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Archiv für die Kategorie „Betriebssystem und Anwendungssoftware“

Von Digicordern, Homevideos und Videoschnitten

Lange fristeten TV-Aufnahmen, Bilder und Homevideos ein langweiliges und ungesehenes Dasein bei mir auf der Festplatte meines Digicorders, während ich den Videoschnitt und die Aufbereitung des Materials vor mich herschob. Natürlich fiel immer mehr Arbeit an. Aber in den letzten Tagen habe ich den Berg an Filmen schon gewaltig reduzieren können. Hier mein Arbeitsworkflow und ein paar Kurzanleitungen für einige Schritte. Auf zuviel Schritt-für-Schritt-Anleitungen werde ich verzichten, da dies den Rahmen des Artikels sprengen würde. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich dieses oder jenes Thema noch einmal gesondert behandeln.

Die Zutaten

Videoschnitthardware häufig benutzte Videotools Videobearbeitung Digicorder Schwarz

Hardware

  1. Camcorder der Marke Sony
  2. Digicorder ISIO S von Technisat
  3. Samsung NX3000 Systemkamera
  4. Logitech Z333 Lautsprecher
  5. Kopfhörer SADES SA902
  6. Zotac Rechner mit Core i5 4-Kern Prozessor und Nvidia GeForce 970 Grafikkarte
  7. eine 2,5 Zollige Festplatte mit 1 TB Kapazität
  8. BluRay Brenner von Archgon
  9. Auswahl an verschiedenen beschreibbaren und wiederbeschreibbaren optischen Datenträgern (BluRay, DVD-R, DVD-RW) sowie anderen Speichermedien wie USB Festplatten, USB Sticks usw

Software

  1. Smartcutter
  2. Magix Video Deluxe 2016
  3. Magix Fotostory
  4. Nero 2016 Platinum
  5. Firefox mit Plugin Youtube Download Helper und ConverterHelper
  6. MP3Tag für die Katalogisierung von Musikdateien
  7. Audacity zur Musikbearbeitung

 

Von Technisats Digicordern, Transportströmen und Videoformaten

Von Haus aus ist der Technisat Digicorder ISIO ein recht nutzerfreundlicher Digitalreciever mit verbauter Terabyte Festplatte. Die aufgenommenen TV-Sendungen und Filme lassen sich recht einfach via Netzwerk oder extern angeschlossener USB-Platte an andere Rechner weiterschicken und dort auch sichern. Technisats Digicorder speichern Mitschnitte im Transportstreamformat .ts für die normale Standardauflösung in 768 × 576 Pixeln und (Full)HD 1080 x 720 bis 1920 x 1280 Pixel in .ts4. Von der Auflösung und der genutzten Bildwiederholfrequenz (Hertz=Hz) hängt dann auch die Größe der Filmdatei auf der Digicorderplatte ab. Das Transportstreamformat behinhaltet die Videospur im MPEG-2-Format, eine oder mehrere Audipsuren als MPEG-1 Audio Layer 2 (MP2) oder Dolby Digital (AC3) nebst etwaiger Untertitelspur – und das ganze in Standardauflösung. Steckt HDTV in der Datei, wird das Video in H.264 (AVC) ausgeliefert.

Der Teufel steckt aber im Detail. Hochaufgelöstes Fernsehen bekommt man kostenfrei und unverschlüsselt von den öffentlich rechtlichen Fernsehsendern in einer Qualität von 1080×720 Bildpunkten Interlaced – also im Zeilensprungverfahren. Das kann jeder mit seinem Flachfernseher empfangen. Private Sender bekommt man zwar noch höher aufgelöst – in 1920×1280 Bildpunkten im Vollbildverfahren. Dafür muß man allerdings bezahlen und zudem ist das verschlüsselt. Will man Schneiden oder  zusätzliche Effekte einfügen, so ist das generell nur mit unverschlüsseltem Material machbar. An verschlüsselte Aufnahmen von HD+ oder von Sky kommt man prinzipiell nicht ran.

Obwohl die Digicorder rudimentäre Videoschnittwerkzeuge, wie das Löschen von Werbung, Setzen von Marken und Trennen von Dateien (bei mehreren Filmen in einer Datei) beherrschen, habe ich mich für den Videoschnitt am PC entschieden. Vor einigen Jahren habe ich schon ein Tutorial über die Netzwerkanbindung des Technisatdigicorders geschrieben. Doch diesmal entschied ich mich für den Anschluss einer 2,5 zolligen 1 Terabyte Festplatte von Toshiba am vorderen USB-Anschluss des Gerätes. Genaue Schnitte lassen sich mit Technisats Schnittwerkzeugen nicht machen, daher die Bearbeitung am PC.

DVB kennt zwar diverse Mechanismen zur Aufnahmesteuerung wie zum Beispiel Running Status oder Programme Delivery Control. Diese werden aber nur von den wenigsten Sendern (zumeist Öffentlich Rechtlichen) unterstützt. Die Technische Umsetzung ist noch komplizierter, so daß nur sehr wenige Geräte das Ganze unter dem Namen Accurate Recording (beispielsweise bei Windows DVBViewer Pro) oder bei Technisat Perfect Recording unterstützen. Bei vielen Geräten und den meisten Sendern ärgert man sich über den mehr oder weniger langen Vor- und Nachlauf, der neben eventueller Werbung weg muß.

Im Laufe der Jahre hat Technisat einige Bugs, die mit dem Kopieren großer Filmdateien zusammen hingen, mittlerweile korrigiert. Für den eiligen Leser: Dateien, die größer als 4 GB waren, hat der Digicorder zwar an einem Stück auf der internen Festplatte gespeichert. Wurden die Filmdateien mit mehr als 4 GB auf eine externe NTFS-formatierte Festplatte kopiert, so hat Technisat diese dann in mehr oder weniger große Häppchen geteilt, die kleiner als 4 GB waren.

Hat man heute noch einen Reciever, der die Filmadateien zerstückelt, muß man unter Windows die Kommandozeile – am besten mit Adminrechten – mit dem COPY-Befehl bemühen. Das würde in dem Falle etwa so aussehen

COPY /b "File1.ts" + "File2.ts" + "File3.ts" "Komplett.ts"

beziehungsweise

 COPY /b "File?.ts" "Komplett.ts"

Alternativ hängt man die Filmteile in der verwendeten Schnittsoftware (beispielsweise Magix Video Deluxe) aneinander und läßt die Software das einmal rendern.

Das Kopieren großer Datenmengen wurde durch den USB 2 Anschluß des Digicorders ganz schön ausgebremst, Aber schneller als durch das Netzwerk geht es allemal. Eine kleine Bilderstrecke erklärt kurz, wie man seine Filme auf die Festplatte bekommt.

Mit einem Druck auf die "Stop"Taste kommt man recht flott ins DVR-Menü mit den aufgenommenen Filmen und Sendungen. Ein Druck auf OPT bringt ein kleines Menü zu Tage. Mit dem Steuerkreuz an der Fernbedienung navigiert man auf den Eintrag Filme-Verwalten und drückt OK

Mit einem Druck auf die „Stop“Taste kommt man recht flott ins DVR-Menü mit den aufgenommenen Filmen und Sendungen. Ein Druck auf OPT bringt ein kleines Menü zu Tage. Mit dem Steuerkreuz an der Fernbedienung navigiert man auf den Eintrag Filme-Verwalten und drückt OK

Im Menü Filme-Verwalten ist der Bildschirm zweigeteilt. Auf der einen Seite wird der Inhalt der internen Platte angezeigt, auf der anderen Seite der Inhalt des angestöpselten Mediums. Ein Klick auf OPT öffnet ein weiteres Menü. Hat man mehrere Filme zu kopieren, wählt man "Selektieren" und wählt dann mit der gelben Taste die gewünschten Filme aus. Anschließend eion neuer Druck auf OPT und dann wählt man KOPIEREN und schon startet der Kopiervorgang, der sich über einige Zeit hinziehen kann.

Im Menü Filme-Verwalten ist der Bildschirm zweigeteilt. Auf der einen Seite wird der Inhalt der internen Platte angezeigt, auf der anderen Seite der Inhalt des angestöpselten Mediums. Ein Klick auf OPT öffnet ein weiteres Menü. Hat man mehrere Filme zu kopieren, wählt man „Selektieren“ und wählt dann mit der gelben Taste die gewünschten Filme aus. Anschließend eion neuer Druck auf OPT und dann wählt man KOPIEREN und schon startet der Kopiervorgang, der sich über einige Zeit hinziehen kann.

Wenn der Kopiervorgang beendet ist, kann man beruihgt die Platte vom Digicorder abnehmen, an den heimischen PC anstöpseln und die gewünschten Filme auf diesen übertragen. Bei PCs mit USB 3.x dauert das Übertragen der Filme weniger lang. Ein Fallstrick beim Zuschneiden der TV-Aufnahmen mit Smartcutter hängt mit der Dateiendung des Transportstreamformates zusammen. Sendungen in Standardauflösung werden immer mit der Endung .ts versehen. Dieses Format lässt sich ohne weiteres mit dem VLC-Player und dem Smartcutter via Klick öffnen. HDTV wird mit der Endung .ts4 versehen. VLC öffnet das nicht mit einem einfachen Klick auf die Datei, dazu muß man erst den VLC Player öffnen und dann via Medien –>Datei Öffnen anklickern und sich durch den Explorer zum gesuchten Film hangeln. Bei Smartcutter hilft dieser Schritt auch nicht. Unter Windows muß man sich über das Ansicht-Menü die Ordneroptionen abrufen und die Dateierweiterungen einblenden. Hat man das gemacht, benennt man die Datei einfach um – das .ts4 stutzt man auf .ts zurecht. Im Nächsten Schritt kann man dann die gewünschte Datei in Smartcutter öffnen.

Ein paar Grundlagen vor dem Videoschnitt

Die meisten Standardschnittprogramme eignen sich für den verlustfreien HDTV-Schnitt nur in den seltensten Fällen. Sie kommen zwar mit den M2TS Dateien von AVCHD und Bluray zurecht, versagen aber meist bei den TV-Transportströmen.

Zudem gibt es zwei weitere Gründe für mich, für das reine Schneiden der Transportströme Smartcutter und kein anderes Videoschnittprogramm zu nutzen.

  1. Für das reine Schneiden braucht man die Filme nicht in ein anderes Format (meist mit anderer Dateiendung) zu kodieren. Das erspart viel Zeit – dadurch ist ein 2 Stunden Film in ca 10 Minuten von Werbung, Vor und Nachlaufzeit befreit
  2. Man braucht bei TV-Sendungen zumeist nichts mehr zu bearbeiten, es müssen keine Effekte, Musik oder sonstiges eingefügt werden – außer man will Untertitel einfügen.

Von verschiedenen Framesorten

Bei H.264 treten die IDR-Frames (Instantaneous Decoder Refresh) an die Stelle der I-Frames.

Bei H.264 treten die IDR-Frames (Instantaneous Decoder Refresh) an die Stelle der I-Frames.

Bis auf den Smart Cutter können die meisten H.264-Cutter derzeit nicht bildgenau schneiden, sondern nur an bestimmten Stellen. Je nach Senderaster der Programme kann man alle 0,1 bis 1 Sekunden Schnittmarken setzen. Der Grund dafür liegt in Aufbau eines H.264-Videostroms. Grundsätzlich setzt er sich wie alle MPEG-Videoformate aus Gruppen verschiedener Frame-Typenzusammen: von anderen Frames unabhängig kodierte Bilder (Intra-Frame, I-Frame) und davon abgeleitete Bilder (Inter-Frames, zum Beispiel P-Frames und B-Frames). Während sich Letztere bei MPEG-2 nur auf ein vorangegangenes abgeleitetes oder Intrakodiertes Bild beziehen, dürfen es bei H.264 mehrere sein („bewegungskompensierte Langzeitprädiktion“). In diesem Zusammenhang führte man einen speziellen Keyframe-Typ namens „Instantaneous Decoder Refresh“ (IDR) ein, der bei H.264 die Rolle des klassischen I-Frame einnimmt und die Länge einer Group of Pictures (GOP, von einem IDR-Frame zum nächsten) bestimmt. Nur der IDR-Frame kommt als Referenzbild für die Langzeitprädiktion infrage, andere I-Frames („Partial Sync Key Frames“) eignen sich nicht als Schnittstartpunkt (Cut-in).Für den Cut-out kann man solche „normalen“ I-Frames aber ebensonutzen wie die sich nur auf vorangegangene Bilder beziehende P-Frames. Wird nur von I-Frames gesprochen, sind meist IDRFrames gemeint.

Videoschnitt mit Smart Cutter

Mit dem Smart Cutter schneidet man Bildgenau in nur wenigen Minuten einen Film

Mit dem Smart Cutter schneidet man Bildgenau in nur wenigen Minuten einen Film

Der Smart Cutter ist schlicht und ergreifend Shareware. Schon kostenlos ist diese Software uneingeschränkt nutzbar, nur wird im Vorschaubild des geschnittenen Filmes ein „Demo“ angezeigt. Zahlt man 40 Euronen, dann verschwindet auch das Demo. Smart Cutter schneidet Filme im .ts-Transportstream-Format bildgenau, also ohne die weiter oben beschriebene Einschränkung. Smart Cutter schneidet nur die gewählten Stellen wie Werbung aus dem Film und beläßt das Material im .ts-Format. Daher dauert das Schneiden meist nur ein paar Minuten. Ein zweistündiger Film war bei mir in ca 10 Minuten geschnitten.

Zwei kleine, aber in der Regel bedeutungslose Macken hat diese Software. Zum Ersten ist die deutsche Übersetzung sehr stark fehlerbehaftet. Abhilfe schafft da die Umschaltung auf die englische Sprache.

Die zweite Macke ist die automatische Erkennung von Werbung. Diese funktioniert nur in den seltensten Fällen wirklich korrekt. Hier ist man am besten beraten, wenn man seine Start- und Endpunkte (das sind die Schnittpunkte) manuell setzt. Die Bedienelemente beschränken sich auf das Nötigste, doch man kann damit sehr genau arbeiten.

Hat man einen Film im .ts-Format mit dem Smart Cutter geöffnet, findet man so ziemlich in der Mitte des Arbeitsfensters einen Schieberegler, der über die komplette Breite des Fensters verläuft. Mit dem kann man grob Anfang und Ende eines Films und der Werbung ansteuern. Über der Leiste mit den einzelnen Bildern befindet sich noch ein Schieberegler, mit dem man langsam eine Gruppe von Bildern vor und zurückschieben kann. Reicht das nicht aus, springt man mit den Doppelpfeilen zur nächsten Bildergruppe.

Hat man den Anfang des Filmes gefunden, setzt man da einfach einen Startpunkt. Em Anfang jeder Werbung und dem Ende des Filmes einen Endpunkt und an jedem Ende der Werbung einen erneuten Startpunkt. Ein klick auf den Knopf mit dem roten Punkt startet den Schnitt. Das Ergebjis landet direkt in dem Verzeichnis, wo der Originalfilm herumfliegt. Dieser wird nicht überschrieben und kann für eventuelle Fehler beim Schnitt nochmal verwendet werden.

Filme mit zusätzlichen Effekten aufwerten

Magix Video Deluxe eignet sich hervorragend zum Verdeln von Urlaubsvideos

Magix Video Deluxe eignet sich hervorragend zum Verdeln von Urlaubsvideos

TV-Aufnahmen brauchen eigentlich auch nicht mehr durch irgendwelche Musik oder Effekte ergänzt werden. Will man aber dennoch Untertitel einfügen, dann reicht Smart Cutter nicht mehr aus. Eine Textspur, zusätzliche Musik, Überblendungseffekte oder Audiokommentare und vieles mehr kann man mit Magix Video Deluxe in einen Film einspielen. Video Deluxe von Magix ist recht einsteigerfreundlich, bietet mehrere Spuren für die eigene Kreativität.

Audiokommentare zu einem Film oder einem, mit dem Camcorder aufgenommenen, Urlaubsvideo kann man leicht mit Audacity und einem Headset bzw einem Microphon aufnehmen und zuschneiden. Hat man das erledigt schiebt man diese einfach in eine Spur unter dem Film, in weitere Spuren kann man zusätzlich noch Musik und Untertitel einfügen. Sind Filmteile unnötig verwackelt oder verwaschen, kann man sich diese Teile mit Druck auf T zurechtschneiden und danach aus der Videospur tilgen.

Mit Audacity kann man Musikstücke bearbeiten und Audiokommentare als Filmbeiwerk aufnehmen

Mit Audacity kann man Musikstücke bearbeiten und Audiokommentare als Filmbeiwerk aufnehmen

Magix Video Deluxe kennt so ziemlich die gängigsten Video-Formate und Container. Allerdings dauert es je nach Ausstattung des Computers (hauptsächlich nach Stärke und Takt des Prozessors) eine ganze Weile den Film mit den ganzen Effekten abzumischen, im zweifelsfall dauert es schon mal mehrere Stunden, bis HD-Material soweit gerendert ist, daß man es auf DVD brennen kann oder direkt am Computer ansehen kann.

Hat man neben dem Urlaubsvideo auch noch Fotos gemacht, kann man diese als Standbilder zwischen verschiedene Videosequenzen einfügen. Eigene Diashows mit Musik und Überblendeffekten gehen aber qualitativ besser mit Magix Fotostory (ehemals Bilder auf CD und DVD). Dabei macht die Fotostory im Endeffekt das Selbe wie Video deluxe – die Bilder, Effekte und Musik werden zu einem MPEG2 oder H.264 Video abgemischt und auf ein optisches Medium gesichert. Beide Programme ähneln sich stark und sind in der Handhabung fast identisch, sind aber qualitativ auf ihren jeweils Spezialgebieten stärker.

Verfeinert man seine Videos mit Musik und Audiokommentaren, kann ich das Consumer-Headset SADES SA902, sowie die Logitech Z333 Aktivboxen empfehlen. Beide bringen einen recht guten und ausdifferenzierten Klang und das Mikro ist auch recht gut – ja, bevor hier Einwände kommen – es gibt noch qualitativ bessere Kopfhörer und Boxen, auch im High-End Bereich, aber das ist für den gelegentlichen Videoschnitt eigentlich zu überdimensioniert.

