von Woolworth in Plauen und stieß auf die Taschenbuchausgabe von Bernhard Hennens „Drei Nächte in Fasar“. In diesem Taschenbuch sind die drei Romane „Der Tanz der Rose“, „Die Ränke das Raben“ und „Im Reich der Rache“ gebunden.

Zum Inhalt

In Fasar erzählt der Märchenerzähler Mahmud die Geschichte von Omar und Melikae, einem ungleichen Liebespaar, das vom Schicksal getrennt wird. In den Wirren des Khomkrieges zwischen dem Kalifat und Al’Anfa versuchen sie zu überleben und sich wiederzufinden. Erst zum Schluss stellt sich heraus, dass die Geschichte voller Abenteuer und schicksalhafter Wendungen noch gar nicht zu Ende ist und der Märchenerzähler selbst eine mysteriöse Rolle in ihr spielt.

Fazit

Ich will nicht zuviel verraten. Das Buch enthält viele recht überraschende Wendungen und mutet an, wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Hennen hat einen recht dramatischen Schreibstil und man kann sich mit den Charakteren gut identifizieren.

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Drei Nächte in Fasar

Eine Homage an das alte Rollenspiel

Rollenspiel vs. WoW als Digitales Rollenspiel

Nehmt das folgende Video nicht all zu ernst. Das Video zeigt, wie die verschiedenen Typen miteinander reden. Schauts euch einfach mal an.

https://youtube.com/devicesupport

Update am 22. November

Schade daß das Video Offline genommen wurde. Ich werde das web nach diesem lustigen Video weiter durchforsten.

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