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Archiv für September 2013

Die Drosselung geht weiter

Wie der Focus berichtet will nun auch die Telekom-Tochter Congstar DSL Anschlüsse drosseln.

„Wir planen die Einführung einer Datenobergrenze für Festnetzkunden.“

so ein Firmensprecher gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Focus. Zudem erfuhr der Focus aus Unternehmenskreisen, daß Congstar die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bis spätestens 2014 ändern möchte. Nach Ankündigung der Pläne der Deutschen Telekom erklärte Congstar etwas protzig, daß keine Drosselung eingeführt wird.

Ab dem Jahre 2016 will die Telekom Vielnutzer entweder ausbremsen oder mehr zur Kasse bitten. Die Abschaffung der echten Flatrates sei nötig, weil 3 Prozent aller User mehr als 30 Prozent des gesamten Datendurchsatzes produzieren würde. Im Juni gab die Telekom bekannt, daß bei Erreichen einer bestimmten Obergrenze auf 2 Mbit/s statt auf 384 kbit/s gedrosselt wird. Weiterhin will die Telekom bestimmte Dienste wie IPTV bevorzugt behandeln.

Quellen

  1. Congstar bei Twitter
  2. Focus – Auch Congstar will Datengeschwindigkeit reduzieren

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Fernsehen am Freitag – Dem Computer unter der Haube

Auf die Frage nach der Herkunft des neuesten Computers antworten die meisten Menschen, daß sie diesen vom Onlinehändler haben, oder aus dem Supermarkt oder vom Elektronikhändler um die Ecke. Doch wissen die meisten Menschen nicht, daß die Herstellung von Rechnen dezentral von statten geht. Chips aus Skandinavien, Festplatten aus Taiwan, Bildschirme und Displays aus Korea, das Gehäuse des Computers aus Europa oder Amerika und so weiter und so fort. Zusammengebaut und montiert werden die Teile in großen chinesischen Fabriken, wo fast schon sklaventreiberische Arbeitsbedingungen herrschen. Auch um ein Werk in der Europäischen Union praktiziert chinesische Zustände und verschleißt Leiharbeiter…

Der Dokumentarfilm Behind the Screens – Das Leben meines Computers zeigt die Herstellung von elektronischem Gerät und die damit verbundenen Schattenseiten unserer täglichen Arbeitshelfer und Freizeitgestalter in ca. 60 Minuten Laufzeit. Zu sehen ist er am morgigen Freitag, dem 27. September 2013 um 12 Uhr auf 3Sat auf 720p aufgelöst. Wer nicht zuhause ist, kann sichs fürs spätere Anschauen aufnehmen.

Links

Hier kann im Vorraus schon mehr zu dem Thema erfahren werden

Sicherheitsnotiz(en) – von Trojanern, gefährlichen Download Managern und Java-Sicherheitslücken

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Warnung vor einem neuen Trojaner herausgegeben. Dieser wird als Link zu einem angeblichen Video weiterverbreitet. Das geschieht per E-Mail und über soziale Netzwerke, hauptsächlich Facebook. Beim Öffnen des Links wird man nicht zum versprochenen Video geführt, sondern zu einer Website weitergeleitet, wo man aufgefordert wird ein kostenloses AddOn für seinen Browser zu installieren. Dieses AddOn für den Internetbrowser ist der genannte Schädling, der im Browser und im Betriebssystem eine Sicherheitslücke auf, über die Man-in-the-Middle Attacken auf bestehende Internetverbindungen geführt werden können. Daher sollte das AddOn auf keinen Fall installiert werden. Bisher ist nur der Browser Chrome betroffen, Mozilla Firefox könnte demnächst folgen.

Der beliebte Download-Manager Orbit-Downloader fährt seit einiger Zeit DDoS Attacken auf verschiedene Server im Internet. Nach dem ersten Start zieht das Tool ein Angriffsmodul vom Herstellerserver naach, welches auf Zuruf Salven von Netzwerkt-Datenpaketen abschießt. Der SYN-Flood-Angriff ist so intensiv, daß er das eigene Netzwerk gleichzeitig mit lahmlegen kann. Laut dem Virenlabor von ESET wurde der Schadcode um die Jahreswende 2012/2013 in den Downloadmanager integriert. Die Hintergründe dazu sind noch unklar. Mittlerweile häufen sich unbeantwortete Anfragen von betroffenen Nutzern im Supportforum seit Monaten.

Seit kurzem kurisiert ein Exploit, der kritische Schwachstellen in Java 6 ausnutzt. Wer keinen kostenpflichtigen Wartungsvertrag mit Oracle für Java 6 und Securityupdates dazu am Start hat, sollte auf das derzeit aktuellere Java 7 zurückgreifen.

