Kategorien

Archiv für Januar 2012

Deftiger Folk von den Rabenbrüdern

Mein Erster Kontakt mit den Rabebrüdern war eine im und vom Waikiki (Trobenbad in Zeulenroda) veranstaltete Mittelaltersauna im März 2011. Jetzt habe ich die Rabenbrüder mit ein paar Liedern auf Radio Aena im Internet wieder gehört und prompt darauf habe ich mir die aktuellste CD von denen bestellt.

Die CD verspielt, verliebet & vertrunken kam im November 2011 auf den Markt und enthält 13 Titel mit deftigen deutschen Texten und Melodien, die zum Teil aus Schottland und Irland stammen. Die CD ist durchaus gelungen, obwohl sich der eine oder andere Text durchaus in anderen Titeln dieser Gruppe zu wiederholen scheint.

Links zum Text:

Die Rabenbrüder
Radio Aena
Badewelt Waikiki Zeulenroda

Update 31. Januar 2012 19 Uhr 20

Hier noch ein Video von den Brüdern, ein offizielles, welches auch der aktuellen CD beiliegt

Die Rabenbrüder – Schwitzlied.mpg

Die Rabenbrüder – Geteert und gefedert

WordPress – Das Blogsystem mit einer kleineren Schwäche

WordPress ist eines der Blogsysteme, welches eine hohe Verbreitung erfahren hat. Auf Grund der einfachen Bedienung, guten Skalierbarkeit und recht einfachen Installation verwenden das sehr viele Leute. Aber auch das eine oder andere Manko hat WordPress. Und das ist mir in den letzten Tagen aufgefallen.

Es ist kein großer Fehler in meinen Augen und wird vielleicht nicht als solcher vom User gewertet. Beim Schreiben meiner Artikel ist es mir aufgefallen, daß WordPress in regelmäßigen Abständen das bisher geschriebene in der Datenbank sichert. Das soll es ja auch um schnellstmöglich den letzten Stand zu erreichen, fals Computer-Fehler oder Probleme mit dem laufenden Server oder gar WordPress selbst auftreten.

Für jeden Eintrag legt WordPress in der Tabelle WP_POST einen Eintrag. Und für jede Revision, oder Sicherung, erstellt es eine neue Zeile und markiert diese dem entsprechend. So kommt im Laufe der Zeit so einiges an Material zusammen, was nicht wirklich benötigt wird und die Datenbank erheblich aufbläht.

Dagegen gibt es verschiedene Lösungsansätze. Die erste Lösung betrifft die Datei wp_config.php

Man fügt in diese Datei einfach define('WP_POST', 6); ein. Bei dieser Einstellung werden alle Revisionen bis auf 6 Stück gelöscht und keine neuen angelegt. Hier wird immer die älteste Revision ersetzt, Leider ist dieser Tip schon sehr alt und ich kann keine Garantie übernehmen, ob das auf aktuellen WordPressystemen nochwas nützt.

Als zweite Lösung gibt es ein Plugin. Es heißt Delete-Revision und wird nach meinem Kenntnisstand auch weiter entwickelt. Dieses Plugin lädt man sich von http://wordpress.org/extend/plugins/delete-revision/ herunter und entpackt es erstmal Lokal auf dem eigenen Rechner. Den Ordner dazu verfrachtet man schließlich in den Plugin-Folder für WordPress und aktiviert es anschließend im Dashboard. Auf Knopfdruck bereinigt es die WordPress Datenbank.

Update

Das vorgsetellte Plugin funktioniert sehr gut. Ich habe gerade in meiner Datenbank nachgesehen, fast alles überflüssige ist verschwunden. Aber dennoch bleibt der eine oder andere Eintrag wo dabei steht Automatisch gespeicherter Entwurf und in der Spalte post_content nichts weiter drinsteht. Wenn da einiges aufgelaufen ist, kann man das getrost manuell löschen, nach einem vorherigen Backup der Datenbank.