 

Tonspuren extrahieren und mit Audacity bearbeiten

Zu einigen TV-Aufnahmen von mir gehören auch ein paar Konzert Live-Mitschnitte, die auf den Offentlich Rechtlichen Sendern wie Arte oder ZDF-Kultur übertragen wurden. Auch auf Youtube gibt es zu Weilen interessante Videos – mit und mit ohne Musik.

Der VLC-Player bietet die Möglichkeit, die Audiospur eines Filmes (in meinem Fall eines Musikvideos oder Konzertmitschnittes) mit wenigen Mausklicks zu extrahieren und als MP3 zu speichern.

Der VLC Player kann Audiospuren aus Filmen extrahieren und als MP3 speichern

Der VLC Player kann Audiospuren aus Filmen extrahieren und als MP3 speichern

  1. Über Menü – Medien – Konvertieren/Speichern… zum Dialog „Medien öffnen“ wechseln. Dort die zu konvertierende Quelle festlegen. Das kann eine Datei sein, dann erfolgt die Festlegung über das Register „Datei“ und die Schaltfläche „Hinzufügen“. Es kann aber auch ein ein Link zu einer Datei im Netz sein, zum Beispiel die Adresse eines Videos bei YouTube, dann diese im Register „Netzwerk“ eintragen und Dialog über Schaltfläche „Konvertieren/Speichern“ verlassen.
  2. Im nächsten Dialog „Konvertieren“ die Zieldatei bestimmen. Dafür über die Schaltfläche „Durchsuchen“ zum Datei-Dialog wechseln und dort den Zielpfad und den Dateinamen einschließlich der Namenserweiterung „.mp3“ eintragen. Danach diesen Dialog über „Speichern“ verlassen.
  3. Die Option Ausgabe anzeigen nicht aktivieren.
  4. Nun wieder im Dialog „Konvertieren“ für die Profileinstellung aus der Auswahlliste das Profil Audio-MP3 wählen.
  5. Wenn man sich nicht auf die Profileinstellung verlassen will, sollte man den Einstellungsdialog dafür über den kleinen Button mit dem gekreuzten Werkzeug rechts der Profilauswahlliste öffnen. Dort im Register Audiocodec kann man zum Beispiel die Bitrate und die Abtastrate verändern.
  6. Zuletzt den Dialog „Konvertieren“ über die Schaltfläche „Start“ verlassen.

Gerade bei längeren Konzertmitschnitten muß man an der MP3 Datei noch ein bisschen Hand anlegen. Hierbei hilft wiederum Audacity. Will man gerade sehr große Dateien in mehre einzelne Musikstücke aufteilen geht das mit diesem Open Source Tool recht einfach und schnell. Man spult einfach zu den Anfängen und Enden der einzelnen Titel und setzt doch mit der Tastenkombination STRG+B die einzelnen Schnittmarken. Hat man das erledigt, klickert man auf Mehrere Dateien exportieren und nimmt seine Einstellungen vor. Will man allerdings die Tonspur im MP3 Format speichern benötigt man den LAME-Encoder für Audacity. Mit MP3Tag kann man die ganzen Musikstücke für den hauseigenen Musikkatalog noch mit Interpreten, Titelnamen und dergleichen versehen. Das macht später die Musik in einer großem Sammlung besser auffindbar.

Achja, für Firefox gibt es das schöne Plugin Youtube Download Helper. Das benötigt noch den ConverterHelper, aber damit kann man auch Videos von Youtube herunterladen und nach eigenem Gusto mit der hier vorgestellten Software weiterbearbeiten.

DVDs, Festplatten und andere Medien

Nero Video für meine TV-Aufnahmen

Nero Video für meine TV-Aufnahmen

Viel ist nun nicht mehr zu schreiben. Den Abschluss der ganzen Arbeiten bildet für einige vielleicht dsas Brennen des eigenen Kunstwerkes auf eine DVD oder BluRay. Zu Testzwecken nutze ich meist eine DVD-RW oder eine wiederbeschreibbare BluRay. So kann ich bedenkenlos noch einmal Fehler korrigieren, die mir im Nachhinein auffallen. BluRays bietet um ein vielfaches mehr Kapazität (bis über 100 GB) an, als gewöhnliche DVDs mit 4,7 GB oder um die 9 GB bei Double-Layer DVDs. Daher eignet sich eine BluRay für HD und FullHD Material, DVDs dagegen nur für Filme in Standardauflösung in 768 × 576 Pixeln. Für TV Aufnahmen, die ich nur schneide und nicht weiter ändere und auch für Musik-CDs nutze ich Nero 2016 Platinum zum Brennen, das geht recht rasch und Dateien im Transportstream-Format werden auch recht flott transkodiert. Je nach Kapazität unterscheiden sich die Preise für die optischen Speichermedien. CDs mit 700 MB Kapazität (80 Minuten Spielzeit) kriegt man schon für unter 30 Cent den Rohling. CD-RWs sind etwas teurer und kosten so zwischen 30 und 50 Cent das Stück. DVDs mit 4,7 GB Kapazität gibt es für rund 50 Cent das Stück, die wiederbeschreibbare Sorte ist etwas teurer. BluRays sind momentan erst ab über 3 Euro das Stück zu haben, von daher ist das auch die teuerste Variante. Die Preise für diese Rohlinge befinden sich aber nach wie vor im Fall. Es bleibt abzuwarten, bei welchen Stückpreisen sich die BluRays ansiedeln werden.

[Update 27. Juni 2016] Es ist noch erwähnenswert, daß der vielseits beliebte VLC Player keine BluRays abspielen kann – sei es eine selbst erstellte BluRay oder eine kommerziell gekaufte. Bei einem Start von so einem Medium aus, wirft er immer eine Fehlermeldung aus. VLC besitzt aus rechtlichen Gründen nicht die Implementierung für BluRays. Hierfür gibt es kostenlose, aber auch kostenpflichtige Player für alle Betriebssytseme.

Man kann sich zum Testen eines Films prinzipiell auch das Brennen auf einen wiederbeschreibbaren DVD Rohling sparen. Die hier vorgestellten Lösungen von Magix bieten an, ein ISO-Abbild der DVD auf die Festplatte zu schreiben. Ab Windows 10 kann man ein ISO direkt als optisches Medium ins System einbinden (Stichwort: virtuelles Laufwerk) und das erstmal so anschauen ohne Brennen. Hat man Fehler gefunden, so korrigiert man diese im Magix-Programm und läßt das Ganze dann schlichtweg noch einmal rendern. [Update Ende]

Nero Express für Musi-CDs

Nero Express für Musik-CDs

Für Urlaubsvideos mit vielen Überblendeffekten, Musik, Schriftzügen und dergleichen nutze ich hingegen die Brennfunktion von Magix, denn die meisten Filme werden mit dem Camcorder in M2TS aufgenommen und je nach DVD-Sorte vor dem Brand in MPEG 2 bzw H.264 abgemischt. Aus Haltbarkeitsgründen nutze ich DVD Minus R (DVD – R).

Warum eigentlich noch optische Medien in Zeiten von Terabyte Festplatten und riesigen USB-Sticks? Nun ja, die Frage ist recht leicht beantwortet. Nicht jeder Fernseher kommt mit dutzenden verschiedener Videoformate zurecht, aber viele Nutzer haben doch irgendwo einen DVD-Player oder eine Playstation herumstehen. Und auf DVDs bzw BluRays werden Filme in einheitlichen Standards gespeichert, so daß man die überall, wo ein entsprechender Player vorhanden ist, angucken kann. Mit etwas Aufwand kann man sogar die Rückseiten der DVDs und BluRays schön bedrucken und für die Schachtel tolle Booklets entwerfen. Software für die Booklets und entsprechende Webdienste dafür gibt es wie Sand am Meer. Auch Drucker, die die Rückseiten der DVDs bedrucken gibt es im Fachhandel. Den Möglichkeiten dafür sind also keine Grenzen gesetzt – außer dem Geldbeutel natürlich.

Zum Brennen meiner Filme und Musik benutze ich einen externen USB 3.0 Brenner von Archgon, der von der BluRay abwärts bis zur CD soweit alles brennt – auch BluRays und DVDs mit mehreren Layern. Extern deshalb, weil kein Platz mehr dafür in meinem Rechnergehäuse war. Das Portable hat auch so seine Vorteile – man kann überall brennen, wo ein PC mit USB 3.0 Anschluss steht.

Die meisten Filme wie TV-Aufnahmen habe ich auf einer kleinen Terabyte-Festplatte mit 2,5 Zoll, die bei mir am Technisat-Digicorder angestöpselt ist. Mittlerweile gibt es auch große 3,25 Zollige Festplatten mit 8 Terabyte Kapazität. Hier muß aber beachtet werden, daß diese einen separaten Stromanschluß benötigen, der Strom aus der USB-Buchse reicht da nicht mehr wirklich aus.

Meine Musik kaufe ich meistens auf Original-CDs, die ich dann nach dem Kauf als MP3 – als verlustbehaftete – und FLAC – als verlustfreie Kompression – auf 2 Festplatten und einer SD-Karte im Auto sichere. Die Original-CDs werden bei mir im etwas abgedunkelten CD-Schrank aufbewart. Das Verlustfreie FLAC nutze ich eben als Musik zum Unterlegen von Filmen, Diashows oder die Tanzmusik der Verwandtschaft. Qualität auf dem höchsten Niveau.

Die meisten modernen Fernseher und Stereoanlagen bieten auch schon USB-Anschlüsse in Hülle und Fülle, an die man sein

Recht gute Alternativen sind auch sogenannte NAS-Systeme, die als UPnP-Server ins Heimnetz eingebunden werden und die Filme dann einfach an alle anderen Endgeräte streamen können – eine gute (W)LAN Anbindung vorausgesetzt.

Ein gutes Backup der Filme (Urlaubsvideos und Fotos sind Unikate, also nicht zu ersetzen) setzt voraus, daß diese auf unterschiedlichen Datenträgern an unterschiedlichen Orten gelagert werden – zumeist in trockener Umgebung mit relativ konstanten Luftfeuchtigkeiten und Temperaturen. Das erspart allemal den Frust bei einem Verlust wie durch Kryptotrojaner und irgendwelchen Umwelteinflüssen wie einen Hausbrand. TV-Aufnahmen sind längerfristig ersetzbar – sie werden ja öfter im TV wiederholt – und müssen nicht unbedingt mit der gleichen Priorität gesichert werden wie das Video vom letzten Urlaub.

Fazit

Videobearbeitung macht einen Heidenspaß, kann aber auch mordsmäßig viel Arbeit machen, je nachdem wie man die Sache aufzieht. Mit dem richtigen Computer, der richtigen Software – bei mir war es eine Mischung aus Open Source Software und proprietärer Software aus dem Handel – und der richtigen Peripherie kann man heutzutage schon für recht wenig Geld Semiprofessionell arbeiten. Man muß sich aber mit der Materie auskennen und anfangs auch viel experimentieren um die passende Software und die richtigen Klicks zu finden. Nicht zuletzt ist eben auch viel Zeit und Geduld gefragt, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Warum ich Nero 2016 und die beiden Magix Programme verwende? Nero 2016 ist in der Videobearbeitung und der Erstellung von Diashows recht umständlich zu bedienen, die Einstellungen gehen bei weitem nicht so flott von der Hand, wie mit den Magixprogrammen. Das ist jedoch meine persönliche Meinung, da ich schon seit Jahren mit Magix für Diashows und Videos arbeite. Für alle anderen Brennaufgaben ist Nero super geeignet, da gibt es nichts zu mäkeln.

 

Links

  1. Vor- und Nachteile von HD Plus
  2. Technisat die zweite – Ab ins Netzwerk mit dem Technisatreciever
  3. Technisat – Ein kleines Resümee
  4. Smart Cutter
  5. Audacity
  6. VLC-Player
  7. LAME-Encoder
  8. MP3Tag

Retro Computing: WinUAE 3.3.0 widmet sich AmigaOS 4.x

Geschützt: Schätze wie ein Amiga 1000 eignen sich ebenfalls, aber nicht nur, als Museumsstücke, wie hier im Musée Bolo der EPFL in Lausanne. Rama, Amiga A1000 IMG 4275, CC BY-SA 2.0

Geschützt: Schätze wie ein Amiga 1000 eignen sich ebenfalls, aber nicht nur, als Museumsstücke, wie hier im Musée Bolo der EPFL in Lausanne. Rama, Amiga A1000 IMG 4275, CC BY-SA 2.0

AmigaOS 4.x erfuhr nie eine sonderlich weite Verbreitung unter Anhängern von Commodores Heimrechnern. Nun können Interessierte das System zumindest mit dem Emulator WinUAE 3.3.0 ausprobieren.

Nach einem guten halben Jahr Entwicklungszeit hat das WinUAE-Team Ausgabe 3.3.0 ihres Amiga-Emulators veröffentlicht. Neuerungen gibt es gerade für AmigaOS 4.x. Das Betriebssystem entstammt nicht mehr der Feder Commodores, sondern dem Hause Hyperion Entertainment. Jedoch ist es auf PowerPC-Systeme oder Original-Rechner mit einer PPC-Karte ausgelegt und erfuhr keine weite Verbreitung innerhalb der Amiga-Gemeinde. Mit WinUAE lässt sich das System zwar ausprobieren, jedoch setzt es auf Erweiterungen im Expansion-Slot auf. Daher warnen die Entwickler, dass die Emulation nie so schnell wie bei einem herkömmlichen m68k-Amiga sein könne.

Hinzu kommen eher kleinere Änderungen. So können Nutzer nun einen monochromen Monitor emulieren. Abbilder von Laufwerken für ein PC Bridgeboard – eine Erweiterung, die einen x86-Prozessor für MS-DOS bot – lassen sich nun direkt in vielen Formaten verwenden. Wem schlecht portierte Atari-ST-Software ein Graus sind, kann nun zumindest die zu dunklen Farben zum Beispiel bei Midnight Resistance. Außerdem haben die Programmierer viele Fehler behoben und einige Funktionen unter der Haube verbessert. Alle Details lassen sich in den Release Notes nachlesen.

WinUAE erscheint als freie Software unter der GPLv2 und basiert auf UAE (Unix/Ubiquitous Amiga Emulator). Wie der Name bereits andeutet, ist das Programm auf Windows ausgelegt. Eine Alternative auch für Linux und Mac OS X mit derselben Basis stellen PUAE und FS-UAE dar.

Links

  1. Release Notes
  2. Midnight Resistance

Windows 10 wird ab Juli kostenpflichtig

Windows 10

Windows 10

Microsofts Betriebssystem Windows 10 gibt es gratis – noch. Nun kündigte ein Konzernmanager das baldige Ende der Kostenloskultur an.

Windows 10 Home wird nach der einjährigen Einführungsfrist 119 Dollar kosten. Nach dem 29. Juli müssen Nutzer eine Lizenz mit einem neuen PC oder separat erwerben. Europreise wurden auf dem Microsoft Blog von Microsoft-Manager Yusuf Mehdi noch nicht genannt, genauso wenig wie die Preise für die Pro- und Enterprise Version.

Hat man bis zum 29. Juli 2016 ein Upgrade auf Windows 10 durchgeführt und dieses aktiviert, so kann man auf dem Computer Windows 10 auch in Zukunft kostenlos weiter nutzen, wenn denn ine Neuinstallation aus irgendwelchen Gründen erforderlich wird. Bei der Aktivierung wird ein Hardwareschlüssel erstellt und auf Microsofts Aktivierungsservern hinterlegt, der bei einer Neuinstallation auf dem selben Gerät wieder abgefragt wird.

Mit dem Microsoft Creation Tool kann man sich ein ISO Abbild bzw einen USB Stick vom aktuellen Build von Windows 10 erstellen. Mit einem gültigen Windows 7/8/8.1 Lizenzkey kann man eine saubere Neuinstallation vornehmen und kann so ein Upgrade und damit verbundene Probleme umgehen.

Links

  1. kostenlose Upgradefrist für Windows 10 läuft aus
  2. Microsoft Creation Tool
  3. Gesammelte Erfahrungen mit Windows 10

Mozillas Wartungsdienst und die Windows Firewall

Kleinigkeiten sind es, die so manchen erfahreneren Computernutzer zur Verzweiflung treiben. So hat mich der Wartungsdienst von Firefox und Thunderbird letztens bei der Neuinstallation Windows (Win 7 und 10) zur Weißglut getrieben und nichts wirklich brauchbares stand dazu im Internet.

Was war passiert?

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen neuen Rechner ohne Betriebssystem gekauft. Die Interne Festplatte ist groß genug um 3 Betriebssysteme zu installieren und eine zweite Platte ermöglicht es Dateien zur Bearbeitung abzulegen. Installiert habe ich mir Windows 7, Windows 10 und Ubuntu. Warum Win 7? Ich besitze noch etwas betagtere Software, die in der Anschaffung recht teuer ist, aber unter Windows 10 nicht mehr einwandfrei funktioniert. Eine Virtuelle Maschine scheidet aus Performancegründen aus – bei der Software handelt es sich um Videobearbeitungssoftware. Also Win 7. Windows 10 für Games und Ubuntu für sicherheitsrelevante Aufgaben wie Onlinebanking und dergleichen.

Wie eingangs schon erwähnt, mußte ich die Betriebssysteme von Grund auf neu aufsetzen, Treiber und alle benötigte Software dazu. Beide Windows-Versionen habe ich wie gehabt von meinem USB Stick installiert. Nur habe ich eine Kleinigkeit vergessen.

Der Trick mit der Benutzerkontensteuerung

Für die Installation der Treiber und Software auf Windowssystemen schalte ich im Administratorkonto die Benutzerkontensteuerung ab. Das bringt den Vorteil, daß man nicht dauernd nach den Rechten für die Softwareinstallation gefragt wird, sobald man eine neue Software integriert. Wenn Windows mit allem drum und dran eingerichtet ist, wird die UAC (User Acount Conbtrol – neudeutsch für Benutzerkontensteuerung) wieder scharf gestellt.

