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Die Amiga Story im ZDF

Amiga Boing Ball

Amiga Boing Ball

ZDFinfo zeigt „Die Amiga-Story“ (27. April)
Am 27. April um 20.15 Uhr zeigt ZDFinfo „Die Amiga-Story“ in deutscher Erstausstrahlung. Dabei handelt es sich um eine deutschsprachige, um eine Stunde auf nunmehr neunzig Minuten gekürzte Fassung der aus einer Kickstarter-Kampagne hervorgegangenen englischen Dokumentation „From Bedrooms to Billions: The Amiga Years!“, die die Historie des Amiga beleuchtet.

 




Quelle

Die Amiga Story im ZDF

Von Digicordern, Homevideos und Videoschnitten

Lange fristeten TV-Aufnahmen, Bilder und Homevideos ein langweiliges und ungesehenes Dasein bei mir auf der Festplatte meines Digicorders, während ich den Videoschnitt und die Aufbereitung des Materials vor mich herschob. Natürlich fiel immer mehr Arbeit an. Aber in den letzten Tagen habe ich den Berg an Filmen schon gewaltig reduzieren können. Hier mein Arbeitsworkflow und ein paar Kurzanleitungen für einige Schritte. Auf zuviel Schritt-für-Schritt-Anleitungen werde ich verzichten, da dies den Rahmen des Artikels sprengen würde. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich dieses oder jenes Thema noch einmal gesondert behandeln.

Die Zutaten

Videoschnitthardware häufig benutzte Videotools Videobearbeitung Digicorder Schwarz

Hardware

  1. Camcorder der Marke Sony
  2. Digicorder ISIO S von Technisat
  3. Samsung NX3000 Systemkamera
  4. Logitech Z333 Lautsprecher
  5. Kopfhörer SADES SA902
  6. Zotac Rechner mit Core i5 4-Kern Prozessor und Nvidia GeForce 970 Grafikkarte
  7. eine 2,5 Zollige Festplatte mit 1 TB Kapazität
  8. BluRay Brenner von Archgon
  9. Auswahl an verschiedenen beschreibbaren und wiederbeschreibbaren optischen Datenträgern (BluRay, DVD-R, DVD-RW) sowie anderen Speichermedien wie USB Festplatten, USB Sticks usw

Software

  1. Smartcutter
  2. Magix Video Deluxe 2016
  3. Magix Fotostory
  4. Nero 2016 Platinum
  5. Firefox mit Plugin Youtube Download Helper und ConverterHelper
  6. MP3Tag für die Katalogisierung von Musikdateien
  7. Audacity zur Musikbearbeitung

 

Von Technisats Digicordern, Transportströmen und Videoformaten

Von Haus aus ist der Technisat Digicorder ISIO ein recht nutzerfreundlicher Digitalreciever mit verbauter Terabyte Festplatte. Die aufgenommenen TV-Sendungen und Filme lassen sich recht einfach via Netzwerk oder extern angeschlossener USB-Platte an andere Rechner weiterschicken und dort auch sichern. Technisats Digicorder speichern Mitschnitte im Transportstreamformat .ts für die normale Standardauflösung in 768 × 576 Pixeln und (Full)HD 1080 x 720 bis 1920 x 1280 Pixel in .ts4. Von der Auflösung und der genutzten Bildwiederholfrequenz (Hertz=Hz) hängt dann auch die Größe der Filmdatei auf der Digicorderplatte ab. Das Transportstreamformat behinhaltet die Videospur im MPEG-2-Format, eine oder mehrere Audipsuren als MPEG-1 Audio Layer 2 (MP2) oder Dolby Digital (AC3) nebst etwaiger Untertitelspur – und das ganze in Standardauflösung. Steckt HDTV in der Datei, wird das Video in H.264 (AVC) ausgeliefert.

Der Teufel steckt aber im Detail. Hochaufgelöstes Fernsehen bekommt man kostenfrei und unverschlüsselt von den öffentlich rechtlichen Fernsehsendern in einer Qualität von 1080×720 Bildpunkten Interlaced – also im Zeilensprungverfahren. Das kann jeder mit seinem Flachfernseher empfangen. Private Sender bekommt man zwar noch höher aufgelöst – in 1920×1280 Bildpunkten im Vollbildverfahren. Dafür muß man allerdings bezahlen und zudem ist das verschlüsselt. Will man Schneiden oder  zusätzliche Effekte einfügen, so ist das generell nur mit unverschlüsseltem Material machbar. An verschlüsselte Aufnahmen von HD+ oder von Sky kommt man prinzipiell nicht ran.

Obwohl die Digicorder rudimentäre Videoschnittwerkzeuge, wie das Löschen von Werbung, Setzen von Marken und Trennen von Dateien (bei mehreren Filmen in einer Datei) beherrschen, habe ich mich für den Videoschnitt am PC entschieden. Vor einigen Jahren habe ich schon ein Tutorial über die Netzwerkanbindung des Technisatdigicorders geschrieben. Doch diesmal entschied ich mich für den Anschluss einer 2,5 zolligen 1 Terabyte Festplatte von Toshiba am vorderen USB-Anschluss des Gerätes. Genaue Schnitte lassen sich mit Technisats Schnittwerkzeugen nicht machen, daher die Bearbeitung am PC.

DVB kennt zwar diverse Mechanismen zur Aufnahmesteuerung wie zum Beispiel Running Status oder Programme Delivery Control. Diese werden aber nur von den wenigsten Sendern (zumeist Öffentlich Rechtlichen) unterstützt. Die Technische Umsetzung ist noch komplizierter, so daß nur sehr wenige Geräte das Ganze unter dem Namen Accurate Recording (beispielsweise bei Windows DVBViewer Pro) oder bei Technisat Perfect Recording unterstützen. Bei vielen Geräten und den meisten Sendern ärgert man sich über den mehr oder weniger langen Vor- und Nachlauf, der neben eventueller Werbung weg muß.

Im Laufe der Jahre hat Technisat einige Bugs, die mit dem Kopieren großer Filmdateien zusammen hingen, mittlerweile korrigiert. Für den eiligen Leser: Dateien, die größer als 4 GB waren, hat der Digicorder zwar an einem Stück auf der internen Festplatte gespeichert. Wurden die Filmdateien mit mehr als 4 GB auf eine externe NTFS-formatierte Festplatte kopiert, so hat Technisat diese dann in mehr oder weniger große Häppchen geteilt, die kleiner als 4 GB waren.

Hat man heute noch einen Reciever, der die Filmadateien zerstückelt, muß man unter Windows die Kommandozeile – am besten mit Adminrechten – mit dem COPY-Befehl bemühen. Das würde in dem Falle etwa so aussehen

COPY /b "File1.ts" + "File2.ts" + "File3.ts" "Komplett.ts"

beziehungsweise

 COPY /b "File?.ts" "Komplett.ts"

Alternativ hängt man die Filmteile in der verwendeten Schnittsoftware (beispielsweise Magix Video Deluxe) aneinander und läßt die Software das einmal rendern.

Das Kopieren großer Datenmengen wurde durch den USB 2 Anschluß des Digicorders ganz schön ausgebremst, Aber schneller als durch das Netzwerk geht es allemal. Eine kleine Bilderstrecke erklärt kurz, wie man seine Filme auf die Festplatte bekommt.

Mit einem Druck auf die "Stop"Taste kommt man recht flott ins DVR-Menü mit den aufgenommenen Filmen und Sendungen. Ein Druck auf OPT bringt ein kleines Menü zu Tage. Mit dem Steuerkreuz an der Fernbedienung navigiert man auf den Eintrag Filme-Verwalten und drückt OK

Mit einem Druck auf die „Stop“Taste kommt man recht flott ins DVR-Menü mit den aufgenommenen Filmen und Sendungen. Ein Druck auf OPT bringt ein kleines Menü zu Tage. Mit dem Steuerkreuz an der Fernbedienung navigiert man auf den Eintrag Filme-Verwalten und drückt OK

Im Menü Filme-Verwalten ist der Bildschirm zweigeteilt. Auf der einen Seite wird der Inhalt der internen Platte angezeigt, auf der anderen Seite der Inhalt des angestöpselten Mediums. Ein Klick auf OPT öffnet ein weiteres Menü. Hat man mehrere Filme zu kopieren, wählt man "Selektieren" und wählt dann mit der gelben Taste die gewünschten Filme aus. Anschließend eion neuer Druck auf OPT und dann wählt man KOPIEREN und schon startet der Kopiervorgang, der sich über einige Zeit hinziehen kann.

Im Menü Filme-Verwalten ist der Bildschirm zweigeteilt. Auf der einen Seite wird der Inhalt der internen Platte angezeigt, auf der anderen Seite der Inhalt des angestöpselten Mediums. Ein Klick auf OPT öffnet ein weiteres Menü. Hat man mehrere Filme zu kopieren, wählt man „Selektieren“ und wählt dann mit der gelben Taste die gewünschten Filme aus. Anschließend eion neuer Druck auf OPT und dann wählt man KOPIEREN und schon startet der Kopiervorgang, der sich über einige Zeit hinziehen kann.

Wenn der Kopiervorgang beendet ist, kann man beruihgt die Platte vom Digicorder abnehmen, an den heimischen PC anstöpseln und die gewünschten Filme auf diesen übertragen. Bei PCs mit USB 3.x dauert das Übertragen der Filme weniger lang. Ein Fallstrick beim Zuschneiden der TV-Aufnahmen mit Smartcutter hängt mit der Dateiendung des Transportstreamformates zusammen. Sendungen in Standardauflösung werden immer mit der Endung .ts versehen. Dieses Format lässt sich ohne weiteres mit dem VLC-Player und dem Smartcutter via Klick öffnen. HDTV wird mit der Endung .ts4 versehen. VLC öffnet das nicht mit einem einfachen Klick auf die Datei, dazu muß man erst den VLC Player öffnen und dann via Medien –>Datei Öffnen anklickern und sich durch den Explorer zum gesuchten Film hangeln. Bei Smartcutter hilft dieser Schritt auch nicht. Unter Windows muß man sich über das Ansicht-Menü die Ordneroptionen abrufen und die Dateierweiterungen einblenden. Hat man das gemacht, benennt man die Datei einfach um – das .ts4 stutzt man auf .ts zurecht. Im Nächsten Schritt kann man dann die gewünschte Datei in Smartcutter öffnen.

Ein paar Grundlagen vor dem Videoschnitt

Die meisten Standardschnittprogramme eignen sich für den verlustfreien HDTV-Schnitt nur in den seltensten Fällen. Sie kommen zwar mit den M2TS Dateien von AVCHD und Bluray zurecht, versagen aber meist bei den TV-Transportströmen.