  1. Think Social – Medienspürnase goes to Facebook, Twitter and Google+ – @Medienspürnase
  2. WordPress Revisionen aufgeräumt – @Medienspürnase
  3. Die Medienspürnase und die Captchas – @Medienspürnase
  4. Neues Tabellen-Plugin für die Medienspürnase – @Medienspürnase
  5. Freundliches Drucken von Artikeln der Medienspürnase – @ Medienspürnase

Bernhard Hennen – Drei Nächte in Fasar

Drei Nächte in Fasar

Drei Nächte in Fasar

Orientalisches Märchen um große Krieger, böse Magier, stolze Wüstenkrieger, recht viel schnulzige Romantik und viel Liebe in der Welt von Aventurien

Kürzlich stöberte ich in der Büchergrabbelkiste von Woolworth in Plauen und stieß auf die Taschenbuchausgabe von Bernhard Hennens „Drei Nächte in Fasar“. In diesem Taschenbuch sind die drei Romane „Der Tanz der Rose“, „Die Ränke das Raben“ und „Im Reich der Rache“ gebunden.

Zum Inhalt

In Fasar erzählt der Märchenerzähler Mahmud die Geschichte von Omar und Melikae, einem ungleichen Liebespaar, das vom Schicksal getrennt wird. In den Wirren des Khomkrieges zwischen dem Kalifat und Al’Anfa versuchen sie zu überleben und sich wiederzufinden. Erst zum Schluss stellt sich heraus, dass die Geschichte voller Abenteuer und schicksalhafter Wendungen noch gar nicht zu Ende ist und der Märchenerzähler selbst eine mysteriöse Rolle in ihr spielt.

Fazit

Ich will nicht zuviel verraten. Das Buch enthält viele recht überraschende Wendungen und mutet an, wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Hennen hat einen recht dramatischen Schreibstil und man kann sich mit den Charakteren gut identifizieren.

Links

Drei Nächte in Fasar

Das eigene Wiki für den Windowscomputer

Wie man zum Wiki für den Desktop-PC oder Laptop kommt.

Systemvoraussetzungen: Windows ab XP mit SP2, mindestens 512 MB RAM und 2 GB freier Platz auf der Festplatte.

Zutaten:

Man benötigt einen Server, am besten mit der aktuellsten Version von Apache, samt aktueller PHP Umgebung und MySQL. Dazu benötigt man noch einen portablen Browser und natürlich eine aktuelle Version von Mediawiki.

In diesem Tutorial wird Server2Go, eine leicht zu konfigurierende Serverumgebung genutzt, dazu Firefox Portable und Mediawiki. Die folgenden Sites enthalten die Downloads für die benutzten Programme. Firefox und Mediawiki sind kostenlose Opensource-Programme und Server2Go Donationware und ebenfals kostenlos.

Mediawiki
Server2Go
Firefox Portable von Portableapps

Beim Download der Serverumgebung ist darauf zu achten, daß man die aktuellste Version des Apache, von PHP und MySQL hat. Perl ist nicht erforderlich, hat aber auf die Installation und die Lauffähigkeit von Mediawiki keinen Einfluß. Weiterhin ist es notwendig die gepackte Version herunter zu laden. Den Installer läßt man links liegen. (Man nimmt die Version mit Apache 2.2.x oder höher, PHP 5.3.x oder höher und MySQL 5.1.x)

Weiterhin benötigt man einen Texteditor, Notepad von Windows würde vollkommen ausreichen, ist aber zu schmal für unsere Aufgaben. Also habe ich mich für Phase5 entschieden, einen Texteditor für HTML, Java, PHP und mehr. Weiterhin benötigt man ein Packprogramm wie WinRAR oder 7Zip.

Wenn wir schon am Downloaden sind, dann suchen wir gleich noch zwei Extension (Neudeutsch für Erweiterungen) für unser Wiki aus und laden die gleich mit runter. Zum einen ist das CategoryTree und das andere Cite

Das Entpacken aller Komponenten

Als allererstes entpackt man den Server im obersten Verzeichnis der Festplatte, also unter C:\ oder direkt in das Verzeichnis

C:\server2go\

Es ist darauf zu achten, alle zum Server zugehörigen Dateien und Verzeichnisse in diesem Pfad liegen. Als nächstes entpackt man Firefox Portable in den Pfad

C:\server2go\FirefoxPortable

Ist das geschehen öffnet man das Verzeichnis

C:\server2go\

und benennt den Ordner htdocs in htdocsalt um und erstellt ein leeres Verzeichnis htdocs. Weiter geht es mit dem Entpacken von Mediawiki. Entpackt wird es in den Pfad