Auf meinen Windowssystemen nutze ich eigentlich nur die Firewall und den Virenschutz, den Microsoft bereitstellt – also Windows Defender und die Windows Firewall. Bei der Installatation von Windows und Software auf dem neuen Rechner hatte ich vergessen, die UAC auszuschalten. Auf meinem Stick mit der am meisten benötigten Software hatte ich Thunderbird und Firefox, beides in leicht veralteten Versionen – Thunderbird 36.x und Firefox 43. Also beides war zum Installationszeitupunktz mindestens 2 bis 3 Monate alt – eigentlich kein Problem, beide Programme haben ja den Wartungsdienst, der die alte Version erkennt und dann die aktuelle vom Release-Kanal aus dem netz besorgt – DENKSTE

Was dann kam, war die Meldung, daß die eigentlich veralteten Versionen von Thunderbird und Firefox im Menü Hilfe –> Über Firefox/Thunderbird als aktuell angezeigt wurden.

Firefox - veraltete Version wird als aktuell angezeigt

Firefox – veraltete Version wird als aktuell angezeigt

Durch die immer noch aktivierte Benutzerkontensteuerung wurden beide Programme (Thunderbird und Firefox) zwar korrekt installiert, aber die Windows Firewall wurde nicht mit den entsprechenden Regeln für den Wartungsdienst beider Programme gefüttert. Die Firewall hat im Endeffekt verhindert, daß beide Programme auf die Mozilla-Server zugreifen konnten und die installierte Version prüfen und eventuell updaten können.

Und die Lösung des Problems?

Zu der Geschichte gab es insgesamt wenige Einträge, die Google mir geliefert hat. Es gab nur ein paar Seiten, die auf Manipulation beider Mozillaprogramme von außen hinwiesen. Hierbei sollte die Datei user.js im Profilordner von Firefox von außen manipuliert sein. Bei einem frisch installiertem System, daß bis dahin noch keinen Kontakt zum Internet hatte ist das eher auszuschließen. Ein Eintrag im Forum meines Webhosters brachte mich auf die Idee mit der Firewall. Und da konnte ich den Zusammenhang zur UAC herstellen.

Ich habe beide Programme nacheinander deinstalliert und restlos von der Festplatte getilgt (Programme deinstalliert und die Profilordner gelöscht).

Danach habe ich die Benutzerkontensteuerung deaktiviert und die beiden etwas veralteten Programmversionen neu installiert, danach die UAC wieder angestellt. Mit Hilfe –>Über Firefox/Thunderbird habe ich dann manuell das Update angestoßen und die aktuellen Versionen wurden installiert.

Windows 10 – Gesammelte Erfahrungen

Windows 10

Windows 10

Ende Juli des mitlerweile vergangenen Jahres hat die Redmonter Firma Microsoft den neuesten Sproß der Betriebssystemfamilie Windows 10 herausgebracht. Im Oktober habe ich mich entschieden, den Schritt zu wagen und auf das neue Windows zu wechseln. Mittlerweile habe ich Windows 10 ein reichliches Viertel Jahr in Betrieb und möchte hier meine Eindrücke und Erfahrungen zum Besten geben.

 

Viel Trouble um das Upgrade :wacko:

 

Im Frühjar 2015 hat Microsoft damit begonnen, jedem Windows 7 und Windows 8.x Nutzer das jüngste Mitglied der Windows-Reihe förmlich aufzuschwatzen. Windows 8.x habe ich die letzten Jahre erfolgreich verweigert und zwar wegen der zu stark für Smartphones und Tablets optimierten Metro-Oberfläche. Daher bin ich bei Windows 7 geblieben.

 

Windows 10 wurde bekantlich über das GWX Update KB3035583 in Win7 und 8.x beworben. Nicht nur das, dieses Update sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen auf diversen Webseiten und in verschiedenen Internetforen sondern auch der oftmal ungewollte Download von Win10. Oft poppte eine Werbung auf, man möge sich doch Win10 reservieren lassen und das Upgrade durchführen. Microsoft hat sogar um die 3 GB Installationsdaten über das Windowsupdate verteilt und diese unbedarften Usern einfach untergeschoben – egal ob die Internetleitung getaktet (Minutentakt oder begrenztes Datenvolumen) war oder nicht. Als nächsten Schritt hat Microsoft, um die Verbreitung seines neuen Systems das Upgrade als empfohlenes Update in die Auto-Update Funktion von Windows 7/8.x integriert. Ein falscher Klick und schon startet das Upgrade – ob man will oder nicht. Aber davon war aber im Oktober bei meinem Upgrade noch nichts zu spüren.

 

Microsoft will in den kommenden Monaten mit aller Macht auf alle Systeme das neue Windows 10 pressen. Daher gibt es die Aktion bis Juni/Juli 2016, bei der man seinem angestaubten Windows 7 oder 8.x eine Frischzellenkur (also ein Upgrade) mit Windows 10 verpassen kann. Bis November waren allerdings nur Upgrades mit bereits aktivierten Windows 7/8.x zulässig. Mehr dazu später.

 

Windows 10 as a Service :x

 

Microsoft will Windows 10 als eine Art Rolling Release mit zwischen geschobenen Sicherheits- und Funktionsupdates (kumulative Updates) auf dem neuesten Stand halten. Damit hat Microsoft angekündigt, daß Windows 10 das letzte Windows überhaupt sein werde, was fortlaufend mit einzelnen Sicherheitsupdates und größeren Upgrades (mit neuen Funktionen und dergleichen) aktuell halten will. Was auf diese Ankündigung natürlich dann für Verwirrung sorgt, ist die Tatsache, daß Microsoft den Support nur bis 2025 laufen lassen will.

 

Auf alle Fälle kam im vergangenem November, nach einigen Verirrungen, das erste große Upgrade von Windows 10 heraus. Neuerungen dafür halten sich allerdings in Grenzen und sind oft nur auf dem zweiten Blick erkennbar. Richtig angefangen mit Windowas 10 habe ich allerdings auch erst im November, nach ein paar mal hin und her (zwischen Win7 und Win10) im Oktober.

 

Wieso zwischen Win7 und Win10 hin und her :irre: ?

 

Das ist auch so eine Geschichte. Aber bevor ich damit loslege noch ein paar Worte zu meiner genutzten Hardware. Ich bin im Besitz eines fast 6 Jahre alten Laptop – einem Acer Aspire 5742G,  der auch noch regelmäßig eingesetzt wird (mobil und daheim). In diesem Laptop arbeitet ein Intel Core i5 480M (Doppelkern der ersten Core i5 Generation – Sandy Bridge) mit integrierter GPU. Unterstützt wird die CPU via Optimus von einer Nvidia Geforce GT 540M (2048 MB Video-RAM) und 8 GB RAM im Dual Channel (ehemals 4 GB). Im Innern rattert eine 1 TB Toshiba Festplatte. Für optische Medien gibt es einen DVD-Brenner von Optiarc.

 

Ausgeliefert wurde der Laptop im Februar oder März 2010 mit Windows 7 Home Premium 64bit, welches ich aber kurze Zeit später wegen der vielen Händlerzugaben an Software (diverse Demosoftware und dergleichen) durch ein niegel-nagel-neues und 64bittiges Windows 7 Ultimate austauschte. Meine späteren Erfahrungen mit Neuinstallation und Updates habe ich bereits letztes Jahr zusammen mit einem Tutorial, um sich die Arbeit ein bisschen zu erleichtern, hier im Blog beschrieben.

 

Nach über 5 Jahren Windows 7, ich war (und bin auch immer noch) mit dem System zu frieden, kam dann Windows 10 auf den Markt – laut Microsoft für 1 Jahr lang als kostenloses Upgrade. Allerdings bin ich ein Mensch, der sich ein System lieber sauber und ohne Schnörkel neu aufsetzt, um Probleme bei einem Upgrade zu vermeiden. So kam dann der Tag im November wo ich dachte: „Ach was solls probiere einfach das Upgrade auf Windows 10.“ Also habe ich das Upgrade über das Windowsupdate gestartet. Die 3 GB Installationsdateien waren schnell geladen, aber der Upgradeprozess zog sich von ca 14 Uhr nachmittags bis spät in die Nacht hinein. Sehr lange habe ich das Upgrade nicht auf meinem Laptop gelassen, weil für mich wichtige Videobearbeitungs- und Bilderveredelungssoftware unter Windows 10 nicht mehr funktionierte. Also habe ich nach ein paar Tagen Windows 7 wieder neu installiert.

 

Als Microsoft dann gegen Mitte November das Novemberupgrade herausbrachte, habe ich dann einen zweiten Versuch gewagt. Diesmal aber als saubere Neuinstallation. Microsoft hat den Usern mit diesem Upgrade die Möglichkeit eingeräumt bis zum Ende der Jahresfrist das neue Windows 10 mit dem alten Aktivierungskey aus Win7/8.x Zeiten zu registrieren.

 

Windows 10 Upgradekuddelmuddel :unsure:

 

Wie immer bringt Microsoft seine neues Windows in zahlreichen Editionen und Versionen heraus. Interessant für den Hausgebrauch sind Win10 Home und Win10 Pro und Win10 mobile für Smartphones und Tablets. Win10 Enterprise ist für Firmen und Geschäftsleute interessant. Alle Versionen gibt es mit Windows Media Center und ohne Media Center (Home N, Pro N und Enterprise N).

 

Bei Windows 7 war das Editionskuddelmuddel noch um einiges umfangreicher (Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate und Enterprise). Die Unterschiede sind bei der Wikipedia noch einmal detailiert beschrieben. Windows 8 gab es als Win 8, Win 8 Pro (mit und ohne Mediacenter) sowie Win8 Enterprise.

 

Windows 7 und 8 in der Enterprise-Edition kann der geneigte User auf ein Windows 10 Enterpise upgraden, Win8 und die Home-Editionen von Win7 lassen sich auf Windows10 Home upgraden. Win7 Professional und Ultimate sowie Win8 Pro auf Windows 10.

 

Liegt eine der genannten Windows 7 oder 8 Editionen als Systembuilder Version auf separatem Datentrräger mit gültigem Lizenzschlüssel vor, kann kann man seit November 2015 (Windows Build 1511) eine saubere Neuinstalltion von Windows 10 riskieren (erst mit dem Media Creation Tool downloaden – dann brennen oder auf einen USB Stick bannen). Die Lizenzschlüssel der alten Version kann man zum aktivieren von Windows 10 nutzen. Beim Upgrade oder einer Neuinstallation von Win10 wird ein auf der Hardware basierender Schlüssel generiert und auf den Aktivierungsservern von Microsoft hinterlegt. Es dürfte daher möglich sein, mit altem Lizenzschlüssel auch nach dem Juli 2016 sein Windows 10 im Notfall noch frisch zu aktivieren. Bei neuer Hardware (beispielsweise einem neuen Mainboard) wird dann nach dem Juli 2016 eine gekaufte Lizenz fällig, die soetwas um die 100 bis 150 Euro je nach Version kostet.

Windows Logo

Windows Logo

Wie läuft denn nun Windows 10?

 

Ich muß sagen, daß ich vom Design und der Geschwindigkeit von Windows 10 her recht überrascht bin, nach dem Debakel was sich Microsoft mit Windows 8.x erlaubt hat. Allerdings kann ich hier nur vergleiche zwischen Windows 7 Ultimate und Windows 10 Pro ziehen, da ich eine Zwischenversion gekonnt ignoriert habe. Der Drang zum Upgrade, den Microsoft im Frühjahr in meinem alten System implementiert hat fand ich schon recht nervig bis penetrant. Nach dem langen Upgrade im Oktober, habe ich nicht wirklich lange mit Windows 10 gearbeitet (fehlende Software).

 

Nachdem Microsoft das Novemberupgrade herausgebracht habe, war der Download schnell angefertigt und die Daten auf meinen Installationsstick hinzugefügt. Auf meinem Rechner habe ich schon gewohnheitsmäßig immer 3 Partitionen auf der Festplatte eingerichtet. Die erste Partition ist für mein Windows 7 reserviert, was ich nicht lange zuvor frisch installiert habe und Windows 10 habe ich paralell dazu auf einer zweiten Partition installiert. Per Bootloader, den Windows 10 mit sich bringt, fällt die Startauswahl doch sehr einfach.

 

Die Installation ging recht flott und intuitiv von der Hand, allerdings wurden von der Partition noch einige Gigabytes abgeknappst, für eine Systempartition und eine weitere Partition. Die Aktivierung erfolgte via Lizenzkey von Windows 7 Ultimate, danach schaltet Win10 die Pro Funktionen frei.

 

Die meisten Geräte in meinem 6 jahre alten Laptop wurden einwandfrei erkannt – Audiotreiber und Grafikkartentreiber mußte ich nachinstallieren. Acer hat für das alte Gerät allerdings keine Windows 10 Treiber zur Verfügung gestellt. Für den Sound habe ich also auf denm Win7 Treiber zurückgegriffen, die Installation lief butterweich und ohne Probleme durch. Für die Nvidia GPU habe ich mir beim Hersteller den aktuellen Treiber aus dem Netz gezogen und den einfach installiert.

 

Nach dem ersten Start präsentiert Windows 10 sich recht aufgeräumt. Das Startmenü links unten in der Ecke um die Kacheln aus Windows 8.x erweitert, so daß diese nur auf einen Klick auf das Startmenü-Icon erscheinen. Weiterhin Auffällig ist, daß Win 10 sich von Aero verabschiedet hat. Alle Leisten sind nicht mehr halbtransparent. Fenster erscheinen in einem kantigen Design (nicht mehr wie damals etwas abgerundet). Nach meinem Umstig auf Windows 10 haben nun die altbekannten Ribbons, die seit der 2007er Version in MS Office verwendet werden, nun auch in den Ordnerfenster und dergleichen Einzug gehalten. Etwas gewöhnungsbedürftig, da manche Sachen jetzt mit mehr Klicks von statten gehen, wie mit einem Klick vorher.

 

Windows 10 läuft auf meiner betagten Hardware recht flott, was ich nicht gedacht hätte. Windows 7 wurde durch die massig Updates, die sich in den letzten 6 bis 7 Jahren angesammelt haben doch nun schon recht schwerfällig. Alte Angewohnheiten wird man nur schwer los, aber ich habe mir die am meisten benötigten Programme (Office, Multimedia, Web) wieder an die Taskleiste gepappt und weitere Programm-Icons die öfters genutzt werden wieder auf den Desktop platziert. So entfällt die lästige Sucherei im Startmenü. Die Suche (sie nennt sich wohl jetzt Cortana) befindet sich neben dem Startmenü, das Eingabefeld dafür benötigt viel Platz. Mit 2 oder 3 Klicks ist das recht schnell behoben, aus dem Eingabefeld wird eine Lupe. Die Suche nach Programmen und Funktionen geht recht schnell von Statten, Cortana bringt da gleich passende Programme und Dateien zum Vorschein. Was mir gut gefällt ist das neue Fenster, in dem der Fortschritt zu Kopier- und Löschvorgängen angezeigt werden. Erstens werden sämtliche Vorgänge in einem Fenster gebündelt. Beim Erweitern des Fensters zeigt es recht übersichtlich an, was wohin kopiert wird und in einem Diagramm den Geschwindigkeitsverlauf dazu.

 

Genutzt habe ich Windows 10 bisher hauptsächlich für Office, Internet und ein paar kleinere Spiele (Minecraft, die 2004er Neuauflage von Sid Meiers Pirates, Knights of Honor…) was die alte Hardware halt so hergibt. MS Office 2013 läuft auch hier soweit einwandfrei und ohne Probleme. Ein neues Headset wurde sofort erkannt. Windows 10 bietet hierfür auch schon recht gute Einstellungen für Kopfhörer und Microfon. Bitlocker habe ich gleich darauf angesetzt, meine Arbeitsdaten zu verschlüsseln.

 

Seit ca 10 oder 12 Jahren nutze ich bereits Mozilla Firefox und seit ein paar Jahren auch Thunderbird für meine E-Mails (zuvor die Weboberflächen der Mailprovider). Daher habe ich Microsoftprodukte (Internetexplorer, Edge und Outlook) außen vorgelassen, da beide Mozillaprodukte auf jedes beliebige Betriebssystem ganz einfach umziehen kann. Etwas schwieriger gestaltet es sich den Firefox als Standardbrowser in Windows 10 festzulegen.

 

Allerdings gibt es auch noch einen kleinen Negativpunkt. Und zwar stürzen in regelmäßigen Abständen (wenn der Rechner nicht benutzt wird) die Grafikprozessoren ab. Das macht sich bei meinem 16:9 Bild so bemerkbar, daß der Screen sich auf 4:3 umschaltet. Deaktivieren und Aktivieren der Grafikkarten im Gerätemanager schafft da für Abhilfe. Ich hoffe daß siolche Stabilitätsprobleme bald der Vergangenheit angehören.

 

Was mich persönlich stört ist, daß Microsoft den Datenschutz mit Windows 10 weiter aushölt. So erlaubt sich Microsoft alle Einstellungen, die für die Datenübermittlung an die Softwareschmiede zuständig sind, pauschal zu aktivieren. Hier muß der der User selbständig tätig werden und diese schon bei der Installation oder beim Uprgade deaktivieren. Später ist das erst nach einiger Sucherei in der Systemeinstellung zu bewerkstelligen.

 
Etwas nervig ist auch die Werbung für Office 365 in den Kacheln des Startmenüs. Für XBox One Besitzer ist Windows 10 sicher ein Mehrwert, da auf der Konsole, auf Tablets und dem PC jetzt im Prinzip das selbe Betriebsystem läuft.

 

Fazit

 

Mit Windows 10 ist es Microsoft gelungen, ein rundes Betriebssystem auf den Markt zu bringen, welches Konsolen, PCs und Tablets sowie Smartphones vereinheitlicht. Auch ältere Hardware mit älteren Treibern wird recht gut unterstützt. An der Stabilität läßt sich allerdings noch arbeiten.

 

Windows 10 bring einige Neuerungen mit. Ob alle davon wirklich sinnvoll sind (Ribbons) wage ich einmal zu bezweifeln, weil diese den Arbeitsaufwand erhöhen und die Einarbeitung erschweren. Cortana scheint meines Erachtens hauptsächlich für motorisch eingeschränkte Nutzer wirklich sinnvoll zu sein, für alle anderen im beruflichen sowie im privaten Umfeld ist sie (als Sprachsteuerung) mehr oder weniger nur ein nettes Gimmick – Nice to Have. Ansonsten bringt Microsoft wenig Neuerungen, die der geneige Nutzer gleich so verwenden kann. Viel wurde unter der Haube getan, gerade was sicherheitstechnisches angeht.