Netzgeflüster – Die Bundestagswahl

Am kommenden Sonntag ist Wahltag. Das heißt, daß es seitens der Regierung einige Änderungen geben wird. Ob es nun ein neuer Kanzler ist, oder unsere Merkeline an der Macht bleibt sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall werden neue Koalitionen geschmiedet und es wird sich doch etwas an der Regierung ändern.

Auf jeden Fall sollte jeder, der wahlberechtigt ist und das sind um die 60 Millionen Bundesbürger, die paar Minuten opfern und zu seinem Wahllokal gehen. Jede einzelne Stimme zählt und jeder Wähler hat die Chance insgesamt zwei Stimmen abzugeben. Die Erststimme ist eine Direktwahl von einem Abgeordneten einer Partei in den Bundestag. Bei der Zweitstimme wählt man eine Partei, deren Kanidaten auf einer Landesliste zusammengestellt werden, die dann im Bundestag sitzen sollen.

Jeder Politikverdrossene sollte dennoch zur Wahl gehen und seine Kreuzchen auf den Wahlschein machen. Man muß ja nicht unbedingt die vier Großen (SPD/Linke/CDU/CSU) wählen, es gibt auch einige kleinere Parteien. Wählt man eine der kleineren Parteien, zählt diese Stimme auch und ist nicht verloren, nur weil die großen Vier insgesamt mehr Stimmen und Prozente einheimsen. Je mehr Parteien im Bundestag vertreten sind, entweder als Regierungsparteien oder in der Opposition, desto vielfältiger sind die Meinungen in Berlien und um so mehr wird das Volk vertreten.

Auch wenn man mit dem Wahlergebnis nicht zufrieden ist, es gibt genug Möglichkeiten seiner Stimme mehr Gewicht zu verleihen. Sei es als Mitglied einer Partei, oder in irgendeiner Organisiation. Auch gfibt es die Möglichkeit durch Petitionen im Bundestag oder in den Landestagen auf Misstände aufmerksam zu machen, oder einfach seine Meinung im Internet kund zu tun. Die Möglichkeiten sind dazu sind vielfältig.

Netzgeflüster – Eisern bloggen mit den Iron Bloggern

Mit einem Internetanschluss ist es im Grunde gar nicht so schwer mit einem Blogsystem wie WordPress und ein bisschen Webspace einen eigenen Blog online zu bringen. Dazu noch eine nichtssagende (oder auch vielsagende) Domain, schon kann jeder Internetnutzer vom Empfänger zum Sender von Informationen werden. Aber das kontinuierliche Schreiben fällt doch dem einen oder anderen Nutzer schon deutlich schwerer. Oftmals fehlen Lust oder Zeit (vielleicht auch beides) am Schreiben, aber auch die eine oder andere Idee für Themen, über die an man so schreiben könnte. Im Bloggerfachjargon nennt man, wenn einem das Schreiben zu dröge wird, schlicht und einfach Bloghemmung. Um eine Bloghemmung abzubauen gibt es nun in Deutschland eine Art Selbsthilfegruppe, die sich die Iron Blogger nennt.

Was sind denn nun Iron Blogger?

Dieser Trend schwappte vor einiger Zeit von den USA über den großen Teich und soll brachliegende Blogs und Schreibfaulheit vorbeugen. In Deutschland gibt es mittlerweile ein paar Regionale Gruppen. Hier raufen sich jeweils einige Blogger mit ihren Plattformen zusammen und vernetzen sich gegenseitig. Soweit so gut. Jeder Blogger verpflichtet sich dazu jede Woche mindestens einen Artikel zu schreiben, sinnvoll oder eben sinnlos… ist egal. Sonst droht eine Vertragsstrafe von 5 Euro für jede Woche, die man nichts schreibt. Man tritt sich sozusagen gegenseitig in den virtuellen Allerwertesten. Das Geld fließt in eine Kasse. Ist dort genug Bares zusammengekommen, macht man sich mit dem Rest der Bloggergruppe in eine Kneipe/Bar/Restaurant auf und haut das so gesammelte Geld auf den Kopf, mit Trinkbarem und Essbarem eben.

Wie werde ich ein Iron Blogger?

Die Einstiegshürden sind recht gering. Man benötigt nur einen eigenen Blog. Facebook, Instagram, Twitter und Co sind schon außen vor und werden als Plattform für den eigenen Blog nicht sehr gern gesehen. Besser ist es für den eigenen Blog eine der weitverbreitete Lösung aufzusetzen, beispielsweise einen eigenen Blog mit WordPress und Co. Dazu brauchts nur ein bisschen Webspace und eine Blogsoftware, beides gibts schon für Lau im Internet zu finden. Das Blogsystem muß nur mit RSS Feeds klarkommen. Dann meldet man sich bei der Iron Blog Zentrale in einer der benannten Regionen/Städte an, oder meldet eine neue Gruppe. In der Zentrale bekommt man natürlich auch Infos wie man die Gruppenkasse am besten verwaltet. Nun muß man jede Woche einen eigenen Artikel schreiben, fals man das nicht kann eben etwas in die Gruppenkasse zahlen.