C:\server2go\htdocs\unserwiki

wobei das Verzeichnis unserwiki jeden beliebigen anderen Namen haben darf und es das oberste Verzeichnis für unser Wiki ist. Wir achten schon wie beim Server darauf, das nicht noch eine Verzeichnisinstanz zwischen den eigentlichen Wiki-Dateien und unser eigens erstellten Ordner fürs Wiki liegt. Haben wir ein ca 100×100 Pixel großes Logo (Beispielname: Unserlogo.png) werfen wir es in den Pfad

C:\server2go\htdocs\unserwiki\sins\common\

Konfigurieren von Firerfox und Server

Jetzt müssen wir unseren Server ein bisschen anpassen. Das ist eine Arbeit von ein paar Minuten. Wir öffnen die Datei

pms_config.ini

im Hauptverzeichnis Server2Go mio einem stinknormalen Texteditor (beispielsweise Notepad). Folgende Parameter werden eingestellt (vor dem Gleichheitszeichen ist der Parameter, den findet man über die Suche und nach dem Gleicheitszeichen ist der Wert, der eingestellt werden muß). Alle Parameter sind schon in dieser Datei enthalten, haben aber abweichende Werte und müssen auf die hier genannten Einstellungen gebracht werden.

BrowserType=PORTABLEFIREFOX 
BrowserPath=FirefoxPortable/FirefoxPortable.EXE

Diese beiden Parameter stellen den Browser für den Server ein. Im Anschluß wird dem Server noch beigebracht, die User-Datenbanken nicht ständig zu vergessen. Das machen wir mit drei kleinen Einstellungen.

LocalMirror=0
OverwriteLocalMirror=0
DeleteDatabaseFiles=0

Nachdem diese Werte geändert wurden, speichert man die Config-Datei und beendet diese auch schon. Als nächstes erstellen wir eine

FireFoxPortable.ini

in

C:\server2go\FirefoxPortable

Folgender Inhallt muß in dieser Datei stehen.

[FirefoxPortable]
FirefoxDirectory=App\firefox
ProfileDirectory=Data\profile
SettingsDirectory=Data\settings
PluginsDirectory=Data\plugins
FirefoxExecutable=ffp.EXE
AdditionalParameters=
LocalHomepage=
WaitForFirefox=true
DisableSplashScreen=true
AllowMultipleInstances=true
DisableIntelligentStart=false
SkipChromeFix=false
SkipCompregFix=false
RunLocally=true

Ist diese Datei angelegt und gespeichert geht man ins Verzeichnis

C:\server2go\FirefoxPortable\App\firefox

und ändert die Datei Firefox.exe in ffp.exe. Die Datei FirefoxPortable.exe belassen wir so wie sie ist.

Die Datenbankeinstellungen

Jetzt ist es an der Zeit unseren Server das erste mal über server2go.exe zu starten. Wenn alles richtig konfiguriert ist, dürfte sich der portable Browser öffnen. Im Hauptschirm steht jetzt dick Index of und darunter blau Unserwiki. In der Adresszeile unseres Browsers steht die IP-Adresse 127.0.0.1:4001/ aus der wir kurzerhand 127.0.0.1:4001/phpmyadmin machen und bestätigen.

Im folgenden Fenster gibt man als Nutzerkennung root ein und kein Passwort. Im folgendem Fenster klickt man auf den Link Neues Passwort und erstellt sich eins. Nach einem kurzen Logout öffnet man erneut den PHPmyAdmin mit root und seinem neuen Passwort. Jetzt kann man sich eine neue Datenbank im UTF8 Format anlegen.

Der Einfachheit halber nennen wir die Datenbank auch wieder unserwiki obwohl sie auch anders heisen könnte. Kleiner Tipp am Rande: Jetzt steht die Datenbank und man schließt den Browser, damit schließt sich dann der ganze Server.

Nach dem Neustart des Servers sollte man prüfen, ob die erstellte Datenbank noch vorhanden ist und die Servereinstellungen anpassen, sollte sie gelöscht sein.

Das Wiki installieren

Das Gröbste hat man jetzt überstanden. Man öffnet im Index of das Directory unserwiki im Browser. Jetzt erscheint das Mediawikisymbol und darunter ein blauer Link Setup Wiki. Diesem Link folgen wir natürlich.