 

Nervig auf jeden Fall ist die Werbung für Office 365. Unbedarfte Benutzer haben beim Klick darauf ein Office Abo für 99 Euro pro Jahr am Knie, zumal es auch freie und günstigere Alternativen für den Hausgebrauch sind. Im Allgemeinen drängt Microsoft wiedervermehrt auf eigene Produkte. Alternativen sieht man in Redmont wohl nicht gern. Auch der Datenschutz läßt zu wünschen übrig, muß man als Nutzer selbständig tätig werden und diverse Einstellungen selbst ändern. Verhält sich Windows 10 nach Ausschalten der Datenübermittlung wirklich still?

 

Links

Wie üblich erscheinen hier wieder ein paar Links, unter anderem auch auf Themen die ich schon früher beschrieben habe.

  1. Standardbrowser in Windows 10 festlegen
  2. Von Updatestress und Installationsfrust
  3. Windows vom USB Stick installieren
  4. Angetestet – MS Office 2013
  5. Erfahrungen mit Office 2013
  6. Ein Tag auf der Cebit 2013
  7. Wie man Firefox und Thunderbird wieder herstellt
  8. Firefox und Thunderbird ganz mobil

Microsoft stellt Support für Internet Explorer 8, 9 und 10 ein

Internet Explorer: Microsoft stellt den Support für alte Versionen ein

Internet Explorer: Microsoft stellt den Support für alte Versionen ein

Die Internet-Explorer-Versionen 8, 9 und 10 für Windows 7 und aufwärts werden ab Dienstag nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Wer noch mit einem der alten Browser im Netz unterwegs ist, sollte jetzt handeln.

Microsoft stellt seinen Support für die Versionen 8, 9 und 10 des Internet Explorers ein. Damit setzt das Unternehmen eine Ankündigung um, die es schon 2014 gemacht hat. Ab dem 12. Januar wird es unter Windows 7 aufwärts keine Sicherheitsupdates und keine technischen Hilfen mehr für die Browser geben. Der Internet Explorer 11, die aktuelle Version, wird weiter mit Updates unterstützt. Unter Vista wird weiter der Internet Explorer 9 mit Updates versorgt.

Wer noch einen alten Internet Explorer nutzt, wird mit dem letzten Update automatisch den Hinweis bekommen, seine Version zu aktualisieren. Nutzer sollten das auch unbedingt tun, um sicher zu surfen, und der Anleitung auf dem Bildschirm folgen.

So können Nutzer Updates suchen

Manuell lässt sich das Upgrade durchführen, indem man auf die Systemsteuerung klickt und im Bereich „Windows Update“ die Schaltfläche „Nach Updates suchen“ anwählt. Um herauszufinden, welche Version man installiert hat, startet man den Internet Explorer und klickt auf das Zahnrad-Symbol in der Ecke des Explorer-Fensters und wählt „Über Internet Explorer“ aus. In sehr alten Versionen muss man eventuell auch den Punkt „Info“ über den Menüpunkt „Hilfe“ ansteuern.

Microsoft will mit dem Schritt Nutzer der alten Browserversionen dazu bewegen, ihre Software endlich zu modernisieren. Das Unternehmen hätte so weniger Support-Aufwand und auch andere Webentwickler würden sich freuen, wenn die alten Browservarianten nicht mehr benutzt werden.

Die alten Versionen des Internet Explorers haben immer noch einen beträchtlichen Marktanteil bei den Desktop-Browsern: Laut einer Schätzung der Seite NetmarketShare gehen rund 20 Prozent der Nutzer noch mit einer der Versionen 8,9 oder 10 online, für die nun der Support ausläuft.

Source Code Leak: Streit um das Amiga-Erbe

 Dreht sich im Grab um: Das Erbe um Commodores Amiga ist auch für Deluxe-Paint-Pharaonen schwer zu durchschauen. (Bild: Electronic Arts)


Dreht sich im Grab um: Das Erbe um Commodores Amiga ist auch für Deluxe-Paint-Pharaonen schwer zu durchschauen.
(Bild: Electronic Arts)

Über eine Veröffentlichung des Quellcodes des über zwanzig Jahre alten AmigaOS 3.1 sollten sich eigentlich alle freuen. Aber in bester Commodore-Tradition gibt es Streitereien um das Erbe, Hyperion besteht auf seinem Recht.

 

Ein Hacker veröffentlicht den Quellcode eines über zwanzig Jahre alten Betriebssystems und reiht sich damit in einen ebenso alten Erbstreit ein. AmigaOS 3.1 stellt die letzte Iteration der einst beliebten Plattform von Commodore dar, es erschien 1994, kurz vor dem endgültigen Ableben der inzwischen legendären Firma. Über den nun geleakten Source Code beschwert sich Hyperion Entertainment, das belgisch-deutsche Unternehmen hält die Rechte nicht nur am später entwickelten Nachfolger AmigaOS 4.x, sondern auch an der beanstandeten Ausgabe.

 

Verworrenes Commodore-Testament

 

In einer offiziellen Stellungsnahme geht Hyperion darauf ein, warum sie gegen das Veröffentlichen des alten Codes vorgehen. So basiere die neue Ausgabe des Betriebssystems zum Teil auf dem alten AmigaOS 3.1 und entsprechend notwendig sei ein Bestehen auf den Rechten daran. So erschien Ende 2014 die Final Edition der Umgebung, ein Jahr später eine digitale Version zum Herunterladen. Da es sich um eine proprietäre Umgebung handelt, können Dritte keinen Einblick in den tatsächlichen Unterbau des Systems erlangen. Laut Hyperion enthält der Leak jedoch keinen Code des aktuellen OS.

 

Hyperion entwickelt jedoch erst seit 2001 den offiziellen Nachfolger, zuvor hatte sich bereits Haage & Partner mit den Ausgaben 3.5 und 3.9 aus den Jahren 1999 und 2000 daran versucht. Auf der Hardware-Seite produzierte Escom für einige Zeit Amiga-Rechner, die deutsche Firma ging jedoch 1997 unter. Das aktuelle Betriebssystem läuft hingegen nicht mehr auf originalen Amigas, es benötigt eine exotische PowerPC-Basis. Ganz rund läuft hingegen auch das Geschäft mit dem Nachfolger nicht, Hyperion kämpft seit Anfang 2015 gegen den Untergang.

 

Amiga heute

 

Zum Sprung in die eigene Computer-Vergangenheit ist ein AmigaOS 4.x jedoch nicht notwendig. Neben einer Vielzahl von Emulatoren existieren auch FPGA-Nachbauten der klassischen Rechner. Sie alle benötigen aber eine Kopie des Kickstart-ROM. Wer es nicht selbst von seiner Commodore-Hardware auslesen kann oder will, kann von Cloanto mit dem Amiga-Forever-Paket auch noch nach über zwanzig Jahren eine legale Version erstehen

Geleakter Quellcode von Amiga OS

Amiga OS 4.x

Amiga OS 4.x

Der Quellcode von AmigaOS ist inklusive des Betriebssystems Kickstarter und des Dateimanagers Workbench offenbar im Internet aufgetaucht.

Bisweilen gibt es noch eine rege Bastler- und Programierergemeiunde um Commodores Wundercomputer Amiga. Laut Berichten der Seite Commodore.ninja soll der Quellcode von AmigaOS 4.x im Internet kursieren.

 

Der Name der komprimierten Datei deutet zwar auf Version 3.1 hin, beim Entpacken des Archives sind Ordner mit Verweisen auf Version 4 – einer recht aktuellen Fassung – zu sehen. Trotzdem ist nicht ganz klar, wie alt diese Dateien sind, laut einer Diskussion auf Reddit scheint es Hinweise darauf zu geben, daß dieser Leak schon älter ist, aber jetzt erst gefunden wurde.

 

AmigaOS gehört dem US-Unternehmen Amig Inc., für die Weiterentwicklung des Betriebssystems war in de vergangenen Jahren allerdings die belgische Firma Hyperion-Entertainment zuständig. Ende 2014 wurde die neueste Version AmigaOS 4.1 Final Edition veröffentlicht und vertrieben. Preislich liegt AmigaOS 4.1 je nach Ausgabe zwischen 10 und 50 Euro.

Herbei, o ihr Scheinchen, traurig drein blickend

Wieder einmal ist es soweit. Weihnachten 2015 ist vorbei, alle Geschenke, die gekauft worden sind, wurden an die Kinder, die Enkel, Mama, Papa, Tante, Onkel oder das Schwiegermonster – Verzeihung die Schwiegermutter – verteilt. Wie jedes Jahr üblich, hat die weihnachtliche Geschenkeorgie und die fröhliche Silvesterböllerei ihren Preis und das macht sich zumeist mit einem dicken Loch in der Geldbörse oder roten Zahlen auf dem Konto bemerkbar. Auch dieses Jahr gibt es wieder etwas, womit man zumindest die roten Zahlen auf dem Konto beäugen kann, und das mit maximaler Sicherheit vor Kriminellen.

 

Bankix

Bankix

c’t Bankix

 

Bankix ist ein vom Heise-Verlag speziell angepasstes Ubuntu und basiert auf der Long Term Variante vom April 2012. Es bietet also noch bis 2017 Sicherheitsupdates von Seiten der Ubuntu-Macher.

 

Bankix an sich wird auf einem USB Stick oder einer SD-Karte (beides mit) einem Schreibschutzschalter oder einer DVD installiert und auch von dort gestartet. Für private Daten, kann man später noch einen eigenen USB Stick als sogenanntes Home-Verzeichnis einbinden.

 

Vorteile bietet Bankix im Bereich vom Online-Banking viele. Es basiert auf einem Linux und ist durch die geringe Verbreitung (im Vergleich zu Windows oder MacOS) für Kriminelle eher untinteressant um es anzugreifen. Ubuntu selbst ist ein gut gepflegtes OpenSource Betriebssystem, welches regelmäßig Sicherheitsupdates erhält und wo offene Lücken zeitnah geschlossen werden. Durch Schreibschutz oder das optische Medium können nach der Einrichtung dessystems keine Änderungen von Seiten krimineller Elemente mehr vorgenommen werden.

 

Zusätzlich bringt Bankix noch ein paar weitere Sicherheitsfeatures mit. Zum einen hat der Heise-Verlag den Browser Firefox mit diversen Addons weiter gehärtet, so daß böswillige Scripte gar nicht erst ausgeführt werden. Andererseits sind nur zwei Paketquellen eingebunten (Ubuntu und Heise) die signierte Software und Updates zur Verfügung stellen.

 

Empfohlen wird seitens Heise, daß Bankix auf einem USB Stick mit einem Schreibschutz (es reichen 4 GB) installiert wird. Trekstor beispielsweise liefert für recht wenige Euronen solche Sticks aus. SD Karten besitzen zwar auch einen Schreibschutz, aber die meisten Kartenleser übergehen den geflissentlich. Mit UNetbootin kann man das Bankix Image auf USB Stick oder Wahlweise SD-Karte bringen. Die Installation auf CD oder DVD ist recht umständlich, da vorher eine Multisession-Disc erstellt werden muß und nach einem Boot von der CD/DVD alle Updates in eine zweite Session gebrannt werden. Nicht jedes Brennprogramm unterstützt Multisession beim Brennen von ISO Dateien. Ich nutze hier ISO-Workshop, beim Brennen der ISO muß man das Finalisieren der Disc abgewählt werden. (Softwareliste findet sich wieder am Ende des Artikels)

 

Im nächsten Schritt bootet man Bankix von dem ausgewählten Medium. Man kann jetzt noch zusätzliche Software installieren, beispielsweise Hibiscus (ich schrieb vor einem Jahr darüber), Thunderbird, Textverarbeitung Tabellenkalkulation, sogar einen PDF Reader, falls man denn einen zum Lesen von Kontoauszügen benötigt. Wem das nicht reicht, der kann auch GnuCash installieren und damit die Finanzverwaltung seiner Firma abwickeln.

 

Jetzt ist es an der Zeit, das System zu aktualisieren. Rechts oben in der Ecke befindet sich ein Schalter, ein Klick darauf öffnet ein Menü. In dem Menü steht „System ist auf dem neuesten Stand“, aber ein Klick darauf stößt eine Überprüfung und dann den Download aller verfügbaren Aktualisierungen an. Zusätzlich kann man noch einen weiteren USB Stick als sogenanntes „Homeverzeichnis“ einbinden, der dann als Laufwerk für Nutzerdaten und dergleichen dient. Hier drauf können beispiel ein eigens erstelltes Haushaltsbuch gesichert und abgeglichen werden.

 

Bei einem Neustart werden alle Aktualisierungen und Änderungen am System in der Datei settings.squashfs geschrieben, die dann gesichert auf SD-Karte, USB Stick oder DVD landet. Im Nachhinein (ich hab das ganze mit einem Schreibschutz Stick getestet) ist diese auch bei abgeschaltetem Schreibschutz auch nicht mehr änderbar. Man sollte also in Regelmäßigen Abständen diese Prozedur durchführen, da die meisten Systemaktualisierungen einen Neustart benötigen.

 

Softwarelinks

  1. c’t Bankix
  2. UNetbootin (Universal Netboot Installer)
  3. ISO Workshop zum Brennen der ISO Datei

Retro News – Verbesserte Emulatoren für Amiga und C64 sind erschienen

Die italienische Firma Cloanto hat ihre kommerziellen Emulationspakete Amiga Forever und C64 Forever aktualisiert und den Amiga unter anderem mit PowerPC-Emulation ausgestattet.

Heute sind die neuen Versionen für Amiga Forever und C64 Forever erschienen. Beide Versionen der kommerziellen Emulationspakete der italienischen Firma Cloanto erhalten gewichtige Neuerungen.

Wichtigste Neuerung bei Amiga Forever ist die PowePC Emulation, in der man nun auch das von Hyperion Entertainment entwickelte AmigaOS 4.1 Final Edition for Classic installieren und ausführen kann. Amigas liesen sich anno dazumal mit diversen PPC Beschleunigerkarten auf Trab bringen. Letztes Jahr erhielt die PPC Emulation im Amiga Emulator UAE Einzug. Auf diese Version setzt nun Cloanto sein Paket Amiga Forever. Cloanto verspricht auch besseren Umgang mit Peripheriegeräten (Serielle Schnittstellen, Drucker und MIDI-Interfaces) und aktualisierte Anwenderpakete.

 

Eine weitere Neuerung beider Pakete (Amiga und C64 Forever für Windows) ist die Unterstützung hochauflösender High-DPI-Displays (4k, Retina) und erlaubt es sowohl Amiga- als auch C64 Konfigurationen unter der selben Oberfläche zu vereinen, sofern beide Pakete installiert sind.

 

C64 Forever gibt es als kostenlose, aber eingeschränkte Express Edition, als herunterladbare Plus Edition für 15 Euro und als Boxed Plus Edition für 20 Euro.

 

Amiga Forever hingegen wird akls Value Edition für 10 Eurom Plus Edition für 20 Euro und Premium Edition für 50 Euro (inklusive Video DVDs über die Amiga Geschichte) ausgelifert.

 

Cloanto liefert bei beiden Paketen die entsprechenden lizenzierten ROMs der klassischen Systeme mit. Wer das aktuelle AmigaOS 4.1 nutzen möchte, muss es separat bei Hyperion Entertainment erwerben.

Links

  1. Amiga Forever
  2. C64 Forever

Neuer Firefox mit altem Suchfeld

FirefoxIn den vergangenen Wochen und Monaten habe ich bereits mehrfach über Mozillas Firefox geschrieben. Mit dem Märzupdate kam die Version 36 in die Schlagzeilen, weil da so einiges (Video-Downloader) nicht mehr funktionierte. Die Veränderung des Suchfeldes oben rechts habe ich natürlich selbst auch nicht gleich registriert (ich nutze es nie), bis einige Zuschriften kamen, wie man denn das alte Suchfeld wieder herstellen kann. Das möchte ich hier kurz erläutern. Also habe ich herumprobiert und finde, daß das alte Suchfeld doch etwas Nutzerfreundlicher ist.


Dieser operative Eingriff in Firefoxens Einstellungen ist mit wenigen Handgriffen ins einigen Sekunden erledigt, wenn man weiß wo man anpacken muß. Dazu öffnet man einfach einen leeren Tab und tippt in die Adressleiste folgende Zeile ein

about:config

Hat man bisher noch nichts in der Konfiguration geändert, wird wohl folgendes Bild erscheinen. Aber das kann man mit einem Klick auf „Ich werde vorsichtig sein“ wegklackern.

Sicherheitsmeldung

Nun kann man hier das komplette Innenleben des Lieblings-Fuchses neu einstellen. Wir brauchen allerdings nur den Wert

browser.search.showOneOffButtons

Und der muß auf false stehen. Über die obige Suche kann man den zu verändernden Wert schnell finden. Per Default (also in den Grundeinstellungen) steht er auf frue

Default-Einstellung

Ein Rechtsklick auf die Zeile fördert ein kleines Kontextmenü zu Tage. Ein Klick auf Unschalten setzt den Wert auf false. Nun ist noch ein Neustart von Firefox erforderlich um das alte Suchfeld sichtbar werden zu lassen.

Benutzerdefiniert

Firefox und der Youtube Download Helper

FirefoxNach längerer Zeit ist die Medienspürnase nun wieder mit eigenen Beiträgen zurück. Viel hat sich in der letzten Zeit getan, gerade was den beliebten Webbrowser Firefox angeht. Vor einer reichlichen Woche hat der Browser ein Update auf die Version 36 bekommen und etliche Neuerungen wurden eingebaut, aber auch Bewährtes hat eine Frischzellenkur bekommen. Aber nicht alles läuft mehr so rund wie vorher. Gerade für Leute, die sich gern einige Youtube-Videos vor dem Datennirwana auf die eigene Festplatte retten wollen. Betroffen ist das recht beliebte Firefox-Plugin Video Download Helper, aber auch andere ähnliche Plugins.