Zudem gibt es zwei weitere Gründe für mich, für das reine Schneiden der Transportströme Smartcutter und kein anderes Videoschnittprogramm zu nutzen.

  1. Für das reine Schneiden braucht man die Filme nicht in ein anderes Format (meist mit anderer Dateiendung) zu kodieren. Das erspart viel Zeit – dadurch ist ein 2 Stunden Film in ca 10 Minuten von Werbung, Vor und Nachlaufzeit befreit
  2. Man braucht bei TV-Sendungen zumeist nichts mehr zu bearbeiten, es müssen keine Effekte, Musik oder sonstiges eingefügt werden – außer man will Untertitel einfügen.

Von verschiedenen Framesorten

Bei H.264 treten die IDR-Frames (Instantaneous Decoder Refresh) an die Stelle der I-Frames.

Bei H.264 treten die IDR-Frames (Instantaneous Decoder Refresh) an die Stelle der I-Frames.

Bis auf den Smart Cutter können die meisten H.264-Cutter derzeit nicht bildgenau schneiden, sondern nur an bestimmten Stellen. Je nach Senderaster der Programme kann man alle 0,1 bis 1 Sekunden Schnittmarken setzen. Der Grund dafür liegt in Aufbau eines H.264-Videostroms. Grundsätzlich setzt er sich wie alle MPEG-Videoformate aus Gruppen verschiedener Frame-Typenzusammen: von anderen Frames unabhängig kodierte Bilder (Intra-Frame, I-Frame) und davon abgeleitete Bilder (Inter-Frames, zum Beispiel P-Frames und B-Frames). Während sich Letztere bei MPEG-2 nur auf ein vorangegangenes abgeleitetes oder Intrakodiertes Bild beziehen, dürfen es bei H.264 mehrere sein („bewegungskompensierte Langzeitprädiktion“). In diesem Zusammenhang führte man einen speziellen Keyframe-Typ namens „Instantaneous Decoder Refresh“ (IDR) ein, der bei H.264 die Rolle des klassischen I-Frame einnimmt und die Länge einer Group of Pictures (GOP, von einem IDR-Frame zum nächsten) bestimmt. Nur der IDR-Frame kommt als Referenzbild für die Langzeitprädiktion infrage, andere I-Frames („Partial Sync Key Frames“) eignen sich nicht als Schnittstartpunkt (Cut-in).Für den Cut-out kann man solche „normalen“ I-Frames aber ebensonutzen wie die sich nur auf vorangegangene Bilder beziehende P-Frames. Wird nur von I-Frames gesprochen, sind meist IDRFrames gemeint.

Videoschnitt mit Smart Cutter

Mit dem Smart Cutter schneidet man Bildgenau in nur wenigen Minuten einen Film

Mit dem Smart Cutter schneidet man Bildgenau in nur wenigen Minuten einen Film

Der Smart Cutter ist schlicht und ergreifend Shareware. Schon kostenlos ist diese Software uneingeschränkt nutzbar, nur wird im Vorschaubild des geschnittenen Filmes ein „Demo“ angezeigt. Zahlt man 40 Euronen, dann verschwindet auch das Demo. Smart Cutter schneidet Filme im .ts-Transportstream-Format bildgenau, also ohne die weiter oben beschriebene Einschränkung. Smart Cutter schneidet nur die gewählten Stellen wie Werbung aus dem Film und beläßt das Material im .ts-Format. Daher dauert das Schneiden meist nur ein paar Minuten. Ein zweistündiger Film war bei mir in ca 10 Minuten geschnitten.

Zwei kleine, aber in der Regel bedeutungslose Macken hat diese Software. Zum Ersten ist die deutsche Übersetzung sehr stark fehlerbehaftet. Abhilfe schafft da die Umschaltung auf die englische Sprache.

Die zweite Macke ist die automatische Erkennung von Werbung. Diese funktioniert nur in den seltensten Fällen wirklich korrekt. Hier ist man am besten beraten, wenn man seine Start- und Endpunkte (das sind die Schnittpunkte) manuell setzt. Die Bedienelemente beschränken sich auf das Nötigste, doch man kann damit sehr genau arbeiten.

Hat man einen Film im .ts-Format mit dem Smart Cutter geöffnet, findet man so ziemlich in der Mitte des Arbeitsfensters einen Schieberegler, der über die komplette Breite des Fensters verläuft. Mit dem kann man grob Anfang und Ende eines Films und der Werbung ansteuern. Über der Leiste mit den einzelnen Bildern befindet sich noch ein Schieberegler, mit dem man langsam eine Gruppe von Bildern vor und zurückschieben kann. Reicht das nicht aus, springt man mit den Doppelpfeilen zur nächsten Bildergruppe.

Hat man den Anfang des Filmes gefunden, setzt man da einfach einen Startpunkt. Em Anfang jeder Werbung und dem Ende des Filmes einen Endpunkt und an jedem Ende der Werbung einen erneuten Startpunkt. Ein klick auf den Knopf mit dem roten Punkt startet den Schnitt. Das Ergebjis landet direkt in dem Verzeichnis, wo der Originalfilm herumfliegt. Dieser wird nicht überschrieben und kann für eventuelle Fehler beim Schnitt nochmal verwendet werden.

Filme mit zusätzlichen Effekten aufwerten

Magix Video Deluxe eignet sich hervorragend zum Verdeln von Urlaubsvideos

Magix Video Deluxe eignet sich hervorragend zum Verdeln von Urlaubsvideos

TV-Aufnahmen brauchen eigentlich auch nicht mehr durch irgendwelche Musik oder Effekte ergänzt werden. Will man aber dennoch Untertitel einfügen, dann reicht Smart Cutter nicht mehr aus. Eine Textspur, zusätzliche Musik, Überblendungseffekte oder Audiokommentare und vieles mehr kann man mit Magix Video Deluxe in einen Film einspielen. Video Deluxe von Magix ist recht einsteigerfreundlich, bietet mehrere Spuren für die eigene Kreativität.

Audiokommentare zu einem Film oder einem, mit dem Camcorder aufgenommenen, Urlaubsvideo kann man leicht mit Audacity und einem Headset bzw einem Microphon aufnehmen und zuschneiden. Hat man das erledigt schiebt man diese einfach in eine Spur unter dem Film, in weitere Spuren kann man zusätzlich noch Musik und Untertitel einfügen. Sind Filmteile unnötig verwackelt oder verwaschen, kann man sich diese Teile mit Druck auf T zurechtschneiden und danach aus der Videospur tilgen.

Mit Audacity kann man Musikstücke bearbeiten und Audiokommentare als Filmbeiwerk aufnehmen

Mit Audacity kann man Musikstücke bearbeiten und Audiokommentare als Filmbeiwerk aufnehmen

Magix Video Deluxe kennt so ziemlich die gängigsten Video-Formate und Container. Allerdings dauert es je nach Ausstattung des Computers (hauptsächlich nach Stärke und Takt des Prozessors) eine ganze Weile den Film mit den ganzen Effekten abzumischen, im zweifelsfall dauert es schon mal mehrere Stunden, bis HD-Material soweit gerendert ist, daß man es auf DVD brennen kann oder direkt am Computer ansehen kann.

Hat man neben dem Urlaubsvideo auch noch Fotos gemacht, kann man diese als Standbilder zwischen verschiedene Videosequenzen einfügen. Eigene Diashows mit Musik und Überblendeffekten gehen aber qualitativ besser mit Magix Fotostory (ehemals Bilder auf CD und DVD). Dabei macht die Fotostory im Endeffekt das Selbe wie Video deluxe – die Bilder, Effekte und Musik werden zu einem MPEG2 oder H.264 Video abgemischt und auf ein optisches Medium gesichert. Beide Programme ähneln sich stark und sind in der Handhabung fast identisch, sind aber qualitativ auf ihren jeweils Spezialgebieten stärker.

Verfeinert man seine Videos mit Musik und Audiokommentaren, kann ich das Consumer-Headset SADES SA902, sowie die Logitech Z333 Aktivboxen empfehlen. Beide bringen einen recht guten und ausdifferenzierten Klang und das Mikro ist auch recht gut – ja, bevor hier Einwände kommen – es gibt noch qualitativ bessere Kopfhörer und Boxen, auch im High-End Bereich, aber das ist für den gelegentlichen Videoschnitt eigentlich zu überdimensioniert.

 

Tonspuren extrahieren und mit Audacity bearbeiten

Zu einigen TV-Aufnahmen von mir gehören auch ein paar Konzert Live-Mitschnitte, die auf den Offentlich Rechtlichen Sendern wie Arte oder ZDF-Kultur übertragen wurden. Auch auf Youtube gibt es zu Weilen interessante Videos – mit und mit ohne Musik.

Der VLC-Player bietet die Möglichkeit, die Audiospur eines Filmes (in meinem Fall eines Musikvideos oder Konzertmitschnittes) mit wenigen Mausklicks zu extrahieren und als MP3 zu speichern.

Der VLC Player kann Audiospuren aus Filmen extrahieren und als MP3 speichern

Der VLC Player kann Audiospuren aus Filmen extrahieren und als MP3 speichern

  1. Über Menü – Medien – Konvertieren/Speichern… zum Dialog „Medien öffnen“ wechseln. Dort die zu konvertierende Quelle festlegen. Das kann eine Datei sein, dann erfolgt die Festlegung über das Register „Datei“ und die Schaltfläche „Hinzufügen“. Es kann aber auch ein ein Link zu einer Datei im Netz sein, zum Beispiel die Adresse eines Videos bei YouTube, dann diese im Register „Netzwerk“ eintragen und Dialog über Schaltfläche „Konvertieren/Speichern“ verlassen.
  2. Im nächsten Dialog „Konvertieren“ die Zieldatei bestimmen. Dafür über die Schaltfläche „Durchsuchen“ zum Datei-Dialog wechseln und dort den Zielpfad und den Dateinamen einschließlich der Namenserweiterung „.mp3“ eintragen. Danach diesen Dialog über „Speichern“ verlassen.
  3. Die Option Ausgabe anzeigen nicht aktivieren.
  4. Nun wieder im Dialog „Konvertieren“ für die Profileinstellung aus der Auswahlliste das Profil Audio-MP3 wählen.
  5. Wenn man sich nicht auf die Profileinstellung verlassen will, sollte man den Einstellungsdialog dafür über den kleinen Button mit dem gekreuzten Werkzeug rechts der Profilauswahlliste öffnen. Dort im Register Audiocodec kann man zum Beispiel die Bitrate und die Abtastrate verändern.
  6. Zuletzt den Dialog „Konvertieren“ über die Schaltfläche „Start“ verlassen.