Als Schritt eins legen wir die Sprache des Installationsscriptes fest und die Anzeigesprache unseres künftigen Wikis. Im zweiten Schritt sieht man ob die Installationsumgebung für das Wiki sich eignet oder nicht. Da der Hinweis

Die Installationsumgebung wurde geprüft. 
MediaWiki kann installiert werden.

in Grün erscheint, klickern wir einfach weiter. Auf dem dritten Screen geben wir beim Datenbankserver in das Feld localhost beim Datenbanknamen den Namen unserer Datenbank an. Im Beispiel war das ja unserwiki also geben wir das auch ein.

Das Datenbanktabellenpräfix können wir frei wählen. Es ist aber wichtig eine kurze und prägnante Zeichenkette, gefolgt von einem Unterstrich zu wählen, sollte man die Datenbank für mehrere Contentmanagementsysteme benutzen. Es ist für den Überblick.

Als Datenbanksystem wählen wir natürlich MySQL aus und setzen einen Punkt davor Beim Datenbank benutzer geben wir wieder rootund beim Passwort unser erstelltes PHPmyAdmin-Passwort ein.

Beim Schritt vier setzen wir den Punkt bei der Zeichenkodierung auf UTF8. Das erlaubt uns einen größeren Zeichensatz im Wiki zu verwenden. Beim Datenbankkonto für den Webzugriff setzen wir ein Häkchen, so brauchen wir bei den nächsten Schritten nichterneut diese Daten einzugeben.

Im Schritt fünf geben wir ein paar allgemeine Daten zu unserem Wiki, oben den Namen für das Wiki. Wir setzen einem Punkt vor Projekt oder Entspricht dem Namen des Wikis.

Als nächstes wählt euch einen passenden Namen und dazu ein Passwort für das Admin-Konto. Das Passwort sollte anders sein als das zum PHPmyAdmin und anders lauten als der Adminname. Dann brauchen wir noch eine gültige Mailadresse. Zudem wählen wir die Optionen, daß wir weitere Konfigurationen für das Wiki vornehmen möchten. Den Haken in dem Kästchen vor dem Eintrag in die Mailinglisten lassen wir aus.

Schritt Sechs verlangt weitere Daten von uns. Als erstes wählt man die Art des Wikis.

Bei einem offenen Wiki kann jeder unregistrierte Nutzer dort reinschreiben und ändern.

Beim Punkt Erstellung eines Benutzerkontos müssen sich weitere Nutzer erst Registrieren, das dämmt automatischen Spam ein.

Ausschließlich berechtigte Benutzer werden von uns als Admin festgelegt und nur die dürfen Artikel schreiben und ändern.

Oder wir wählen ein geschlossenes Wiki. Hier darf nur der Admin schreiben.

Im nächsten Auswahlfeld mit den Lizenzen wählt man sich die passende einfach aus. Mehr zu den Lizenzmodellen findet man im Internet. Hier gibt es auch Abstufungen von völlig gemeinfrei bis urheberrechtlich geschützt und bezieht sich auf die Texte, die in Zukunft im Wiki gespeichert werden.

Bei den Maileinstellungen aktivieren wir alles und geben in die Textbox erneut unsere Mailadresse ein. Die im nächsten Rahmen vorgeschlagenen Extension (Erweiterungen) können wir getrost alle aktivieren. Das Hochladen von Dateien erlauben wir, die URL des Logos ändern wir, in dem wir den Dateinamen auf Unserlogo.png ändern, der Rest bleibt.

InstantCommons aktivieren wir. Im nächsten Rahmen stellen wir das Objektcaching aus.