Fazit

Iron Blogger ist an sich keine schlechte Idee. Man wird dazu angespornt sich mehr mit seinem Blog zu beschäftigen. Zwar kann man auch jede Woche nur ein Bild oder einen Link bloggen, man muß aber selber abschätzen, in wie weit man sich damit lächerlich macht. Nicht jeder hat aber jede Woche Zeit sich etwas für seinen Blog auszudenken. Deswegen werden Blogger mit Schulden über 30 Euronen, also von denen 6 Wochen lang kein Artikel mehr erschienen sind, so lang suspendiert, bis sie wieder zum Schreiben kommen und die 30 Euro Schulden getilgt haben. Man will ja niemanden in die Zahlungsunfähigkeit treiben.

Leider ist die Szene in Deutschland noch nicht sehr groß, die meisten Blogger wollen aus den verschiedensten Gründen, aber sicherlich vielleicht ein bisschen aus der Das-ist-Meins Mentalität ihre Inhalte nicht gerne teilen, obwohl eine gute Vernetzung auch für bessere Leserzahlen sorgt.

Links

Kurios – Wahlwerbung von „Die Partei“

Kurioser geht es nicht. Die Partei wirbt für Ihr Programm in der Familienpolitik mit einem ganz eigentümlichen Werbespot im ZDF. Vielleicht werde ich meinen Eltern noch ein paar Enkel schenken nach diesem Werbespot :-/

Die PARTEI Wahlwerbung zur Familienpolitik 2013 (ZDF)

Plattenkarussell – IBM Festplatte aus den 70iger Jahren

Die Tage bin ich über eine alte Festplatte gestolpert, die bestimmt schon fast 40 Jahre auf dem Buckel hat. Im Vergleich dazu eine moderne 3,5 zollige Festplatte mit mehreren Hundert Gigabyte Kapazität steht daneben. Da wirken moderne Geräte im vergleich dazu winzig und haben gigantische Kapazitäten. Die alten Platten sind gigantisch groß und haben für unser Verständnis einen winzigen Speicher.

Alte Festplatte aus den 70iger Jahren

Alte Festplatte aus den 70iger Jahren

Von Gauklern, Rittern und Musikern – Festival Mediaval in Selb

Artistik mit Zirkus Mare

Artistik mit Zirkus Mare

Am gestrigen Sonntag, dem 9. September 2013, habe ich mich einmal ins ca 60 Kilometer entfernte Selb aufgemacht, in dem seit 2008 das jährliche Festival Mediaval ausgerichtet wird, das größte MIttelalter-Fest hier bei uns in der Region. Drei Tage lang gab es auf 3 Bühnen, 2 Mittelaltermärkten (Handwerkermarkt und Bäckermarkt mit etlichen Tavernen) und einem Ritterlager eine Menge Show-Programm. Einige hochkarätige Bands aus der Mittelalterszene gaben auf den Bühnen am vergangenem Wochenende ihr Bestes. Dabei waren unter anderem Corvus Corax, Cara, Faun und Wadokyo.

Die Eintrittspreise zum Festival sind recht happig und verleiten doch einmal heftig zum Schlucken. Auch die Preise auf den Märkten sind nicht gerade niedrig. Ein Tag, oder das ganze Wochenende auf dem Gelände geht ganz schön tief ins Zwiebelleder. Gut, die Händler müssen ja von irgendwas leben und die Darsteller müssen vom Veranstalter bezahlt werden. Je bekannter die Gruppen sind, desto teurer werden die auch.

Feurige Gaukelei

Feurige Gaukelei

Am Sonntag Vormittag traten 3 Gruppen aus dem Bereich Mittelalter-Rock nacheinander an, um den Mittelalter-Rock-Award zu erwerben. Wer auf rockige Musik mit zuweilen traditionellen Instrumenten, auf Alt getrimmte Texte und heftige Gitarren-Riffs mit Schlagzeugeinlagen steht, kam hier auf seine Kosten. Zwischenzeitlich traten einige Schausteller direkt auf den Märkten oder der kleineren Theaterbühne auf und zeigten, was sie an unterhaltsamen Sachen, wie Jonglage, lustigen Liedern und Sprüchen, Akrobatik und Artistik, sowie Kraft im Verbiegen von 12 Millimeter durchmessenden Stahlstangen zu bieten hatten.

13 Uhr trat eine Düsseldorfer Truppe mit dem grandiosen Namen Wadokyo auf. Sieben Musikerinnen und Musiker an recht großen japanischen Drums zeigten, wie man in Japan die Kunst des Taiko-Trommelns praktiziert. Mit einigen Zugaben brachten sie schon Mittags die kleine Theaterbühne zum Erzittern und ein Publikum aus 300 bis 400 Männern und Frauen allen Alters zu Standing Ovations.