 

Neu ist manchmal nicht unbedingt besser. Das macht der neue Firefox vom 24. Februar diesen Jahres nun vor. Alle die Tools wie den Video Downlad Helper verwenden, sitzen plötzlich vor ihrem Browser und es passiert schlichtweg kein Download. In verschiedenen Foren heißt es, daß man sich Videos auswählen kann und der Download erst nach einem Neustart von Firefox beginnt. Das mag der Fall sein, wenn man nicht gerade im privaten Modus surft und Firefox die Chronik der angesurften Seiten bzw Cookies aufzeichnet. Weiterhin macht es auch keinen Sinn Firefox ständig neu zu starten, wenn gerade Tabs mit Chats und für neue Forenbeiträge offen sind. Ähnliches gilt natürlich auch für andere Video Downloader.

Aber es gibt eine Alternative. Und diese heißt Firefox Portable 35.0.1. Auch wenn bei Portableapps nur aktuelle Versionen des portablen Firefox auf der Webseite erscheinen, so hat der Anbieter bei Sorceforge noch ein ganzes Archiv für ältere Versionen auf Lager … zu Testzwecken und dergleichen. Den Link dazu gibt es wieder wie immer am Ende des Beitrages. Außerdem habe ich unlängst hier schon einmalö beschrieben, wie man Firefox und Thunderbird auch ganz mobil nutzen kann. Diesen Lesestoff findet man auch am Ende verlinkt.

Man lädt sich die Portable Version vom Firefox 35.0.1 ersteinmal herunter. Nach dem man sich diese Version auf einem USB Stick oder in einem separaten Verzeichnis entpackt hat, öffnet man diese (portable) Version einfach. Mittels dem Addon-Manager kann man sich den VideoDownload Helper suchen – alternativ dazu auch über Google.  Ein Klick auf Addo to Firefox installiert das Plugin. Nun muß der portable Firefox noch einmal neu gestartet werden.

Hat man Video Download Helper schon früher  auf seinem System installiert wäre hiermit alles soweit erledigt. Ist das die erste Einrichtung, muß man noch den ConverHelper installieren. Dazu geht man im Firefox auf Extras –> DownloadHelper –> Einstellungen und da in den Registerreiter Konvertierungen.

ConverterHelper Installieren

ConverterHelper Installieren

Ein Klick auf Konverter installieren/aktualisieren bringt uns zu einer Webseite, auf der wir eine ca 2,2 MB große .exe Datei herunterladen können. Diese installieren wir auf unserem System und schon hat man seinen portablen Firefox für Youtube Downloads fertig.

Update 14. März

Zum heutigen Tag wurde ein Update des Download-Helpers herausgegeben, mit dem der Download eines Videos auch ohne weitere Probleme und Verrenkungen funktioniert. Gleichzeitig hat das Addon eine neue Optik bekommen.

Benötigte Software

  1. Firefox Portable 35.0.1 Download
  2. Video Download Helper – Firefox Plugin
  3. Converter Helper Download

Tutorial zum Update von Bukkit, CraftBukkit & Spigot – Teil 3 – Kompilierung auf Windows oder Windows-Server

Minecraft - Landschaft

Minecraft – Landschaft

Aus Teaminternen Streitereien und lizenztechnischen Gründen (wem gehört welcher Quellcode?) wurde mit Erscheinen der Minecraft-Version 1.8 die beliebte Minecraft-Serverversion CraftBukkit eingestellt. :cry: Nach einigen Verhandlungen ging das Projekt vorerst an das Spigot-Team über, welches CraftBukkit in seine Servervariante mit einfließen läßt. Allerdings gibt es zum Download und zur Einsicht nur den Quellcode, der allein nützt aber nichts, um einen eigenen Minecraft-Server zum Spielen einzurichten. Wie das geht hat Greeney vom Forum Gaming Squirrels beschrieben und mir freundlicherweise das Tutorial zum Weiterveröffentlichen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dich Greeney.

Was erwartet euch bei dem Tutorial? :mail: Im Großen und Ganzen beschreibt das Tutorial von Greeney das Kompilieren des Quellcodes zum Spigot-MC-Server. Aufgebaut ist das insgesamt in drei Kapiteln – ein How To für ein Debian-basierendes Linux mit grafischen Oberflächen (in diesem Fall Ubuntu), eine Anleitung für ein textbasierendes Linux und eins für Windows. Der Übersichtlichkeit halber habe ich das Tutorial dann auch entsprechend dreigeteilt. Links zu den Quellen, benötigter Software und allem anderen Wissenswertem befinden sich immer am Ende jedes Artikels. Zudem habe ich Zwecks der Aktualität ein paar Pfadangaben angepasst und werde vielleicht den einen oder anderen Schritt noch kommentieren. Kommentare werden auch als solche gekennzeichnet. Auf Greeneys Inhaltsverzeichnis verzichte ich ebenfalls.

3 Windows (Server)

In diesem Abschnitt werde ich euch zeigen, wie Ihr Spigot & Co. unter Windows herunterladen und kompilieren könnt. Ich verwende hierfür das Betriebssystem: Microsoft Windows Server 2012 R2. Keine Angst, das Vorgehen unter Windows 7, 8, 8.1 und 10 ist exakt dasselbe.

3.1 Vorbereitungen

Als aller erstes müssen wir die für das weitere Vorgehen benötigte Software installieren. (Java jdk – Developers Kit – und git)

Anmerkung: Git ist eine Software, die es Softwareentwicklern ermöglicht über ein Serverbasiertes System ihren Quellcode und Dateien zu verwalten und mit anderen Entwicklern auszutauschen. Java JDK oder auch Java Developer Environment erweitert das normale Java um eine Entwicklungsumgebung, diese ist dafür zuständig, daß der Quellcode vom Spigot-Server kompiliert wird.

3.1.1 Software installieren

Um die zum kompilieren benötigten Dateien herunter zu laden benötigen wir eine Möglichkeit Git Repos zu Klonen. Hierzu empfiehlt sich die gleichnamige Software git (für windows) Die Software kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://git-scm.com/downloads

Nach dem Download kann die Software Default mässig installiert werden. Es ist hierbei jedoch wichtig, die Git Bash Shell zu installieren, welche standartmässig installiert wird. Wenn Ihr also die zu installierenden Pakete anpasst, achtet darauf, dass Bash mitinstalliert wird.

Als nächstes benötigen wir das Java development kit (kurz jdk) für Windows. Es ist wichtig, dass Ihr das development Kit installiert. Wenn Ihr also bereits Java installiert habt um z.B. Minecraft zu spielen wird dies nicht ausreichen und Ihr müsst die jdk nachinstallieren. Wenn Ihr jedoch schon selbst ein Plugin auf eurem System erstellt habt, könnt Ihr davon ausgehen, dass jdk bereits installiert wurde.

Das Java development kit kann auf folgender Seite für eure Windows Plattform heruntergeladen werden: Download Java Development Kit

Eventuell müsst Ihr euren Computer/Server nach dem installieren von Java neu starten.

3.1.2 Arbeitsverzeichnis erstellen

Da Spigot & Co. Nun jedes Mal kompiliert werden müssen, werden jede Menge Dateien benötigt, welche zunächst heruntergeladen werden müssen, aus welchen später die .jar Datei gebaut wird.

Damit diese nicht euer System zumüllen empfiehlt es sich einen Verzeichnis anzulegen in welchem alle Dateien gespeichert werden welche benötigt werden.

Ich empfehle hierzu im Dokumente Ordner einen neuen Ordner mit dem Namen minecraftServer oder minecraftServerSRC zu erstellen.

Arbeitsverzeichnis unter Windows

3.2 BuildTools herunterladen

Um die BuildTools herunter zu laden öffnet Ihr euren Internet Browser und lädt folgende Datei herunter: Download BuildTools

Speichert die Datei dabei in eurem zuvor erstellten Ordner ab.

BuildTools downloaden und sichern

Die BuildTools werden benötigt um die Minecraft Server .jar Files zu kompilieren

Erstellt im inneren eures zuvor erstellten Ordners eine Datei mit der Endung .sh mit dem für euer System passendem Inhalt:

In meinem Beispiel trägt die Datei den Namen: BuildTools.sh

Shellscript für BuildTools

Windows 32 bit:

JAVA_HOME=“C:\Program Files (x86)\Java\jdk1.8.0_X“ java -jar BuildTools.jar

Windows 64 bit:

JAVA_HOME=“C:\Program Files\Java\jdk1.8.0_X“ java -jar BuildTools.jar

Je nachdem wo Ihr das Java development kit installiert habt kann es sein, dass Ihr den Pfad zu eurer Java.exe Datei anpassen müsst.

Anmerkung: Das X steht für die Update Nummer. Normalerweise liefert das Java-JDK auch die aktuelle Java-Runtime mit aus. Aktuell ist es Java jdk1.8.0_31 was da stehen müsste.

3.3 Spigot & Co. Herunterladen und Bauen

Nach dem Ihr die .sh Datei erstellt habt, könnt Ihr diese durch einen Doppelklick starten.

Anschliessend sollten alle Dateien heruntergeladen werden und 10 min später die Spigot Server Files unter: Spigot\Spigot-Server\target\ zu finden sein.

Spigot Speicherort für fertige Serverdatei

3.4 Hilfe!

Das Programm startet nicht oder Ihr findet keine Server Files?

  1. Stelle sicher, dass Bash zusammen mit git installiert wurde.
  2. Stelle sicher, dass die JAVA jdk installiert wurde
  3. Stelle sicher, dass die Datei auf .sh endet und nicht auf .sh.txt
  4. Stelle sicher, dass der Pfad zu Java in der .sh Datei korrekt ist.

3.5 Video Tutorial

Euch ist das Ganze zu kompliziert? Ihr möchtet das ganze zuerst einmal sehen bevor Ihr es durchführt? Hier gibt es ein Video Tutorial, in dem ich das hier beschriebene kurz demonstriere.

[Tutorial] Windows Minecraft 1.8 Bukkit, CraftBukkit & Spigot Update [German]

Links und Quellen:

  1. Tutorial von Greeney – Quelle
  2. Youtube-Kanal von Greeney
  3. BuildTools.jar Download
  4. Spigot Forum – Übernahme von CraftBukkit durch Spigot
  5. SpigotMC.org

Für Windows benötigte Software

  1. http://git-scm.com/downloads
  2. Download Java Development Kit
  3. Download BuildTools

Tutorial zum Update von Bukkit, CraftBukkit & Spigot – Teil 2 – Verwendung eines textbasiertem Linux

Minecraft - Landschaft

Minecraft – Landschaft

Aus Teaminternen Streitereien und lizenztechnischen Gründen (wem gehört welcher Quellcode?) wurde mit Erscheinen der Minecraft-Version 1.8 die beliebte Minecraft-Serverversion CraftBukkit eingestellt. :cry: Nach einigen Verhandlungen ging das Projekt vorerst an das Spigot-Team über, welches CraftBukkit in seine Servervariante mit einfließen läßt. Allerdings gibt es zum Download und zur Einsicht nur den Quellcode, der allein nützt aber nichts, um einen eigenen Minecraft-Server zum Spielen einzurichten. Wie das geht hat Greeney vom Forum Gaming Squirrels beschrieben und mir freundlicherweise das Tutorial zum Weiterveröffentlichen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dich Greeney.

Was erwartet euch bei dem Tutorial? :mail:

Im Großen und Ganzen beschreibt das Tutorial von Greeney das Kompilieren des Quellcodes zum Spigot-MC-Server. Aufgebaut ist das insgesamt in drei Kapiteln – ein How To für ein Debian-basierendes Linux mit grafischen Oberflächen (in diesem Fall Ubuntu), eine Anleitung für ein textbasierendes Linux und eins für Windows. Der Übersichtlichkeit halber habe ich das Tutorial dann auch entsprechend dreigeteilt. Links zu den Quellen, benötigter Software und allem anderen Wissenswertem befinden sich immer am Ende jedes Artikels. Zudem habe ich Zwecks der Aktualität ein paar Pfadangaben angepasst und werde vielleicht den einen oder anderen Schritt noch kommentieren. Kommentare werden auch als solche gekennzeichnet. Auf Greeneys Inhaltsverzeichnis verzichte ich ebenfalls.

2 Linux Ohne Grafische Oberfläche (Server)

In diesem Abschnitt werde ich euch zeigen, wie Ihr Spigot & Co. unter Linux Ohne GUI (Server) herunterladen könnt. Ich verwende hierfür das Betriebssystem Ubuntu 14.04 LTS.

Darauf wie Ihr auf einen Server über SSH oder mit ähnliche Methoden verbinden könnt, werde ich hier nicht weiter eingehen.

2.1 Vorbereitungen

Als aller erstes müssen wir die für das weitere Vorgehen benötigte Software installieren. Java Developer Environment und git. Mit folgendem Befehl können alle Paket-Definitionen aktuallisiert, sowie git und openjdk-7-jdk (Java Developer Environment) installiert werden.

sudo apt-get update && sudo apt-get install git openjdk-7-jdk

Anmerkung: Git ist eine Software, die es Softwareentwicklern ermöglicht über ein Serverbasiertes System ihren Quellcode und Dateien zu verwalten und mit anderen Entwicklern auszutauschen. Java JDK oder auch Java Developer Environment erweitert das normale Java um eine Entwicklungsumgebung, diese ist dafür zuständig, daß der Quellcode vom Spigot-Server kompiliert wird.

2.2 Arbeitsverzeichnis erstellen

Als nächstes erstellen wir ein Arbeitsverzeichnis, in dem alle Dateien, welche zum kompilieren der .jar Files benötigt werden, gespeichert werden können. Ich empfehle hierfür ein Ordner im User home anzulegen

Als erstes wechseln wir mit dem Befehl cd in das Verzeichnis user home

Nun erstellen wir einen neuen Ordner mit dem Namen minecraftServer

mkdir minecraftServer

2.3 BuildTools herunterladen

Um die BuildTools herunterzuladen wechseln wir zunächst in den eben erstellten Ordner

cd minecraftServer
Nun laden wir mit folgendem Befehl die BuildTools.jar herunter:
wget -O BuildTools.jar https://hub.spigotmc.org/jenkins/job/BuildTools/lastSuccessfulBuild/artifact/target/BuildTools.jar
syntax: wget -O BuildTools.jar

2.4 Spigot & Co. Herunterladen und Bauen

Als letztes starten wir das kompilieren der der .jar Files mit:

java -jar BuildTools.jar

Nach Abschluss des Building Vorgangs, könnt ihr in eurem zuvor erstellten Arbeitsordner unter: Spigot/Spigot-Server/target die spigot-1.8-R0.1-SNAPSHOT.jar finden, welche eure Server .jar Datei ist. Wie Ihr euren Server starten und konfigurieren könnt, solltet ihr ja alle schon wissen  :bye: Have FUN!

2.5 Abkürzung

Falls euch das Ganze zu kompliziert ist und Ihr mir vertraut könnt Ihr auch folgenden Befehl in der Konsole eingeben, welcher für euch alle hier beschriebenen Schritte automatisch durchführt:

sudo apt-get update && sudo apt-get install git openjdk-7-jdk && mkdir -p ~/minecraftServer && cd ~/minecraftServer && wget -O BuildTools.jar https://hub.spigotmc.org/jenkins/job/BuildTools/lastSuccessfulBuild/artifact/target/BuildTools.jar && java -jar BuildTools.jar

Dieser Befehl erstellt im Home Ordner des aktuell eingeloggten Users einen neuen Ordner mit dem Namen minecraftServer, in welchem alle Dateien abgelegt werden. Weiterhin startet er alle anderen hier beschriebenen Vorgänge.

HINWEIS: Falls ihr den Ordner minecraftServer bereits in eurem Home (~/minecraftServer) besitzt und nicht wollt, dass in diesem die Dateien erstellt werden, müsst Ihr im Befehl die entsprechenden Pfade bei mkdir und cd anpassen.

2.5 Video Tutorial

Euch ist das ganze zu kompliziert? Ihr möchtet das ganze zuerst einmal sehen bevor Ihr es durchführt? Hier gibt es ein Video Tutorial, in dem ich das hier beschriebene kurz demonstriere.

[Tutorial] Debian Minecraft 1.8 Bukkit, CraftBukkit & Spigot Update [German]

Links und Quellen:

  1. Tutorial von Greeney – Quelle
  2. Youtube-Kanal von Greeney
  3. BuildTools.jar Download
  4. Spigot Forum – Übernahme von CraftBukkit durch Spigot
  5. SpigotMC.org

Tutorial zum Update von Bukkit, CraftBukkit & Spigot – Teil 1 – Verwendung eines grafischen Linux

Minecraft - Landschaft

Minecraft – Landschaft

Aus Teaminternen Streitereien und lizenztechnischen Gründen (wem gehört welcher Quellcode?) wurde mit Erscheinen der Minecraft-Version 1.8 die beliebte Minecraft-Serverversion CraftBukkit eingestellt. :cry: Nach einigen Verhandlungen ging das Projekt vorerst an das Spigot-Team über, welches CraftBukkit in seine Servervariante mit einfließen läßt. Allerdings gibt es zum Download und zur Einsicht nur den Quellcode, der allein nützt aber nichts, um einen eigenen Minecraft-Server zum Spielen einzurichten. Wie das geht hat Greeney vom Forum Gaming Squirrels beschrieben und mir freundlicherweise das Tutorial zum Weiterveröffentlichen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dich Greeney.

Was erwartet euch bei dem Tutorial? :mail:  

Im Großen und Ganzen beschreibt das Tutorial von Greeney das Kompilieren des Quellcodes zum Spigot-MC-Server. Aufgebaut ist das insgesamt in drei Kapiteln – ein How To für ein Debian-basierendes Linux mit grafischen Oberflächen (in diesem Fall Ubuntu), eine Anleitung für ein textbasierendes Linux und eins für Windows. Der Übersichtlichkeit halber habe ich das Tutorial dann auch entsprechend dreigeteilt. Links zu den Quellen, benötigter Software und allem anderen Wissenswertem befinden sich immer am Ende jedes Artikels. Zudem habe ich Zwecks der Aktualität ein paar Pfadangaben angepasst und werde vielleicht den einen oder anderen Schritt noch kommentieren. Kommentare werden auch als solche gekennzeichnet. Auf Greeneys Inhaltsverzeichnis verzichte ich ebenfalls.

1. Tutorial – Linux mit Grafischer Oberfläche

1.1 Vorbereitungen :idee:  

Als aller Erstes müssen wir die für das weitere Vorgehen benötigte Software installieren (Java Developer Environment und Git).