Gerade bei längeren Konzertmitschnitten muß man an der MP3 Datei noch ein bisschen Hand anlegen. Hierbei hilft wiederum Audacity. Will man gerade sehr große Dateien in mehre einzelne Musikstücke aufteilen geht das mit diesem Open Source Tool recht einfach und schnell. Man spult einfach zu den Anfängen und Enden der einzelnen Titel und setzt doch mit der Tastenkombination STRG+B die einzelnen Schnittmarken. Hat man das erledigt, klickert man auf Mehrere Dateien exportieren und nimmt seine Einstellungen vor. Will man allerdings die Tonspur im MP3 Format speichern benötigt man den LAME-Encoder für Audacity. Mit MP3Tag kann man die ganzen Musikstücke für den hauseigenen Musikkatalog noch mit Interpreten, Titelnamen und dergleichen versehen. Das macht später die Musik in einer großem Sammlung besser auffindbar.

Achja, für Firefox gibt es das schöne Plugin Youtube Download Helper. Das benötigt noch den ConverterHelper, aber damit kann man auch Videos von Youtube herunterladen und nach eigenem Gusto mit der hier vorgestellten Software weiterbearbeiten.

DVDs, Festplatten und andere Medien

Nero Video für meine TV-Aufnahmen

Nero Video für meine TV-Aufnahmen

Viel ist nun nicht mehr zu schreiben. Den Abschluss der ganzen Arbeiten bildet für einige vielleicht dsas Brennen des eigenen Kunstwerkes auf eine DVD oder BluRay. Zu Testzwecken nutze ich meist eine DVD-RW oder eine wiederbeschreibbare BluRay. So kann ich bedenkenlos noch einmal Fehler korrigieren, die mir im Nachhinein auffallen. BluRays bietet um ein vielfaches mehr Kapazität (bis über 100 GB) an, als gewöhnliche DVDs mit 4,7 GB oder um die 9 GB bei Double-Layer DVDs. Daher eignet sich eine BluRay für HD und FullHD Material, DVDs dagegen nur für Filme in Standardauflösung in 768 × 576 Pixeln. Für TV Aufnahmen, die ich nur schneide und nicht weiter ändere und auch für Musik-CDs nutze ich Nero 2016 Platinum zum Brennen, das geht recht rasch und Dateien im Transportstream-Format werden auch recht flott transkodiert. Je nach Kapazität unterscheiden sich die Preise für die optischen Speichermedien. CDs mit 700 MB Kapazität (80 Minuten Spielzeit) kriegt man schon für unter 30 Cent den Rohling. CD-RWs sind etwas teurer und kosten so zwischen 30 und 50 Cent das Stück. DVDs mit 4,7 GB Kapazität gibt es für rund 50 Cent das Stück, die wiederbeschreibbare Sorte ist etwas teurer. BluRays sind momentan erst ab über 3 Euro das Stück zu haben, von daher ist das auch die teuerste Variante. Die Preise für diese Rohlinge befinden sich aber nach wie vor im Fall. Es bleibt abzuwarten, bei welchen Stückpreisen sich die BluRays ansiedeln werden.

[Update 27. Juni 2016] Es ist noch erwähnenswert, daß der vielseits beliebte VLC Player keine BluRays abspielen kann – sei es eine selbst erstellte BluRay oder eine kommerziell gekaufte. Bei einem Start von so einem Medium aus, wirft er immer eine Fehlermeldung aus. VLC besitzt aus rechtlichen Gründen nicht die Implementierung für BluRays. Hierfür gibt es kostenlose, aber auch kostenpflichtige Player für alle Betriebssytseme.

Man kann sich zum Testen eines Films prinzipiell auch das Brennen auf einen wiederbeschreibbaren DVD Rohling sparen. Die hier vorgestellten Lösungen von Magix bieten an, ein ISO-Abbild der DVD auf die Festplatte zu schreiben. Ab Windows 10 kann man ein ISO direkt als optisches Medium ins System einbinden (Stichwort: virtuelles Laufwerk) und das erstmal so anschauen ohne Brennen. Hat man Fehler gefunden, so korrigiert man diese im Magix-Programm und läßt das Ganze dann schlichtweg noch einmal rendern. [Update Ende]

Nero Express für Musi-CDs

Nero Express für Musik-CDs

Für Urlaubsvideos mit vielen Überblendeffekten, Musik, Schriftzügen und dergleichen nutze ich hingegen die Brennfunktion von Magix, denn die meisten Filme werden mit dem Camcorder in M2TS aufgenommen und je nach DVD-Sorte vor dem Brand in MPEG 2 bzw H.264 abgemischt. Aus Haltbarkeitsgründen nutze ich DVD Minus R (DVD – R).

Warum eigentlich noch optische Medien in Zeiten von Terabyte Festplatten und riesigen USB-Sticks? Nun ja, die Frage ist recht leicht beantwortet. Nicht jeder Fernseher kommt mit dutzenden verschiedener Videoformate zurecht, aber viele Nutzer haben doch irgendwo einen DVD-Player oder eine Playstation herumstehen. Und auf DVDs bzw BluRays werden Filme in einheitlichen Standards gespeichert, so daß man die überall, wo ein entsprechender Player vorhanden ist, angucken kann. Mit etwas Aufwand kann man sogar die Rückseiten der DVDs und BluRays schön bedrucken und für die Schachtel tolle Booklets entwerfen. Software für die Booklets und entsprechende Webdienste dafür gibt es wie Sand am Meer. Auch Drucker, die die Rückseiten der DVDs bedrucken gibt es im Fachhandel. Den Möglichkeiten dafür sind also keine Grenzen gesetzt – außer dem Geldbeutel natürlich.

Zum Brennen meiner Filme und Musik benutze ich einen externen USB 3.0 Brenner von Archgon, der von der BluRay abwärts bis zur CD soweit alles brennt – auch BluRays und DVDs mit mehreren Layern. Extern deshalb, weil kein Platz mehr dafür in meinem Rechnergehäuse war. Das Portable hat auch so seine Vorteile – man kann überall brennen, wo ein PC mit USB 3.0 Anschluss steht.

Die meisten Filme wie TV-Aufnahmen habe ich auf einer kleinen Terabyte-Festplatte mit 2,5 Zoll, die bei mir am Technisat-Digicorder angestöpselt ist. Mittlerweile gibt es auch große 3,25 Zollige Festplatten mit 8 Terabyte Kapazität. Hier muß aber beachtet werden, daß diese einen separaten Stromanschluß benötigen, der Strom aus der USB-Buchse reicht da nicht mehr wirklich aus.

Meine Musik kaufe ich meistens auf Original-CDs, die ich dann nach dem Kauf als MP3 – als verlustbehaftete – und FLAC – als verlustfreie Kompression – auf 2 Festplatten und einer SD-Karte im Auto sichere. Die Original-CDs werden bei mir im etwas abgedunkelten CD-Schrank aufbewart. Das Verlustfreie FLAC nutze ich eben als Musik zum Unterlegen von Filmen, Diashows oder die Tanzmusik der Verwandtschaft. Qualität auf dem höchsten Niveau.

Die meisten modernen Fernseher und Stereoanlagen bieten auch schon USB-Anschlüsse in Hülle und Fülle, an die man sein

Recht gute Alternativen sind auch sogenannte NAS-Systeme, die als UPnP-Server ins Heimnetz eingebunden werden und die Filme dann einfach an alle anderen Endgeräte streamen können – eine gute (W)LAN Anbindung vorausgesetzt.

Ein gutes Backup der Filme (Urlaubsvideos und Fotos sind Unikate, also nicht zu ersetzen) setzt voraus, daß diese auf unterschiedlichen Datenträgern an unterschiedlichen Orten gelagert werden – zumeist in trockener Umgebung mit relativ konstanten Luftfeuchtigkeiten und Temperaturen. Das erspart allemal den Frust bei einem Verlust wie durch Kryptotrojaner und irgendwelchen Umwelteinflüssen wie einen Hausbrand. TV-Aufnahmen sind längerfristig ersetzbar – sie werden ja öfter im TV wiederholt – und müssen nicht unbedingt mit der gleichen Priorität gesichert werden wie das Video vom letzten Urlaub.

Fazit

Videobearbeitung macht einen Heidenspaß, kann aber auch mordsmäßig viel Arbeit machen, je nachdem wie man die Sache aufzieht. Mit dem richtigen Computer, der richtigen Software – bei mir war es eine Mischung aus Open Source Software und proprietärer Software aus dem Handel – und der richtigen Peripherie kann man heutzutage schon für recht wenig Geld Semiprofessionell arbeiten. Man muß sich aber mit der Materie auskennen und anfangs auch viel experimentieren um die passende Software und die richtigen Klicks zu finden. Nicht zuletzt ist eben auch viel Zeit und Geduld gefragt, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Warum ich Nero 2016 und die beiden Magix Programme verwende? Nero 2016 ist in der Videobearbeitung und der Erstellung von Diashows recht umständlich zu bedienen, die Einstellungen gehen bei weitem nicht so flott von der Hand, wie mit den Magixprogrammen. Das ist jedoch meine persönliche Meinung, da ich schon seit Jahren mit Magix für Diashows und Videos arbeite. Für alle anderen Brennaufgaben ist Nero super geeignet, da gibt es nichts zu mäkeln.

 

Links

  1. Vor- und Nachteile von HD Plus
  2. Technisat die zweite – Ab ins Netzwerk mit dem Technisatreciever
  3. Technisat – Ein kleines Resümee
  4. Smart Cutter
  5. Audacity
  6. VLC-Player
  7. LAME-Encoder
  8. MP3Tag

Mazes and Monsters – Im Labyrinth der Monster

In foilgendem Film wird Dungeons and Dragons verteufelt, wie heutzutage moderne Egoschooter von Möchtegernexperten und den unwissenden Medien kritisiert werden. In dem Film gibt ein junger Tom Hanks seinb Debüt. Er spielt einen Studenten, der in ein Pen and Paper Spiel vernarrt ist und im Nachhinein immer asketischer lebt und Studium und Freunde immer mehr vernachlässigt. Er verliert immer mehr die Realität und den Bezug zum Leben, was Kritiker den Pen and Paper Spiele den Urhebern immer wieder vorgehalten Haben. Dem Film und dem Buch, auf dem der Film basiert, lag ein Selbstmord eines Pen and paper spielenden Studenten zu Grunde, der sich aber psychisch Krank war (Depressionen) und Drogenabhängig war.