Jetzt klicken wir einen Schritt weiter und sehen, daß das Wiki installiert wird und bestätigen das noch einmal mit weiter. Schließlich sehen wir eine Meldung, daß das Wiki erstellt wurde und bestätigen das einfach wieder mit weiter. Ist dieser Schritt erledigt, werden wir aufgefordert die LocalSettings.php herunterzuladen. Diese speichern wir einfach im folgenden Dialog in den Pfad

C:\server2go\htdocs\unserwiki

Im gleichen Fenster sieht man in einem helleren Blau einen Link, daß auf das Wiki zugegriffen werden kann. Das tun wir natürlich auch jetzt. Dann minimiert man das Browserfenster. Feintuning mit Extensions Jetzt entpackt man die beiden zuvor heruntergeladenen Cite und Catagorytree jeweils in

C:\server2go\htdocs\unserwiki\extensions\Cite
und in
C:\server2go\htdocs\unserwiki\extensions\CategoryTree

(Daran denken daß dies die beiden Hauptverzeichnisse für die Extensions sind) Mit unserem Texteditor Phase5 öffnet man nun die LocalSettings.PHP und fügt ganz zum Schluß folgenden Code für die Extensions an. Für die Extension Cite folgenden Code:

require_once("$IP/extensions/Cite/Cite.php");

Und für den CategoryTree folgendes:

require_once( 'extensions/CategoryTree/CategoryTree.php' );
$wgUseAjax = true;
$wgCategoryTreeSidebarRoot = "Unserwiki";
$wgCategoryTreeSidebarOptions = array(mode=>"all", depth=>0, showcount=>"on");

Wobei unserwiki durch einen beliebigen Namen ersetzt werden kann. Diese Einstellungen speichern wir und verlassen die Localsettings ganz.

Letzte Einrichtungen von Mediawiki

So.. nun maximieren wir unseren Browser wieder und melden uns direkt im Wiki an, das geschieht oben rechts mit dem Link

Anmelden oder Benutzerkonto

einrichten Einach da drauf klickern und dann Passwort und Namen eingeben welche man sich gewählt hat.

Als erstes klicken wir links auf das rotgeschriebene unserwiki. Wir kommen zu einem Textfenster. Dort tippen wir eine kurze Beschreibung ein und haben soeben die Hauptkategorie erstellt.

Ein Klick ganz oben auf Einstellungen dann unter der Überschrift Einstellungen auf Bearbeiten bringt uns in ein Einstellungsmenü, wo wir ganz unten die Beta-Funktionen alle beide aktivieren.

Das währen die erweiterten Bearbeiten-Werkzeugleisten und die Dialoge für das Einfügen von Tabellen, Links usw. Diese Einstellungen speichern wir nun.

Schließen wir den portablen Firefox, so schließen wir gleichzeitig den Server. Ein Klick auf

server2go.exe

im Verzeichnis

C:\server2go\

startet unseren Server und öffnet unseren Firefox.

Für Leute die es optisch stylisch mögen, können sich mit ein bisschen Wissen in HTML und CSS noch eine Datei mit dem Namen Index.html erstellen und in dem Ordner

C:\server2go\htdocs\

ablegen. Man müsste nur mit den Tags a href (in spitzen Klammern) und http://127.0.0.1:4001/unserwiki/ einen klickbaren Link generieren und das optische Drumherum ein bisschen gestalten. Wie man sehen kann, ist natürlich noch viel Platz für weitere Wiki-Installationen oder andere Contentmanagementsysteme. Der Server ist ja schon soweit konfiguriert und es müssten nur weitere Datenbanken angelegt werden und für jedes weitere Wiki oder andere CMS einen Ordner im htdocs-Verzeichnis. Natürlich muß dann auch die Index.html entsprechend mit neuen Links versorgt werden. Wenn man mag, kann man den gesamten Ordner

C:\server2go\

sich auf einen entsprechend großen USB Stick mit mindestens 1GB Platz speichern und das Wiki auf beliebigen Windowsrechnern nutzen. Und damit haben wir das Wiki fertig eingerichtet. In einem der nächsten Beiträge erläutere ich, wie man das Mediawiki mit neuen Updates und Upgrades versorgt.

Technisat – Technik Made in Germany

Der Digicorder ISIO S 500/1000GB hat es in sich. Neben vielen tollen Funktionen bringen diese Geräte leider auch viele Fehler mit sich

Oder wir haben Sonntagsgeräte erwischt… Sogesehen haben mein Vater und ich zwei Geräte gekauft die nicht lang gut funktionierten, wie man es eigentlich erwarten dürfte.

Seit Anfang Dezember haben wir im Haushalt zwei Digicorder ISIO S herumstehen. Zwei baugleiche Geräte, nur einer mit 500 GB Festplatte für reichliche 700 Euro und der andere mit 1 TB Speicher für 750 Euro. Stolze Preise für die Geräte.