Anmerkung: Git ist eine Software, die es Softwareentwicklern ermöglicht über ein Serverbasiertes System ihren Quellcode und Dateien zu verwalten und mit anderen Entwicklern auszutauschen. Java JDK oder auch Java Developer Environment erweitert das normale Java um eine Entwicklungsumgebung, diese ist dafür zuständig, daß der Quellcode vom Spigot-Server kompiliert wird.

Um Verwirrung durch mehrere gleichnamige Pakete im Softwarecenter zu vermeiden bevorzuge ich die Installation von Software über das Terminal. All jene, welche das Terminal nicht verwenden wollen, dürfen gerne das entsprechende Paket im Software Center suchen.

Um das Terminal zu öffnen drücken wir unter Anwendungen auf den Eintrag Terminal. Oder wir suchen in der Ubuntu-eigenen Suchfunktion nach dem Wort „terminal“.

Terminal öffnen

Terminal öffnen

1.1.1 System Updaten :yes:  

Sobald sich das Terminal geöffnet hat beginnen wir damit die neusten Packetdefinitionen herunterzuladen, um später die aktuellsten Version der zu installierenden Programmen herunter zu laden.

Um dies zu tun geben wir folgendne Befehl in der Konsole ein:

sudo apt-get update

Nach der Eingabe des Befehls müssen wir das Update mit unserem Passwort bestätigen. Tippt euer Passwort einfach in die Konsole, auch wenn ihr weder Sterne noch sonst etwas in der Konsole sehen könnt.

System Update Linux

System Update Linux

Nach der Eingabe beginnt Ubuntu Damit die Paketliste zu aktualisieren.

1.1.2 Software installieren B-)  

Sobald die Listen aktuell sind und Ihr die Meldung „Fertig“ in der Konsole seht, könnt Ihr mit dem nächsten Schritt vorfahren. Um später Spigot & Co. erstellen zu können, benötigen wir folgende Pakete: git und java-1.7.0-openjdk. Wenn noch keines der beiden Programme auf eurem System installiert ist, können mit folgendem Befehl beide Programme installiert werden.

sudo apt-get install git openjdk-7-jdk

Falls Java (openjdk-7-jdk) bereits installiert ist, könnt Ihr mit folgendem Befehl git installieren.

sudo apt-get install git

Falls git bereits installiert ist, könnt Ihr mit folgendem Befehl Java (openjdk-7-jdk) installieren.

sudo apt-get install openjdk-7-jdk

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob ihr schon eines der Programme installiert habt, verwendet den ersten Befehl welcher beides installiert. Falls bereits eines der beiden Programme installiert sein sollte, wird dieses entweder aktualisiert oder übersprungen.

Nachdem beides installiert wurde, könnt ihr die Konsole wieder schliessen oder minimieren.

1.2 Arbeitsverzeichnis erstellen :mail:  

Da Spigot & Co. nun jedes mal kompiliert werden müssen, werden jede Menge Dateien benötigt. Diese müssen zunächst heruntergeladen werden, aus welchen später die .jar Datei gebaut wird. Damit diese nicht euer System zumüllen empfiehlt es sich einen Verzeichnis anzulegen, in welchem alle Dateien gespeichert werden welche benötigt werden.

Ich empfehle hierzu im Home Ordner einen neuen Ordner mit dem Namen MinecraftServer oder Spigot zu erstellen.

Um dies zu tun öffnet den Datei Manager und springt in den Persönlichen Ordner. In diesem Ordner angekommen, könnt Ihr via. Rechtsklick einen neuen Ordner erstellen. In meinem Beispiel nenne ich den Ordner Spigot.

Arbeitsverzeichnisse erstellen

Arbeitsverzeichnisse erstellen

1.3 BuildTools herunterladen :wacko:  

Um die BuildTools herunter zu laden öffnet Ihr euren Internet Browser und lädt folgende Datei herunter: BuildTools.jar Speichert die Datei dabei in eurem zuvor erstellten Ordner ab. Die BuildTools werden benötigt um die Minecraft Server .jar Files zu kompilieren.

Eigenschaften BuildTools

Eigenschaften BuildTools

Als nächstes öffnet Ihr erneut ein Terminal oder verwendet das Terminal vom letzten Mal und navigiert mit dem Befehl

cd Pfad/zum/Ordner

zu eurem zuvor erstellten Ordner. Wenn Ihr nicht sicher seid wie der genaue Pfad zu eurem Ordner lautet, könnt Ihr diesen Herausfinden indem Ihr einen Rechtsklick -> Eigenschaften auf die BuildTools.jar in dem entsprechenden Ordner macht.

Arbeitsverzeichnisse erstellen

Arbeitsverzeichnisse erstellen

Der Befehl könnt wie folgt aussehen:

cd /home/greneey/spigot

1.4 Spigot und Co. Herunterladen und Bauen ;-)

Sofern Ihr im letzten Schritt mit dem Terminal in den zuvor erstellten Ordner gewechselt habt, können wir fortfahren, ansonsten müsst Ihr dies zuerst erledigen. Um sicher zu stellen, dass Ihr euch im richtigen Ordner befindet gebt den Befehl ls für List ein. Auf der Konsole sollte nun der Eintrag: BuildTools.jar erscheinen.

Listing Ordnerinhalt

Listing Ordnerinhalt

Nun können wir damit starten alle benötigten Dateien herunterzuladen und die .jar Dateien zu erstellen. Hierzu gebt Ihr folgenden Befehl ein:

java -jar BuildTools.jar

Dieser Befehl startet die BuildTools, welche für uns den Rest übernehmen. Nach Eingabe dieses Befehls wird es zwischen 5 – 15 Minuten dauern und eure .jar Dateien wurden erfolgreich erstellt. Währen dieser Zeit ist es wichtig, dass Ihr weder das Terminal schliesst, noch die Operationen im Terminal abbrecht oder gar den Computer neu startet.

Nach Abschluss des Vorgangs sollte das Terminal in etwa wie folgt aussehen.

Spigot wurde erfolgreich kompiliert

Spigot wurde erfolgreich kompiliert

Nach Abschluss des Building Vorgangs, könnt ihr in eurem zuvor erstellten Arbeitsordner unter: Spigot/Spigot-Server/target die spigot-1.8-R0.1-SNAPSHOT.jar finden, welche eure Server .jar Datei ist. Wie Ihr euren Server starten und konfigurieren könnt solltet ihr ja alle schon wissen :bye:   Have FUN!

1.5 Abkürzung :good:  

Falls euch das Ganze zu kompliziert ist und Ihr mir vertraut könnt Ihr auch folgenden Befehl in der Konsole eingeben, welcher für euch alle hier beschriebenen Schritte automatisch durchführt:

sudo apt-get update && sudo apt-get install git openjdk-7-jdk && mkdir -p ~/minecraftServer && cd ~/minecraftServer && wget -O BuildTools.jar https://hub.spigotmc.org/jenkins/job/BuildTools/lastSuccessfulBuild/artifact/target/BuildTools.jar && java -jar BuildTools.jar

Dieser Befehl erstellt im Home Ordner des aktuell eingeloggten Users einen neuen Ordner mit dem Namen minecraftServer, in welchem alle Dateien abgelegt werden. Zudem startet er alle Vorgänge, die weiter oben im Tutorial gelistet sind.

Hinweise: Falls ihr den Ordner MinecraftServer bereits in eurem Home (~/minecraftServer) besitzt und nicht wollt, dass in diesem die Dateien erstellt werdet, müsst Ihr im Befehl die entsprechenden Pfade bei mkdir und cd anpassen.

1.6 Video Tutorial 8O  

Euch ist das ganze zu kompliziert? Ihr möchtet das ganze zuerst einmal sehen bevor Ihr es durchführt? Hier gibt es ein Video Tutorial, in dem ich das hier beschriebene kurz demonstriere.

[Tutorial] Ubuntu Minecraft 1.8 Bukkit, CraftBukkit & Spigot Update [German]

Links und Quellen:

  1. Tutorial von Greeney – Quelle
  2. Youtube-Kanal von Greeney
  3. BuildTools.jar Download
  4. Spigot Forum – Übernahme von CraftBukkit durch Spigot
  5. SpigotMC.org

Retro-Revival: Cloanto liefert Images für klassiche Amigas aus

Computer Commodore Amiga 1000 PAL, Monitor Commodore 1081, Software: Aegis Sonix, Shanghai, Archon, Deluxe Paint

Computer Commodore Amiga 1000 PAL, Monitor Commodore 1081, Software: Aegis Sonix, Shanghai, Archon, Deluxe PaintCC BY-SA 3.0 de – Quelle: Wikipedia Deutschland

Cloanto hat für den klassischen Amiga ein Set mit Images für Disketten und Festplatten zusammengestellt. Es soll auf jedem Amiga-Modell laufen und eine Menge Workbenches mitbringen.

Anfang der Woche hat Cloanto als Teil seiner Amiga Forever Reihe ein Set mit Images für klassische Amiga-Rechner veröffentlicht. Die Dateien des Floppy & Hard Disk Image Pack lassen sich auf jedem Amiga Modell starten, auch auf einem Amiga 1000 (siehe Bild), der eine Kickstart Diskette zur Installierung des Betriebssystems verwendet.

Voraussetzung ist neben dem Rechner selbst entweder ein Floppy-Emulator  oder das Schreiben der Images auf Disketten oder Festplatten.

Im Set enthalten sind 16 Floppy-Abbilder im ADF-Format und zwei Hard-Disk-Abbilder im HDF-Format. Als Nutzer hat man Zugriff auf folgende Software:

  1. Workbench 1.3 mit wenigstens Kickstart 1.2 (2 Disketten)
  2. Workbench 2.1 mit wenigstens Kickstart 2.04 (5 Disketten)
  3. Workbench 3.1 mit wenigstens Kickstart 3.0 (6 Disketten)
  4. Kickstart 1.3 als Floppy für den A-1000
  5. Superkickstart 1.3 + 2.04 für frühe A-3000
  6. Relokick 1.4a zum Downgrade neuerer Systeme

All das soll es ebenfalls als 8.3-Version für Floppy-Emulatoren geben, die nur mit kurzen Bezeichnungen umgehen können. Für Festplatten sind zwei Umgebungen enthalten, die der geneigte Nutzer auf Speichermedien wie CF-Karten übertragen kann:

  1. Workbench 2.1
  2. Workbench 3.1

Die Entwickler bei Cloanto haben nicht die alten Workbench-Versionen neu verpackt, sondern die Systeme an einigen Stellen auch verbessert. Kostenpunkt: 9 Euronen und 95 Cent. Links zum Produkt und den Änderungen, die Cloanto eingefügt hat, habe ich am Ende des Artikels am Ende des Artikels beigefügt.

Links:

  1. Beschreibung der Änderungen am Disketten Image-Pack
  2. Amiga Forever Pack von Cloanto

Ende der ersten Supportphase für Windows 7

Windows Logo

Windows Logo

Der grundlegende Support für Windows 7 geht in die letzte Woche. Was wird dann aus einem noch laufendem Windows 7 System? Wie geht es dann weiter?

Der sogenannte Mainstream-Support endet am 13. Januar dieses Jahres. Das bedeutet, daß Windows 7 erst einmal keine neuen Funktionen mehr erhalten wird. Darüber hinaus endet auch die Möglichkeit für kostenlose Supportanfragen. Patches, die für die Sicherheit des laufenden Systems nicht relevant sind und nur Abstürze verhindern sollen, werden ebenfals gekappt. Diese Support-Phase läuft bei Microsoft in der Regel 5 Jahre nach Verkaufstart eines Windows-Betriebssystems.

Aber keine Bange. Windows 7 wird insgesamt 10 Jahre lang von Microsoft unterstützt. Jetzt folgt noch 5 Jahre lang, also bis 2020 noch der Erweiterte Support, auch Extended Support genannt. Das heißt, daß Windows 7 bis 2020 noch Sicherheitsupdates erhält und die Knowledge-Base, also die Online-Hilfe für das System noch solange gepflegt wird. Microsoft macht allerdings gegen Cash immer mal wieder Ausnahmen von der Regel und stellt gegen Bares dann doch das eine oder andere Feature noch zur Verfügung.

Das nächste Sicherheits-Supportende für ein Windows-Betriebssystem steht in gut zwei Jahren an: Im April 2017 will Microsoft Windows Vista vom Extended Support abklemmen.

Süßer die Kassen nie Klingeln

HibiscusWieder einmal ist Weihnachten vorbei und die Gabentische biegen sich unter der Last der Geschenke. Die Tage des Schlemmens sind vorbei, Freunde und Verwandte haben sich am Weihnachtsbraten gütlich getan und Silvester steht vor der Tür. Für die Party zum Jahreswechsel müssen nun wieder neue Getränke ran, dazu noch ein paar Böller und Raketen fürs heimische Feuerwerk und das nächste Festmahl. Aber halt, ist denn noch genug Geld dazu auf dem Konto? Eine Bankingsoftware mit dem blumigen Namen Hbiscus hilft weiter, das zu checken.

Hibiscus ist zunächst einmal eine kostenfreie Open-Source Software, die von mehreren Entwicklern programmiert wird und von einer großen, aktiven Community gepflegt wird. Von daher ist anzunehmen, daß diese auch sicher ist und sicherer als so mancher Browser draußen in der freien Wildbahn. Allerdings ist Hibiscus ein bisschen nun ja anders zu installieren, als andere Software. Diese Hürden sind allerdings recht einfach genommen

Was ist Hibiscus genau?

Hibiscus ist, wie weiter oben schon erwähnt, ein Bankingprogramm. Es greift vom Dektop-PC auf das eigene Onlinekonto zurück und listet sämtliche Kontenbewegungen der letzten Monate auf. Nebenbei legt Hibiscus die Daten über einen sehr langen Zeitraum auf dem eigenen PC ab – passwortgeschützt und verschlüsselt -und wertet diese grafisch aus. Aber Hbiscus kann noch mehr. Mit ihm sind Überweisungen und Daueraufträge leicht getätigt, dabei unterstützt es den Otto-Normal-Bänker auch bei der Konvertierung der Bankdaten ins neue Sepa-Verfahren. Der Hit ist, man hat mit einem mal alle Online-Konten im Blick, auch wenn diese sich bei verschiedenen Banken befinden. Neben dem etwas angestaubten HBCI-Standard beherrscht Hibiscus auch das neuere Chip-TAN Verfahren. Für Firmenkunden bringt Hibiscus noch ein ausgewachsenes Buchführungssystem mit sich, dazu als Schmankerl noch einen heißen Draht zum Finanzamt und den Steuern. Geldeingänge und Ausgaben stellt Hibiscus pro Konto feinsäuberlich auch in grafischer Form dar. So hat der Online-Bänker gleich das eigene Konto gut im Überblick.

Warum ein Bankingprogramm und nicht der Browser?

Die meisten Bankingprogramme sind auf Datensicherheit ausgelegt. Das heißt verschlüsselte Verbindungen zwischen Bankserver und Software, bei Bedarf auch End-to-End verschlüsselt, wie beim HBCI+ Verfahren. Solche Programme werden auch wesentlich regelmäßiger und schneller mit Updates versorgt, denn Banken haben durchaus ein berechtigtes Interesse an sicherer Software. Browser hingegen bekommen meist nur monatliche Updates und Patches. Manche Browser – gerade der einer großen Softwareschmiede – brauchen noch länger bevor kritische Sicherheitslücken gestopft werden. Allerdings sind Bankingprogramme und Browser auch an ein aktuell gehaltenes und neueres Betriebssystem angewisen, denn ein sicheres Programm stopft noch lange keine Lücke im Betriebssystem. Außerdem bieten Bankingprogramme noch zahlreiche Zusatzfunktionen, die ein Browser nicht bietet. Hier wird nur das genutzt, was die Bank anbietet, nicht mehr und nicht weniger.

Opensource vs. Proprietär

Bei der Frage was nun besser sei – quelloffen oder nicht quelloffen – scheiden sich die Geister. Die Allgemeinheit ruft meist nach quelloffener (opensource) Software, weil da ja jeder den Quellcode einsehen kann, im Gegensatz zu proprietärer Software, deren Code nicht offenliegt. Opensource bietet durchaus die Möglichkeit, daß viele Leute den Code überprüfen, validierenn und mit Sicherheitspatches versorgen.

Allerdings kann man auch einem proprietärem Programm, was aktiv betreut wird und regelmäßig Updates bekommt dem Vorzug zu einem Quelloffenem Programm mit kleiner Community geben, was eher nur sporadisch mit Updates versorgt wird. Im Regelfall sind aktiv betreute Programme – egal ob opensource oder proprietär – zumeist sicherer, weil es Experten gibt, die diese Programme auf Herz und Nieren geprüft haben.

Schriftliches von der Bank

Von der Bank sind natürlich einige Dinge erforderlich. Dazugehören ersteinmal die nötigen Logindaten zum Konto wie Passwort und Kundenkennung. Die kriegt man zumeist schon, wenn man ein Onlinekonto bei der eigenen Hausbank beantragt. Die Länge des Nutzerpasswortes bei der Bank darf nicht länger als 20 Zeichen sein. Es dürfen sämtliche Buchstaben, Umlaute, Ziffern und Sonderzeichen ausgiebig beim Passwort genutzt werden. Nutzt man HBCI, so braucht man noch einen sogenannten Key, der als Textdatei daher kommt – auf einer separaten Chipkarte oder auf einem USB Stick. Aber für das normale Chip-Tan mit den flackernden Balken und dem TAN-Generator ist das nicht nötig.

Hibiscus einrichten

Hat man alle Unterlagen beisammen, so geht es nun an die Einrichtung des Bankingprogramms. Allerdings installiert sich Hibiscus unter Windows nicht ganz so wie gehabt. Voraussetzung für Hibiscus ist eine aktuelle Java-Installation. Je nach Betriebssystem eben 32 oder 64 bit. Weiß man nicht genau was man hat, so verrät Windows das in der Systemsteuerung –> System. Auf Java.com bekommt man die aktuellste Version von Java zum Download. Einfach dort herunterladen und mit einem Doppelklick auf die gedonwloadete Datei installieren.