In den USA nahm die Debatte um Pen and Paper Spiele andere Ausmaße an als hier in Deutschland. In den USA glaubte man, diese Spieler wären alles Teufelsanbeter und Hexen, wärend hier in Deutschland das Lager in Konservativer Sci-Fi und Fantasy gespalten war. Letztere wurden eher ein bisschen als braun und völisch angesehen. In Deutschland nahm die Debatte eher politische Ausmaße an.

[Update]

Heute ist Kindertag und da trifft sich ein Film über ein Spiel fast gut :yahoo:

Im Labyrinth der Monster

Weiterführende Links

EU-Kommission erlaubt deutlich mehr Fernsehwerbung

EU-Digitalkommissar Oettinger gibt Tipps zum Umgang mit nerviger Fernsehwerbung. (Bild: Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images)

EU-Digitalkommissar Oettinger gibt Tipps zum Umgang mit nerviger Fernsehwerbung. (Bild: Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images)

Brüssel will Fernsehsendern längere und häufigere Werbung in der Hauptsendezeit gestatten. Für genervte Zuschauer hat Digitalkommissar Oettinger ein paar einfache Tipps.

Die Europäische Kommission will Fernsehsendern künftig deutlich mehr Werbung in den Abendprogrammen ermöglichen. Das sieht der Entwurf der neuen EU-Richtlinie für audiovisuelle Medien vor, den die Kommission am Mittwoch in Brüssel vorstellte. Demnach dürfen die Sender künftig alle 20 Minuten statt wie bislang alle 30 Minuten das Programm für Werbung unterbrechen (Artikel 20). Zudem gilt das Limit von 20 Prozent für Werbung nicht mehr für jede Stunde, sondern insgesamt für das gesamte Programm zwischen 7:00 und 23:00 Uhr (Artikel 23).

Das bedeutet, dass die Sender in Zeiten mit wenigen Zuschauern wenig Werbung senden, zur Hauptsendezeit aber das bisherige Kontingent von zwölf Minuten pro Stunde deutlich ausdehnen könnten. Zudem will die Kommission die Möglichkeiten für die Platzierung von Produkten in Sendungen deutlich erweitern. Anstatt eines generellen Verbots mit gewissen Ausnahmen soll es eine generelle Erlaubnis mit wenigen Einschränkungen geben, beispielsweise für Nachrichten- oder Kindersendungen. Die Zuschauer sollen dabei aber nicht direkt zum Kauf von Produkten aufgefordert und über die Existenz der platzierten Produkte informiert werden.

Oettinger: Zuschauer können wegzappen

EU-Kommissar Günther Oettinger begründete die Flexibilisierung der Fernsehwerbung mit neuen Nutzungsgewohnheiten und Angeboten. „Wir glauben, dass hier der Fernsehzuschauer im Mittelpunkt stehen kann: Dort, wo zu viel Werbung ist, kann man abschalten, umschalten, durchzappen oder auf Video-on-Demand-Angebote übergehen“, sagte Oettinger. Die Kommission halte Produktplatzierung und Sponsoring für „marktwirtschaftlich darstellbar“ und habe damit „keine Probleme“, aber Transparenz sei in diesem Fall wichtig.

Die neue Richtlinie solle dabei nicht nur für klassische Fernsehsender, sondern auch für Streamingdienste wie Netflix oder Videoplattformen wie Youtube gelten (Artikel 28a). So muss Youtube künftig Inhalte entfernen, die Hass oder Gewalt gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen hervorrufen könnten. Auch Kinder und Jugendliche sollen vor schädlichen Inhalten geschützt werden.

Mindestquote für EU-Produktionen

Für Streaming-Plattformen will die EU-Kommission für jedes EU-Land einen Anteil europäischer Produktionen von 20 Prozent festschreiben (Artikel 13). Die Gefahr, dass die Anbieter den Anteil nichteuropäischer Produktionen senken könnten, um die Vorgaben einzuhalten oder im Gegensatz verstärkt unattraktive europäische Produktionen anbieten könnten, sah Oettinger nicht. „Wir halten 20 Prozent für sehr maßvoll“, sagte er. Große Anbieter wie Netflix (21 Prozent) hielten die Vorgabe im EU-Schnitt bereits ein. Netflix sagte in einer Reaktion, der Streaming-Dienst habe bereits hunderte Millionen Euro in europäische Produktionen investiert. „Wir begrüßen das Ziel der Kommission, die Produktion in Europa aufblühen zu lassen, die vorgeschlagenen Maßnahmen werden das allerdings nicht erreichen.“

Links

  1. EU Richtline Liberalisierung der Fernsehwerbung

Killerspiele! Der Streit beginnt

DOOM

DOOM

Der kommende Samstag (6. Februar) dürfte Computerspielbegeisterte einmal vor den  heimischen Fernseher ziehen. Das ZDF strahlt auf dem Infokanal (ZDFinfo) den Auftakt einer neuen Doku-Reihe aus.

Killerspiele – Eine Doku-Reihe zur Geschichte der First-Person-Shooter

Killerspiele – kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an „Counter Strike“, an „Doom“, mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch an: Erfurt, Winnenden – den Tatorten von Schul-Amokläufen, die Anfang der Nullerjahre Deutschland erschütterten. Schnell waren die Schuldigen damals gefunden: sogenannte First-Person-Shooter, im Boulevard-Duktus hießen sie fortan Killerspiele.

Doch hinter der Geschichte dieser Computerspiele verbirgt sich so viel mehr – ZDFinfo erzählt sie, in einer dreiteiligen Doku-Reihe. Den Anfang macht der Film „Killerspiele! Der Streit beginnt“ am 6. Februar 2016, 23.15 Uhr in ZDFinfo.

Schon Mitte der 70er Jahre erschien mit „Death Race“ das erste Spiel, das eine Gewalt-Diskussion provozierte – auch wenn man damals nur pixelige Autos auf pixelige Strichmännchen zusteuern musste. Dieser erste Teil der Doku-Reihe erzählt, wie die Gewalt in die Computerspiele kam – von den Anfängen an Daddel-Automaten in den USA bis hin zur Entwicklung von „Doom“, der Mutter aller Killerspiele. Für den 45-minütigen Film hat Autor Christian Schiffer unter anderem Doom-Mitschöpfer John Romero in seiner Wahlheimat in Irland besucht und über seine Pionier-Rolle im Genre der First Person-Shooter gesprochen.

Im Deutschen Computerspiel-Museum in Berlin und dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe hat der Autor sich die Exponate aus 40 Jahren Gaming-Geschichte zeigen lassen und Szene-Größen wie den ehemaligen „Powerplay“-Redakteur Boris Schneider-Johne und „Gamestar“-Chefredakteur Gunnar Lott getroffen. Weitere Gesprächspartner: Hans Ippisch, Schöpfer des frühen Ballerspiels „Soldier!“, Andreas Lange, Direktor des Deutschen Computerspiel-Museums, Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und Stephan Schwingeler, Kunsthistoriker am ZKM.

Den Auftakt zur Doku-Reihe macht der Film „Killerspiele! Der Streit beginnt“ am 6. Februar 2016, 23.15 Uhr in ZDFinfo. Zur Einstimmung auf die Dokumentation zeigt ZDFinfo vorgeschaltet die Filme „Väter der Pixel-Monster“ (Samstag, 6. Februar 2016, 21.00 Uhr) und „Atari: Game Over“ (Samstag, 6. Februar 2016, 22.30 Uhr).

 

 

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Der Film „Väter der Pixel-Monster – Englands Computerspiel-Pioniere“ erzählt die beeindruckende Geschichte der britischen Videospielindustrie zwischen 1979 und 1996. Der Film zeigt, wie die Kreativität und Vision weniger Einzelner es Großbritannien ermöglichte, eine Pionierrolle zu spielen und den Weg zur heutigen, Milliarden Dollar schweren Videospielindustrie zu ebnen.

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Die Dokumentation „Atari: Game Over“ geht dem „größten Geheimnis der Spiele-Industrie“ nach. 1983 soll Atari unzählige Exemplare des gefloppten Spiels E.T. – Der Außerirdische in einer Mülldeponie in New Mexico vergraben haben. Microsoft machte sich auf die Suche und fand sie. Die dabei entstandene Doku zeichnet nicht nur die Suche nach den Spielen nach, sondern blickt auch auf die erste goldene Ära der Videospiele und ihren spektakulären Zusammenbruch zurück. Denn der Flop wird als einer der Gründe für den Untergang von Atari gesehen.

Links

  1. Killerspiele! Der Streit beginnt
  2. „Atari: Game Over“

Protest: Journalist will GEZ Rundfunkbeitrag in Bar bezahlen

Der Wirtschaftsjournalist will sein Recht auf Barzahlung durchsetzen und das bei der GEZ ZWangsgebühr. Damit hofft er insgeheim, den Rundfunkbeitrag zu unterlaufen. Mittlerweile hat der Beitragsservice sich schon seit zwei Monaten nicht mehr gemeldet.

Journalist Norbert Häring besteht auf die Barzahlung der Rundfunkgebühr und will damit so hohe Kosten verursachen, daß die GEZ aufgibt. Das berichtet der Wirtschaftsexperte in seinem Blog (Link am Ende des Artikels). Seine Einzugsermächtigung hat er im Februar 2015 widerrufen. Darauf hin er hielt der die Aufforderung das Geld zu überweisen.

Häring antwortete am 22. März (Zitat aus seinem Blog):

Bitte teilen Sie uns mit, wo wir den Rundfunkbeitrag bar bezahlen können. Laut Paragraf 14 Bundesbankgesetz sind ‚in Deutschland … auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel‘. Das bedeutet meines Wissens, dass Sie die Bezahlung einer Schuld mit diesem unbeschränkten gesetzlichen Zahlungsmittel nicht ablehnen dürfen. Sollten Sie stattdessen auf Begleichung per Banküberweisung oder Einzug von Giralgeld bestehen, bitten wir um Angabe der gesetzlichen Grundlage hierfür.

Seit diesem Antwortschreiben habe er nichts mehr von der GEZ gehört. Häring vermutet, daß der Beitragsservice lieber auf die Rundfunkgebühr verzichtet, als seinetwegen eine Bargeldeinzahlungsmöglichkeit zu schaffen. Nun ruft er dazu auf, es genauso zu gestalten.

Wer trägt die Gebühren?