Von der Ausstattung sind die Geräte nicht übel. In dem Geräten stecken Twinreciver mit einigen Funktionen, wie beispielsweise Fernsehen über Internet (beispielsweise Maxdome), freies Browsen im Internet, eine Medienzentrale fürs Heimnetzwerk.

Die erste Enttäuschung kam gleich mit dem Auspacken der Geräte. Für den saftigen Preis von 700 Euro (Digicorder mit 500 GB Platte) respektive 750 Euro für die 1 TB Version fehlt natürlich einen W-LAN Adapter, den man sich zusätzlich für rund 25 Euro hinzukaufen muss.

Von den Anschlüssen sind sie gut bestückt. Neben drei USB Schnittstellen für externe Massenspeicher wie Festplatten oder USB Sticks, bietet der Diciorder ISIO S noch einen Scartausgang für ältere Fernsehgeräte, ein HDMI Ausgang für den neuen Flatscreen daheim und einen Ethernet-Anschluß (Kabelgebundenes LAN). Zusätzlich vorhanden: 2 Schächte für je eine Abo-Karte beispielsweise für eine HD+ Karte von Astra, eine weitere Abokarte und ein Schacht für ein weiteres Ci+ Modul und ein Kartenleser für SD/MMC Karten.

Schon nach kurzer Zeit zeigte das Gerät mit der kleineren Festplatte erste Schwächen. Obwohl am Gerät top Signalpegel über den Sat-Anschluß hereinkamen, nahm das Gerät keine Filme auf. Die auf der Platte gespeicherten Dateien enthielten kein Bild, nur schwarzen Hintergrund und keinen Ton. Eine Meldung „Kein Signal“ erschien. Desweiteren hängte sich das Gerät ständig auf und war später nicht mehr abzuschalten, bleib nur noch das Ziehen des Netzsteckers. Nun ja der Händler hat das Gerät dann auch ein paar Tage später umgetauscht.

Das Zweite Gerät, was ich mir persönlich gekauft hatte, war der Digicorder ISIO S mit 1 TB für 750 Euro. Nun ja, die ersten Wochen über Weihnachten und so lief das Gerät Top. Durch lange Dienste von 12 Stunden am Tag und eben vieler dieser Dienste am Stück kam mir das Gerät gerade recht. Es sollte interessante Sendungen zum späteren Anschauen aufzeichnen.

Doch seit mittlerweile einer Woche friert das Gerät ständig ein ohne wieder aufzutauen. Ein Reset auf die Werkseinstellung blieb ergebnislos. Vergangenen Montag schaute ich abends einen Film, den ich aufgenommen hatte und mitten im Film wurde der Bildschirm schwarz. Nach dem Neustarten des Gerätes wurde die Festplatte nicht mehr erkannt. Nur extern angeschlossene Medien, wie ein USB Stick oder die SD-Card im dafür vorgesehenen Schacht wurden als Aufnahme- und Abspielmedium angezeigt. Abhilfe schaffte nur die Formatierung der selbigen, mit dem Ergebniss, daß alle Aufzeichnungen gelöscht waren. 3 Tage blieb nun alles soweit in Ordnung, bis sich das Gerät seit heute wieder ständig aufhängt. Hardware-Resets (das komplette Abstellen des Stromes für das Gerät, kurz das Ziehen des Netzsteckers) blieben auch erfolglos.

Eine Anmerkung für alle Leser: Die Firmware der Geräte wurde von mir auf den neuesten Stand gebracht.

Fazit:

Eigentlich ein Top Gerät aber viele Macken, deswegen Hände weg, ihr potenziellen Käufer und liebes Technisat-Team, bitte nachbessern um die Geräte stabiler auszuliefern.

Update

Damit ihr wisst, von welchem Gerät ich spreche, habe ich hier noch das Datenblatt bei Technisat herausgesucht. Es ist im PDF Format erstellt und steht zum Download zur Verfügung.