Der nächste Weg führt uns bei willuhn.de vorbei, wo wir Jameica herunterladen. Wieso denn jetzt auf einmal Jameica? Jameica ist eine auf Java basierende Arfbeitsoberfläche, ein sogenanntes Framework, in dem die Banksoftware als Plugin integriert ist. Dieses Framework wird für Windows als Zip-Datei ausgeliefert und muß natürlich ersteinmal auf dem rechner entpackt werden. Dsazu reichen die Bordmittel von Windows aus. Alle Schritte habe ich hier noch einmal genau bebildert.

Nachdem das Archiv entpackt wurde, starten wir Jameica entweder mit einem Klick auf die .exe-Datei oder die ausführbare .jar.

Jameica starten

Läuft Jameica, müssen wir uns einen Speicherort für Jameica überlegen. Standardmäßig legt Jameica alle benötigten Daten im ganz normalen Nutzerverzeichnis ab.

Speicherort für Jameica

Als nächstes will Jameica ein Masterpasswort zum Verschlüsseln der wichtigen Daten wissen, das geben wir ein und übernehmen die Eingabe natürlich auch.

Jameica Masterpasswort erstellen

Als nächstes brauchen wir noch die Bankingerweiterung Hibiscus für Jamecia. Diese ist als Plugin verfügbar und muß noch gesucht werden. Jameica fragt uns gleich nach dem Anlegen des Master-Passwortes, ob Plugins gesucht werden sollen. Also lassen wir online suchen.

Plugins suchen lassen

Wenn wir online suchen, müssen wir noch ein SSL-Zertifikat bestätigen. Das wird uns aufgezeigt und können es, wenn wir wollen noch abnicken.

Sicherheitsabfrage

Haben wir das getan, folgt ein Schirm mit allen Plugins, aus denen wir uns Hibiscus heraussuchen. Alle anderen Plugins sind nur dann nötig, wenn wir einen Betrieb haben, für den die Buchhaltung erledigt werden muß. Also markieren wir Hibiscurs und klickern auf Herunterladen und installieren. Um das zu komplettieren, wählen wir die Option Nur für den aktuellen Nutzer aus.

Plugins auswählen

Plugins auswählen

Jameica Nutzerordner

So, jetzt haben wir alles beisammen und müssen Jameica neu starten. Ein Klick auf das X rechts oben schließtz das Fenster. Wie schon vorhin starten wir Jameica neu.

Jameica starten

Nach Eingabe unseres Masterpasswortes müssen wir nun unseren Bankzugang einrichten.

Hibiscus starten

Dafür reicht ein Klick auf Bank-Zugang einrichten im Dialogfeld für Hibiscus. Die meisten Nutzer werden das bewährte PIN/TAN verfahren nutzen und das wird im folgenden Auswahlfeld auch ausgewählt.

TAN Verfahren auswaehlen

TAN Verfahren auswaehlen

Jetzt geht es ans Eingemachte. Wir brauchen unsere Zugangsdaten von unserer Hausbank. Die Nutzerkennung oder Alias ist aus irgendwelchen Gründen zweimal einzugeben und dann brauchen wir noch die Bankleitzahl. Die URL-Adresse oder Host für den Bankserver sucht sich Hibiscus automatisch heraus, also lassen wir das links liegen.

Nutzerkennung und Bankleitzahl eingeben

Auf dem jetzigen Schirm müssen wir unsere Konfiguration testen. Dabei wird das Passwort zum Bankaccount noch mit abgefragt, was man auch eingibt. Obacht: Das Passwort darf nicht länger als 20 Zeichen sein: Dafür dürfen diese aber quer Beet über die Tastaur gewählt sein, Hibiscus erlaubt alle Zeichen.

Konfiguration testen

Banking Pin Eingabe

Banking Pin Eingabe

Jetzt müssen wir nur noch unser bevorzugtes TAN-Verfahren wählen. Da haben wir die Wahl zwischen mobile-Tan (TAN via Handy), SmartTAN manuell (TAN-Liste) oder SmartTan optisch (TAN-Generator mit Bank/EC-Karte). Diese Auswahl speichern wir uns gleich fest ab und machen dazu noch einen Haken im Kästchen.

TAN Verfahren auswaehlen

TAN Verfahren auswaehlen

Jetzt währe die Installation von Hibiscus geschafft. Jetzt kann man gleich die gesamten Umsätze des eingefügten Kontos abrufen und auch Überweisungen loslassen – um Weihnachtsgeschenke zu bezahlen zum Beispiel.

Links

Feiertagsfinanzen der letzten Jahre

Wie man Firefox und Thunderbird wieder herstellt

Firefox
Im letzten Artikel zu Thunderbird und Firefox habe ich beschrieben, wie man die mühsam getätigten Einstellungen beider Programme sichert und auf einem USB-Stick außer Haus mitnimmt. Für den Fall eines Datenverlustes haben wir im Letzten Beitrag auch noch die Profilordner beider Programme gesichert. Falls der Worst-Case eintritt und der Rechner der digitalen Alzheimer anheimfällt, kann man mit wenigen Handgriffen den beiden Programmen die früheren Einstellungen wieder beibringen.

Es ist wichtig, daß Firefox und Thunderbird bereits installiert wurden und schon einmal gestartet wurden. Dieses Vorgehen bezieht sich hauptsächlich auf Windows.

Eine Kurze Auffrischung

Die Profile von Firefox und Thunderbird liegen im Ordner %appdata% Die genauen Pfadangaben kann man den Listings weiter unten entnehmen.

%APPDATA%\Mozilla\Firefox\Profiles\xxxxxxxx.default\

analog dazu liegt der Profilordner von Thunderbird unter

%APPDATA%\Thunderbird\Profiles\xxxxxxxx.default\

In den Ordner %Appdata% kommt man am schnellsten, in dem man das Tastenkürzel [Win]+[R] drückt und ins sich öffnende Fenster eben %appdata% eintippt.

Appdata oeffnen

Appdata oeffnen

In die Profilordner beider Programme entpackt man nun das zuvor gesicherte Archiv. Sind bereits standardmäßig Profilordner angelegt, so beläßt man diese einfach ersteinmal.

Mozilla Profile

Mozilla Profile

Sind beide Profilordner soweit enpackt, kann man die Archivdateien getrost entfernen. Nun geht es weiter zum Wiederherstellen der Profile. Ich beschreibe das hier für Firefox. Für Thunderbird funktioniert das analog.

Wiederherstellung leichtgemacht

Mozilla macht es leicht, die Profile beider Programme wiederherzustellen. Die Schritte sind identisch, müssen am Anfang nur ins Suchfeld

firefox.exe -p

oder

thunderbird.exe -p

eingegeben werden. Alle anderen Schritte sind gleich.

Als allererstes drückt man wieder [Win]+[R] und ruft den Profilmanager von Firefox und später von Thunderbird mit den weiter oben genannten Zeilen auf.

Thunderbird Profilmanager-ausfuehren

Thunderbird Profilmanager-ausfuehren

Firefox Profilmanager aufrufen

Firefox Profilmanager aufrufen

Ab jetzt wird es für beide Programme gleich. Meist ist bereits nach der Installation schon ein Default- oder Standard-Benutzer angelegt. Den sollte man löschen.

Profilmanager

Profilmanager

Man wählt diesen Standard-Nutzer aus und befiehlt Thunderbird/Firefox, diesen zu löschen. Es öffnet sich ein weiteres Fenster in dem wir angeben, alle zum Standardnutzer gehörenden Dateien zu löschen.

Profile loeschen

Profile loeschen

Nun ist es an der Zeit Thunderbird/Firefox zu verklickern, unsere alten Profile wiedereinzugliedern. Zurück beim Profilmanager gibts einen Klick auf Profil erstellen. Nun öffnet sich ein Profil-Assistent, den wir anweisen, unseren zuvor entpackten Profilordner als Profil zu importieren.

Profilassistent

Profilassistent

Ein Klick auf Ordner wählen öffnet den Windows Explorer und wir browsen zu unserem Profilordner, den wir auch dankend anklicken. Ist alles erledigt, schließen wir einfach alle Fenster und starten Firefox und/oder Thunderbird und schauen nach dem Rechten.

Links

Firefox und Thunderbird ganz mobil – @Medienspürnase

Firefox und Thunderbird ganz mobil

Thunderbird
Neulich war ich unterwegs und für Schreibkram an einen fremden Rechner gebunden. Wie das so ist, kann man an anderen Rechnern nicht einmal so irgendwelche Software installieren oder eigene Einstellungen vornehmen. Allerdings kann ich einen USB Stick mit großer Speicherkapazität und aktzeptabler Transferrrate beim Schreiben und Lesen mein eigen nennen.

Von Profilen und Ordnern

Seit jeher nutze ich Firefox als meinen Standardbrowser auf meinem System und seit längerer Zeit, kompatibel dazu, Thunderbird als Mailer.  Klar, daß man auch gern mal von unterwegs seine Mails checkt und die eine oder andere Mail schreiben möchte. Smartphones sind für mich noch recht gewöhnungsbedürftig von der Touch-Tastatur her, deswegen ziehe ich einen normalen PC vor.

Im Internet waren schnell die portablen Versionen von Firefox und Thunderbird gefunden und auf dem Stick installiert. Die standardmäßigen Installationen der portablen Programme sind allerdings noch etwas vergesslich, was Lesezeichen und Einstellungen angeht. Man kann aber die gewohnten Einstellungen beider Programme mit auf den Stick übernehmenn.

Zu allererst muß man wissen, wo Firefox und Thunderbird die Nutzerprofile, das sind die Einstellungen, ablegen. Bei Windows ab Vista – bis einschließlich Win 8.x – ist das der Ordner Roaming unter AppData. Ist man sich nicht ganz sicher, gibt man bei Firefox about:support in die Adressleiste ein. Im Fenster, was sich darauf hin öffnet, klickert man auf Ordner Anzeigen und schon wird man in den Profilordner von Firefox verfrachtet.

Profilordner Firefox anzeigen lassen

Profilordner Firefox anzeigen lassen

Der Pfad zum Firefoxprofil lautet:

%APPDATA%\Mozilla\Firefox\Profiles\xxxxxxxx.default\

analog dazu liegt der Profilordner von Thunderbird unter

%APPDATA%\Thunderbird\Profiles\xxxxxxxx.default\

In den Ordner %Appdata% kommt man am schnellsten, in dem man das Tastenkürzel [Win]+[R] drückt und ins sich öffnende Fenster eben %appdata% eintippt.

Appdata oeffnen

Beide Programme bauen die Profilordner nach dem gleichen Schema auf. Meist ein zufälliger Name aus Zahlen und Buchstaben und dem Profilnamen. Das schaut wie folgt aus:

Mozilla Firefox Profile

Wie sichere ich die Einstellungen denn jetzt?

Kurzer Zwischenstop: haben wir die Profilordner für Thunderbird und Firefox gefunden, ist es gleich an der Zeit eine Sicherung anzulegen, für spätere Zeiten. Dafür muß man nicht viel tun. Man komprimiert die Ordner mit einem beliebigen Tool, beispielsweise mit 7zip, beläßt den originalen Profilordner unkomprimiert dort wo er ist und die Archive verpackt man sicher auf einem externen Medium, wie USB Stick, einer externen Festplatte oder was man so bei sich herumfliegen hat. Wie man die Sicherungen wieder herstellt, zeige ich im nächsten Artikel auf, das würde den Rahmen hier ein wenig sprengen.

In die Portable Version umziehen

Jetzt müssen die Profildaten natürlich noch auf den Stick wandern. Ich setze einmal voraus, daß man Thunderbird und Firefox schon als portable Version auf einem Stick der Wahl eingerichtet hat. Beide portablen Versionen sind auch recht gleich aufgebaut und besitzen einen Profile-Ordner unter Data. In diesen Ordner gehört nur der Inhalt der lokalen Installationen von Firefox. Das ganze sollte dann so aussehen und dabei handelt es sich nur um den Inhalt des Profilordners:

Portables Profil

Portables Profil

Was behinhaltet denn so ein Profil?

Die Profile von Firrefox und Thunderbird enthalten die programmspezifischen AddOns und Designs. Weiterhin enthalten sie Lesezeichen (für Firefox) und Passwörter (Firefox und Thunderbird), samt Mailadressen, das Mailarchiv, Mailadressbücher (Thunderbird), Newsfeeds (Firefox und Thunderbird) und diverse andere Daten. Also sollte man den USB Stick mit den portabel gemachten Firefox- und Thunderbird-Versionen nicht verlieren oder aus den Augen lassen. Empfehlenswert ist, gerade bei Firefox ein Masterpasswort zu setzen. Bei Verlust sind natürlich sämtliche Passwörter der Mailaderessen und sonstigen Accounts zu ändern. Oder man verschlüsselt den USB-Stick vorher mit True-Crypt, was eine sinnvolle Sicherheitsmaßnahme darstellt.

Ausblick

Diese Woche kommt noch ein kurzer Artikel zur Sicherung und Wiederherstellung von Nutzerprofilen in Firefox und Thunderbird. Das alles hier unterzubringen würde den Rahmen sprengen, daher die Teilung in zwei Artikel.

Links

  1. Firefox Portable Download
  2. Thunderbird Portable Download
  3. 7zip Download

Von Updatestress und Installationsfrust

Windows

Windows

Im Oktober beschrieb ich, wie man einen USB Stick für eine Windows-Installation vorbereitet. Unter VirtualBox auf meinem Windows-System habe ich den Stick getestet und ein virtuelles Gastbetriebssystem auf meinem Windows installiert. Und es lief alles reibungslos. Nun trat ein Ernstfall ein – was passiert ist, beschreibe ich im weiteren Verlauf des Artikels.

Der Ernstfall war nur ein zugemülltes Windows durch diverse Softwaretests für verschiedene Projekte, die ich noch nebenher laufen habe. Manch einer wird sich an dieser Stelle jetzt fragen, warum die Tests sich nicht auf eine virtuelle Maschine beschränkt haben. Das allerdings hat mehrere Gründe. Zum einen lag es bestimmt an meiner Bequemlichkeit die Maschine immer neu zu starten und dort die Software zu testen. Eine virtuelle Maschine kann man ja beliebig oft auf einen früheren Zustand zurücksetzen. Ein zweiter Grund ist wahrscheinlich die Performance einer solchen Maschine, da sie sich ja von den Ressourcen bedient, die das normale Betriebssystem auf dem Computer gerade nicht braucht.

Jeder der diesen Artikel liest kennt den Fall. Das Betriebsystem des eigenen Rechners will irgendwie nicht mehr so wie es sein sollte, es ist beschädigt, zugemüllt, lahm, durch Viren verseucht und und und… Die Daten lagern, wie sie es eigentlich sollten, als zugängliches Backup auf externen Medien (Festplatten, CDs/DVDs, USB Sticks) und alle Installationsmedien sind samt Lizenzschlüsseln vorhanden. So sieht der unproblematischste Fall aus. Bei mir war alles soweit gesichert und die Installationsmedien griffbereit, samt Lizenzschlüssel – Windows war nur durch unnötige Software zugemüllt. Wieso sollte ich da stundenlang Software entfernen, wenn da eine Neuinstallation doch das Problem gründlicher und schneller beheben könnte? Weit gefehlt, ich habe in dem Moment nicht mehr an die lästigen Updates von Windows und einigen Programmen gedacht und auch nicht an zu lahme optische Datenträger und Patchwirrwar für einige andere Programme.

Der USB Stick mit den Installationmedien für Windows 7 Ultimate war fix angesteckt und im BIOS-Setup des Rechners die Bootreihenfolge auf diesen Stick umgestellt. Die Installation vom Grundsystem ging erfreulich schnell, mußte nur bei einem Neustart die Festplatte in der Bootreihenfolge wieder vorgeschoben werden. Die nötigen Treiber hatte ich mir schon bei der Einrichtung des Sticks besorgt und auf diesen gezogen, dazu auch ein paar wichtige Programme für Office und Multimedia und eben alle benötigten Lizenzschlüssel.

Windows und sämtliche Gerätetreiber waren schnell und problemlos installiert, dazu auch die wichtigeren Programme aus dem Internet, die ich mir schon vor der Neuinstallation besorgt hatte. Jetzt ging es an einige Programme, die auf CD und DVD daherkamen. Die Meisten gingen auch recht schnell von dort aus zu installieren. Aber 2 Stück brauchten eine halbe Ewigkeit, so daß ich die Installation von DVD frustriert abgebrochen habe. Zum Glück zählte das Programm ISO_Workshop zu den Tools aus dem Internet. Das habe ich kurzerhand installiert und von den beiden DVDs – es handelte sich um die Platinum Edition der Gilde 2 und die Stronghold Collection mit jeweils knapp 6 GB an Daten – habe mir ein ISO-Image erstellt, was jeweils so ca 20 Minuten in Anspruch nahm. Eine Direkte Kopie aus dem Windows-Explorer heraus hätte um einiges länger gedauert.

Stronghold Collection

Stronghold Collection

Leider bringt Windows 7 keine Tools zum Einbinden von virtuellen Laufwerken mit sich. Könnte man installieren, aber dann hat man zusätzlich die großen ISO-Images der Programme mit auf der Festplatte herumliegen. 7zip hatte ich als Packprogramm bereits auf dem Rechner installiert. Also habe ich die beiden ISO-Images entpackt und direkt von der Festplatte installiert. Bei der Installation beider Spiele zeigte sich, daß eine Menge stark komprimierter Daten (mehrere 1,5 bis 2 GB große Dateien) vorlagen, die vom DVD Laufwerk auf Grund lahmer Lesegeschwindigkeiten nur langsam entpackt wurden. Von der Festplatte ging die Installation um einiges schneller. Für eine spätere Installationen habe ich mir die ISOs einfach auf einer externen Festplatte gesichert.

Jetzt ging es ans Patchen und Updaten. Für Windows 7 gabs rund 300 Updates zum Downloaden und installieren und jeder der eine Windows Neuinstallation getan hat, der kennt das Problem – die Windows Updates ziehen sich in die Länge. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, mit dem Tool WSUS Offline Updater von Heise ein Updatemedium für Windows zu erstellen. Ist das erledigt und eine Testinstallation unter VirtualBox ausprobiert gibts im Blog ein kleines Workaround wie das Offline Update in Windows 7 eingebunden werden kann. Das würde den Rahmen für diesen Beitrag sprengen.