Wegen hoher Bearbeitungsgebühren ist die Bareinzahlung bei der Bank nicht möglich, die von der GEZ zu tragen wären. Falls ein Inkassounternehmen oder ein Gerichtsvollzieher kommen sollte, um die Außenstände zu begleichen, will er klagen, um sein Recht auf Barzahlung durchzusetzen.

Die Einführung des neuen Rundfunkbeitrags war auf breite Ablehnung in der Bevölkerung gestoßen. Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Laut einer Studie sind 60 Prozent der Deutschen dagegen. Nur 37 Prozent finden die Abgabe richtig. Die Höhe liegt pro Haushalt bei monatlich 17,98 Euro. Damit soll die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt sein. Wer zuvor nur 5,76 Euro für die reine Nutzung eines Radios oder 5,52 Euro für einen internetfähigen PC gezahlt hat, wurde auf 17,98 Euro im Monat heraufgestuft.

Links und Quellen

  1. Wie man ganz legal die Rundfunkgebühren spart und dabei die Geldreform voranbringt
  2. Neues vom Barzahlungsexperiment mit der Ex-GEZ

Interaktiver Überwachungsabend beim WDR

WDR Logo

Für den 28. Mai plant der westdeutsche Rundfunk zum Thema Enthüllung und digitale Überwachung eine interaktive Sendung, in der die Whistleblower Edward Snowden und Julian Assange zugeschaltet werden sollen. Übersd Internet können sich die Zuschauer an der Ausstrahlung beteiligen.

Zur Primetime des 28. Mai (ein Donnerstag) will der WDR ein Theaterstück zu den Themen Enthüllungen und digitale Überwachung untLer Mithilfe der Zuschauer auf die Bühne bringen. Das bestätigte eine WDR-Sprecherin am Samstag dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Wir fordern die Zuschauer auf, ihre eigenen Daten preiszugeben

sagte die Sprecherin. Zuschauer könnten über das Internet die Handlung des Stückes, der Kölner Regisseurin Angela Richter, steuern und gleichzeitig erfahren, wie es sich anfühle, wenn man durch die Veröfffentlichung eigener Daten angreifbar werde.

Im Bühnenstck gehe es um die Schicksale von Whistleblowern wie Snowden und Assange. Richter hat beide getroffen und lange Interviews mit ihnen geführt. Beide sind für den TV-Abend live zugeschaltet.

Am 13. Mai 2013 hatte Snowden massig geheime Dokumente des US-Geheimdienstes NSA an Journalisten übergeben und hat damit die massieve Überwachung der elektronischen Kommunikation öffentlich gemacht. Bis 2014 gewährte Russland Asyl, nun besitzt er eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis dort.

Julian Assange, Wiki-Leaks Gründer, sitzt seit Augist in der ecuadorianischen Botschaft in London fest, nachdem Wiki-Leaks wiederholt interne Dokumente von US-Armee und anderen Behörden zu Kriegen in Afghanistan und Irak veröffentlicht. Assange droht zugleich noch ein Strafprozess wegen sexueller Nötigung in zwei Fällen und einer Vergewaltigung in minderschwerem Fall.

Wie Samsungs Fernseher zum Spion im Wohnzimmer werden

Gebogen und Hellhörig - Foto: Samsung

Gebogen und Hellhörig – Foto: Samsung

Netzpolitik.org berichtete neuerdings, daß Besitzer von Samsungs Fernsehgeräten mit Sprachsteuerung nichts privates mehr sagen dürften. Selbst Samsung weißt in den Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen (Eula) darauf hin, daß gesprochenes über die eingebaute Sprachsteuerung mitgeschnitten werden könnte und an die Server von Drittanbietern gesendet werden kann. Diese Server dienen dazu, die gesprochenen Kommandos zu verarbeiten, auszuwerden und in Schaltbefehle für den Fensher umzusetzen.

In der Eula heißt es wortgenau:

“Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.” (Seien Sie sich bitte bewußt, dass wenn das Gesagte persönliche oder sensible Informationen enthält, diese Information Teil der erfassten Daten ist und durch die Spracherkennung an Drittanbieter weitergegeben wird.)

In einem Statement von Samsung heißt es, daß dieses nur gilt, wenn die Sprachsteuerung aktiviert ist.

Links und Quellen

  1. Netzpolitik.org -Samsung warnt…
  2. EULA des Konzern Samsung

arte Dokuabend – Der Wochenendkrieger

Jedes Jahr treffen sich in der deutschen Provinz Tausende Menschen und schlüpfen in die Rollen von Rittern, Elfen, Magiern oder Orks. Was wie ein Szenario aus „Herr der Ringe“ klingt, ist für Tausende Live-Rollenspieler aufregende Realität. „Wochenendkrieger“ porträtiert fünf Live-Rollenspieler und taucht in ihr Leben zwischen Schlachtfeld und Computerarbeitsplatz ein. Quelle: www.arte.tv/guide/de/044996-000/wochenendkrieger

Eine sehenswerte Dokumentation in deutscher Erstausstrahlung über Live-Rollenspiel läuft am Sonntag um 22 Uhr 35 auf arte, zu sehen natürlich auch in HD. Über 90 Minuten werden mehrere Live-Rollenspieler interviewt und dokumentiert, was insgesamt die Faszination des Rollenspiels ausmacht.

Logo by arte

Links

Kurz(fristig) gemeldet – Von der Schlacht im Internet bis zur Jagd auf Snowden

ARD

ARD

Die ARD steht heute Nacht im Zeichen des Cyber-Krieges. Ab 23 Uhr 30 laufen zwei Dokumentationen, die Jagd auf Edward Snowden und Schlachtfeld Internet.

Für intersssierte Zuschauer, oder all jene, die bis jetzt noch kein festes Fernsehprogramm haben, bietet sich heute Abend die Chance auf der ARD einen 45 minütigen Einblick in den sogenannten Cyberwar. In dieser Doku warnt Edwart Snowden vor angreifbaren Infrastrukturen im Land, beispielsweise Krankenhäuser ohne Strom oder ein lahmgelegtes Telefonnetz.

Auch wenn der Film vielleicht etwas übertrieben und martialisch daherkommt, so betrifft er auch den Otto-Normal-User. In den letzten Wochen wurden Berichte herausgegeben, in denen zu lesen ist, daß beispielsweise ein deutscher Hochofen so manipuliert wurde, daß dieser schwer beschädigt wurde. Es soll auch Verdachtsmomente geben, daß die Explosion einer türkischen Ölpipline durch einen Computerhack hervorgerufen wurde. Wichtig zu wissen ist auch, daß durchaus Krankenhäuser anfällig für Computerhacks sind. Und hier sind nun viele Menschenleben bei etwaigen Schäden betroffen.

In den beiden Dokus beschreibt man Szenarien, die aus einem Thriller stammen könnten, die aber durchaus realistisch sind. Neben diesen Szenarien wird auch Snowdens Flucht nach Russland aufgearbeitet und wie es ihm dort gehen soll. Zentrales Thema ist auch, wie gefährdet Deutschland ist, liegt es nun zwischen zwei Supermächten – Russland und den USA. Was Hacker bewirken können, durfte unlängst Frau Merkel erfahren, deren Homepage und die Bundestagsserver lahmlegten.

Also dreht heute Nacht 23 Uhr 30 das Erste auf, 90 Minuten Doku am Stück dürfte sich lohnen.

Die Zukunft beginnt jetzt – Ein etwas anderer Jahresrückblick auf 2015

Dr. Brown und Marty McFly

Dr. Brown und Marty McFly

In den Achtzigern wagte ein Kinohit einen Blick auf das Jahr 2015. Damals war das Jahr 2015 von den Achtzigern zeitlich genauso weit weg, wie die Fünfziger. Nun wollen wir schauen, was aus den Filmerfindungen aus dem Klassiker „Zurück in die Zukunft“ geworden ist.

Was aus dem Film ist denn nun wahr geworden?

Im Film düste der Schauspieler Michael J. Fox alias Marty McFly quer durch die Zeit, mehrmals ins Jahr 1955, ins Jahr 2015, was bis vor über einer Woche noch als Zukunftsmusik gehandelt wurde, und zurück in den Wilden Westen des 19. Jahrhunderts.

Um einige Enttäuschungen zu vermeiden: Hoverboards, schwebende Skateboards ohne Räder gibt es auch in 2015 noch nicht. Dafür waren aber andere Dinge recht scharfsinnig. Fangen wir mit den Flachbildschirmen an, die schon 1985 im Film überall herumhingen. Die stehen heutzutage in jedem Haushalt – gleich mehrmals – als Reklamemedium in Kaufhäusern und zu vielen anderen Gelegenheiten mehr.

Im Film steht ein alter Apple II Computer in einem Antiquitätenladen. Eine Anspielung darauf, daß sich die Computertechnik weiterentwickelt oder eher nicht für jeden gedacht ist? Fakt ist jedenfalls, daß die alten Rechner der Firma mit dem angebissenen Apfel heutzutage begehrte Sammlerstücke sind und auf Retro-Börsen hoch gehandelt werden – gerade bei den Amerikanern.

Fingerabdrucksensoren gibt es bereits und einige Schlösser erledigen den Dienst mit zusätzlichen biometrischen Daten

„Surf Vietnam“ steht auf einer Reklametafel im Film – gerade mal 10 Jahre nach dem Ende des Vietnamkrieges, in dem die Vietnamesen den Amerikaner ordentliche Prügel verpasst haben. Daher war Reklame für einen Urlaub in Vietnam – einem Klassenfeind der USA – gerade absurd, aber heute – 30 Jahre nach dem Film – ist Vietnam eines der beliebtesten Urlaubsziele der Leute von Amerika.

Weiter gehts mit den Powerlaschen, die sich selbst schnüren? Bis vor ein paar Jahren undenkbar. 2010/2011 haben Nike und einige andere Firmen Patente auf ein System zum automatischen Verschließen und Öffnen entwickelt. Prototypen sind schon entwickelt worden. Egal welche Firma diese nun als erste serienreif herausbringt, die Schuhe gibt’s bereits. Aber Jacken, die sich selbst der Körpergröße und -form des Trägers anpassen gibt es noch nicht wirklich – schön währe es auf jeden Fall wenn es denn auch sowetwas gibt.

Und was gibts denn nun noch nicht?

Wie schon erwähnt, gibt es noch keine Hoverboards – schwebende Skatboards. Auch gibt es noch keine Textilien, die sich automatisch in der Größe verändern. Männer tragen noch keine zwei Schlippse und jugendliche tragen eher Jeans mit Löchern anstelle herausgekrempelter Jacken- und Hosentaschen.