Update 4. Februar 2012

Heute kam eine Mail vom Technisatsupport auf meinen Blogeintrag hin. Ich solle Probehalber den HDMI Link deaktivieren und den Technisat Reciever testweise über Scartanschluss oder auf 576i-Auflösung betreiben, so getreu dem Motto, wenn da die Probleme nicht auftreten sind diese die optimalen Einstellungen…. aber für über 700 Euro kann man durchaus erwarten, daß die privaten Sender in Full HD wieder gegeben werden können bzw daß der Reciever die auf 1080p (von 1080i) umskaliert. Eine Herabkonvertierung auf 576i (fals das Gerät bei dieser Auflösung nicht mehr einfriert) ist im Prinzip ein Rückschritt.

Weiterhin möchte ich dem Beitrag anmerken, ich hatte den HDMI Link zwar aktiviert, weiß aber im Moment nicht für was die Funktion gut währe, vielleicht für die Steuerung??? Dazu hatte ich noch eine Wiedergabeauflösung im Reciever von 1080p eingestellt, da der Reciever daß eigentlich ohne mucken bringen müsste. Mein Fernseher, ein Sony Bravia 46 Zoll ist durchaus für diese hohen Auflösungen gut geeignet.

Update 17. Februar 2012

Ich habe am 27. Januar, gleich am Morgen nach dem Problem den FTH (freundlichen Technisat Händler) über die Probleme informiert, es ist ja immer noch Garantie auf das Gerät. Am selben Tag kam der Händler persönlich vorbei und hat sich die Probleme gleich vor Ort angeschaut und aufgenommen. Er hat ein Austauschgerät dagelassen (zwar nicht das selbe Modell aber ein Technisat Modell mit externer 500 GB Platte), welches zum Aufnehmen und Fernschauen während der Reparatur meines Gerätes bei mir verbleibt. Sobald mein Gerät, der Digicorder ISIO S repariert ist, nimmt der Händler sein Leihgerät wieder mit.

Über den Service von Technisat und angeschlossene Fachhändler kann man wirklich nicht klagen.

Gestern habe ich nach 3 Wochen Reparaturzeit den Reciever funktionstüchtig, vom freundlichen Technisat Händler (FTH), zurück erhalten. Weil der FTH für seine Kunden die Garantiesachen verwaltet habe ich leider keinen Reparatur- und Fehlerbericht erhalten. Den werde ich kommende Woche nachfordern.

Update 29. März 2012

So langsam glaube ich nicht mehr an Montagsgeräte bei der Firma Technisat. Seit ca einer Woche muckiert das Gerät mit der 500 GB Festplatte. Es friert ständig ein, das heißt es reagiert auf keine Eingaben mehr. Da bleiben die einzigsten Optionen ein Reset über längeres Drücken der Powertaste am Berät bzw der Fernbedienung oder ein Netzreset, also dem Ziehen des Netzsteckers aus der Steckdose. Weiterhin wird beim Schauen von aufgenommenen Sendungen der Bildschirm schwarz, ohne daß sich der Digicorder auszuschalten scheint. Es lassen sich am Reciever auch keine Eingaben mehr tätigen während dieser Zeit. Nach einem Reset ist die gesamte aufgenommene Sendung, die man schauen wollte urplötzlich von der Festplatte verschwunden.

Nun schalte ich auch mein Gerät immer in der Hoffnung ein, daß nicht eines schönen Tages diese Fehler bei mir wieder auftreten.

Die Firmware wird von uns immer auf dem neuesten Stand gehalten.

Eine Homage an das alte Rollenspiel

Rollenspiel vs. WoW als Digitales Rollenspiel

Nehmt das folgende Video nicht all zu ernst. Das Video zeigt, wie die verschiedenen Typen miteinander reden. Schauts euch einfach mal an.

https://youtube.com/devicesupport

Update am 22. November

Schade daß das Video Offline genommen wurde. Ich werde das web nach diesem lustigen Video weiter durchforsten.

WikiTwooGo – Die Enzyklopädie für die Hosentasche

WikitwooGo enthält das der Onlineenzyklopädie Wikipedia zugrunde liegende Mediwiki und erschließt diese Software für Firmen- und den privaten Einsatz.

Die Firma Twoonix hat sich auf die Haube geschrieben, die Opensource Software Mediawiki für jeden Nutzer, sei es privat, für die Schule oder in der Firma, einfach und schnell zugänglich zu machen. Das hat einen einfachen Grund: Mediawiki benötigt einen Apache Webserver, samt aktueller PHP Umgebung und einer MySQL Datenbank. Einen solchen Server aufzusetzen ist für den Laien keine ganz einfache Aufgabe.