Wadokyo und ihr Taiko-Trommeln

Wadokyo und ihr Taiko-Trommeln

Nachmittags gab es noch verschiedene Bands und Gruppen, die an den anderen Bühnen auftraten, darunter etwas Jazziges aus Berlin von Berlinskibeat, nordische Beats von Strömskarlen, mittelalterliche Klänge der ungarischen Gruppe Orbscurus Orbis, Metal-Folk von Wolfmare und etwas nach Gothic klingendes von Valvaran.

Ein grandioses Konzert lieferte die deutsch-britische Gruppe mit dem ausgefallen klingendem Namen Cara am Nachmittag an der großen Bühne ab. Mit Konzertgitarre, Uilleann Pipe, eine irische Rahmentrommel, Piano und zwei Geigen gabs bei schneller, irischer Folkmusik und einigen eher langsamen irischen Folk-Songs einiges auf die Ohren.

Ein Schmied beschlägt bei Bedarf die Schuhe neu - heiß versteht sich

Ein Schmied beschlägt bei Bedarf die Schuhe neu – heiß versteht sich

Wer vom Vielen Herumlaufen auf dem Gelände sein Schuhwerk abgenutzt hat, konnte dieses beim örtlichen Schmied auf dem Handwerkermarkt reparieren lassen… heiß beschlagen sozusagen.

Abends ab 19 Uhr 30 kam das Highlight des ganzen Tages. Corvus Corax und Wadokyo brachten die große Schloßbühne zum Erzittern. Zuweilen standen 14 Leute dort auf der Bühne und gaben ihr Bestes (besser gesagt ihr Lautestes). Die Stimmung war fantastisch und die beiden Gruppen hatten auch sichtlich ihren Spaß. Martialische Mittelalterklänge mit Dudelsäcken, Gitarre, Flöten, einer überdimensionierten Leier und anderen Instrumenten wurden mit zeitweise zehn (jawohl richtig gelesen) Schlagzeugen gepaart. Das ganze wurde noch ziemlich gut verstärkt, die Bässe, die die Schlagzeuge erzeugten, gingen durch und durch. Nach anderthalb Stunden und mehreren Zugaben war das Konzert leider auch schon wieder vorbei. Nach dem Konzert standen die Musiker von Corvus Corax noch über eine Stunde zur Verteilung von Autogrammen parat.

Corvus Corax und ihre Drehleier

Corvus Corax und ihre Drehleier

Fazit

Das Festival Mediaval findet jährlich im September in Selb statt und das schon seit 2008. Jedes Jahr steht dieses Mittelalterfest unter einem bestimmten Motto. Dieses Jahr war es das Nordic Special. Über alle 3 Tage verteilt spielten neben anderen Mittelalter-Gruppen auch solche, die sich traditionelle nordische Musik und Gesänge auf die Mütze geschrieben haben. Dieses Jahr waren zudem hochkarätige Bands aus der Mittelalterszene vertreten und das Abschlußkonzert bot ein würdiges Highlight. Wer sich Anfahrt, Übernachtung und Eintritt leisten kann, ist über die 2,5 Tage von Freitag Mittag bis Sonntag Abend gut aufgehoben. Nächstes Jahr gibt es ein schottisch-irisches Special mit Schwerpunkt auf Musik aus dieser Gegend.

Links
Festival Mediaval

Netzgeflüster – Apfelklagen

Heute früh bin ich, wie immer, verschlafen aufgestanden, als mein Wecker klingelte. Noch ziemlich rammdösig bin ich über meinen Flur gestolpert und habe mir wie in Trance einen Apfel geschnappt und in diesen reingebissen. Unter der Dusche kam dann das böse Erwachen, ich habe mit dieser Gestaltung des Apfels gegen das Apple-Patent §1234 verstoßen. Später in der Küche habe ich einen Spaltenschnitt mit einem MesserⒸ getätigt, um eine anstehende Patentklage abzuwenden. Als ich nach dem Frühstück zur Arbeit wollte und im Flur an der Obstschale mit weiteren Original-Äpfeln vorbeigestürmt bin, fiel es mir siedendheiß ein, diese originalen Äpfel werden durch Patente von Gott® geschützt. Ach du lieber Himmel…

Und das geschah nach einer Meldung die ich kürzlich gelesen hatte. Apple hat ein Design-Patent zugesprochen bekommen. Dieses Patent beschreibt eine superflache Keilform von Ultrabooks, die mehrere Firmen schon benutzen. Mit diesem Patent verfügt der Konzern aus Cupertino nun die rechtlichen Möglichkeiten, gegen andere Hersteller vorzugehen.

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