Pünktlichen Regen – oder auch so extrem genaue Wetterberichte („Es hört in vier Sekunden auf“) – wird man auch in diesem Jahr noch nicht erfinden. Der Tankwart an der Tankstelle wurde nicht durch einen Roboter ersetzt, sondern durch Kunden – aber wenn man bedenkt daß viele Leute im Kaufrausch sich wie Roboter benehmen, könnte man das auch sehr gesellschaftskritisch sehen. Etwas besseres als das Faxgerät wurde damals im Film auch nicht erfunden – obwohl 30 Jahre nach dem Film hat jeder Internet – aber Marty bekommt seine Kündigung noch ganz altmodisch via Fax. Auch wenn vieles automatisiert wurde, so wurden bisher auch noch keine Roboter erfunden, die die eigenen Haushunde gassi führen.

Obwohl Fingerabdrucksensoren erfunden wurden, besitzt nicht jede Tür eine Klinke, die automatisch die Fingerabdrücke scannen kann. Fliegende Autos waren damals auch noch ein eher toller Scherz und bleiben es wohl auch noch eine weile.

Power Laces 2 PROTOTYPE DEMO

Vor- und Nachteile von HD Plus

Neulich hatte ich per E-Mail eine ausgiebige Diskussion über die Vor und Nachteile von über das Programmpaket HD Plus. Die Fakten dazu möchte ich hier noch einmal kurz aufarbeiten. Bevor ich damit beginne möchte ich aber kurz erläutern was HD+ genau ist.

Was ist HD Plus

HD+ ermöglicht es dem Fernsehzuschauer generell die Privatsender gegen eine Endgebühr von 60 Euro im Jahr zu empfangen und zu sehen. Wenn ich von Privatsendern schreibe, dann meine ich Pro7, Sat1, Kabel1 und co. HD+ wird von der Firma HD Plus GmbH, einer Tochterfirma des Satellitenbetreibers SES angeboten, die unteranderem den Fernsehsatelliten Astra betreibt. Um das Programmangebot von 20 Sendern (Stand April 2014) in hochauflösenden Bilder sehen zu dürfen, müssen diese über eine Digitale Rechteverwaltung entschlüsselt werden. Das heißt, wer über entsprechende Abokarten verfügt, kann die privaten Sender in einem Hochauflösenden Format von 1920 × 1080 Pixel sehen. Man Beachte, das Programmpaket von HD Plus umfasst nur die privaten Sender. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind davon nicht abgedeckt, die gibt es zu den Tarifen der GEZ-Zwangsabgabe unverschlüsselt frei Haus.

Was bringt HD Plus?

Mittels HD Plus empfängt man auf digitalem Wege über den Satelliten Astra ca 20 Privatsender in hochaufgelöstem Stream. Das heißt Sendungen der privaten werden mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln (FullHD) übertragen. Ältere Sendungen werden zumeist auf diese Auflösung hochskaliert und erreichen damit nicht die optische Qualität von neuen FullHD-Produktionen.

Gibt es auch Einschränkungen bei HD+?

Für die bessere Bildqualität in FullHD muß im Jahr 60 Euro bezahlt werden, monatlich also 5 Euro, wenn man denn ein Abo bestellt hat. Generell sind die Programme des HD Plus Paketes verschlüsselt, ohne Abokarte im Reciever sind die nicht zu sehen. Weiterhin sind bei Aufnahmen aus diesem Programmpaket keine speziellen Aktionen erlaubt. Das Vorspulen ist durch die Verschlüsselung zumeist (bis auf wenige Ausnahmen) gesperrt, Werbung kann man sehr eingeschränkt bis gar nicht (je nach Sender) überspringen. Will man eine solche Aufnahme am Computer weiterbearbeiten, wird man auch hier von Verschlüsselung daran gehindert und muß den Computer mit entsprechender Hardware – einem CI+ (Common Interface) Schacht – ausrüsten. Dieser liegt den meisten DVB-S Karten für den Rechner schon bei.

Ist das HD Plus Paket zwingend notwendig um die privaten Sender zu sehen?

Nein, definitiv nicht. Die privaten Sender werden auch in der alten PAL-Auflösung 768×576 Pixel (im Vergleich HD bringt 1280×720 Pixel bei ARD, ZDF usw und Full HD 1920×1080 Pixel) weiterhin gesendet. Hier kann man durchaus aufnehmen und uninteressante Stellen in der aufgenommenen Sendung überspringen. Die frei empfangbaren Privatsender in der geringeren Auflösung sind unverschlüsselt, Aufnahmen lassen sich daher auch am Rechner weiterbearbeiten und schneiden oder eben Werbung durch Spulen überspringen.

Links

Mehr Infos zu HD+ findet man unter den folgenden Links:

  1. HD Plus Homepage
  2. HD Plus auf der Wikipedia

Andere Beiträge zu HD Plus

  1. Teureres und weniger restriktives (HD)Fernsehen
  2. HDPlus – Neues Guthaben für ein weiteres Jahr>

Dokutip auf Arte – Netwars – Krieg im Netz

Ein Einzelner mit nur einem Laptop kann heute mehr Zerstörung herbeiführen als eine konventionelle Waffe wie eine Bombe!“ Mit dieser Aussage von Ian West, dem Direktor für Cybersicherheit bei der Nato, taucht die Dokumentation von Marcel Kolvenbach ein in die verborgene Welt des Cyberkrieges. Die Spurensuche führt in die Cyberwaffenschmieden nach Israel, zu den Roten Hackern nach China und zur weltweit größten Hackerkonferenz in den USA, auf der NSA-Chef Keith Alexander gefeiert wird.

In virtuellen Chats tauschen sich die Experten weltweit über den Stand der virtuellen Kriegsführung aus und stellen fest: Das Wettrüsten hat längst begonnen. Bald werden Hacker mit digitalen Angriffen nicht nur einzelne Flugzeuge vom Himmel holen – sondern ganze Flotten. Doch was davon ist Science-Fiction? Panikmache, medialer Hype? Und wie gefährdet sind wir heute in Deutschland, Frankreich, Europa?

Ein Elite-Hacker aus Berlin macht den Test. Mit Laptops bewaffnet rückt er an, um einen Stromversorger an der deutsch-französischen Grenze zu hacken. Ein Angriff auf Bestellung, denn der Geschäftsführer möchte sein Unternehmen sicher machen, will wissen wie gefährdet es ist. Das Ergebnis erschreckt.

Dieser Hack ist keine Inszenierung. Er hat tatsächlich stattgefunden und die Ergebnisse werden seitdem in der Energiebranche heiß diskutiert. Eine absolute Sicherheit werde es nie geben, fürchten die Beteiligten.

Cyberwar-Experten wie Dr. Sandro Gaycken und Professor Volker Roth fordern darum eine völlig neue IT und kritische Infrastruktur: „Der Computer muss neu erfunden werden.“

So lautet die Beschreibung der Sendung auf Arte.tv. Diese läuft am Dienstag, dem 15. April um 20 Uhr 15, also zur besten Sendezeit. Ich denke daß ich dazu nicht mehr viel zu schreiben brauche.

Quelle

Arte.tv – Netwars – Krieg im Netz

Jagd auf Roter Oktober – Ein Filmtip

Kurz vor Ende des Kalten Krieges herrscht Alarmstimmung auf Ost- und Westseite: Das Atom-U-Boot „Roter Oktober“ steuert auf die amerikanische Ostküste zu. Seine neuartige Technik lässt das Boot fast unbemerkt von der NATO durch den Atlantik steuern. Ist der Sowjetkapitän (Sean Connery) ein Überläufer? Bald hat er CIA-Agent Ryan (Alec Baldwin) auf seiner Spur …

So beschreibt Arte

Sean Connery - Jagd auf roter Oktober - Quelle: Screenshot DVD "Jagd auf roter Oktober"

Sean Connery – Jagd auf roter Oktober – Quelle: Screenshot DVD „Jagd auf roter Oktober“

den Film Jagd auf Roter Oktober, der am Sonntag, dem 13. April 2014 um 20 Uhr 15 auf eben genannten Sender läuft.

Besetzt ist dieser Film, der ende der Achtziger Jahre spielt mit hochkarätigen Darstellern wie Sean Connery in seiner grandiosen Rolle eines sowjetischen Kapitäns eines Atom-U-Bootes oder mit Alec Baldwin, der einen aufstrebenden Agenten und Militäranalytikiers des CIA spielt. Sam Neil bekam in diesem Film die Rolle des ersten Offiziers von Sean Connery alias Marko Ramius zugedacht.

Schon von Anfang an, weiß der geneigte Zuschauer, was der sowjetische U-Boot-Kapitän Ramius mit seinem Boot, welches mehrere ballistische Atomwaffen trägt, vor hat, doch in den politisch und militärisch angespannten achtziger Jahren vermuten die Amerikaner, daß Ramius einen Erstschlag gegen die USA plant, zumal die gesamte sowjetische Flotte hinter ihm her ist.

Bei diesem Film sollte man (Amerika und Russland ahoi) die gegenwärtige Krise zwischen den beiden Supermächten außen vor lassen. Auch wenn der Film eine amerikanische Produktion ist, so hätte diese Geschichte im kalten Krieg durchaus passieren können. Gedreht wurde Jagd auf roter Oktober 1990, als der Kalte Krieg noch frisch in Erinnerung war und die Wende noch nicht lang vorüber war. Allerdings bleibt der Film bis zum Ende recht spannend und kommt, entgegen amerikanischer Manier, mit recht wenig Toten aus und Schießereien (ich erinnere mich an zwei solche, die recht kurz dargestellt waren) aus.

Fazit

Ein Spannungsgeladener Film bis zur letzten Minute, absolut empfehlenswert.

TV-Tip: Land unter Kontrolle im ZDF

Am morgigen Dienstag, dem 18. Februar 2014, sendet ZDFinfo um 18 Uhr eine Dokumentation mit dem Titel Land unter Kontrolle. Beschrieben wird die Geschichte der Spionage und des Überwachungswahns in der BRD und der ehemaligen DDR von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. ZDFinfo unterschreibt in der Programmvorschau diese Sendung wie folgt:

Es war einmal die Bundesrepublik Deutschland: ein Staat, in dem die Bürgerrechte hoch gehalten wurden – keine Bespitzelung, keine Wanzen, keine Geruchsproben von Regimegegnern. Die Presse war frei und kritisch, jeder durfte das sagen und schreiben, was er wollte. Ganz anders sah es da hinter der Mauer in der DDR aus, dachte man im Westen. Doch all das war und ist ein Märchen. Auch in der Bundesrepublik gab und gibt es Abgründe, die bis heute geheim gehalten werden. Die Bundesrepublik ist ein überwachtes Land, das beweist der NSA-Skandal. Und es war nie anders.