WikitwooGo ist eine Distribution, ein Software-Bundle, welches ein Mediawiki, einen lauffähigen Server und – für die Nutzung von einem USB Stick aus – einen portablen Browser, von der Marke Firefox, mitbringt.

Installiert ist WikitwooGo schnell. Man lädt sich von der Firmenwebsite von Twoonix,
http://wikitwoogo.org//, eine Version seiner Wahl herunter. Es gibt zwei Varianten, eine knapp 81 MB große Standardversion und eine 90 MB große Education Version. Bei der Standardversion steht der potenzielle User wie der Ochs vorm neuen Scheunentor. Hier bekommt er ein leeres Wiki geboten. Außer ein paar Links zu der größtenteils englischen Bedienungsanleitung von Mediawiki befindet sich nichts brauchbares im Wiki. Als Anfänger in Wikifragen braucht man schonmal einiges an Einarbeitungszeit. Bei der Educationversion sind schon einige Beispielartikel und eine Hauptseite fertig angelegt und gestaltet. Diese Artikel sind auf eine Schule konzipiert. Vorhandenes darf man beliebig ändern. So kann man sich gleich mit der Funktion von Mediawiki am Beispiel vertraut machen. Des Weiteren liefern die schon vorgefertigten Artikel eine Struktur für das Wiki, an der der geneigte Wikiadministrator und Nutzer sich orientieren kann und bei Bedarf eine eigene Struktur fürs Wiki entwickeln kann.

Wenn man sich eine Version von WikitwooGo geladen hat, folgt wie bei Windows üblich, ein Doppelklick auf die exe-Datei. Nach ein paar kurzen Angaben zum Installationsort und dergleichen wird WikitwooGo installiert. Benötigt wird nur entsprechend viel Speicher auf der Festplatte (mindestens 520 MB mehr währe natürlich immer besser) oder einen mindestens 1 GB großen USB Stick, bzw einer SD-Card mit indestens 1 GB.

Die Downloads von WikitwooGo sind kostenlos. Twoonix liefert WikitwooGo Education auch auf Wunsch schon vorinstalliert auf einem 4 GB Stick für 24,95€ oder einem 8 GB Stick für 39,95€.

Fazit:

WikitwooGo ist eine leicht zu installierende Umgebung für die verschiedensten Zwecke, beispielsweise als Ideenpool, kleine Enzyklopädie und weiteres geeignet. die Installation ist sehr leicht und man bekommt die vertraute Umgebung, die man beispielsweise schon von der Wikipedia her kennt geboten. Zwei Sachen fallen ein wenig negativ auf. erstens die Einarbeitungszeit, die man benötigt, um sich in Mediawiki gut zurecht zu finden und zweitens, daß die zum Download angebotenen Versionen nicht mehr ganz taufrisch die neuesten Mediawiki- und Firefoxversionen enthalten. Die Updatezyklen könnten daher etwas kürzer und an die von Firefox und Mediawiki angepasst werden.

Systemvoraussetzungen:

Mindestens 1 GB freier Platz auf Festplatte oder USB Stick

mindestens 256 MB RAM

Windows 2000/XP/Vista/7

Links:

http://wikitwoogo.org/

Die Medienspürnase

So, seit heute, dem 24. Januar 2012, ist es offiziell. Ich habe mich dazu durchgerungen diesen kleinen Blog zu eröffnen. An dieser Stelle möchte ich ein paar kurze Rezensionen zu Filmen, Computer Programmen und Büchern abgeben. Im Internet, oder im Softwarearchiv daheim, im Bücherregal oder in der Videothek findet sich durchaus die eine oder andere Perle. Auch wenn manches schon etwas älter ist und vielleicht ein sogar wenig angestaubt ist, ist es wert, über dies oder jenes einen kurzen Artikel zu verfassen, schon um jenes Fundstück in Erinnerung zu behalten. Auch neue Titel aus der Videothek, der Bibliothek und der Softwareecke aus Internet, Mediemarkt und Co. sollen nicht zu kurz kommen.

Und so wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.

Zurück zum Seitenanfang