Gilde 2

Gilde 2

Für die meisten Programme aus dem Internet hatte ich schon die aktuellsten Versionen installiert. Für einige Microsoftprogramme (MS-Office 2013) und einige Treiber gabs via Microsoft Update Patches und Fehlerkorrekturen. Weitere Patches für einige Programme und Treiber habe ich mir aus dem Internet besorgt. Gerade was ich selbst an Updates besorgt hatte, installierte sich recht schnell, aber die Windows Updates dauerten. Microsoft hat für Office 2013 mittlerweile auch ein Service Pack in der Größe von ca 550 MB herausgebracht, was einige frühere Updates ersetzt und einige Funktionen neu in Office implementiert.

Jetzt gab es noch bei der Gilde 2, auf Grund der vielen Patches und Fanmodifikationen, einiges aufzuarbeiten, da man dort den Überblick schnell verliert. Weiterhin gibt es etliche Versionen zu erstehen. Für die Gilde 2 gibts mindestens ein (dreckiges) halbes Dutzend an Versionen und mehr als (glorreiche) Sieben Patches und Fanmods. Bei mir liegt die Gilde 2 – Platinum auf DVD herum. Auf dieser Scheibe liegt Die Gilde 2, das AddOn Seeräuber der Hanse (SdH) und das Standalone-AddOn Gilde 2 – Venedig. Weiterhin gibt es noch mindestens vier oder fünf andere Versionen, die man käuflich erwerben kann, die ich aus Platzgründen aber hier weglasse.

Offizielle Patches zur Gilde 2 gibt es mittlerweile 7 Stück, einige davon sind allerdings veraltet. Wegen zusätzlicher Gebäude und Waren haben mich allerdings die Fanmodifikationen Back to the Roots (BttR) und Die Herrscheredition interessiert. Bei Gelegenheit schreibe ich in nächster Zeit einmal alle Patches und Versionen hier auf, um Licht ins Dunkel des Versionswirrwars zu bringen. Nach dem Installieren der Gilde 2 – Platinum installiert man die Modifikation Back to the Roots und den Patch 1.2 ins Gilde 2 Hauptverzeichnis. Anschließend Die Herrscheredition und dann den Hotfix 2.12 (wieder ins Verzeichnis zur Gilde 2) draufgepackt und fertig. Eine Ausführliche Linkliste gibts wie immer am Ende des Beitrags. Zusätzlich zur Gilde 2 – Venedig ist der Patch 3.5 ins Venedig Hauptverzeichnis zu installieren.

Microsoft Office Professional Plus 2013

Microsoft Office Professional Plus 2013

Nach einer mehr oder weniger erfolgreichen Neuinstallation und der Einrichtung aller Updates sollte man Windows, da es anfangs etwas lahm zu Fuß wirkt, wieder etwas auf die Sprünge helfen. Via msconfig (man gibt das im Startmenü im Suchfenster ein) mistet man die Autostart-Programme aus und einige unnütze Dienste, die nicht von Windows kommen. Weiterhin sollte man die Datenträgerbereinigung als Administrator starten. Durch eine Funktion, die sie mit einem Update bekommen hat, werden auch Windows-Updates, die nicht mehr benutzt werden, von der Platte gefegt. Zudem sollte man auch die Schattenkopien bereinigen, denn bei jeder Installation legt Windows eine solche an, um bei Fehlern wieder zu einem gängigen Ursprungspunkt zurückzukehren. Wenn man möchte, kann man auch eine Defragmentierung durchführen, aber das macht Windows zumeist auch im Hintergrund und bei Nichtbenutzung.


Fazit:

Eine Neuinstallation von Windows, wohl eher von gewissen Updates und Programmen, ist ein frustrierendes und zeitaufwendiges Erlebnis. Man kann sich so viel Zeit durch Erstellen von ISO-Images einiger DVDs und CDs sparen, auch durch das WSUS-Offline Update. Aber es wird dennoch wird bei einer Neuinstallation von Windows viel Wasser die Weida herunterfließen, weil zu etlichen Programme noch ein Versionswirrwar von Installationsmedien, Patches und Fanmodifikationen hinzukommt, was den Verbraucher in die Irre führt. Deswegen heißt es „Never change a Running System“ und der Spruch hat so einiges an Wahrheitsgehalt. Aber um eine Neuinstallation eines Betriebssystems kommt manch einer wohl nicht drum herum.

Links:

  1. Windows vom USB Stick installieren – @Medienspürnase
  2. Oracle VirtualBox
  3. ISO-Workshop
  4. 7zip
  5. Back to the Roots
  6. Back to the Roots Patch 1.2
  7. Gilde 2 Venedig – Patch 3.5
  8. Gilde 2 Herrscheredition Download
  9. Gilde 2 Herrscheredition Patch

 

Verordnete Demenz beim Feuerfuchs

Gestern hat die Mozilla-Foundation zum 10-jährigen Bestehen des Firefox ein kleines Überraschungsupdate mit der Versionsnummer 33.1 herausgebracht. Das bringt anlässlich der eskalierenden Datenspionage ein kleines Schmankerl mit sich. Auf Knopfdruck vergisst Firefox die Chronik der in den letzten 24 Stunden angesuften Seiten. Zum Download steht der aktuelle Firefox für MacOS, Windows und Linux bereit.

Was muß ich dafür tun?

Um den Firefox dafür vorzubereiten brauchts erst einmal nur wenige Handgriffe. Die sind in nicht einmal 2 Minuten erledigt.

1. Dazu klackert man auf die Menüschaltfläche new fx menu

2. Ein Klick auf Schaltfläche Anpassen öffnen bringt uns in einen neuen Tab mit Weiteren Werkzeugen und Funktionen

3. Jetzt zieht man die Schaltfläche Vergessen  forget button gray aus dem Menüteil Weitere Werkzeuge und Funktionen in die Symbolleiste und klicken Sie dann auf Schaltfläche Anpassen abschließen.

4. Will man nun die kürzlich angelegte Chronik löschen klickert man nun auf Vergessen  forget button gray .

5. Es erscheint ein Dialog, in dem man den Zeitraum der Löschung (5 Minuten. 2 Stunden oder 24 Stunden) auswählen kann. Ein Klick auf den roten Knopf läßt Firefox die angefallene Chronik in dieser Zeit vergessen.

Loesch Dialog

Links

Firefox Download

Windows vom USB Stick installieren

Vor ein paar Tagen mußte ich Windows 7 nach einer digitalen Influenza (Virenbefall)  :cry: neu aufsetzen. Dabei habe ich festgestellt, daß die Installation von einer DVD aus doch recht lang dauert, fast 45 Minuten bei mir. Also habe ich mich entschlossen, mir einen USB Stick vorzubereiten, um künftige Installationen von diesem aus zu erledigen. Dazu sind nur ein paar Handgriffe zu erledigen, die innerhalb von ein paar Minuten recht fix erledigt sind.

Zutaten :scratch:  

Die Zutatenliste ist recht kurz. Man benötigt einen FAT32 formatierten USB Stick . Hat man nur eine Windowsversion zu installieren, reichen 4 GB aus, mehrere Versionen benötigen dementsprechend auch mehr Platz. Dann benötigt man natürlich ein Original-Installationsmedium für Windows (eine DVD oder ein Image von den Microsoft Downloadseiten) und eventuell noch gültige Lizenzkeys, fals man Windows länger als 30 Tage nutzen möchte. Bei Bedarf muß noch ein Texteditor herhalten (Notepad von Windows genügt) um die Lizenzschlüssel in einer Text-Datei abzulegen. Nutzt man ein halbwegs aktuelles Windows, bringt dieses ein Kommandozeilen-Tool namens Diskpart mit sich. Keine Sorge, das ganze enthält kaum Tipparbeit. Nur 6 Befehle müssen abgearbeitet werden und die kann man schon als Abkürzung eingeben.

Zubereitung :whistle:  

Achtung, der USB Stick wird bei der Vorbereitung gelöscht! Also alle Daten vom Stick zuvor sichern. Um den Stick bei den folgenden Schritten besser identifizieren zu können, kann dieser ruhig mit einem Namen benannt werden, beispielsweise Winstall (abgeleitet von Windows und Installation). Natürlich muß dieser Stick bootfähig gemacht werden, das ist mit ein paar Handgriffen schnell erledigt.

Áls erstes öffnen wir das „Ausführen“-Feld mit der Tastenkombination Windows+R und tippen in das Feld diskpart ein, gefolgt von der Enter-Taste. Damit startet man das Kommandozeilen-Partitionierprogramm von Windows.

Diskpart starten

Diskpart starten

Hat sich die Kommandozeile geöffnet, gibt man ein list disk ein, gefolgt von Enter. In der Ausgabe steht nun eine Tabelle mit verschiedenen Speichermedien, die nun partitioniert werden können. Mein Stick hat in diesem Fall eine Größe von 30 GB gehabt. Also muß natürlich dieser auch ausgewählt werden. Und das geschieht mit select disk 2. Mit detail disk kann man sich noch einmal vergewissern, ob das richtige Medium gewählt ist. Man schaut unter Bezeichnung nach ob das gewählte „Winstall“ steht. Mit dem Befehl clean wird der Stick komplett gelöscht. Ein create partition primary erstellt man eine primäre Partition auf dem Stick, das kann ruhig die gesamte Größe des Sticks sein. Mit active setzt man diese dann auf aktiv und assign gibt dem Stick einen neuen Laufwerksbuchstaben. Letzterer Befehl löst eine erneute Formatierung aus.

Man kann die Befehle natürlich auch abkürzen. Dazu nutzt man die ersten 3 Buchstaben der jeweligen Befehle, also sel dis 2, det dis, cle, cre par pri, act und ass.

Stick Vorbereiten

Stick Vorbereiten

Achtung! Nach dem letzten Diskpart-Befehl wird der Stick noch einmal neu formatiert. Hier sollte man darauf achten, daß dieser mit FAT32 formatiert wird. Als Datenträgerbezeichnung kann man natürlich wieder „Winstall“ vergeben.

Formatierung Fat 32

Formatierung Fat 32

Gut garniert…

Nun braucht nur noch die Software, in dem Fall unser Windows auf den Stick. Entweder kopiert man sich einfach die Image-Datei von den Microsoft-Downloads in das Wurzelverzeichnis, oder man sucht sich alle Windows-DVDs die man daheim herumfliegen hat und kopiert diese jede in ein einzelnes Verzeichnis auf den Stick, natürlich schön beschriftet für die Version und 32 oder 64 Bit-Variante und dergleichen. Nach dem Schema Windows_7_x64_Ultinmate kann man die Ordner mit den verschiedenen Windows-Versionen benennen.

Ist noch genug Platz auf dem Stick, können gleich noch die passenden Installationsprogramme für die benötigten Treiber mit auf den Stick – in einen sparaten Ordner natürlich. Will man Windows länger als 30 Tage nutzen, so brauchts noch die Lizenzschlüssel. Daher legt man sich eine Textdatei (.txt) mit allen benötigten Lizenzkeys ins Wurzelverzeichnis des Sticks. Als Name füer die Textdatei habe ich cdkey.txt gewählt.

… und serviert

Will man eine bestimmte Windowsversion installieren, schiebt man diese vom Ordner Windows_7_x64_Ultinmate ins Wurzelverzeichnis des Sticks. Später kann man diese wieder zurückverschieben und das durch eine andere Version ersetzen.

Kleiner Tipp am Rande: Will man mehrere Windowsinstallationen auf einen Rechner packen, so installiert man immer vom älteren Windows (z.B. Win Vista) zum neueren Windows (z.B. Win8.1). Das neuere Windows erstellt immer einen aktuellen Boot-Loader, in dem man beim Start die gewünschte Version wählen kann.

Geht es an die Installation von Windows, sollte man im BIOS-Setup die Bootreihenfolge ändern, so daß vom Stick direkt gebootet wird. Wie genau das geht ist von rechner zu Rechner unterschiedlich, meist muß beim Start des Rechners eine bestimmte Taste – F2, F8, Entf oder ähnliche – gedrückt werden.

Beim ersten Installationsbedingtem Neustart ist diese allerdings wieder zu ändern und die Festplatte vorn anzustellen, sonst lädt der Rechner wieder die Installations-Runtime wieder vom Stick.

Wird man im Laufe der Installation nach dem Installationskey gefragt, so drückt man Umschalt+F10. In der aufklappenden Kommandozeile gibt man notepad gefolgt von einem Druck auf Enter ein. es öffnet sich das Notepad, mit dem man sich zur Datei cdkey.txt durchhangelt und via Copy and Paste den gewünschten Key in den Setup-Dialog kopiert.

[Update 30. Mai 2016]

Mittlerweile ist ja seit knapp einem Jahr auch Windows 10 auf dem Markt. Erhältlkich ist es kostenlos via Upgrade für Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1. Bis Ende Juli gibt es Windows 10 je nach Version des eigenen Windows 7 oder 8 kostenlos. Das Versionskuddelmuddel habe ich im Eintrag mit meinen Windows 10 Erfahrungen erörtert, daher werde ich hier nicht mehr gesondert darauf eingehen.

Kurze Rede, langer Sinn (oder so ähnlich :wacko: ). Mit dem Windows Media Creation Tool lädt man sich ein ISO des aktuellen Windows 10 Build herunter und etpackt das mit 7zip oder einem anderen Packprogramm seiner Wahl. Den Inhalt des Verzeichnisses schiebt man genauso auf seinen USB Stick, wie es mit Windows 7 oder 8 erklärt wurde. Mit dem Windows 7 oder 8.x Lizenzkey, sofern man denn einen besitzt, kann man sogar Windows 10 als Neuinstallation durchlaufen lassen und mit diesem Key aktivieren.

Ansonsten gibt es nur noch zu sagen, daß das Kostenlose Windows 10 Upgrade dann nur auf dem Rechner, der geupgradet wurde gilt. Microsoft sichert einen Hardwarekey auf den Aktivierungsservern. Ändert sich sehr viel Am Rechner, oder kriegt der ein neues Mainboard, dann ist das Upgrade hinfällig.

Viel Spaß mit dem jungfräulichen Windows auf eurem Rechner. :bye:

Links

  1. Windows Media Creation Tool
  2. 7zip

Windows 7 und Verkaufsstopp

Microsoft läßt das beliebte Windows 7 einen langsamen Tod sterben. Ab 31. Oktober bekommt man das Betriebssystem nicht mehr auf dem Rechner vorinstalliert. Muß man jetzt auf das ungeliebte Windows 8 umsteigen?

Seit dem 31. Oktober 2013 bekommt man Windows 7 auf keinem Installationsmedium im Laden mehr verkauft. Genau ein Jahr später, am 31. Oktober 2014 werden auch keine PCs und Laptops mehr mit Windows 7 ausgeliefert. Das gab Microsoft bereits im Februar bekannt.

Auf der Suche nach Alternativen

Linux-Fanboys werden wahrscheinlich jetzt wieder versuchen mit Unkenrufen Windows-(Versions)Umsteiger ihr Lager zu ziehen. Das beliebte Windows XP wird nicht weitergepflegt, Windows Vista ist noch unausgegoren und Windows 8 war durch sein fehlendes Startmenü und die Kacheloptik recht umständlich zu bedienen. Allerdings gilt, daß Unternehmen auch nach dem Stichtag ihre Rechner weiterhin mit Windows 7 Professional ausstatten dürfen. Für alle anderen bleiben noch knapp 2 Monate für ein Upgrade auf Windows 7.

Aber Microsoft hat wieder einmal ein Ass im Ärmel. Vermutlich will Microsoft am 30. September das neue Windows 9 vorstellen, eine neue Version, die Startmenü und Kacheloberfläche Metro vereinigt. Genau das soll die Fehler des vorgängerwindows 8 wett machen. Auch Entwickler dürfen im September schon erste Einblicke in das neue Betriebssystem erhalten. Wann das neue System erhältlich ist, wurde noch nicht bekannt gegeben. Spekulationen meinen, daß es Windows 9 noch rechtzeitig vor dem Verkaufstopp von Windows 7 zum Kaufen gibt – weil ja Win 7 und Win 8 auch im Oktoeingeführt wurden.

Wie geht es mit der Unterstützung von Windows 7 weiter?

Das Verkaufsende von Windows 7 bedeutet nicht, daß Windows 7 keinen Support mehr erhalten wird. Bis Januar 2015 gibt es neben Sicherheitsupdates noch neue Funktionen für das Betriebssystem. Dann endet ersteinmal der Basis-Support. Sicherheitsupdates stellt Microsoft noch bis Januar 2020 im erweiterten Support zur Verfügung.

Gut verschlüsselte Texte

gpg4usb verschlüsselt unter Linux und Windows Dateien und Texte mit GnuPG und bringt dafür einen eigenen Editor mit.

Um unterwegs im Internet-Café oder von fremden Rechnern verschlüsselt per Mail oder Instant-Messenger zu kommunizieren, benötigt ein portables Tool wie gpg4usb. Es bringt die Softare GnuPG mit und läßt sich leicht ohne Installation von jedem USB Stick starten. Es reicht, die Software auf einem Stick zu entpacken. Auf dem Stick lagern neben der Verschlüsselungssoftware auch die privaten und öffentlichen Schlüssel. Um sicher zu gehen, daß die Passphrase und die eigenen Schlüssel, gerade die privaten Schlüssel, nicht kompromitiert werden, sollte man die Software nur auf vertrauenswürdigen Rechnern starten.

Neben Texten kann man mit der Open-Source-Software gbg4usb auch Dateien verschlüsseln. Beim ersten Start übernimmt ein Assistent vorhandene eigene Schlüsselpare oder generiert bei Bedarf ein neues Paar. Über diverse Schaltflächen lassen sich die Schlüssel verwalten und Dateien ver- und entschlüsseln. Im integrierten Editor lassen sich Texte verfassen und direkt codieren. Dazu müssen die Schlüssel des Adressaten und sinnvollerweise der eigene Schlüssel ausgewählt sein, dann chiffriert ein Klick auf Verschlüsseln den Text. Das Entschlüsseln von Texten ist das selbe in grün. Signieren und Verifizieren kann man auch mit gpg4usb.

Fals gewünscht übernimmt man chiffirerten Text via Copy&Paste in einen Messenger oder in einen Webmail-Client – oder man speichert den Text einfach auf der eigenen Festplatte. Hat man Text aus einenm Webmailer eingefügt, kann gpg4usb überflüssige Zeilenumbrüche entfernen oder Kommentare hinzufügen.

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