Nicht alles geht hier in Deutschland mit rechten Dingen zu. Ich hoffe, diese Sendung bringt für meine Leser und viele Andere etwas Licht ins Dunkel und klärt einige Abgründe, die immer noch bestehen, auf. Einen Link zum Stream und als Quelle des obigen Zitats gibts wie immer am unteren Ende meines Artikels.

Links und Quellen

ZDFinfo – Land unter Kontrolle – Stream

Teureres und weniger restriktives (HD)Fernsehen

Für Leute, die ihre Feierabende gern vor der heimischen Flimmerkiste bringen, gibt es gute und schlechte Nachrichten. Fangen wir mit den schlechten Nachrichten an. Fernsehen in High Definition wird teurer. Das gilt allerdings für Nutzer des digitalen Fernsehprogramms von Astra und desen Tochterunternehmen HD+ GmbH (HD Plus).

Betroffen sind daher Leute, die ihr digitales Fernsehprogramm über den Satellit Astra empfangen und das Angebot der privaten Fernsehanstalten nutzen, deren Sender in Full HD in einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel in progressiver Darstellung (Vollbild) nutzen.

Die öffentlich rechtlichen Sender wie ARD, ZDF oder MDR sind nicht betroffen. Diese bleiben in HD-Auflösung weiterhin pseudokostenlos (GEZ-Finanziert) auch über Satellit frei und ohne Restriktionen empfangbar.

Die schlechten ins Kröpfchen

Insgesamt wird das HD Angebot der privaten Sender ab dem 6. Mai 2014 um 10 Euro teurer. Eine frische HD Karte kostet im Neukauf dann statt 55 Euro nun 65 Euro. Die Verlängerung wird im 10 Euro von 50 Euronen auf 60 Euro angehoben. Die Firma HD+ GmbH von der die Karten stammen, bietet auch ein Abo für monatlich 5 Euro an mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten). Es wird auch weiterhin möglich sein, das Angebot ohne die Angabe persönlicher Daten (außer der Kartennummer, die nirgends registriert sein muß) zu nutzen.

Eine weitere schlechte Nachricht gibt es für Käufer neuer HD-Fähiger digitaler SAT-Reciever. Auf Grund von neuen Lizenverträgen zwischen der HD+ GmbH und den Satellitenherstellern, wird das Paket nur noch 6 Monate kostenlos gültig sein (vormals 12 Monate). Restbestände gibts allerdings noch bei den Händlern.

Die Guten ins Töpfchen

Genug der schlechten Nachrichten. Es gibt auch Positives zu vermelden. Ab 16. März kommen weitere Fernsehangebote in HD auf die heimische Glotze. Dazu gehören RTL Nitro, ProSieben Maxx und n-tv. Zusammen mit dem Mitte Januar gestarteten Disney Channel HD werde nun 19 Sender in High Definition ausgestrahlt.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe wird den Kunden der HD+ GmbH ab dem 16. April 2014 erlauben, in HD mitgeschnittene Sendungen mit bis zu 8-facher Geschwindigkeit vorzuspulen. Dazu gehören die Sender ProSieben HD, Sat 1 HD, Sixx HD und ProSieben Maxx HD. Das soll dann ab genanntem Datum auch über Werbung hinweg gehen. Bislang unterbinden die privaten Sendeanstalten das Vorspulen bei den verschlüsselten HD-Sendern. Unklar ist noch, ob weitere private HD-Sender die Vorspulsperre lockern.

Links

  1. HD+ GmbH Startseite
  2. HDPlus – Neues Guthaben für ein weiteres Jahr – Die Medienspürnase
  3. Kein analoges Fernsehen mehr – Die Medienspürnase

Der MDR wird scharf

Fernsehfans werden sich freuen. Die ARD Pressestelle hat bekannt gegeben, daß der MDR ab dem 5. Dezember 2013 hochaufgelöst in HD um die Ecke kommt. Dazu sagt der Betriebsdirekter Liebenow:

Damit ist der MDR als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt über die gesamte Produktionskette hinweg HD-fähig. Das Weihnachtsprogramm im MDR Fernsehen wird vollständig hochauflösend produziert und in brillanter Bild- und Tonqualität gesendet.

Bis zum genannten Termin wird der HD Betrieb auf Herz und Nieren geprüft. Verfügbar soll die hochauflösende unverschlüsselt digital über Satellit (Astra 19,2 Grad), digitales Kabelfernsehen und über IPTV werden. Allerdings entscheiden die Kabel-, Internet- und Satellitenbetreiber, in welcher Auflösung (HD oder SD) das Programm weitergegeben wird.

Weiterere technische Details zur Auflösung gibt es allerdings noch nicht. Geht man von den anderen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus, so wird wohl als Auflösung das einfache HD mit 1280 mal 720 Punkten im Zeilensprungverfahren (interlaced, Halbbild) benutzt werden. Die privaten Fernsehsender lösen das Bild insgesamt in 1920 mal 1080 Bildpunkten progressive (Vollbild) auf, was eine bessere Qualität gibt, als die Auflösung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsanstalten.

Wie bekomme ich denn nun den MDR in HD?

Ganz einfach: Dazu muß beim Reciever eventuell ein neuer Sendersuchlauf angestoßen werden, wenn das nicht automatisch geschieht. Sind die neuen Sender eingepflegt, muß dieser Sender nur auf den entsprechenden Programmplatz verfrachtet werden. Wie das geht, steht detailliert in der Anleitung des benutzen Fernsehers oder Recievers.

Links

Klassiker aus der Science Fiction Szene

Filmfans aufgepasst, eMedia aus der Heise-Verlagsgruppe hat Mitte September ein neues Zeitschriftenformat herausgebracht. Mit dem Titel

Die besten Sci-Fi Filme und TV Serien

richtet sich das neue Magazin gerade an Fans dieses Filmgenres. Auf 180 Seiten werden 25 Serien- und Filmklassiker neu aufgerollt. Das ganze fängt mit hornbeinalten Filmen wie Metropolis an und hört mit Serien, wie Battlestar Galactica, aus unserer jüngsten Vergangenheit auf. Bekannte Filmhits und Kassenschlager wie Tron, Planet der Affen, Star Wars Episode IV – VI, aber auch Serien wie Akte X, Trekkies: aufgepasst Star Trek The Original Series, The Next Generation, Deep Space Nine und Raumschiff Voyager kommen nicht zu kurz.

12 Euro 90 Cent kosten die 180 Seiten hochwertig bedrucktes und mattes Hochglanzpapier, was nicht gerade billig ist. Jeder aufgeführte Film und jede genannte Serie haben einen exklusiven Artikel über mehrere Doppelseiten verteilt die beschreiben, wie der jeweilige Film und die Serie entstanden ist. Dazu gibts noch viele Infos zu Filmcharakteren und Schauspielern.

Fazit

Wer schon immer etwas mehr über die Hintergründe seines Lieblingsfilmes oder seiner Lieblingsserie wissen wollte, ist mit diesem nicht billigem Schmöker gut bedient. Bei dem einen oder anderen Film kommen durchaus schonmal nostalgische Erinnerungen auf.

Links

Heise Shop Die besten Sci-Fi Filme

Fernsehen am Freitag – Dem Computer unter der Haube

Auf die Frage nach der Herkunft des neuesten Computers antworten die meisten Menschen, daß sie diesen vom Onlinehändler haben, oder aus dem Supermarkt oder vom Elektronikhändler um die Ecke. Doch wissen die meisten Menschen nicht, daß die Herstellung von Rechnen dezentral von statten geht. Chips aus Skandinavien, Festplatten aus Taiwan, Bildschirme und Displays aus Korea, das Gehäuse des Computers aus Europa oder Amerika und so weiter und so fort. Zusammengebaut und montiert werden die Teile in großen chinesischen Fabriken, wo fast schon sklaventreiberische Arbeitsbedingungen herrschen. Auch um ein Werk in der Europäischen Union praktiziert chinesische Zustände und verschleißt Leiharbeiter…

Der Dokumentarfilm Behind the Screens – Das Leben meines Computers zeigt die Herstellung von elektronischem Gerät und die damit verbundenen Schattenseiten unserer täglichen Arbeitshelfer und Freizeitgestalter in ca. 60 Minuten Laufzeit. Zu sehen ist er am morgigen Freitag, dem 27. September 2013 um 12 Uhr auf 3Sat auf 720p aufgelöst. Wer nicht zuhause ist, kann sichs fürs spätere Anschauen aufnehmen.

Links

Hier kann im Vorraus schon mehr zu dem Thema erfahren werden

Blackmore’s Night – The Beginning

Blackmore's Night - The Beginning

Blackmore’s Night – The Beginning

Ritchie Blackmore steht für gute Musik an der Gitarre und seine Frau Candice Night überzeugt mit einer tollen Stimme. Deswegen habe ich mir kürzlich die Box Blackmore’s Night – The Beginning zugelegt.

Die Box

Enthalten sind die ersten beiden Alben von Blackmore’s Night mit den Namen Schadow of the Moon und Under a Violet Moon. Dazu kommen noch 2 DVDs auf denen Mitschnitte von Konzerten In Deutschland von 1997 – 1998 (Shadows of the Moon) und ihre Castle Tour 2000 in England.

Die 4 Discs kommen in einer violettfarbenen Box daher, die mit einem samtartigen Stoff umhüllt ist, in den silberglänzend der Schriftzug Blackmore’s Night – The Beginning aufgedruckt ist. Um Diese Box ist ein durchsichtiger Kunststoffschuber mit der FSK 0 Altersfreigabe und auf der Rückseite die Titellisten der Discs.

Jede der Discs ist einer Hülle aus Plastik und Pappe gesteckt. Die Hüllen sehen ähnlich wie die umgebende Box aus, ein etwas dunkleres Violett. Zu den beiden CDs gibt es ein Heftchen mit allen auf der Disc enthaltenen Songtexten, dazu Bildern von Ritchie und Candice und das Cover der jeweiligen Alben, wie sie 1997 und 1999 erschienen sind.

Zu den beiden CDs

Die beiden Audio-CDs glänzen mit hochfeiner mittelalterlicher Musik in feinstem Stereoton. Einige der bekanntesten Titel stammen aus der Zeit von 1997 bis 1999 von Blackmores Night. Einfache Rythmen und Melodien wechseln sich mit tollen Texten und feinen Einlagen Blackmores an der Gitarre ab. Tiefe Töne sind, gute Hardware vorausgesetzt, auch fein unterscheidbar herauszuhören.

Die beiden DVDs…

… beinhalten sämtliche Titel der Shadow of the Moon Tour (1997/1998) in Deutschland und die Castle Tour (2000) Under a Violet Moon. Zwischen den einzelnen Titeln gibt es kurze Interviews mit Ritchie Blackmore und Candice Night. Dort plaudern sie aus dem Nähkästchen über ihre Musik, ihre Touren, die Gruppe und so weiter. Synchronsiert sind diese Interviews leider nicht. Nur deutsche Untertitel zum Mitlesen gibt es.

Die Musik selbst ist teilweise an verschiedenen Orten und Bühnen aufgenommen worden, daher unterscheidet sich oftmals auch die Tonqualität der Aufnahmen (oft zuviel Hall). Absolut störend ist der mehrmalige Wechsel in einem Titel von Unplugged-Version (entweder zu Hause bei Blackmores oder auf einer Burg) zu einem Live-Konzert was verstärkt wieder gegeben wurde. Oftmals wechselt mitten im Titel auch einmal die Bühne. Dieser häufige Wechsel ist nur noch störend – das hätte man auch anders lösen können ohne diese Wechsel mitten im Lied. Die Tonqualität der Live-Mittschnitte ist zudem nicht wirklich berauschend. Das einzige Schmankerl sind die Interviews mit den Musikern.

Weiteres Manko ist dias amerikanische NTSC Format in dem die Aufnahmen gehalten wurde. NTSC liefert eine Framerate von 29,9 frames pro Sekunde,mwas prinzipiell ausreichend ist. Aber eine Auflösung von 640×480 Pixeln, was bei größeren Fernsehgeräten um das komplette Bild einen schwarzen Rand einfügt, außer man zoomt das Bild auf eine Bildschirmfüllende Größe, was natürlich Qualitätseinbusen wie Artefaktebildung mit sich bringt. Weiterhin spielt nicht jeder ältere DVD Player auch NTSC-Videos ab, ist doch der deutsche Standart PAL.

Fazit

Die beiden Audio CDs wissen sehr gut zu überzeugen, für Fans von Blackmore’s Night ein absolutes Muss. Etwas nun haariger wird es bei den DVDs mit den Live-Mitschnitten. Die Tonqualität ist nicht berauschend und der ständige Wechsel im Titel zwischen den Drehorten verschlimmert die Sache noch, gibt es hier wieder deutliche klangliche Unterschiede. (Ein Punkt Abzug). Postiv anzrechnen sind die vielen Interviews mit Ritchie und Candice zwischen den Tracks, aber auch schon der Versuch einige Unplugged Versionen von ihren Titeln reinzubringen. Ein Minus gibts für eine fehlende Synchronisation. Einen weiteren Minuspunkt gibt es für das amerikanische NTSC Format, was nicht jeder (ältere) DVD Player abspielt.

Wegen den etwas vermurksten DVDs bekommt die Box von mir nur 2 von 5 Sternen – leider.

Blackmore's Night - The Beginning 2

Runrig – The 30th Anniversary Concert

Seit heute Vormittag bin ich im Besitz der DVD mit Runrigs Geburtstagskonzert zum 30. Bühnenjubiläum Runrig – Day of Days: The 30th Anniversary Concert. Obwohl die DVD samt dem Konzert schon schlappe 9 Jahre auf dem Buckel hat, ist dieses Konzert immer noch sehens und Hörenswert. Leider wurde das Konzert, was über 2 Stunden ging auf 90 Minuten zusammengestutzt, einige hörenswerte Titel wie Alba fehlen. Das Konzert fand vor einer grandiosen Kulisse auf Stirling Castle vor rund 8000 Zuschauern statt.

Der Ton selbvst kommt in sattem Stero daher, selbst das Bild sieht auf einem 46 Zoll Fernseher von Sony, abgespielt von einer Playstation 3, qualitativ gut aus.

Fazit

Wer Runrig mag, der ist mit dieser DVD auf alle Fälle recht gut beraten.

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Skuriles – Sex für den Regenwald

Was hat bitte schön Sex mit dem Regenwald zu tun? Lest doch selbst und von mir aus schmunzelt auch. Ein paar Umweltschützer und Umweltschützerinnen möchten den Regenwald retten, ist im Prinzip nichts Verwerfliches. Für ihre Aktionen allerdings drehen sie in ihrer Berliner WG selbst ein paar naturbelassene Schmuddelfilmchen. Wer diese Filme sehen möchte, kauft sich diese auf ihrer Internetseite oder schickt selbst anrüchiges Material zu denen, dafür bekommt er diese Filmchen kostenlos. Der Erlös geht zu einem Projekt in Lateinamerika. Bisher haben sie doch recht annehmbaren Erfolg. Fünfhunderttausend Euro wurden bisher gesammelt. Ein polnischer Regisseur hat die Gruppe ein paar Monate lang beggleitet und bringt demnächst einen Dokumentarfilm unter dem Titel Fuck für the Forrest – F… im Regenwald in die Kinos. Verlassen wir aber ersteinmal die Kinos und gehen wir zu den Anfängen der Gruppe zurück…

… ins Jahr 2004 nach Norwegen. In diesem Jahr wurde diese Organisation gegründet. Die beiden Gründer, Eilligsen aus Norwegen und seine schwedische Freundin Johanna Leona, wollten später, im Jahre 2005, mit einer eher etwas spektakulären Aktion auf einem Rockfestival in Schweden auf sich und ihre Aktion Aufmerksamkeit erregen, die sie auch sofort in überschwenglichem Maße auch bekamen. Und zwar von der Polizei. Um die 3000 Zuschauer des Festivals auf die fortschreitende Abholzung des Regenwaldes aufmerksam zu machen, ich kann die unbekleidete Wahrheit nicht besser umschreiben, hatten die beiden Skandinavier recht freizügig Sex, bis die Polizei kam, im wahrsetn Sinne des Wortes. Sie wurden wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet. War das schon das Ende vom Lied?

Nein. Nach dieser Aktion verliesen sie Norwegen und fingen 2006 in Berlin an ihre recht freizügigen Filme zu drehen. Ihre Botschaft präsentieren sie in diesen Filmen nicht gerade Gesellschaftskonform. Sie nehmen Drogen und präsentieren Protestsongs in Fußgängerzonen, ohne Kleidung versteht sich oder inszenieren für ihre Schmuddelfilme diverse Treffen.

Für den weiter oben genannten Dokumentarfilm Fuck for the Forrest gab es eine Reise in den Amazonas, zu einem hilfebedürftigen Indiostamm. Doch denen passte die Nackhteit der europäischen Bleichgesichter wohl etwas weniger in den Kram, sie hatten sich die Hilfe etwas anders vorgestellt.

Auch bekannte Umweltschutzsorganisationen wie das WWF (World Wildlife Fund) beäugen das bunte, aber vor allem nackte Treiben um Spenden der Umweltaktivisten eher skeptisch mit Argusaugen. Man wolle sich den guten Ruf nicht wirklich versalzen lassen.

Solange die Idee auf Spendenwillige Abnehmer trifft, wollen die Umwelt(n)aktivisten ihre Bemühungen nicht einstellen.

„Fuck for Forest – F … für den Regenwald“, Premiere am 11. Juni 2013, 21.30 Uhr im Freiluftkino Kreuzberg in Anwesenheit des Regisseurs, des Produzenten und der Protagonisten. Bundesweiter Kinostart am 13. Juni 2013.

Eigentlich wollte ich auf die obligatorischen Links am Schluß verzichten, aber ich habe mir mit diesem Artikel die Suppe eingebrockt, jetzt muß ich sie auch auslöffeln.

  1. FFF-Der Film auf Facebook
  2. FFF- Die Homepage der Umweltaktivisten
  3. „Fuck for Forest“ – Ein Dokumentarfilm als doppelter Kulturschock

Was ist Netzneutralität?

ZDF hat das mal recht gut erklärt, hier das Video dazu

Netzneutralität // Uebermorgen.TV 12

Anonymous – Operation Fairnetzt (Netzneutralität) [german]

Für Sie und Dich im WDR Fernsehen

Computer-Interessierte aufgepasst!

In der Nacht vom Freitag zum Samstag (heute abend) läuft von 0 Uhr bis 3 Uhr 55 die lange WDR Computernacht. Diese Computernacht ist eine Dokumentation rund um, wie der Name es schon sagt, Computer und Internet.

Die fast 4 Stündige Sondersendung erzählt von den Anfängen der Computer (die noch nicht so lang zurückliegen), als diese noch raum- fast wohnungsfüllend waren, der Entstehung des heute sehr verbreiteten World Wide Web, den ersten Suchmaschinen bis hin zu den sozialen Netzwerken.

Wer Interesse hat, dreht heute Nacht von 0 Uhr bis 3 Uhr 55 seinen Fehrnseher ein und stellt diesen auf die Frequenz von WDR, oder nimmt sich diese Sendung zum späteren Ansehen auf. Diese Sendung gibt es für die öffentlich rechtlichen Sender typischerweise auch in HD. Wer noch keinen solchen Fernseher hat, kann diese Sendung auch noch in der alten Standard Pixeldichte sehen.

Kurz gemeldet – Das Ende von Lucasarts

Nachdem George Lucas, der Macher von Star Wars, im vergangenem Herbst seine Studios, Lucasfilm, an Disney verkauft hat, schließt der neue Studioinhaber die Firma Lucasarts. Lucasarts gehörte in den neunziger Jahren zu einer der erfolgreichsten Spieleschmieden. Entwickelt wurden dort Titel wie Monkey Island, Indiana Jones oder Star Wars.

Fast 200 Mitarbeiter seien entlassen worden, schrieb das Wall Street Journal unter Berufung auf eine seiner Quellen.

Die Mediengruppe von George Lucas, Lucasfilm und Lucasarts, wurde vor einem halben Jahr für knapp 4 Milliarden Dollar an Walt Disney veräußert, damit die gesamten Rechte an den Star-Wars Filmen und allen Produkten dieser Gruppe.

Disney plant derzeit drei neue Filme der Star-Wars Reihe. Die dazu passenden Computerspiele sollen von externen Entwicklern hergestellt werden. Disney möchte an diese Entwickler die Lizenzen vergeben. Bisher ist es noch nicht klar, ob die Marke Lucasarts weiterexistieren soll.

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